Terrasse u. Dachterrasse

Diskutiere Terrasse u. Dachterrasse im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich bräuchte mal euren Rat - bitte keine hämischen Bemerkungen... ich hab schon gelesen, dass wir uns mit unserer Entscheidung...

  1. coroner

    coroner

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    Hallo zusammen,
    ich bräuchte mal euren Rat - bitte keine hämischen Bemerkungen... ich hab
    schon gelesen, dass wir uns mit unserer Entscheidung für eine betonierte Terrasse
    für die wohl denkbarst schlechteste Variante entschieden haben.

    Unsere Terrasse ist wiegesagt betoniert und wurde nun einfach durch einen
    Pflasterbauer mit Betonsteinpflaster belegt. Untendrunter sind ca 4cm
    "Edelsplit" - er ist fast fertig und ich dachte mir vorgestern doch mal grob
    zu diesem Thema zu gugln... Mitlerweile hab ich Josefs Lieblingssmiley
    dazu gefunden ... [​IMG]
    Naja - jetzt ist wohl Schadensminimierung angesagt denn alles neu legen
    mag ich eigentlich auch nicht lassen. ...oder...?
    Am Übergang zum Rasen (damit der Split nicht rausrieselt) haben wir uns natürlich auch noch
    für einen Betonstreifen entschieden womit die Entwässerung der "Drainage" na nun garnicht mehr funktionieren kann.
    Hilfä.
    Mal von den Hinweisen abgesehen gleich mit Presslufthammer die Betonterrasse
    abzureissen, was könnte ich tun, damit der Schaden wenigstens minimiert wird?
    Löcher in diese Betonaufkanung am Rand zur entwässerung bohren?
    Betonaufkantung wegkloppen und doch diese sündhaft teuren Edelstahl L-Profile
    hinsetzen lassen?
    Die Verfugung der Platten irgendwie möglichst wasserundurchlässig durchführen lassen?

    Die Dachterrasse (ebenso beton , "freischwebend" zwischen Garage u. Gebäude) wurde
    zum Glück noch nicht begonnen zu belegen. Sie wurde fachm. mit so schweren Dach-
    abdichtungsfolien versiegelt und hat in der Mitte einen Ablauf.
    Nun bin ich auf so Drainagematten gestossen. Ist das nur wieder so ein
    neumodischer Schnickschnack oder ein sinnvoller Unterbau für unsere darauf
    geplante Konstruktion mit Split/Betonplatten ?
    Ah was ärger ich mich dass ich das nicht vorher alle schon gelesen habe
    [​IMG]
    ...und ich dachte ich hätte einen Fachmann beauftragt mit 20 Jahren Berufserfahrung... [​IMG]

    Ich hab jetzt nen Gutachter (für andere Sachen) bestellt der mir das auch anschauen kann aber der kommt erst Anfang Mai und ich mag natürlich gern
    gleich den Pflasterer den richtigen "Wink" geben.
     
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  3. Julius

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    Bei der Dachterrasse können evtl. Stelzlager in Betracht kommen. Oder Mörtelsäckchen.
     
  4. #3 wasweissich, 13. April 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :D

    was ist unter der betonplatte und wie stark ist die ??




    zur klarstellung : ich habe nie geschrieben , dass eine terrasse auf betonplatte nicht geht , AAAAber , der (gesamt€)aufwand sowas gut zu machen , steht in keinem verhältnis zum möglichen ergebnis .

    für das geld kann man sooo viel schönes bekommen ....
     
  5. coroner

    coroner

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    Hi Josef, danke für deine Antwort :)
    ja das hab ich auch in deinen alten Beiträgen auch so verstanden.
    Ich hab mal nachgemessen, die Terrassenplatte ist 24cm dick und untendrunter
    ist verdichtetes Erdreich, dann grober Kalkkies/Jurakalk* und dann kleinerer,
    würde sagen son Korn in der obersten Schicht vorm Beton hat ca. 1-3cm.

    (* bin mir nicht sicher wie das heisst, das Zeug was auch im Strassenbau
    drunter kommt...)

    Also... was kann ich da noch machen? Oben möglichst abdichten und unten
    versuchen nen Ablauf hinzubekommen? ODer ist das alles garnicht so schlimm
    (ja, bitte bitte, sag es :mega_lol: ) :(

    Achja, als ich noch nen Planer hatte, hat der mir mitten in der Terrasse ne
    Schuhschachtelgroße Aussparung gelassen mit nem 110er KG Rohr drin.
    (An die Entwässerung angeschlossen)
    Wofür das gut sein soll kann mir keiner der Ausführenden verraten, die würdens
    am liebsten zuschütten - nachfragen kann ich leider nimmer :shades
     
  6. coroner

    coroner

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    *schubs*


    keiner nen Vorschlag?
    :o
     
  7. Wieland

    Wieland Gast

    Der Abfluss des Niederschlagwasser im Feinsplittlager / Unterbau sollte gewährleistet sein, da durch Aufstauung in Verbindung mit Frost das Pflaster auffriert.
    In diesem Fall könnte man die Aufkanntung des Beton an der Rasenkannte mehrfach
    einschneiden ( Abflussöffnungen herstellen ).
    Zu beachten ist die Wasserführende Ebene in diesem Fall zwei, insbesondere vor
    der Terrassentür ( möglicherweise Rinne erforderlich), sowie die fachgerechte
    Abdichtung der Terrassentürschwelle zum Beton / Mauerwerk.
    von einer Abdichtung des Pfalsters muss abgeraten werden.

    Grüße
     
  8. #7 wasweissich, 16. April 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ist das ding wenigstens vernünftig entkoppelt ??

    und der ablauf in der mitte zeugt davon , dass ein wasserproblem berücksichtigt wurde.
     
  9. Lebski

    Lebski Gast

    Stell mal ein Foto ein, oder 2.

    Gullyloch und Ränder. Und eine Totale bitte.
     
  10. coroner

    coroner

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    Bilder...

    Hi zusammen,
    habs mal geknips, hoffe ihr seht darauf was euch wichtig ist.
    Zu der Entkopplung kann ich nur sagen , dass der Keller mit
    12cm Perimeterdämmung eingepackt ist und somit die anbetonierte
    Terrasse mal mindestens dagegen betoniert ist, die Rohbauer waren eber
    recht gewissenhaft - mich würde es nicht wundern wenn die auch noch
    nen Streifen Mineralwolle reingelegt hätten. Stand heute ist nix mehr erkennbar
    da bereits die Abdichtung drüber gepinselt wurde.

    Vor der angrenzenden Hausfassade werden noch so Edelstahlrinnen gesetzt, auf
    die wir noch warten (lange Lieferzeiten). Ist es üblich derlei Rinnen dann
    mittels Flachkanälen unter dem Belag zu entwässern?

    http://img823.imageshack.us/slideshow/webplayer.php?id=p1030684v.jpg
     
  11. Lebski

    Lebski Gast

    Ich vermute, der Planer wollte eine Wanne ausbilden. Der Abfluss dafür fehlt noch.

    Wenn das ordentlich gemacht ist, vorallem die Anschlüsse zum Haus hin, könnte das gehen.
    Das Wasser bleibt einfach im Splitt stehen, wenn es mehr wird, ist der Abfluss da. Wenn du den Einbaust. Der muss auch die Splittebene entwässern, kann verdeckt sein oder bis zur Oberfläche gehen.
    Dem Beton und dem Splitt machen Feuchtigkeit nix aus.
     
  12. susannede

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    Din Rinnen sind üblich, wenn das Wasser dann auch irgendwo hinsüppeln - also mit Zettel in der Hand: guckstu, da geht's lang! - kann.

    Was mir fehlt ist eine Drainmatte unter dem Splitt, die mir diesen immer hübsch trocken hält, und somit im Winter das Hochfrieren durch Eislinsen auch verhindern könnte. Also so ne Art Noppenfolie vlieskaschiert.
     
  13. svjm

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    Quelle?

    Hallo Rheinaufwärts!

    Wo gibt es denn dieses Wasser mit dem Zettel mit der Fließrichtung?
    Hätte ich gerne einmal eine Probe oder Bezugsquelle, wird oft nachgefragt.:shades

    Ein schönes Wochenende
    svjm
     
  14. coroner

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    Das mit den Drainmatten hab ich mir schon fast gedacht :mauer
    Bin ich leider erst drauf gestossen als die Herrschaften schon 80%
    verlegt hatten. Grmpfl!
    Mit "Zettel in der Hand" meinst du also, es geht in den Split zu entwässern, solang die
    Neigung,weg vom Haus, reicht?
     
  15. #14 wasweissich, 16. April 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ich habe für solche fälle blaue ölkreide , damit mache ich immer pfeile , damit das wasser weiss , in welche richtung es fliessen soll ...... :D
     
  16. susannede

    susannede

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    Den Zettel für's Wasser gibt's im BL-Büro, logo. Ohne den Zettel fließt es grundsätzlich freiwillig nur nach Rheinabwärts (Hallo nach da oben).

    Nö. Mit vielen AWG-Hormonen könnte aber schon sein.
     
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  18. #16 wasweissich, 16. April 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    die sache mit dem splitt und dem wsser dadrin hat den nachteil , dass das wasser sich kapillar wunderschön im splitt verteilt . nach unten kann es ja nicht , da ist ja die betonplatte :mauer , seitlich weg passiert mit 1-2% gefälle auch nicht das meiste , also wird der oberbelag immer schön feuchtgehalten und der http://www.google.com/search?q=grünbelag&sourceid=gd&rlz=1D1GDNA_deDE366DE366 freut sich .

    bei ungünstigem wetter regen-frost-tauwetter-frost ... entwickelt der oberbelag auch noch ein durchaus interessantes eigenleben .
     
  19. coroner

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    nicht falsch verstehen,ich meinte schon deinen Drainmattenvorschlag, bin
    nicht beratungsresistent. Die Herrschaften dürfen das wohl oder übel nochmal
    machen. Lieber jetzt ein paar Hunnis als in 5 Jahren alles neu...
     
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