Tiefe Solebohrung + WP Wahl

Diskutiere Tiefe Solebohrung + WP Wahl im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, könnte mir jemand sagen ob die errechneten Bohrmeter so passen? Daten: Heizlastberechung DIN EN 12831 Norm Gebäudeheizlast: 7300Watt...

  1. #1 lordbauer, 8. Mai 2009
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    Hallo,

    könnte mir jemand sagen ob die errechneten Bohrmeter so passen?

    Daten:

    Heizlastberechung DIN EN 12831 Norm Gebäudeheizlast: 7300Watt
    Vorgeschalgene WP Nibe 1240 8,2 KW, Aufnahmeleistung* P[el] (B0/W35): 1660Watt.
    ==> Kälteleistung: 5640
    Für Warmwasser: ca 15% von Kälteleistung: 846
    Benötigte Leistung 6486

    Entzugsleistung ungefähr 50Watt pro Meter
    Bohrtiefe: 130m

    Passt die Bohrtiefe?
    Ist die Wahl der WP bezogen auf die Heizleistung (8,2KW) richtig dimensioniert oder wäre die nächst kleinere besser (6,43KW)?

    Gruß
     
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  3. Terra

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    130 m pro Bohrloch???

    Also ich habe 2 x 80 m für 10 kw!
     
  4. #3 lordbauer, 8. Mai 2009
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    Hallo,

    nein 2*65m.

    Gruß
     
  5. Terra

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    Aha!

    Na, dann passt es doch!

    Zur WP Dimension bin ich aber überfragt. Kommt aber bestimmt von den Spezis hier!
     
  6. #5 planfix, 8. Mai 2009
    planfix

    planfix Gast

    sicher?:shades
     
  7. #6 lordbauer, 8. Mai 2009
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    Hallo,

    100% sicher kann man da natürlich nicht sein. Aber bei 4 anderen Bohrungen in dem Baugebiet wurde mir das bestätigt.

    Gruß
     
  8. Uwe!

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    Hallo,

    also ein paar Fehler sind schon drin....

    1.) 8.200W Heizleistung - 1.660W elekt. Leistung = 6.540W Kälteleistung (nicht 5.640)

    2.) die 15% für Warmwasser darfst Du da nciht dazu addieren! Die WP hat nur die 6.540W Kälteleistung, egal wieviel Warmwasser Du brauchst. Die 15% musst Du auf Deine 7.300W Aufschlagen = 8.395W (Falls es in der Heizlast nciht schon mit eingerechnet ist)

    Sofern die Angaben passen, sollte auch die WP passen. 6,4 kW würde vermutlich auch noch reichen, könnte in strengen Wintern aber schon mal knapp werden. Mit welcher Auslegungstemperatur ist die Heizlast berechnet? Wie kalt wird es bei euch im Winter wirklich? Könnt ihr 2-3 Tage auch mal mit nur 19° im Wohnzimmer leben?

    Zur Bohrtiefe:
    130*50=6.500: Ist nicht zu üppig, aber noch ok. Ein paar Meter mehr würden nciht schaden und verringern den Stromverbrauch, aber kosten natürlich auch Geld
     
  9. #8 Ingo Nielson, 11. Mai 2009
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    warum 2x 65m und nicht 1x 130m? das umsetzen des gerätes kostet geld...
     
  10. R.B.

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    Vielleicht wegen dem Genehmigungsverfahren bei Bohrungen tiefer als 100m?

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 lordbauer, 11. Mai 2009
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  12. #11 Achim Kaiser, 11. Mai 2009
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    Welche Laufzeit liegt der Sondendimensionierung zu Grunde ?

    Zu dem Thema wurde auch schon genug geschrieben.

    Eine Sonde muss bei konstanter Jahresheizarbeit bei 6,43 kW Geräteleistung anders dimensioniert werden als bei 8,20 kW da das kleinere Gerät eine 27,5% längere Laufzeit aufweisen wird, die zur Regeneration des Sondenumfelds dann nicht zur Verfügung steht.

    WW-Bereitung bedeutet eine zusätzliche ganzjährige Entzugsleistung die natürlich ebenfalls bei der Sondenauslegung zu berücksichtigen ist.

    Wers genau wissen will guckt in die VDI 4640 dort sind auch die auftretenden Bodenarten spezifiziert.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  13. #12 lordbauer, 11. Mai 2009
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    @Uwe!

    Auslegungstemperatur für die Heizlastberechnung war -16 Grad. In der Heizlastberechnung wurde Warmwasser nicht berücksichtigt. Bei uns ist auch der Winter recht mild, da der Neckar in der Nähre ist und wir nur 260m hoch liegen.

    Gruß
     
  14. R.B.

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    Und welche Raumtemperaturen wurden zugrunde gelegt?

    Evtl. die Quelle großzügiger dimensionieren und die WP eine Nummer kleiner. Das kann man aber erst entscheiden wenn bekannt ist, ob nicht schon in der Heizlastermittlung ausreichend Reserve steckt.

    Ansonsten gilt, eine geringfügige Überdimensionierung ist kein Beinbruch.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 lordbauer, 11. Mai 2009
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    Hallo,

    Bäder, WCs mit 24 Grad der Rest (auch Flure, etc.) mit 20 Grad

    Gruß
     
  16. R.B.

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    Das klingt ganz ordentlich. RT 20°C ist sinnvoll, evtl. 21°C, aber das ist auch Geschmackssache. Manche fühlen sich bei 19°C wohl, andere brauchen 22°C.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Terra

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    Er soll doch nicht noch das 2. Staufen werden, wenn er auf Anhydrit stößt, oder?:yikes;)

    Bei 99m ist ohne Sondergenehmigung eh Schluß!
     
  18. #17 Ingo Nielson, 11. Mai 2009
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    das mit den 99m war einmal.
     
  19. Seev

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    Und das in Bietigheim? Unser HB meint für uns gelte -12°, und wir sind ca. 20 km weg und wohl kaum wärmer als bei euch.

    -> Woher kommen denn die Auslegungstemperaturen für einen bestimmten Ort?

    Danke und Gruß
    Seev
     
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  21. #19 lordbauer, 11. Mai 2009
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    Hallo Seev,

    also wenn dann ist es bei Euch kälter :e_smiley_brille02:.

    Ich habe die Werte nicht hinterfragt. Da mußt Du die Experten fragen.

    Bei mir gibts noch folgenden Wert:
    Jahresmittel Außentemperatur: 8 Grad.

    Gruß
     
  22. Seev

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    Gibts da ne DIN o.ä., die die Auslegungstemperatur "amtlich" festlegt?
    Muß es eigentlich zur Heizlastberechnung geben, oder?

    4° Unterschied ist meinem Gefühl nach ein Haufen Holz. Und ich will meinem HB hier etwas auf die Finger schauen, nachdem was der mir schon alles erzählt hat.

    Gruß
    Seev
     
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