Tapetenstöße gehen auf

Diskutiere Tapetenstöße gehen auf im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo. Wurde warscheinlich schon ein paar mal diskutiert...aber die Patentlösung bzw. die Ursache des Problems konnt ich bisher nicht ganz...

  1. #1 Neubaubauherr, 10. Januar 2011
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    Hallo.
    Wurde warscheinlich schon ein paar mal diskutiert...aber die Patentlösung bzw. die Ursache des Problems konnt ich bisher nicht ganz rausfinden.
    Habe gerade das erste Zimmer in meinem Neubau mit Vliestapete tapeziert. Morgens angefangen, gegen Mittag war ich fertig. Ich würde behaupten das ich sehr sauber gearbeitet habe...alle Stöße waren einwandfrei.
    Gegen Abend hab ich meine Arbeit dann wieder begutachtet und musste mit Erschrecken feststellen das einige Stöße der Tapeten wieder aufgegangen sind.

    Eigentlich hab ich gedacht ich hätte alles beachet...
    Wände grundiert, Kleister extra für Vliestapeten, Stöße mit gummirolle bearbeitet...
    Ist auch nicht das erste mal das ich tapeziert hab...bisher sind die Stöße immer zu geblieben...diesmal leider nicht :-(
    Die Tapete ist wohl nach dem Trocknen zu stark geschrumpft...wie kann man das vermeiden? Sooo billig war die Tapete jetzt auch nit gewesen...

    1. Jemand ne Idee was hab ich falsch gemacht?
    2. Wie lässt sich das jetzt ausbessern? Tapete sollte eigentlich nicht gestrichen werden...funktiniert ein Filzstift der gleichen Farbe in den Stößen, oder muß man spachteln, Acryl,...?

    Bin gespannt auf eure Meinungen!!
     
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  3. #2 BauherrinM, 10. Januar 2011
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    Hört sich an als hättest du die Vliestapete vorgekleister?! Ist bei Vliestapeten nicht notwendig. Vielleicht war es das ja schon
     
  4. jturtle

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    handeln wir einfach mal die üblichen fehler ab:
    zu starkes heizen, zu starkes lüften???

    aaaber... eigentlich dürfte eine vliestapete nicht schrumpfen, wegen viel gepriesener dimensionsstabiltät...

    manche vliestapeten sind sehr "steif" und man muss in den kleister noch mal einen zusatz geben, sonst stellen sich die nähte hoch...(steht aber in der anleitung)

    manchmal bearbeitet man aber auch die nähte so sehr mit dem nahtroller, dass man die kleister unten rausdrückt und kaum noch anhaftung übrig ist...

    ich würde versuchen die nähte nochmal etwas weiter zu öffnen (vliestapete läßt sich ja normalerweise trocken abziehen) und die nähte noch mal nachkleistern und dann beiarbeiten...
     
  5. #4 Neubaubauherr, 10. Januar 2011
    Neubaubauherr

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    Neee...hab die Wand eingekleistert...so wies gemacht werden soll.

    Heizung stand auf ca. 20°C...Fenster waren nur zwischenduch kurz mal offen...Kleister nach Packungsanleitung gemischt...die Nähte stellen sich auch nicht hoch oder sind jetzt lose...es sieht schlichtweg aus als wäre die Tapete geschrumpft...

    Noch jemand ne Idee wo der Fehler liegen kann?
    Vor allem wie ich ihn wieder ausgebügelt bekomme?
     
  6. sarkas

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    Es gibt noch genug "Vlies"tapeten, die im Minimalbereich quellen und schrumpfen. Das kann man relativ leicht nachvollziehen, indem man versucht die aufgeplatzten Stöße aneinander zu legen. Sieht man ja ob ein stück fehlt.

    Wenn die ganze Tapeziererei vermeintlich ok war, könnte es auch sein, dass der Untergrund mit dem Tiefgrund (wenns denn eine solche Grundierung war) schlichtweg zu stark abgesperrt wurde. Da dann ein normaler Kleister kaum vernünftig halten wird, kann man die Stöße höchstens mit Dispersionsklebstoff nachkleben. Aber ne Schönheit wird das wahrscheinlich nicht mehr.
     
  7. dquadrat

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    ursachenforschung ist bei sowas immer ein bisschen schwierig, vor allem, wenn man alles richtig gemacht haben will.

    bei mustertapeten ist es i.d.R. sinnvoll, die stoßbereiche vor dem tapezieren mit einer farbe analog der tapete zu streichen.

    wenn das kind jetzt schon ins wasser gefallen ist, tapete schnappen, farbkarte besorgen und sich einen farbton raussuchen, der annähernd der tapete entspricht. diesen mischen lassen, stöße abkleben und austupfen.
     
  8. #7 Hundertwasser, 10. Januar 2011
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    M. E. liegt hier der Hund begraben. Manche Tapeten reagieren fürchterlich auf Zugluft. Ich sag meinen Kunden immer
    - vorher lüften
    - dann tapezieren
    - zwei Tage nicht mehr an den Raum denken
    - dann lüften

    Gerade im Winter erreichst du in einem warmen Raum (20°) schon durch kurzes lüften eine enorme Absenkung der Luftfeuchtigkeit (Beispielrechnung). Dann trocknen die Tapeten von der Oberfläche her zu schnell weg und ziehen sich gerne etwas zusammen. Dadurch entsteht dann die Stoßfuge.

    Unter normalen Umständen trocknen Tapeten gleichmäßig durch. Der Kleister wird vom Untergrund etwas weg gesaugt, dadurch klebt die Tapete fest am Untergrund bevor sie durchtrocknet.
     
  9. stoschi

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  10. #9 Hundertwasser, 10. Januar 2011
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    Eigentlich habe ich ja jetzt über die Situation bei Privatkunden/Einfamilienhäuser gedacht. Auf der anderen Seite - warum soll ich bei einem Bauträger ein Risiko, bzw. Mehrkosten eingehen. Die müssen dann halt mal wenigstens einen Tag dafür sorgen das keine Zugluft entsteht. Das reicht meist schon weil die Temperaturen niedriger sind. Deswegen trocknet die Papieroberfläche auch nicht zu schnell. Bei Mustertapeten die nicht überstrichen werden wäre mir übrigens die Dispersionskleberzugabe wegen möglicher Fleckenbildung zu gefährlich.

    Meine Meisterprüfung ist so lange her, da gabs noch keine Tapeten.;)
     
  11. sarkas

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    Ist doch nicht abwegig... Ne ordentliche Folie/sauberes Abdeckvlies etc. vor die Türöffnung (ggf. auf die andere Seite). Wo ist das Problem? Es muss ja nicht "luftdicht" sein, sondern nur Zugluft verhindern.
     
  12. #11 Neubaubauherr, 11. Januar 2011
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    Vielleicht liegt da wirklich der Hund begraben...
    Zwischendurch haben wir das Fenster schon mal geöffnet...hmmm...ärgerlich!
    Die Türen hatten wir mittels Folie abgehangen...
    Fürs nächste Zimmer werd ichs beachten nimmer währendessen zu lüften!

    Hat jetzt jemand noch ne tolle Idee wie ich den Fehler wieder ausbügeln kann...
    Ein dünner Filzstift in passender Farbe sollte es doch "erträglicher" machen, oder?
    Jemand noch nen "professionelleren" Vorschlag (ausser Tapete wieder ab und wieder dran :e_smiley_brille02:)?
     
  13. sarkas

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    Jetzt muss ich nochmal dumm nachfragen...

    Sind die Tapetenstöße aufgeplatzt oder sind sie nur etwas auseinandergezogen?

    Wenn sie bereits aufgeplatzt sind kann man es so machen:
    wen sie nur auseinandergezogen aber noch fest sind, dann so
    aber richtig dolle wird das so oder so nicht mehr ...
     
  14. mulle78

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    Ich habe gerade das erste mal tapeziert, auch mit Wandklebetechnik und auf Stoß. Tapeten nicht ausgestrichen, sondern gerollt. jedoch nach Farbmuster ausgerichtet und dabei mit der flachen Hand auf das Tapetengeweben natürlich Zugkraft ausgeübt. Nun sind die Tapete von den 5 Testbahnen an einigen Stellen ebenfalls ca. 0,5 mm auseinander gezogen und ich erkläre mir das ganz anders, als hier diskutiert. Durch die im Klebebett liegende Tapete und dem Verschieben um die Muster auf Stoß zu bringen, muss man die Tapete etwas mit der flachen Hand schieben (ausrichten), was dem Ausstreichen mit einer Tapetenbürste nahe kommt. Dadurch, und das war deutlich zu sehen, dehnt sich das Tapetengewebe etwas. Bei der Trocknung, wenn der Kleister noch nicht angezogen ist, zieht sich scheinbar die Tapete wieder zusammen. Also ist sie bei weitem nicht so dimensionsstabil wie man glauben darf. Ich werden jedenfalls versuchen beim nächsten Mal die Stöße enger zu legen, dass sie gerade so mit Gummirolle(Nahtroller) plan gedrück werden können, also auf Spannung, nicht überlappend.
     
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  16. dquadrat

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    mustertapeten mit papierträger sind imo immer problematisch. ich versuch sowas wo es geht zu vermeiden und der werten kundschaft, wenns schon unbedingt eine mustertapete sein muß, eine reine vliestapete aufs auge zu drücken. wichtig auf jeden fall: untergrund bzw. bei durchscheinsicheren tapeten wenigstens die stöße in tapetenfarbe vorstreichen. und ich bin mir sicher, daß selbst bei uns profis niemand vor bösen überraschungen gefeit ist, wenns ums tapezieren von mustertapeten geht.
     
  17. evilthommy

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    tapeten machen nur ärger... irgendwas ist immer, untergrund muss vorgestrichen werden oder die oberfläche ist empfindlich oder oder oder...
    vor 20 jahren hat es keinen interessiert, wenn tapeten 2 cm übereinander geklebt wurden, und heute muss alles perfekt sein, und es wird die nadel im heuhaufen gesucht.
     
Thema: Tapetenstöße gehen auf
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  24. warum gehen die Nähte bei der Vliestapete manchmal zurück,
  25. Tapete leicht verschieben wenn bereits trocken
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