Toleranzen Wasseruhr im Mehrfamilienhaus...

Diskutiere Toleranzen Wasseruhr im Mehrfamilienhaus... im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich hoffe, ich bin hier richtig. Meine Eltern sind vor 2 Jahren in ein Mehrfamilienhaus gezogen. Die Wohnung ist ihr Eigentum....

  1. #1 Morgaine, 13.06.2010
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    Hallo,

    ich hoffe, ich bin hier richtig.

    Meine Eltern sind vor 2 Jahren in ein Mehrfamilienhaus gezogen. Die Wohnung ist ihr Eigentum.

    Meine Mutter bemerkte einen deutlich höheren Wasserverbrauch als davor im eigenen Heim und hat nun die Wasseruhr der Wohnung (von einer Ablesefirma installiert) genauer kontrolliert. So laufen bei einem Spülgang der Toilette 15l durch die Leitung, die neue Waschmaschine verbraucht auch mindestens 30% mehr als vom Hersteller angegeben.

    Seltsam ist, dass diese Diskrepanz bei der Jahresabrechnung mit der Gemeinde, die ja die Hauptwasseruhr stellt, nicht auffiel.

    Anrufe bei der Fa.... verliefen bisher unbefriedigend, die Mitarbeiter vertrösten meine Eltern immer wieder und sie werden mit dem Argument von zulässigen Toleranzen abgespeist, was mir bei mind. 30% Mehrbelastung doch etwas unverschämt erscheint.

    Welches weitere Vorgehen wäre nun ratsam? Wie dokumentiert oder beweist man solch einen Fehler am besten und an wen richtet man die Beschwerde? Und - ist es denn überhaupt eine Macke an der Wasseruhr oder können noch andere Gründe dafür verantwortlich sein?

    Ich wäre dankbar für jeden Rat. Meine Mutter ist schon ziemlich verzweifelt und nicht der Typ, der auf Streitereien mit irgendjemanden besonderen Wert legt.

    LG, Morgaine
     
  2. #2 MoRüBe, 13.06.2010
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  3. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Ich sehe hier noch keinen Nachweis auf eine kritikwürdige Fehlmessung.
    Wie verhält sich denn in der Jahresabrechnung die Summer der Unterzähler zur Anzeige des Hauptzählers?

    Den Wert der WaMa aus der Werbung bzw. Einstufung kannste vergessen. Der wird bei völlig praxisfremden Bedingungen ermittelt. In der Realität liegen die Verbräuch zumeist deutlich höher!

    Was die Toispülung angeht:
    Auch das könnte u.U. sein (wäre dann allerdings nicht in Ordnung). Ist das denn ein Druckspüler oder ein Spülkasten (Volumen?).

    Also erstmal näher prüfen, bevor man da ein großes Faß aufmacht.

    Um wen handelt es sich bei der "Firma"?
    Ich will nicht den Namen wissen, sondern die Funktion, z.B. Hausverwalter oder Wasserzählerhersteller.
     
  4. #4 Morgaine, 13.06.2010
    Morgaine

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    Danke für Eure Antworten...

    Lt. meiner Mutter wurde die Wasseruhr der Wohnung vor dem Einzug (ca. vor 2 Jahren) geeicht...

    Die Wasserzähler der einzelnen Wohnungen werden von einer privaten Firma gestellt, betreut und abgelesen. Die Gesamtabrechnung läuft dann über die Gemeinde - wie wohl üblich. Hier wurde auch nie eine Differenz festgestellt...

    Die endgültige Erfragung der anderen Mitwohner steht noch aus, anscheinend hat hier aber noch keiner irgendwelche Unstimmigkeiten bemerkt, vielleicht auch nur aus Unaufmerksamkeit. Wie gesagt, meine Mama ist Energiesparerin "von Beruf"...

    Der Spülkasten (keine Druckarmatur!) des WCs fasst ca. 9 Liter. Bei jedem Spülen zeigt die Wasseruhr eben 15 Liter an. Auch wenn ich die Toleranz einer neuen Waschmaschine anerkenne und das punktgenaue Waschverhalten meiner Mutter außer Acht lasse, stimmt da doch was nicht...

    An wen kann ich mich nun wenden? Ich möchte helfen, auch wenn das aufgrund der Entfernung nur bedingt möglich ist...

    Danke!
     
  5. #5 fmw6502, 13.06.2010
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    Deiner Mutter rate ich, mal einen 10l Eimer (mit Markierung) zu füllen, überprüfen, ob der Zähler zuviel anzeigt und dann diesen Test mit den Leuten den Hausverwaltung und Ablesefirma zu wiederholen.
    Mal sehen, was die dann sagen.

    Gruß
    Frank Martin
     
  6. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Tja, die Welt kann sooo einfach sein :biggthumpup:
     
  7. #7 Morgaine, 13.06.2010
    Morgaine

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    tja - so einfach...

    klingt das aus der Ferne und wenn man nicht betroffen ist. Der Versuch mit einem Eimer wurde natürlich schon längst durchgeführt und hat das leider unerwünschte Ergebnis gebracht...

    Ich hatte mir das auch so vorgestellt und kluge Laientipps gegeben, aber leider stellt sich die Ablesefirma bisher stur und hält meine Eltern seit Monaten hin. Meine Mutter will ja nur eine korrekte Abwicklung für die Zukunft, auch wenn ich glaube, dass ihr eine Rückerstattung für die letzten mindestens 12 Monate zusteht, aber wie das ohne Anwalt etc. durchzuführen ist, weiß ich selbstverständlich auch nicht...

    Ich danke allen für die gegebenen Tipps und werde sie weiterreichen.

    Für weitere Ratschläge bin ich natürlich jederzeit dankbar...

    LG, Morgaine
     
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