Terrassentrennwand Doppelhaus - Hilfe benötigt

Diskutiere Terrassentrennwand Doppelhaus - Hilfe benötigt im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, mein Mann und ich planen für Anfang April die alte bestehende Holztrennwand (BJ 1989) zwischen unserem Doppelhaus und des...

  1. Raubkatze

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    Hallo zusammen,

    mein Mann und ich planen für Anfang April die alte bestehende Holztrennwand (BJ 1989) zwischen unserem Doppelhaus und des Nachbarhauses zu ersetzen. Geplant ist eine 17,5-er starke Mauer aus Betonschalungssteinen mit den Maßen 2,40 x 2,00 m (LxH). Die Wand würde mit unserer DH-Hälfte in der Höhe stirnseitig mit Armierungen/Maueranker/Winkeleisen verbunden werden. Wir müssen die Terrassentrennwand so setzen, da die Untergründe beider Häuser unterschiedlich sind. Nachbarn haben voll unterkellert, wir haben damals aufgeschüttet, verdichtet und mit einer Betondecke (ca. 20-25 cm Dicke) und Estrich mit Gefälle die Terrasse gestaltet. Die Holztrennwand ist nur auf der Terrassenwand unserer Nachbarn aufgedübelt.

    Nun unsere Fragen: zum Fundament, Statik und Ausführung
    - Fundament : Da die Betonplatte auf unserer Seite nur ca. 25 cm dick ist, stellt sich für uns die Frage nach der Belastbarkeit wegen des errechneten Gewichtes von gut 2 t der Schalungsmauer. Wie ist das Fundament zu realisieren? bzw. wäre das Einbringen eines Stahl-T-Trägers, der mit der Hauswand und Vorderseite der Terrasse verbunden werden soll, sinnvoll/notwendig?
    - Statik: lt. Recherche im www würde eine 17,5-er Schalungswand (ordentlich mit Armierungen ausgeführt) für eine freistehende 2m hohe Wand ausreichen? Wie sehen das hier die Experten?
    -Ausführung: unsere Planung: Fundament -> in unserem Fall die Betonplatte mit 25 cm Dicke, darauf die 17,5-er Schalungssteine im Versatz, Armierungen/Bewehrungen horizontal in die Hauswand und fortlaufend bis Ende Mauer, sowie vertikal in die Bodenplatte (sprich vorhandene Betonplatte) bis zur Höhe der Mauer.

    Ist die Mauer -auch in Anbetracht der Statik und Sicherheitsgründen (wollen Nachbarn nicht beim nächsten "Lothar" begraben :lock) so zu realisieren? ....und wenn nicht : welche andere Möglichkeit könnten wir dann noch in Betracht ziehen?

    Hier noch 2 Referenzbilder.

    5927 Person rausgeklont 30 Prozent.jpg
    7967 geändert 30 Prozent.jpg

    Für eine Rückmeldung wären wir sehr dankbar.

    Bis dahin
    LG Ulrike
     
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  3. Julius

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    Warum derart massive Trennwand?
     
  4. Raubkatze

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    Hallo Julius,

    danke für die nette Gegenfrage. Habe diese aber schnell erklärt:

    - Holz kommt nicht mehr in Frage, wir wollen es für die Zukunft "pflegeleichter" haben.
    - Wir wollen einfach mehr "Privatsphäre" - sprich Schallschutz.............und nein.....wir werden nicht wegziehen wegen den Nachbarn (lustiger Vorschlag hier im Forum :mega_lol:)
    - Wir haben bereits Verblendersteine erworben (mediterane Wand soll es werden mit integrierter Beleuchtung) und diese sollen auf jeden Fall an die neue -was auch immer- Wand kommen.
    - Terrassenboden wird auch saniert (60x60 Platten in 20 mm auf Stelzlager -farblich an die Verblendersteine angepasst) - hoffentlich die letzte Terrassensanierung!

    Wir sind offen für jegliche Veränderungsvorschläge und dankbar für jede Antwort. Gegenfragen -wenn sie nicht ergänzend sind- helfen uns da nicht wirklich weiter.
    Unsere direkte Frage : massive Wand (mit schon im Vorposting erwähnten Gegebenheiten) mit ca. 2 t auf unsere Seite setzbar......oder nicht? Bzw. : Alternativwand, an der man die Verblendersteine anbringen kann.

    Vielen Dank im Voraus für die (hoffentlich) zahlreichen Tipps

    LG
    Ulrike
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Da muss ich Dich enttäuschen. Der Schall breitet sich auf vielen Wegen aus und so ein kleines Mäuerlein wird den nicht aufhalten. Für echten Schallschutz müsste man eine richtig große Wand stellen, sprich mit entsprechener Höhe und auch nicht nur die 2m der Terrasse sondern deutlich länger.
    Wenn Du im Haus bist und das Fenster ist offen, dann hörst Du ja auch den Lärm von draußen, und das obwohl das Fenster sehr klein ist im Verhältnis zur offenen Fläche um Deine Trennwand herum.
     
  6. ThomasMD

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    Das will Ulrike doch aber nicht hören.
     
  7. R.B.

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    Macht nichts, dann bleibt´s eben für die Nachwelt erhalten. ;)
     
  8. rose24

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    Hallo Ralf,
    das stimmt zwar im Prinzip - allerdings wenn man direkt neben der Wand sitzt, schirmt diese durchaus den Schall ab - und je massiver die Wand, desto besser der Schallschutz. Völlige Stille wird man aber nicht erreichen...
    Grüße
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Natürlich schirmt die Wand ab. Der Effekt wäre aber nur spürbar wenn beide Seiten direkt an der Wand sitzen und gegen die Wand sprechen würden. Dann wäre ein deutlicher Unterschied zwischen "mit" und "ohne" Wand feststellbar. In der Praxis sitzen die Personen jedoch mit Abstand zur Wand. Da verteilt sich der erzeugte Schall weiträumig und nur ein kleiner Teil trifft direkt auf die Wand.

    Stell Dir vor eine Person hätte einen Trichter vor dem Mund, der Öffnungswinkel wäre ca. 120°, dann kannst Du Dir grob vorstellen wie sich der Schall verteilt. Sitzt jemand sagen wir mal 2 oder 3 m von der Wand entfernt, dann wir die meiste Schallenergie um die Wand herum gehen.
    Achtung, das Bild ist jetzt nicht ganz korrekt, denn es gibt eine Frequenzabhängigkeit, Form des Mundes etc. aber so grob kann man sich mit dem Bild schon vorstellen wie sich der Schall ausbreitet.

    Deswegen müssen Schallschutzwände auch eine bestimmte Höhe haben, abhängig von der Entfernung zur Schallquelle.

    Aber im Reihenhaus ist das sowieso so eine Sache mit der Privatsphäre. Da sitzt man halt trotz Trennwänden immer ziemlich eng aufeinander.
     
  10. rose24

    rose24

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    Ist mir alles klar - ich arbeite mit mehreren Umweltschutzingenieuren zusammen, die u.a. die Aufgabe haben, Bauvorhaben in Bezug auf den Schallschutz zu beurteilen. Natürlich wird die Wand keine Wunder bewirken und Dein letzter Satz sagt eigentlich alles...
     
  11. Raubkatze

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    Hallo Jungs und Mädels..............

    Euer Eifer über die Diskussion "Schallschutz" usw. hilft mir hier aber echt nicht weiter. Zumal der Schallschutz nicht der tragende Grund für die Entscheidung einer Massivwand ist.
    Viel mehr geht es um die statische Durchsetzbarkeit unseres projektierten Bauvorhabens......oder eben um vernünftige Alternativen.

    Ist hier im Forum ein Experte vorhanden, der uns diesbezüglich eine vernünftige Lösung anbieten kann.............oder eben unseren ersten Vorschlag absegnen bzw. befürworten würde?

    Mein GöGa hat Bedenken, dass durch das Gewicht der 2 t-Mauer evtl. die Bodenplatte überlastet wird, und an der Stelle aufreissen könnte? Mist, wie können wir das denn nur realisieren?

    Auf Auf !.......legt Euch mal ins Zeug....... Im März herrschen ja wieder Temperaturen um 20 Grad. Dann wollen wir nämlich loslegen.:bef1003:

    Bis dahin
    LG
    Ulrike
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Siehe Rubrik für Neulinge:

    http://www.bauexpertenforum.de/show...-im-Forum-mit-quot-Do-It-yourself-quot-Fragen

    Wie soll das jemand aus der Ferne absegnen? Nachher fällt Euch die Wand auf dem Kopf. Wenn es sowieso schon statische Bedenken gibt, dann die Sache mit der massiven Wand vergessen, oder jemanden holen der das vor Ort begutachten und dann eine Empfehlung aussprechen kann.
     
  13. Raubkatze

    Raubkatze

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    Oh jeh..... Danke für den obigen Link .........."R.B."

    Ich wollte aber überhaupt nicht den Anschein erwecken, dass ich mich hier "durchschmarotzen" will, um kostenlose Planungsleistungen oder dergleichen zu ergaunern. Das um Gottes Willen nicht!

    Selbstverständlich ist es unser Risiko aufgrund Aussagen (wenn auch Experten-Aussagen...) aus Foren eine Massivwand einfach so mal zu errichten. Das muss natürlich gut überlegt und durchplant sein. Das wissen wir selbst zu genau. Ich erhoffte mir nur einfach eine schnelle Antwort :
    wie z.B.

    - neeeeeeeeeeeeee, dat jeht jar nöscht.......Bodenplatte zu dünn! Fundament nicht ausreichend .....o.ä.
    - 'ne 17,5 -er Schalungsmauer ist machbar, wenn............(z.B. Eisen-T-Täger im Fundament mitintegriert wird)
    - habe 'ne gute Alternativ-Idee für Dich

    Na ja, wenn ich obigen Eindruck vermitttelt haben sollte, möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Trotzdem nichts für ungut. Leider sind unser Statiker und unser Architekt bereits verstorben. Da hatten wir guten Kontakt hin. Sonst hätten wir diese um Hilfe gebeten. Na ja mal schauen, wie's weitergeht.

    Übrigens :
    ..........die Bedenken kamen von meinem Ehemann, der kein Fachmann oder Experte ist. Deswegen wandte ich mich ja an Euch.

    LG
    Ulrike
     
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  15. R.B.

    R.B.

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    Ach, die wachsen nach. Gelbe Seiten, Google, da findet sich schon jemand der das mal vor Ort anschauen kann. Kostet zwar ein paar Euro, aber dann hat man die Gewissheit, dass es auch funktioniert. Ansonsten bleibt meine Empfehlung eine andere Konstruktion zu wählen, die weniger fehleranfällig und weniger riskant ist.
     
  16. Diamand

    Diamand

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    Warum Trennt ihr nicht einen Streifen eurer Terrasse ab hebt dann einen graben aus wo ihr ein anständiges Fundament für die Wand errichten könnt. Das dürfte doch kein Problem darstellen.
    Zudem noch stabiles Moniereisen entsprechender länge aus dem Fundament herausragen lassen und damit die Wand auch noch am Fundament verankern. So würde ich es als Laie zumindest machen.
     
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Terrassentrennwand Doppelhaus - Hilfe benötigt

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