Terrassenüberdachung Entwässerung - an Drainage oder Sickergrube?

Diskutiere Terrassenüberdachung Entwässerung - an Drainage oder Sickergrube? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forengemeinde, ich möchte bei mir eine Terrassenüberdachung bauen (4x4,5m). Leider habe ich ein Problem: Was mache ich mit dem...

  1. #1 Melsdorfer, 23. März 2015
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    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich möchte bei mir eine Terrassenüberdachung bauen (4x4,5m). Leider habe ich ein Problem: Was mache ich mit dem anfallenden Regenwasser? Bis zum Regenwasserschacht bzw. zu den Fallrohren am Haus zu verlegen ist keine Option!!!

    Nun habe ich meiner Meinung nach zwei Optionen:

    1. Sickergrube: also ein Loch buddeln (ca. 1m tief) In dieses Loch dann eine Regentonne mit Löchern reinstellen und Kies rein bzw. um die Tonne aufschütten.
    2. Das Fallrohr an die Drainage-Leitung vom Haus anschließen (ich habe keinen Keller). Bitte nicht gleich meckern: ich weiß, dass das nicht DIN ist aber ich habs halt schon mal gehört, dass Leute das gemacht haben.

    Mir ist schon klar, dass der Anschluss an den Regenwasserschacht bzw die Fallrohre idealer wären, geht aber nicht. Also für welches "Kleinere" Übel würdet ihr euch entscheiden? Oder habt ihr vllt noch ne dritte Alternative parat?

    Vielen Dank für den Input
     
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  3. #2 stockstadt, 23. März 2015
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    Hallo,

    ich habe eine Überdachung 3x5m seit letzten Herbst über eine kleine "sickergrube" (40x40x40cm mit Basaltkiesel) entwässert ... selbst bei Starkregen kein Problem ...im boden kein Wasser zu merken.

    LG
     
  4. Kalle88

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    Regenwassertank? Über oder unterirdisch der ausreichend Fassungsvermögen hat, Überlauf in sickerfähigen Boden und den Tank an einer kleinen Brunnenpumpe betrieben. Dann kann man das Regenwasser für den Garten wiederverwenden. Im Detail solllte man sich dann mit den norminativen Bestimmungen auseinander setzen, damit es auch nicht in die Hose geht.
     
  5. #4 Melsdorfer, 23. März 2015
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    ...also eine Regentonne (überirdisch) wirds nicht geben. Da wird meine Frau meckern, weil das "hässliche" Ding genau vor/neben unserer Terrasse steht ;) ... wenn dann vergraben (wie ich meine Option 1 geschildert habe)
     
  6. Kalle88

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    Eine Zisterne ist aber wat anderes als n Regentonne mit Löcher unter der Erde ;) Mit etwas handwerklichen Geschick lässt sich auch eine überirdische Lösung realisieren. Ich frag mich nur, warum du es einfach so versickern lassen willst? 20 m² ist zwar nicht die Wucht, was man da so auffängt aber Kleinvieh macht auch Mist. Wie man das richtig und fachgerecht macht keine Ahnung aber zur Not kann man sich es ja anlesen ;) War also nur ein allgemeiner Tipp.
     
  7. #6 Melsdorfer, 23. März 2015
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    naja ne zisterne mit pumpe (also die unterirdisch Lösung) kostet ja weit mehr als ich in 100 Jahren Regenwasser (auf 20m2) auffangen kann...ich denke es wird was unterirdisches selbstgebasteltes. Aber trotzdem danke für deinen Vorschlag!
     
  8. Kalle88

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    Ich glaub die Durschnittswerte in SH liegen irgendwo bei 700 L/m² aufs Jahr gesehen, wenn nicht sogar mehr. Ob du dann 100 Jahre brauchst? Aber du hast ja n Entscheidung getroffen ;)
     
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  10. #8 Manfred Abt, 23. März 2015
    Manfred Abt

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    wohin entwässert denn die Terrasse bisher?
     
  11. Gast vS

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    na, so wie es die "anderen" auch machen - Terrasse mit oder ohne Überdachung .. in die Blumen.

    Da es aber eine "gezielte" Einleitung ist, würde ich zumindest eine "Auffang- / Einleitsituation" (z.B. #2) schaffen, wobei ich ein regionales, mitteres Starkregenereignis näherungsweise zu Grunde legen würde. Ist aber auch vom Boden abhängig.

    Tank, Zisterne, Rigole etc. - bei der kleinen Fläche ... nö !
     
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