Terrassenaufbau mit Naturstein auf vorhandener Betonplatte

Diskutiere Terrassenaufbau mit Naturstein auf vorhandener Betonplatte im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage an alle Experten im Forum. Wir hatten eine Terrasse mit Fliessen, welche entfernt wurden. Danach wurde...

  1. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo zusammen,
    ich habe mal eine Frage an alle Experten im Forum.
    Wir hatten eine Terrasse mit Fliessen, welche entfernt wurden. Danach wurde mit dem
    Elektromeisel eine Höhe von ca. 8 -10 cm der Betonplatte abgetragen.
    Auf diesem Untergrund wurden dann Natursteinplatten 40x60x3 cm verklebt d.h. mit Trasszement ohne den Untergrund zu begradigen.
    Ist das der richtige Weg um die Platten zu verlegen ? Vorallem gerade zu verlegen ?

    Ergebnis des ganzen ist nun dieser Zustand mit denn dazugehörigen Begründungen der Unternehmung.

    Erstens: Wir haben nach der Fertigstellung nun einige Kanten an den Plattenübergängen welche uns so erklärt wurden.
    Diese Kanten würden entstehen weil die Platten nicht gerade sind da sie aus "Naturstein " sind. Ist das richtig ?
    Ich dachte immer man kann das beim verlegen ausgleichen.

    Zweitens: Es sammelt sich Wasser an den vorhandenen Kantenübergängen, welches so mit nicht richtig abläuft.
    Hier folgte der Verweis auf die DIN die Kantenübergänge von 3mm zu läst. ( Stolperkanten )
    Hat hier jemand Informationen welche DIN Norm ( Nr.) hier greift.

    Drittens: Die Hälfte bis 2 drittel der Platten hören sich hohl an ( beim abklopfen ) . Dies wurde wieder mit dem verkleben begründet und es gibt ja eine Gewährleistung falls die Platten den Frost nicht Stand halten
    Das verkleben erfolgte an allen vier Kanten der Platte ... also ich habe hier Schwierigkeiten diese Art der Verlegung zu verstehen.

    Vielen Dank an alle die sich den Fragen annehmen.

    Uli
     
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  3. #2 wasweissich, 13. November 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    eigentlich zum scheitern verurteilt

    kommt drauf an , was für stein und wie bearbeitet . kann sein .

    ist so nicht falsch , trotzdem gerade bei dem konstrukt betonplatte/belag ohne drainschicht ein horrorscenario .

    zu drittens : verstehe ich es richtig , dass die dinger unter den ecken mörtelbatzen bekommen haben ?
     
  4. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo , vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Aussage lautete das die Platten verklebt wurden d.h. an den Ecken und evt. in der Mitte der Platte wurde mit dem Trasszement verklebt.
    Ich habe mir nur die Frage gestellt warum man die entstandene Kraterlandschaft nach dem abstemmen nicht begradigt hat um die Platten vernünftig zu verlegen aber die Frage blieb bisher unbeantwortet.

    Zum Stein : Granit geflammt ...
     
  5. #4 wasweissich, 13. November 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ob begradigt oder nicht , eine (naturstein)plattierung auf einer betonplatte ist immer problematisch .

    was ich mich frage , wenn man einmal beim stemmen ist , warum man das ding nicht ganz weggestemmt hat .

    wie hast du beauftragt , was wurde dir angeboten ?
     
  6. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo ,

    angeboten wurde die Entfernung der Bodenplatte bis zur einer dicke von 15 cm mit entsorgen. Danach ausschachten und mit Splitt füllen, Platten drauf.
    Hörte sich gut an.Während der Stemmarbeiten ( viel zu kleiner Stemmhammer ) wurde darauf verwiesen ,das der Beton zum Haus hin immer härter wird und man nicht tiefer kommt.
    Man überlegte und sagte man würde jetzt soviel wie geht abstemmen und dann verkleben . ( ist kein Problem und wäre auch eine gängige Methode ) .
    Fazit ca. 8-10 cm wurden abgetragen d.h. minus der 3cm Platte war eine Höhe von ca. 4-6 cm für Trasszement vorhanden.
    Der Fachmann sprach und begann .

    Ist Zustand jetzt :

    Wir haben in der Mitte der Terrasse ( grösse der Terrasse ca. 24 qm) einen Bereich von 6-7 qm in dem das Wasser nicht richtig abfliesst und es da durch zur längeren Abtrockenzeit kommt .( Pfützenbildung)
    Diese entstehen wiederum durch die Übergänge der Platten.
    Hier ist die Aussage das man diese nicht anders verlegen konnte , da die Plattenoberflächen nie gerade ist . Es sei denn man hätte polierte Steine genommen.

    Warum kann man die Platten nicht ohne Übergänge an den Stosskanten verlegen wenn man doch genügend Höhe für den Zement hat ? Sind die Platten wirklich so extrem ungleich ? Material Granit geflammt.
    Kann man nicht mit der Zementdicke variieren um einen ausgleich zu schaffen ?
    Und ist es wirklich so das sich die Platten hohl anhören beim abklopfen und das ganz normal ist ?
    Mit welchen Konsequenzen ( folge Schäden ) muss man rechnen bei einer solchen Verlegung ?


    Vielen Dank im voraus.

    Uli
     
  7. #6 ars vivendi, 14. November 2013
    ars vivendi

    ars vivendi

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    Wenn es in der Mitte zur Pfützenbildung kommt ist wohl schonmal kein oder vernachlässigungsfähiges Gefälle vorhanden. Allein durch leichte Höhenunterschiede der Platten bzw Fugen gibt es keine 6-7 qm große Pfütze.
    Inwieweit die Platten uneben sind kannst du doch selbst feststellen, Wasserwage auflegen und schau nach.
    Wenn die Platten nur mit Randverklebung und Kleks in der Mitte aufgebracht wurden ist es logisch das diese sich hohl anhören. Darunter in den Zwischenräumen wird sich Wasser ansammeln, kann auch nicht abfliessen weil unebener Untergrund und scheinbar keine Drainschicht. Folge, die Platten wird es mit dem ersten größeren Frost wohl absprengen. Dann wäre das Thema erledigt.
    Alles kompletter Pfusch, raus damit und neu, ohne alter Betonplatte darunter und ohne neuen Trassmörtel zum verlegen. Lieber in ein Splittbett incl vernünftigen Unterbau.
     
  8. tkoehler78

    tkoehler78

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    Hält maximal einen Winter (vielleicht zwei).
    Dass muss komplett wieder raus, inkl. alter Bodenplatte und so wie ursprünglich angeboten (+einer zusätzlichen Tragschicht) hergestellt werden.

    Immer wieder erstaunlich, was mache Firmen für einen Pfusch servieren!:bef1008::bef1011:

    Die angebotene Gewährleistung in diesem Falle ist aber echt interessant...:mega_lol:
     
  9. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo zusammen ,

    vielen Dank für die Infos. Ja nirgendwo wird mehr gepfuscht als auf dem Bau .... da war ich wohl etwas naiv bei der Auswahl der Firma aber es sollte halt nicht der billigste sein sondern der mit dem besten Argumenten... geht auch schief ...
    Wie breit sollten eigentlich die Fugen sein damit man sie vernünftig dicht bekommt .Gibt es da einen Wert ?
    Teilweise haben die Helden die Platten sehr eng aneinander gelegt .. ca 1-2 mm ist mir zweifelhaft das ,das funktionieren soll.
    Was kostet ein Gutachter ? Kann mir da jemand was zu sagen ...
    Oder würde das in dem Falle nicht wirklich weiterhelfen ?

    Danke an alle die sich im Forum den Leider anderer annehmen ... Daumen hoch Gruss Uli
     
  10. Itzebitze

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    Fugen sind nie dicht, zumindest nicht so, wie du es wahrscheinlich annimmst. Gerade deshalb sollte, wenn der Belag schon auf einer Betonplatte ausgeführt wird, diese mit einem vernünftigen Gefälle versehen werden, darauf erfolgt eine Abdichtung, worauf wiederum eine Drainagematte zum Einsatz kommt. Darauf wird dann der Belag verlegt. Nur ums kurz zu halten.
    Wie die Entwässerung letztendlich erfolgt, müsste vor Ort bestimmt werden. Dieser ganze Schnickschnack lässt sich vermeiden, indem so ausgeführt wird, wie dir dein Verleger ursprünglich angeboten hat... dass die Betonplatte das Lachen anfängt, wenn ein kleiner Stemmhammer vorbeikommt, hätte dein Verleger allerdings wissen müssen. Ich glaube vielmehr, dass das abgetragene Material der alte Estrich war...
     
  11. Uli1969

    Uli1969

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    Naja , der Beton war blitzeblau aber egal hatte er doch eine Probebohrung gemacht . Ich hätte aufjedenfall den abgestemmten Bereich erstmal begradigt und danach die neuen Platten verlegt .. Im jetzigen Ist-Zustand wurde ja direkt auf eine unebene Betonplatte mit Trasszement verlegt was mir wiederum durch die unebenheiten ein genaues verlegen der Platten beschwert. Eigentlich sollte man als Fachbetrieb dem Kunden Alternativen anbietet die auch funktionieren und nicht um irgendwas zu verlegen.. Wir werden wohl an einem Gutachten nicht vorbeikommen... falls die Platten nicht vorher reißen ....
     
  12. ars vivendi

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    Die Unebenheiten wären für gerades Verlegen wurscht wenn man genug Platz hätte für den Trassmörtel (der Platz ist ja bei dir vorhanden)
    Trotzdem wäre und ist dies Pfusch im hohen Maß.
    Hier wurde anscheinend eine Mischung aus : in Splitt verlegt und in Trass und dann noch mit Hohlräumen darunter und nicht ausreichend Gefälle und und und.
    Was ich noch nicht ganz verstehe, die in Splitt verlegten wurden auch mit den 3-5 cm Trass verklebt und mit Trass verfugt?
    Ist das richtig?
     
  13. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo Sascha,
    da ist was falsch verstanden worden .... die alten Terrassenplatten 1 cm wurden entfernt und von der vorhandenen Betonplatte ca.8 cm abgestemmt.
    pure Mondlandschaft darauf wurde alles im Trasszement verlegt Granit 60x40x3 cm Platten ... kein Splitt ... das war im Angebot bei einer kompletten Entfernung der Bodenplatte angeboten ...aber soweit kamen die Herren mit ihren Mitteln nicht ....Platte ca. 30 cm stark..
    Nach den Aussagen der Firma wurden die Platten an allen vier Ecken verklebt ( Trasszement ) mir macht das alles Angst ... die Platten klingen hohl und wenn ich richtig liege versickert das Oberflächen Wasser auch durch die Granit platten welches dann durch die Mondlandschaft der Betonplatte nicht abfliessen kann und es hier wieder zu Schäden kommen wird.
    Gruß Uli
     
  14. wasweissich

    wasweissich Gast

    das ist als behauptung nicht haltbar . du hast wahrscheinlich noch nicht die hilfe von sanitätshäusern benötigt .
    das sehe ich genau so .

    bei geflammtem material ergeben sich schonmal leichte wellen auf der oberfläche ... leichte
    kann man aber einigermassen kaschieren .

    was war das für eine gurkentruppe , die mit soeinem bisschen betonplatte nicht fertigwerden ?
     
  15. wasweissich

    wasweissich Gast

    nachtrag: mit trasszement(mörtel) verklebt man nicht wirklich .
     
  16. baufix 39

    baufix 39

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    noch etwas zum "verkleben", die halten in dem Mörtel überhaupt nicht
     
  17. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo baufix 39 , kannst du mir erläutern warum die Platten nicht halten ???
    Ich brauche einige Argumente um weiter mit der Firma über die gegebene Situation zu reden.

    Vielen Dank im voraus
    Uli
     
  18. Uli1969

    Uli1969

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    Hallo wasweissich,

    wäre eine Fugenbreite von 5 mm nicht von Vorteil gewesen um die eventuelle unebenheit zu kaschieren?
    und nicht eine Fuge von 2-3 mm ..

    Gruss Uli
     
  19. baufix 39

    baufix 39

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    werde ich morgen beantworten ist mir heut zu spät
     
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  21. wasweissich

    wasweissich Gast

    was für argumente willst du denn sammeln ?

    du hast betonplatte entfernen beauftragt . (gut , die hätte 15 cm sein sollen , wenn sie doppelt so dick ist , gibts unter umständen einen zuschlag )

    betonplatte enfernen lassen , schotter unterbau , splittbettung , platten drauf ... fertig .
     
  22. wasweissich

    wasweissich Gast

    ich bin ein verfechter einer ausreichenden fuge . 2mm ist zu wenig
     
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Terrassenaufbau mit Naturstein auf vorhandener Betonplatte

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