Terrasse und Hauszuweg neu erstellen

Diskutiere Terrasse und Hauszuweg neu erstellen im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben uns im letzten jahr ein altes Haus gekauft und nach einiger Renoviererei verlässt uns nun die Terrasse und der Hauszuweg (alte...

  1. Sid2234

    Sid2234

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    Hallo,

    wir haben uns im letzten jahr ein altes Haus gekauft und nach einiger Renoviererei verlässt uns nun die Terrasse und der Hauszuweg (alte Betonplatten, die sich heben).
    Dies soll nun in Eigenregie von mir erneuert werden. Jedoch bekomme ich von den unterschiedlichen Plattenanbietern unterschiedliche Aussagen zur Beschaffenheit des Unterbaus.

    Unsere Überlegung ist diese:
    Terrasse im römischen Verband mit Blausteinplatten (geschliffen und Kanten gerumpelt d=3cm) verlegen.
    Meine Planung:
    Schotter als Unterbau (h = 0.4m), Darauf eine Splittschicht von ca. 5 cm. Hierauf dann die Blausteinplatten.
    Ein Anbieter meinte nun, dass die Platten knirsch zu verlegen seien, also ohne Fuge. Kann man das so machen? Kanten sind ja agbebrochen (gerumpelt).
    Zusätzlich überlege ich mir in den Splitt etwas Traßzement einzumischen. geht das oder macht das keinen Sinn?

    Der Zuweg zum Haus bekommt nur einen Unterbau von 0,2 m + 5 cm Splitt (Steinformat 20x20, d=3cm).
    Auch hier keine Fugen.
    Ist der Unterbau zu gering dimensioniert?

    Z.Zt. ist als Unterbau Sand vorhanden (Terrasse 40cm, Zuweg 20cm), hat bis heute (40 Jahre) gehalten. Dennoch will ich vom Sand weg (Ameisennester,...).

    Grüße
    Sid
     
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  3. #2 wasweissich, 14. Juli 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    bauingeneur............. ohne fuge ......... suuuuuuuuuuuuuuuuuper

    wechsel deinen plattenanbieter , der jetzige hat keine ahnung

    das forum hat eine suchfunktion
     
  4. Sid2234

    Sid2234

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    sicher kann man sich über das knirsch Verlegen streiten, jedoch haben in meinem Bekanntenkreis viele u.a. Granitplatten ohne Fuge verlegt. Diese sind auch teilweise nach 10 Jahren nicht gebrochen, oder haben sich ungünstig verhalten.

    Dennoch weiterhin meine Frage zum Unterbau. Ist das so i.O.? In Holland, wo mir Terrassenplatten angeboten wurden, gab es folgende Empfehlung:Schotter 20cm, Sand - Trasszementmischung als Bettung (d = 5 cm).
    Ist meiner Meinung nach ein bisschen wenig, scheint man aber in Holland standardmäßig so zu machen...
     
  5. #4 wasweissich, 15. Juli 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    da gibt es nichts zu streiten :deal:Baumurks:bef1005::bef1021:

    haben wir schon immer so gemacht zählt auch nicht .

    am montag hatte ich einen ortstermin , bei dem der kunde unsere regelgerechte fuge mit dem hinweis auf des nachbarn knirschpflaster bemängeln wollte........:irre:Brille

    hab ich:p:deal
     
  6. #5 alfredromeo, 15. Juli 2009
    alfredromeo

    alfredromeo

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    Es ist ja nun mal so, das sich da irgendwelche Leute, irgendwann mal Gedanken gemacht und techn. Regularien erstellt haben. Das ganze basiert auf langjährigen Erfahrungen und deshalb hat sich bewährt, Pflaste- und Plattenbeläge mit Fugen zu verlegen. Genauso wird der Stand der Technik angepasst, wenn man merkt das es so nicht dauerhaft funktioniert.

    Beste Grüße
     
  7. #6 wasweissich, 15. Juli 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    es ist viel schlimmer , die pflasterkunst ist tausende jahre alt ...............

    ok , damals haben die jungs die fugen nicht nach DIN gemacht , aber die waren in etwa genau so gross
    :bounce::D:p

    j.p.
     
  8. 11111

    11111 Gast

    die ansprüche an den untergrund richten sich auch nach der gegend wo sie wohnen und nach der bodenbeschaffenheit. allgemein: sie sollten zuerst 15 cm kies und darauf 15 cm schotter einbauen. ordentlich verdichten ist auch wichtig. zum verlegen empfehle ich 4 cm splitt. eine kleine fuge von 2-3 mm ist gut und sollte mit feinem splitt (steinmehl )ausgekehrt werden.
     
  9. alex2008

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    immerhin hat er ja keine Betonplatte unter der Terrasse ...

    Fugen gleichen u.a. ja auch Maßtoleranzen der Steine/Platten aus.
    Ein ordentliches Fugenbild bestimmt auch die Gesamtoptik der Fläche mit!

    Wenn der schicke Vorsatzbeton, gestrahlt mit wasauchimmer, geschcliffen, poliert etc. nach mehr oder weniger Jahren nicht mehr gut aussieht sieht man das Fugenbild immer noch.

    Fugen sind leider auch pflegebedürftig und in einer "breiten" Fuge von 3-5mm lässt sich diverses Unkraut leichter entfernen sprich mit der Wurzel entfernen als bei Knirschfugen.
     
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  11. #9 Der Erfahrene, 8. August 2009
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    Hi,

    der unterbau ist gut dimensioniert. was die ansichten der plattenhersteller betrifft,da scheiden sich auch heute noch die geister. da kommt es natürlich auf die beschaffenheit des bodens und die gegebenheiten vor ort an.

    was das knirsch verlegen betrifft: halte ich persönlich nichts davon da man in der regel immer 2-5mm fuge lassen sollte. dies hat die bewandniss das falls es zu setzungen kommen sollte das material nicht beschädigt wird und im falle der beschädigung die auswechlung schnell von statten gehn kann.

    bei der verlegung würde ich den trasszement weglassen da dieser zu ausshärtungen führt den dann könnten sie gleich einen betonestrich zur verlegung verwenden:shades

    sand war früher das allheilmittel für wege terrassen usw. aber sand hält feuchtigkeit und führt zu setzungen. splitt daggegen ist gebrochener stein und lässt wasser in untere bodenschichten versickern(sofern versickerungsfähiges material vorliegt).

    gruß micha
     
  12. #10 wasweissich, 8. August 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    schade , das immer nur ein teil deiner antworten richtig ist.....

    eine fuge ist zwingend vorgeschrieben
     
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