Terrasse unter Berücksichtigung der Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz herstellen

Diskutiere Terrasse unter Berücksichtigung der Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz herstellen im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, nachdem ich nun schon seit Tagen hier im Forum nach der Lösung meines bautechnischen Problems suche, habe ich leider etwas resigniert...

  1. ccchris

    ccchris

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    Hallo,

    nachdem ich nun schon seit Tagen hier im Forum nach der Lösung meines bautechnischen Problems suche, habe ich leider etwas resigniert und möchte aktiv hier nach Hilfe fragen.
    Wir haben vor wenigen Wochen ein Haus gekauft (Holzständerbauweise, ohne Keller auf 20 cm Bodenplatte).
    Nun wollte ich mich an die Terrasse begeben und bin mir ziemlich unschlüssig über die Gestaltung derer bei Berücksichtigung der wärmetechnischen Belange und beim Schutz gegen Feuchtigkeit.

    Zur Verdeutlichung mal ein Bild des "Urzustands":
    [​IMG]

    Da die Stirnflächen der Bodenplatte keine Perimeterdämmung aufweisen, habe ich diese mal so gut es ging (6 cm XPS) mit Bitumendickbeschichtung aufgeklebt. Das sieht nun zwischenzeitlich so aus:
    [​IMG] [​IMG]

    Nun bin ich allerdings ziemlich ratlos, wie und in welcher Höhe ich hier die Terrasse anbinden kann um mir kein Eigentor zu schiessen und Bauschäden zu produzieren.
    Ich habe schon versucht mich im Internet hier einzulesen, bin aber nicht endgültig schlau drauss geworden.
    Von der vielzitierten Höhe von 15 cm bis zur Türschwelle habe ich bereits mehrfach gelesen.
    In meinem Fall liegen zwischen OK Türschwelle und UK Außenputz genau 15 cm.
    Wie hoch die Abdichtung unterhalb des Putzes ist, kann ich nicht sagen.
    Beim Putz handelt es sich um einen "wasserabweisenden Kalk-Zement-Spezialmörtel, ganzflächig in Marmorit Armierungsgewebe mit 10 cm Stoßüberlappung. Voranstrich mit Marmorit-Isogrund, Kalk-Zement-Edelputz wasserabweisend, KG 3mm, mit Lotusan-Farbanstrich." .. dieser ist auf einer "Heraklit BM Bauplatte diffusionsoffen 50 mm" aufgebracht.

    Ich habe noch eine Rolle Delta Terraxx hier, welche ich als vert. Drainageschicht vor Perimerdämmung/Aussenputz stellen wollte.
    Dann war ich eigentlich der Meinung, es würde ausreichen, an die Delta-Bahn die Terrasse anzubauen ... sprich etwa nen Zentimeter über UK Außenputz.
    Ich habe mal gehört, dass es oft ausreiche, wenn die Anschlussfuge zur Außenwand "offen" sei ... was ja durch die Delta-Bahn gewährleistet wäre.
    Wenn ich hier allerdings richtig nachgelesen habe, ist dies nicht zu empfehlen, da so mit Feuchteschäden zu rechnen ist ?
    Ist das so richtig ? ... bzw. wie sollte ich hier in meinem Fall vorgehen um Schäden zu vermeiden ?
    Gefunden habe ich noch folgenden Vorschlag, der allerdings recht aufwendig in der Realisierung erscheint:
    http://host31.co101.spacenet.de/contentserv/www.quadriga-news.de/data/media/1712/27_38_condetti.pdf
    Die Terrassenseite ist nach Süden gerichtet. Der Dachüberstand beträgt hier geschätzt ca. 50 cm.

    Kann mir hier jemand einen Rat geben ?

    Des Weiteren bin ich ratlos, wie ich den Anschluss an die Terrassentür gestalten kann/muss ... eine "Fensterbank" ist ja nicht verbaut. Sollte ich diese nachrüsten oder gibt es Alternativen ?

    Ich wäre über Hilfestellung wirklich sehr dankbar.

    Vielen Dank vorab.
    Gruß Chris
     
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  3. ccchris

    ccchris

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    kann mir keiner hier weiterhelfen oder hat ne Idee/Vorschlag ?

    Habe den aktuellen Stand mal vermaßt. Sieht folgendermaßen aus:
    [​IMG].

    Nach erneuter Studie des Forums habe ich dann mal folgenden "Lösungsansatz" skizziert für die Terrassentür:
    [​IMG]

    ... den Bauschaum unter dem Fensterstock halt etwas zurückschneiden und mittels Styrodur und KMB abdichten und dämmen. Ist das so zu empfehlen ?
    Zusätzlich könnte ich noch die Delta-Terrax-Bahn als Trennung an die Fassade stellen.

    Im Wandbereich würde das dann so aussehen:
    [​IMG]

    Ist das ne sinnvolle und dauerhafte Lösung oder ist das alles Murks und man verwendet besser sowas:
    http://www.birco.de/birco/BIRCOtop-Serie-F-ohne-Sichtste.4097.0.html oder http://www.aco-hochbau.de/fassadenrinnen/fassadenrinnen.html
     
  4. ccchris

    ccchris

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    sorry, hab die Bilder versehentlich gelöscht.

    Urzustand:

    [​IMG]

    aktueller Zustand:

    [​IMG] [​IMG]


    Vermaßt sieht das so aus:

    [​IMG]


    Vorgestellt habe ich mir sowas:

    [​IMG] [​IMG]

    Über ein hilfreiches Wort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank vorab.

    Gruß
    chris
     
  5. ccchris

    ccchris

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    nachdem ich am Freitag mit mehreren Fensterbauern gesprochen habe, bin ich nun zumindest ein wenig schlauer.
    Der erste "Fachmann" empfahl mir einfach mit der Terrasse an die Tür ranzupflastern ... das würde selbst ich als unfachmännisch einstufen und bin daraufhin dankend abgewanderd zum nächsten Fachbetrieb.
    Hier wurde mir deutlich besser geholfen und empfohlen eine Fensterbank unter den Fensterstock zu schieben .. vorher natürlich mit Folie/Dichtung das Fenster abdichten.
    Hierzu habe ich mal drei Vorschläge skizziert, wo allerdings jeder für sich in Abhängigkeit der Terrassenhöhe zu sehen ist.
    Ich denke mal die zur Ausführung kommende Variante richtet sich an die erforderliche Terrassenhöhe an der Außenwand.

    Variante A:
    [​IMG]

    Variante B:
    [​IMG]

    Variante C:
    [​IMG]

    Favorisieren tun wir eigentlich die Variante B.
    Dabei ist gedacht, die Türschwelle und das "Fensterbrett" zu überschreiten. Das lässt sich meiner Meinung nach (und der meiner Frau) recht gut gehen. Wir haben die Höhen mal mit Holzpaletten einem Feldtest unterzogen.

    Allerdings bin ich mir bei dieser Variante in zwei Punkte nicht so sicher.
    Zum einen die Höhe der Pflasterung an der Außenwand (rechter Teil des Bildes) ... kann ich hier bis an den Putz heranpflastern ohne das ich Schäden an der Außenwand bekomme .. bzw. es zu Feuchteschäden an den Heraklith-Platten kommen kann ?
    Zum anderen die so oft zitierten 15 cm der DIN 18195 .. habe ich diese richtig eingezeichnet und gelten diese bis zur Schwellenhöhe der Tür oder in meinem Fall nur bis OK Natursteinplatte ("Fensterbrett") ?

    Über fachkundige Meinung wäre ich wirklich sehr dankbar.

    Gruß
    chris
     
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