Terrasse Unterbau

Diskutiere Terrasse Unterbau im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo liebe Bauexperten, ich hätte gerne Euren Rat: Es geht um Sanierung einer Terrasse, etwa 3 x 3,5 m, mit 50x50 Waschbetonplatten auf...

  1. #1 ikemminetaus, 7. April 2015
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    Hallo liebe Bauexperten, ich hätte gerne Euren Rat:

    Es geht um Sanierung einer Terrasse, etwa 3 x 3,5 m, mit 50x50 Waschbetonplatten auf Schotter/Kies plus zwei Reihen Pflastersteine auf eine Streifen Magerbeton rundherum. Zwei Seiten schließen an das Haus an, Gefälle ist vorhanden, Wasser rinnt ordentlich ab, also alles OK seit 30 Jahren...

    Bei der Sanierung möchte ich gerne statt Sandbett gebunden verlegen, da die ewige Unkrautzupfen und Fugenausbesserung doch ziemlich nervig ist, auch die Platten haben sich mittlerweile teilweise ein wenig gesenkt und die Fläche ist uneben geworden.

    Also von der Idee Plattenfundament betonieren bin ich schnell weggekommen - ich habe ein paar ähnliche Fragen hier gefunden und die Leute mit solchen Fragen wurden auf der Stelle verbal erschlagen. Also OK, betonierte Terrasse scheint eine "unausprechliche" Frage unter Bauleute zu sein, ich habe schon kapiert... Frost und Nässe sind nicht zu unterschätzen... Als Alternative habe ich dann die Verlegung in Drainagemörtel gefunden.

    Ich hätte mir als Laie so vorgestellt: Platten und etwa 10-12 cm von oben abtragen, darunter möchte ich gar nichts anrühren, der Untergrund scheint ziemlich fest und OK zu sein. Oben darauf kommt etwa 2-3 cm Rollsplitt zum einebnen. Darüber würde ich eine "kapillarbrechende Drainagematte" (was auch immer es sein soll) legen, hier Frage Nr 1: worauf achten, was ist hier geeignet? Ich habe in der Baumarkt ein Produkt namens Durabase DD gefunden - ist es OK?

    Darüber sollte Drainagemörtel kommen in etwa 5-6 cm Stärke. Hier Frage 2: ist hier eine Armierung mit Gittermatten sinnvoll für eine bessere Haltbarkeit? So wie in einer Betonplatte, im unteren Drittel? Oder ist das eine vollkommene Blödsinn?

    Darüber sollten wieder Waschbetonplatten verlegt werden. Es wird immer wieder von "feucht-im-feucht" und "Haftschlämme" geschrieben, damit Frage Nr. 3: ist eine frostsichere Flexkleber dazu geeignet?

    Letztlich möchte ich dann fest verfugen, ich habe früher mit Häusner Fugenmörtel gute Erfahrungen gemacht. Natürlich nicht entlang der Hausmauer, dort möchte ich mit Styroporstreifen und oben mit Silikonfuge trennen.

    Noch eine letzte Frage: derzeit habe ich mit Regenwasser keine Probleme, aber ich gehe davon aus, dass einiges an Wasser auch zwischen den Fugen versickert. Gebunden und mit feste Fugen könnte es schon viel mehr Wasser werden, ich bin mir nicht sicher, dass der Boden und die Rasenfläche rundherum genug aufnehmen kann. Wäre eventuelle eine Entwässerungsrinne mit Schlitz (habe welche mit 15 mm gesehen, dies wäre kaum breiter als eine normale Fuge) aussen, zwischen Waschbeton und den Pflasterrand sinnvoll? Oder ist es ein Overkill für 10.5 m² mit 2% Gefälle? Falls ja, könnte so etwas gleich im Schotter tiefer darunter geleitet werden?

    Ich bin Euch für alle Ratschläge dankbar und hoffe, dass ich eine vernünftige und haltbare Terrasse bauen kann, dem ich mit dem Kärcher auch mal reinigen kann ohne dass unser Haus 2 meter hoch mit Fugensand bespritzt wird...

    Danke, Grüße aus Wien, ikemminetaus (aberbaldkennimimehraus)
     
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  3. #2 ikemminetaus, 7. April 2015
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    Es tut mir sehr leid - scheinbar habe ich den falschen Forum gewählt... Da ich keine Möglichkeit finde, meinen Beitrag zu verschieben oder zu löschen, hoffe ich auf milde Verurteilung durch die Moderatoren :-) Bitte in DIY Bereich verschieben, ich nehme an es gehört in der Bastelecke, ich habe es nur zu spät entdeckt.

    Danke, lg, ikemminoimmernetaus
     
  4. #3 wasweissich, 7. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nur ist die bastelecke ein one-way-ticket , da ist das antworten nicht möglich , also wünsche dir das verschieben dahin nicht .
    und vor allem was es bewirken soll.....

    wenn du so viel geld über hast , kann ich dir die kontonummer der lebenshilfe zukommen lassen , die können jaden €uro gebrauchen , vor allem der aufwand den du damit treiben musst ist enorm , und reinigen lassen die dinger sich auch nicht . bei einer derart kleinen fläche ist es http://jasinski.ukw.edu.pl/images/079a.jpg....
     
  5. #4 ikemminetaus, 8. April 2015
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    Danke für Dein Antwort, ich bin dadurch (hoffentlich) ein wenig kluger geworden.

    Die Drainagematten unterm Drainagemörtel habe ich als empfehlenswert gelesen, mit 9,90 pro Meter ist es keine Rieseninvestition - falls es Sinn macht natürlich, ich muss nicht unbedingt freiwillig mein Geld im Garten verbuddeln:-)

    Es gibt tatsächlich sündhaft teuere Rinnen, Edelstahl, 4-500 Euro pro Meter - nein, sowas habe ich wirklich nicht gemeint. Ich fand welche aus Kunststoff um 30 Euro pro Meter, schaut wie eine Regenrinne mit Deckel aus, wobei der Schlitz auf dem Deckel darauf sitzt... Wie auch immer, genau deswegen hatte ich gefragt: Deiner Meinung nach ist es wohl nicht nötig bei der Fläche - was mich sehr glücklich macht, weil ohne ist es natürlich einfacher und günstiger...

    Weitere Meinungen sind natürlich sehr willkommen! Auch mit Bewehrung im Mörtel und Flexkleber bin ich mir noch sehr unsicher...

    Danke, lg, ikemmischonabisserlmehraus
     
  6. #5 wasweissich, 8. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    eine bewehrung im drainmörtel ist ungefähr so sinnvoll , wie der transport von wasser in einem sieb .........

    und eine drainmatte unter drainmörtel soll dann das eindringen des wasser in den schotter verhindern ?? und warum das ?
     
  7. #6 ikemminetaus, 9. April 2015
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    Wenn ich Bescheid wüsste - würde ich doch nicht fragen :-) Danke für den Tipp.

    MIt der Drainmatte kommt es von hier: http://www.natursteinkompetenz.de/uploads/media/Sichere_Aussenbel.pdf

    Zitat: "Nach etwa sechs Monaten hat links der kristallisierte Kalk (Calciumcarbonat) zu einer Verdichtung des Mörtels im unteren Bereich geführt. Die Abführung des Sickerwassers ist dadurch behindert. An rechter Fläche mit Drainagematte sind so gut wie keine Kalkauslaugungen festzustellen."

    Ich bin absolut Laie und lasse mich gerne etwas Besseren belehren... Möchte nur wirklich vernünftig und "für die Ewigkeit" bauen - die laufende Ausbesserungen nerven.

    Dankeschön, lg aus Wien.
     
  8. #7 ikemminetaus, 9. April 2015
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    Siehe auch Fazit auf der letzten Seite: "Nach dem aktuellen Kenntnisstand und unter Berücksichtigung aller hier relevanter bauphysikalischer Faktoren muss die Verlegung von keramischen Belägen sowie solcher aus Natur- und Betonwerkstein im Außenbereich auf wasserdurchlässigen Mörtelschichten/Estrichen als die mit Abstand sicherste Ausführungsart gelten, wenn eine geeignete kapillarbrechende Drainagematte darunter eingebaut wird. Für die Belagskonstruktion schädliche Staunässe wird im Grunde ausgeschlossen, so dass Verbundstörungen zwischen Belag und tragender Schicht verhindert werden."

    Wobei, Grübel-Grübel... Dein Einwand mit Eindringen in den Schotter ist auch sehr logisch... Vermutlich habe ich es falsch kapiert: ENTWEDER Schotter ODER Drainmatte?
     
  9. SirSydom

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    Bewehrung im Drainmörtel: Warum Drainmörtel? Damit Wasser durchkann. Was macht Wasser mit einer Stahlarmierung? Genau!
     
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  11. axel50

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  12. #10 wasweissich, 9. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ohne betonplatte , fest verfugt , genug gefälle ....... und wofür dann jetzt die drainmatte ?
     
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