Terrassenaufbau und Drainage

Diskutiere Terrassenaufbau und Drainage im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, Habe ein Problem das mir Kopfzerbrechen bereitet, da mir jeder was anderes sagt. Will meine komplette terrasse erneuern lassen inkl....

  1. ecki

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    Hallo,

    Habe ein Problem das mir Kopfzerbrechen bereitet, da mir jeder was anderes sagt. Will meine komplette terrasse erneuern lassen inkl. Drainage rundherum das Haus. Habe Kostenvoranschläge bei verschiedenen Firmen angefragt. Die Hälfte hat mir geraten keinen Beton zu nutzen sondern alles anständig zu verdichten und die Terrassenplatten in Splitt zu verlegen, da so das Wasser besser ablaufen könnte und es keine Gefahr gäbe wie bei einer Betonplatte wo es im Winter zu einer Staunässe kommen könnte , die dann gefrieren und den Terrassenaufbau beschädigen könnte. Habe aber auch von vielen Seiten gehört, dass es besser sei mit einer Betonplatte mit Gefälle zu arbeiten, und Aquadrains zu verlegen, da es beim nur verdichteten Boden dazu kommen könnte dass verschieden Terrassenplatten absacken und es Stolperfallen geben könnte. Dazu sei noch gesagt, dass nichts schweres über die Terrasse fährt oder läuft. Ich wäre froh, wenn verschiedene mir vielleicht Ihre Erfahrungen mittteilen könnten. Vielen dank
     
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  3. ISYBAU

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    Grundsätzlich ist sehr vieles möglich. Es muss halt in das Konzept passen und technisch richtig gemacht werden.

    Oberflächengefälle ist immer die erste Wahl und Setzungen sind beherrschbar.

    Ich sehe in Ihrem Text jedoch keine Frage.
     
  4. ecki

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    die Frage wäre, was am besten ist. Preislich sind keine Welten dazwischen.
     
  5. seschmi

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    Ich habe damals die Lösung mit Split vorgezogen. Entscheidend für mich war die Reparierbarkeit - wenn eine Platte kaputt geht oder sich senkt, kann ich sie einfach hochnehmen und ersetzen. Das ist bei Beton schwieriger. Gesenkt hat sich nichts, allerdings wurde der Untergrund (Schotter) vorher ordentlich mit schwerem Gerät verdichtet.

    Mein Eindruck ist sowieso, dass bei Starkregen nicht viel Wasser durch die Ritzen zwischen den Platten geht, unabhängig vom Untergrund - bei normal großen Platten ist der Anteil der Fugen an der Fläche einfach zu klein. Das Wasser folgt also dem Gefälle, bei mir zu einem Kiesstreifen am Rand, wo es versickern kann.

    Daher solltest Du ein ordentliches Gefälle vom Haus weg einplanen und überlegen, wo das Wasser dann hingeht (Auf den Rasen? Kann der das versickern?)

    Viele Grüße, seschmi.
     
  6. #5 wasweissich, 9. Februar 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :mauer:mauerbetonplatte :mauer:mauer unter der terrasse hatten wir schon oft .............suchfunktion??

    jeder soll nach seinem willen glücklich werden , aber ich behaupte ,dass man mit einer betonplatte unter der terrasse nicht so recht glücklich werden kann weil :

    1. wenn ordnungsgemäss aufgebaut wird , wird es sehr aufwendig und unnötig teuer .......bei dachterrassen geht es nicht anders , aber da muss man wenigstens die betonplatte nicht extra bezahlen.

    2.wenn es nicht aufwendig genug gebaut wird , kann der belag wegen der staunässe nicht wenigstens ab und zu trockenfallen , und neigt zum veralgen (sieht bescheiden aus und wird gerne glitschig ).

    3.wenn die :mauerbetonplatte:mauer sich einmal bewegt ,(und sie tun es gerne , habe etliche davon schon ausbauen und entsorgen dürfen ) ist es ein irreparabler schaden , sehr kostenintensiv .

    4.bei einer neugestaltung (kommt häufiger vor als man glauben sollte) ist eine erweiterung , verschiebung , verkleinerung oder wwi nahe zu unmöglich...

    5................

    6. ...........

    j.p.
     
  7. ecki

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    sorry; bin relativ neu hier
     
  8. ISYBAU

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    kein problem, wasweissichs beitrag ist ja ganz informatiov ... aber die mauer-smileys lassen einen kritischen eindruck entstehen ...

    also herzlich willkommen hier, mit echten :) :) :) ... und fragen kostet nix ... wir sind ja kein fachbuch sondern ein forum ...
     
  9. #8 wasweissich, 10. Februar 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    bist du nicht mit gemeint , sondern die meiner meinung nach völlig bekloppte unsitte betonplatten unter platten/pflaster terrassen giessen zu lassen .....

    meine erfahrung damit habe ich schon öffter versucht audruck zu verleihen , und bisher hat sich keiner gefunden , der es geschafft hat zumindest ansatzweise meine überzeugung ins wanken zu bringen......

    j.p.
     
  10. sw

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    Könnten wir mal ein Photo von der Terrasse bekommen? Wenn um das Haus herum ausgeschachtet wird, und in einem Bereich dann die Terrasse darauf kommt, wird sich das Erdreich unterschiedlich setzen. Wie tief wird denn ausgeschachtet für die Drainage ?

    Ich bin ein Freund der Betonplatte. Allerdings nur, wenn sie auf Pfeilern gegründet wird, Oberfläche im Gefälle, glatt abgezogen, abgedichtet mit Schweißbahn, Stelzlager aus Mörtelsäcken oder Stelzlager.

    In Ihrem Fall, wenns denn unbedingt ein Plattenbelag sein soll, würde ich wohl ein Schotterbett vorziehen und die Platten dann in Edelsplitt legen.
     
  11. #10 wasweissich, 10. Februar 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    + #5
    zitat:
    wenn sie auf Pfeilern gegründet wird, Oberfläche im Gefälle, glatt abgezogen, abgedichtet mit Schweißbahn, Stelzlager aus Mörtelsäcken oder Stelzlager.

    und wenn es preslich ähnlich ist , wie geschriben , ist das alles nicht gegeben....

    j.p.
     
  12. ecki

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    Also heute noch hatte ich eine grössere Unterhaltung mit einem Kollegen, der hat mir geraten eine Betonplatte giessen zu lassen. Ich sag euch, ich war noch nie so unsicher etwas machen zu lassen, denn jeder bringt seine (nicht immer falschen) Argumente.
    Also das Drainagesystem muss in einet Tiefe von 1,50m angesetzt werden.
     
  13. #12 Bauwahn, 11. Februar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 11. Februar 2008
    Bauwahn

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    Na, dann schreib mal seine Argumente für die Betonplatte.
    Da bin ich gespannt.

    Gruß

    Thomas
     
  14. ecki

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    er hat gesagt, wenn die Betonplatte anständig gestützt und gegossen wird, mit gut berechnetem Gefälle, wird diese nie sacken und wäre Bombensicher, wobei die Variante mit Verdichtung von Gesteins und als Abschluss mit Split, würde dieses schon nach dem 1. Winter absacken. Bin nicht der Kenner, aber solche Aussagen machen mich unsicher, da es um eine anständige Summe Geld geht.
     
  15. #14 wasweissich, 11. Februar 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    hat er auch gesagt (der kollege ) wieviel (m.m. unnützen ) aufwand man treiben muss damit es bombensicher wird (und wann er den krieg mit den bomben erwartet)?


    oder dem willen von kollegen.........
     
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  17. ecki

    ecki

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    Die war nicht schlecht!!! Hoffe nicht so bald!! ;-))
     
  18. Bauwahn

    Bauwahn

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    z.B. muss so eine Betonplatte auf gewachsenem Boden gegründet werden (also z.B. am Fuss der Baugrube) oder mit Iso-Korb an die Kellerdecke angeschlossen werden.
    Gefälle, Abdichtung, Abdichtuung der Türen, Entwässerung etc. ist auch nicht ohne.

    Richtig lagenweise verdichtet sackt eine geschüttete Terasse kaum. Und wenn sie nach 10 Jahren doch mal um 2 cm tiefer liegt, dann wird der Belag aufgenommen, neu abgezogen und wieder verlegt.

    Bei der Betonplatte wird's dann richtig teuer.
    Für bestimmte Beläge (Fliesen) mag eine Betonplatte ja sinnvoll sein. Aber mit Fliesen auf der Terrasse hast Du dann sowieso eine Dauerbaustelle.

    Thomas
     
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