Tattoo

Diskutiere Tattoo im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Guten abend alles zusammen, Habe jetzt schon öfter in diesem Form gestöbert und einiges interessantes gelesen. Also habe ich mich jetzt...

  1. Tobi96

    Tobi96

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    Guten abend alles zusammen,
    Habe jetzt schon öfter in diesem Form gestöbert und einiges interessantes gelesen. Also habe ich mich jetzt registriert, da ich eine Frage habe, welche eigentlich nicht direkt zum Thema passt... und zwar bin ich gerade Maurerjungeselle und möchte über kurz oder lang über den Bautechniker in die Bauleitung kommen ... jetzt würde ich mir aber gerne an meiner Schulter ein Tattoo stechen lassen... die frage ist es heutzutage noch ein Problem, als bauleiter ein Tattoo zu haben, welches ein bisschen "rausspitzelt", bei einem kurzärmeligen Hemd? Würde mich über Meinung und Ratschläge freuen.
    Mfg Tobi :)
     
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  3. the motz

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    Meiner Meinung nach sind die Zeiten, in denen die Qualifikation weit nach der Optik kam schon längst vorbei.

    Es darf heut nicht mehr wichtig sein, ob jemand Tattoos hat, oder nicht.

    Und ja, auch in der Bauleitung sitzen Leute, die Farbe unter der Haut tragen und diese vor allem bei dem Wetter mit kurzer Hose und t-Shirt stolz zeigen- schließlich hat jedes Tattoo eine Story dahinter
    Die machen Ihren Job genauso gut oder schlecht wie andere, die meinen, sie müssen selbst auf der Baustelle im Anzug mit Lackschuhen rum laufen.
     
  4. #3 Gast943916, 13. August 2015
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    ist es aber immer noch, vor allem in leitenden Positionen.
    Es ist nichts gegen Tattoos einzuwenden, aber ich würde kein Tattoo machen lassen das man "kurzärmlig" sieht
     
  5. the motz

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    Genau dieser Vorsintflutliche Gedanke gehört endlich aus den Gehirnen der Leute rausgespült!

    was zum Teufel hat eine Tätowierung mit der fachlichen Qualifikation einer Person zu tun?

    da lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, daß es scheißegal ist, ob die Fachkraft Farbe trägt oder nicht- was ändert das an seiner ausgeführten tätigkeit? Ist diese dann weniger wert, weil er/sie tätowiert ist?
     
  6. saxum66

    saxum66

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    Du hast recht, die fachliche Qualifikation hat nichts mit Tätowierungen zu tun.
    Trotzdem sind das Dinge, die kein Mensch wirklich braucht und ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen in späteren Jahren diese ihre Jugendsünden bereuen. Und wirklich schön sind Tätowierungen ja auch nicht...
     
  7. user813

    user813

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    Nein ist es natürlich nicht, aber es gibt halt immer noch genügend Vorbehalte gegenüber Tätowierungen, Piercings, etc., Wird sicher auch noch 1-2 Generationen dauern bis das mal besser wird. Es ist halt so dass man die Person zuerst sieht und erst später erfährt was sie kann. Wir sind halt alle eher optisch veranlagt.

    Wenn Du leitende Positionen anstrebst, würde ich das berücksichtigen und die Tätowierungen vorerst so wählen, dass sie zumindest langärmelig verdeckt werden können. Andernfalls kann es sein, dass du dir gewisse Stellen verbaust. Personaler sind da eher die konservative Menschengruppe...
    Grüße
     
  8. ThomasMD

    ThomasMD

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    Ich stelle mir immer vor, wie die Tattoos wohl in 50 Jahren aussehen, wenn Busen, Bauch und Po auf Halbmast hängen und dass die Krankenkasse das Weglasern der Jugendsünden bezahlen soll.
    Was mag wohl der liebe Gott verbrochen haben, dass so Viele unzufrieden mit Ihrem Körper sind?
    Ja ich gebe zu, dass ich Menschen, die ich zum ersten Mal sehe, nach ihrem Erscheinungsbild beurteile. Da gehört ein explodiertes Tintenfass nicht unbedingt zur Idealvorstellung.

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  9. #8 Manfred Abt, 13. August 2015
    Manfred Abt

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    ich sehe das noch etwas anders
    • nach meiner Einschätzung kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie Personalentscheider oder andere Geschäftspartner vom Grundsatz her zu Tatoos stehen.
    • sondern vielmehr, wie man selbst zu seinen Tätowierungen steht und was man samt seiner Tätowierungen nach außen ausstrahlt


    und da sortiert man halt in einem der ersten Schritte auf beiden Enden der Skala aus:
    • diejenigen, denen man nicht so richtig die erforderliche Leistung zutraut
    • diejenigen, die zu großkotzig auftreten und von denen man ahnt, dass sie den Laden eher aufmischen als voranbringen

    und da ist es sicher nicht eine Tätowierung allein, die einen über diese Grenzen schiebt, aber es kann beteiligt sein
     
  10. qwertzuio

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    @ThomasMD: Die Haut sieht in 50 Jahren sowieso scheisse aus, ob mit oder ohne Tattoo. :shades

    Stimme Manfed zu. Tätowierungen sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dank David Beckham, Miley Cyrus, Hipster-Bewegung und Co. Da hat sich besonders in den letzten fünf Jahren viel getan. Die Vorstellung, dass Tatoos nur in der Marine oder im Knast gestochen werden, stammt aus den 60er Jahren. Dies gilt nach wie vor nicht für Tatoos auf Händen, am Hals oder im Gesicht. Auch wäre ich in der fränkischen Provinz etwas zurückhaltender als in Berlin Kreuzberg. Zudem kommt es auch auf die Tätowierung an. Vorsicht bei politischen Tätowierungen, egal welcher Couleur, und bei besonders extremen Darstellungen. Das könnte für viele Bauherren und Arbeitgeber zum Problem werden.
     
  11. sarkas

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    Das scheint wieder so ein Gefälltmirgefälltmirnichtgrundsatztrööt zu werden.

    Gut dann auch meine Meinung.
    Nein, ich würde mir so 'nen sch... niemals irreversibel antun.

    NEIN, ein Tattoo spielt mir für die Einschätzung einer Qualifikation erst mal keine Rolle, aaaaaber ...

    es gibt einen Unterschied zwischen einem ästhetischen Bildchen und einer Kampfkriegerpfuiteufelbemalung und da könnte es schon passieren, das mir dieser Häuptling seine "Qualifikation" erst mal beweisen müsste.

    Jaa - ein Vorurteil, aber der große Teil der Menschheit denkt so.
     
  12. the motz

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    Vorurteile sollen bedient werden:
    Bitte sehr:
     
  13. #12 Manfred Abt, 13. August 2015
    Manfred Abt

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    o.k., bevor wir über "Kampfkriegerpfuiteufelbemalung" diskutieren besinnen wir uns mal der ganz konkreten Frage
    • für mich wärs kein Problem
    • unsere Gesellschaft schätze ich so ein, dass es für die meisten eher kein Problem ist
    • ich hoffe, mit meiner Einschätzung richtig zu liegen
     
  14. sarkas

    sarkas

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    Ich lehn mich mal so weit aus dem Fenster und sage: "unwahrscheinlich"!
     
  15. Rollo83

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    Also ich bin Beamter im gehobenen Dienst und trage Uniform mit Dienstgradabzeichen und bin relativ stark tättowiert.
    Ich würde meinen Dienstposten schon ehr als gehoben an sehen. Tattoos am Rücken oder an den Beinen spielen ja eigentlich gar keine Rolle diese sieht man ja nicht es sei denn man hat Sportklamotten an oder macht Schwimmausbildung, ich hab allerdings auch den kompletten linken Arm zu und werde auf kurz oder lang sicherlich auch den kompletten rechten Arm zu machen.
    Das dies einigen Personen nicht gefällt ist mir erst mal egal denn ich muss mir selber gefallen und nicht anderen Menschen. Ich hab und werde meine Tattoos aber weiterhin so wählen das diese IMMER versteckt werden können. Wenn ich mich in Uniform in der Öffentlichkeit bewege verlangt mein Dienstherr das meine Tattoos nicht zu sehen sind, dies akzeptiere ich wiederstandlos und trage die Ärmel meiner Uniform lang und damit ist die Geschichte doch ganz einfach vom Tisch.
    Tattos am Hals, im Gesicht oder auf den Händen würden für mich sowieso nie in Frage kommen selbst wenn mein Dienstherr dies tollerieren würde.

    Man glaub gar nicht wie viele Menschen in allen Berufssparten richtig zugehackt sind was man durch die Kleidung ja nicht sieht.

    Würdet ihr etwas bei einem Bankberater bei dem ein Kredit abgeschlossen wurde und der sehr kompetent ist den Kredit nicht abschließen wenn man den Kerl am nächsten Tag im Schwimmbad zufällig trifft und er bunte bemalte Haut hat ?!
     
  16. the motz

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    So mancher würd wohl am nächsten Tag zur Bank laufen und seine Geschäfte kündigen, bzw rückgängig machen- daß Tattoos Privatsache sind und mit dem Job genau gar nix zu tun haben geht leider in die Köpfe nicht rein- siehe diverse Vorposter, die die Qualifikation von Tätowierungen abhängig machen, bzw diese zuerst prüfen würden...
     
  17. the motz

    the motz

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    Warum unzufrieden?
    Dein Körper ist dein Tempel- also warum nicht ein paar Bilder an die Wand hängen?
     
  18. the motz

    the motz

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    Verstehe- weil es deine Meinung ist, hat sich gefälligst auch der große Teil der Menschheit daran zu halten.

    Schon mal über die andere Seite des Tellerrands nachgedacht?
     
  19. Gast943916

    Gast943916 Gast

    das wird man aber nicht von heute auf morgen ändern können,
    Jetzt ein Tattoo machen zu lassen in der Hoffnung, dass, bis man eine gehobene Position ein nimmt, sich das ändert ist ja wohl Blödsinn
     
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  21. ThomasMD

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    Schlechtes Beispiel. Bilder hänge ich ab, wenn sie mir nicht mehr gefallen.

    Ob sich die Akzeptanz in 1- 2 Generationen erhöht, bezweifle ich mal.
    An gepuderte Perücken hat sich auch noch keiner gewöhnt.
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 13. August 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Ach Leute - mal unabhängig von der eigenen Einstellung zur Körperbemalung mal ein paar eher grundsätzliche Bemerkungen:

    1) Bevor wir darüber diskutieren, ob, wie und wann unsere Gesellschaft Menschen vorurteilsfrei betrachtet, die sich freiwillig in eine Lage gebracht haben, bei der mit minderer Akzeptanz zu rechnen ist, sollten wir mal anfangen, die Vorurteilsfreiheit gegenüber Menschen voranzubringen, die diesen Vorurteilen nicht sehenden Auges, sondern unfreiwillig ausgesetzt sind - Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung.
    Warum sollte ein Mensch mit Tourette, LRS, spastischen Anfällen, körperlicher oder geistiger Behinderung über diese und nicht über seine Fähigkeiten beurteilt werden.
    Habt Ihr schon mal einen Bankangestellten am Schalter gesehen, der Tourette hat? Warum nicht, wenn er ein hervorragender Bänker wäre?

    Und dann scheren wir mal bitte nicht Tatoo über den gleichen Kamm wie andere Tatoos. Würden wir manche Tatoowierungen beurteilen wie wir hier Grundrisse beurteilen, also nach ästhetischen und gestalterischen Grundsätzen, dann wären bei vielen Tatoos viele der schlimmsten hier je gezeigten Grundrisse nahe an perfekt im Vergleich zu dem, was manche Menschen an sich herum tragen.
    Hier ne Rose, da ne Schlange, noch ein A....geweih, am Knöchel einen Schmetterling usw. Völlig zusammenhanglos und unästhetisch allein dadurch.

    Das dritte sind aber die Motive. Totenköpfe mit Flammen, den Sensenmann, martialisches aller Art, alles mögliche, was nur eins ist.
    Ein ausgestreckter Mittelfinger in anderer Form. Seht her, ihr könnt mich mal, ich will von Euch bewusst schlecht angesehen werden, ich tue so, als sei ich ein "Outlaw"
    Wer sich so nach aussen präsentiert, muss sich nicht wundern, wenn die Umwelt wie gewünscht reagiert.
    Das das auf andere mit ästhetischen Tatoos und unprovokanten Motiven übertragen wird, bringt uns wieder zu 1) - Irgendwie anders = unwert.
     
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