Terrassenaufschüttung bei 1,5m Höhenunterschied

Diskutiere Terrassenaufschüttung bei 1,5m Höhenunterschied im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe vom Haus ins Gelände einen Höhenunterschied von 1,5m, leider weiß ich nicht, wie ich die Terrasse aufschütten soll. Ich dachte...

  1. Moritz

    Moritz Gast

    Hallo,

    ich habe vom Haus ins Gelände einen Höhenunterschied von 1,5m, leider weiß ich nicht, wie ich die Terrasse aufschütten soll. Ich dachte mir, daß ich sie mit Erde (Verdichtung mit Rüttelplatte) auf etwa 0,7m bringe und anschließend die fehlenden 0,8m mit Mineralgemisch aufschütte.
    Ist da meine Überlegung richtig oder soll ich gleich von unten mit Mineralgemisch beginnen?!
    Für Tips wäre ich sehr dankbar.

    Gruß
    Moritz
     
  2. #2 BHMarkus, 17.08.2006
    BHMarkus

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    also bei uns macht man das mit lagenweiß (30cm) verdichtetem Recyklingmaterial. erde wird dir immer wieder absinken. oft noch nach 10 jahren. es kommt natürlich auch darauf an, was du oben drauf machen möchtest. soll es eine wiese werden, müsstest du eben alle jahre ein paar schubkarren erde nachfüllen. wenn du allerdings einen terassenbelag haben möchtest ist erde ungeeignet und selbst das Recykling muss RICHTIG verdichtet werden. schweres gerät ist da angesagt. das müsste dann schon eine grosse rüttelplatte sein. machs einmal richtig und du hast ruhe.
    :bounce: :bounce: :bounce:
     
  3. Moritz

    Moritz Gast

    Es soll drauf gepflastert werden. Wenn ich das Teil komplett aus BetonRC oder Mineralgemisch mache, brauche ich knapp 110 m³ davon (8m breit und 4m lang) und das ist 'ne Menge Kohle die ich da rein stecken muß. :fleen

    Gruß
    Moritz
     
  4. #4 BHMarkus, 17.08.2006
    BHMarkus

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    ... bei pflaster auf jeden fall.
    ich hab bei mir knapp 800 m³ gebraucht, weil ich größere höhenunterschiede hatte. hab nen guten preis € 6,- ausgehandelt. nen radlader gemietet 2 kumpels angeheuert. einer mit wasserschlauch und schaufel. der andere mit großer rüttelplatte. in 3 tagen war das vergessen und ich hatte riesen spass beim radlader fahren.
    alles andere wirst du bereuen und wirst immer wieder nacharbeiten müssen.

    :mauer :mauer :mauer
     
  5. Moritz

    Moritz Gast

    Hast du 6€ für die Tonne oder m³ bezahlt? Wie verhält sich das eigentlich mit der Umrechnung von m³ zur t, ist das etwa 1:2? Ich glaube für 6€ bekomme ich das Zeug nicht, muß um die 8€ pro Tonne einrechnen.

    Gruß
    Moritz
     
  6. #6 Opel200, 18.08.2006
    Opel200

    Opel200 Gast


    Wieso? 4*8*1,5=48 m³
    und noch ein bischen drumherum geschüttet z.B. 2m breit * 16 m umlaufende Länge der Terasse * 0,75 (mittlere Höhe) = 24 m³

    zusammen72 m³
     
  7. Moritz

    Moritz Gast

    Stimmt, hatte die Höhe in der Formel vergessen (Pyramidenstumpf V = h/3 * h( Ag + Wurzel(Ag * Ad) + Ad ) :mauer :mauer :mauer
    Da sind es ja nur etwa 64m³. :bounce:
    Weiß jemand das Verhältnis m³:t, liege ich da mit 1:2 richtig?

    Gruß
    Moritz
     
  8. ISYBAU

    ISYBAU

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    also 80cm mineralischer aufbau ist nicht notwendig. Wenn du pflasterst hast du einen aufbau von oben: ca. 6 - 8 cm pflaster, 3 - 4 cm mörtel (oder splitt wenn du "lose verlegst" und darunter mindestens 20cm mineralischen aufbau (frostschutzschicht) die kapillarbrechend sein muss (also z.b. schotter-kies-sand gemisch ohne Feinanteile)

    Ein Gesamtaufbau von 30cm reicht aus, wenn Du nicht mit einem LKW darauf herum fahren willst. Entscheidend ist der Unterbau (unter den 30cm Oberbau).

    Im Bereich neuer Baugrubenverfüllungen muss man bei der üblichen Verdichtung mit einem Zeitraum von mindestens 2 Jahren rechnen, in dem sich die Auffüllung "sichtbar" setzen wird. Bei mit Mörtel verfugtem Pflaster oder Plattenbelag werden sich dann durch unterschiedliche Setzungen die Fugen "öffnen" was nicht nur unschön aussieht sondern sich zu echten Stolperfallen entwickeln kann.

    Recyclingmaterial ? ... es gibt in den meisten Gegenden auch geeignetes "Bodenmaterial" als natürliches Mineralgemisch, z.B. den sogenannte Mineralbeton (Gebrochener Kalkstein, 0-32mm). Aber auch leicht bindiges Material (mit Schluff- und geringen Tonanteilen) lässt sich "ausreichend" verdichten. Dabei ist auf den erwähnten lagigen Einbau von max. 30 cm zu achten und der auswahl eines geeigneten Verdichtungsgerätes.
     
  9. #9 Steinklopfer, 02.09.2006
    Steinklopfer

    Steinklopfer Gast


    hallo,


    wie schon ISYBAU geschrieben hat ist ein derart hoher Aufbau mit Mineralgemisch eigentlich nicht notwendig.

    Wichtig ist erst einmal dass es im Bereich unter der geplanten Aufschüttung keine Setzungen mehr gibt. Ist da der Arbeitsraum am Haus auch ordentlich verdichtet? Da wird gerne geschlampt ohne Ende!

    Die Schüttung dann wirklich lageweise und profilgerecht schütten und verdichten. Also rd.4% Gefälle und Ebenheit +/- 2,5 cm auf 4m
    Bei bindigem Boden dann nicht mit Vibroplatte sondern mit Grabenstampfer oder Grabenwalze (z.Bsp Ramax) verdichten.
    Verdichten tut man übrigens von den Rändern nach innen!
    Schüttlagen max. 30-40cm. Also lieber eine Lage mehr.
    Die Schüttung sollte auch um einiges breiter (ca. 50cm) werden als die darüber angeordneten Schichten.
    Darüber dann die Frostschutzschicht und Tragschicht aus ungebundenem Material. Dadurch dass die Erdschüttung mehr Gefälle benötigt als das Planum der Frostschutzschicht ist die Dicke der Frostschutzschicht unterschiedlich Dick.
    Das Planum für den Pflaster oder Plattenbelag sollte dann eine Ebenheit von +/-1.5 cm auf 4m haben


    Steinklopfer
     
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