Tolle Tipps: Gefährliche Geräte: worauf ist zu achten?

Diskutiere Tolle Tipps: Gefährliche Geräte: worauf ist zu achten? im Werkzeuge Forum im Bereich Sonstiges; Hallo liebe Experten, Ich bin nur ein kleiner (wegen ev. Hauskaufes vielleicht bald ein größerer) Heimwerker. Grundsätzlich macht mir...

  1. #1 fortuno999, 7. Oktober 2008
    fortuno999

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    Hallo liebe Experten,

    Ich bin nur ein kleiner (wegen ev. Hauskaufes vielleicht bald ein größerer) Heimwerker.

    Grundsätzlich macht mir alles,was Lärm macht, zunächst mal Angst. Dann bleibt ein wenig Respekt und irgendwann fühle ich mich sicher und dann wird's gefährlich.

    Ich habe gerade von "aldente" gelernt, dass Abrichtemaschinen gefährlich sind und nur von Fachleuten verwendet werden sollten.

    Mein Ex_freund ist Tischler und der hat mich immervorder Oberfräse gewarnt, die mir aber wie ein Spielzeug vorkommt. fälschlicherweise vermutlich.

    Ich habe jahrelang nur mit der Stichsäge gearbeitet, weil ich vor der Kreissäge Angst hatte.Mittlerweile kommtmirdie Kreissäge sicherer vor als die Stichsäge.

    Wenn ihr Lust habt, wäre es super, wenn ihr aufschreiben könntet, welche Gefahren von welchem Gerät ausgehen können und wie man sich dagegen schützen kann.

    Ich trage zum Beispiel immer eine Fleischfliegenbrille,wenn ich mit der Stichsäge arbeite. Sollte man vielleicht beider Kreissäge und der hobel auch,oder? Da kann ja auch vom Säge- bzw.Hobelblatt etwas abspilttern.

    Ich hoffe auf rege Beteiligung.;)

    LG Angelika
     
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  3. Peeder

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    iss das ein Augenschutz vor herumfliegenden Körperteilen , wie Fingerkuppen ect. ? :biggthumpup:

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  4. OliS

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    naja da wäre es am besten wenn ein Schreiner/Tischler ne komplette UVV ( Unfallverhütungsvorschift) hätte.

    Ne Oberfräse ist eigentlich hamrlos. Ausser man versucht mal ein 4 kannt Holz mit der Drehrichtung zu fräsen. Das Teil schlägt mal locker durch ne 19er Spanplatte.
     
  5. damy

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    Für nähere Informationen fragen Sie bitte Ihren Arbeitsmediziner oder Ihre Berufsgenossenschaft: :D

    z.B. Holz-BG http://www.holz-bg.de/pages/medien/merkblat.htm
    Hier gibt es Merkblätter, BGI´s, BGR´s und viele weitere Informationen. Einfach mal ein bisschen suchen.

    Gruß damy
     
  6. #5 Shai Hulud, 7. Oktober 2008
    Shai Hulud

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  7. #6 peterhubertus, 7. Oktober 2008
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    hallo Angelika,

    die von Dir (zu Recht) gewünschten Hinweise zum sicheren Umgang mit Maschinen kann man hier nicht alle aufschreiben. Aber es gibt seriöse Literatur, die als Lehrmittel in der Ausbildung für Tischler und Schreiner benutzt wird. Ich glaube, der Titel des 2-bändigen Werkes (Format Din A4) ist "Arbeiten mit Maschinen". Das ist um Klassen besser als Heimwerkerliteratur, allerdings auch teurer. Schritt für Schritt wird der korrekte Umgang mit allen üblichen Tischlereimaschinen in Wort und Illustrationen erläutert. Leider ist bei mir alles in Umzugskartons.

    Gruss, Peter
     
  8. #7 fortuno999, 7. Oktober 2008
    fortuno999

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    Hallo liebe Experten,

    Danke für die Antworten und die guten Links und auch für eure Beiträge zur Erderwärmung:mega_lol:

    Peter, super Idee! Bücher kaufen! Komisch, dass ich darauf nicht gekommen bin.Habemir sogar Erziehungsratgeber-Bücher gekauft:mauer, die wirklich für die Katz waren.

    Vielleicht habt ihr dann ja noch einen Buchtipp aus eurer Lehr- odre Meisterzeit...

    LG Angelika
     
  9. bernix

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    Brille ist schon mal gut, Gehörschutz zusätzlich noch besser...
    Schiebestock bei manchen Arbeiten an der TKS ein Muss und in den Montagehobel greifst du am Besten auch nicht....
    gruss
     
  10. #9 peterhubertus, 7. Oktober 2008
    peterhubertus

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    für 35 Euro gerade gesehen bei www . zvab . com:

    Herrmann, Rudolf Albin (Verf.) und Werner Homrighausen:
    Arbeiten mit Maschinen Band I und II: Lehrgang für d. berufl. Bildung im holz- u. kunststoffverarbeitenden Handwerk , Übungen u. Arbeitsaufgaben mit Lernzielen auf die Grundlage der Verordnung über d. Berufsausbildung zum Tischler vom 15. Juli 1977, 2. u. 3. Ausbildungsjahr. hrsg. vom Bundesinst. für Berufsbildung.

    Damit habe ich gelernt. Ist m.E. jeden Pfennig wert. Aber nur für den der seriös einsteigen möchte oder darüber lesen möchte. Nichts für Freizeitnagler, die den schnellen Erfolg suchen (diese Bemerkung ist ohne Abwertung gemeint)

    Gruss, Peter
     
  11. fortuno999

    fortuno999

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    Hi Peter, Herzlichen Dank für den Tipp. Werde ich mir zulegen.

    Und Nägel verwende ich gar keine, nur Schrauben und Dübelstangen. Bis zum Dachdecker habe ich mich noch nicht hochgedient.....

    LG Angelika
     
  12. R.B.

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    Leider gibt es so viele Maschinen auf den Baustellen, da tippen wir uns wohl die Finger wund.

    Ein Fehler der oft begangen wird, eine Maschine wird zweckentfremdet. Dabei sollte man bedenken, daß eine Maschine für einen bestimmten Zweck hin entwickelt und gebaut wird. Das betrifft auch vorhandene Sicherheitsein-/vorrrichtungen an den Maschinen. Deren zuverlässige Wirkung ist aber nur bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gewährleistet.
    Hat eine Maschine beispielsweise 2 Griffe für die Hände (Bsp.: Handkreissäge), dann hat das einen Grund.

    Dann sollte man sich VOR dem Einsatz mit der Bedienung vertraut machen. Zumindest die Bedienungsanleitung, vor allen Dingen aber auch dort enthaltene Sicherheitshinweise, sollte man lesen und verstehen. Wer noch nie mit so einer Maschine gearbeitet hat, sollte sich informieren, wenn möglich unter fachlicher Anleitung die Maschine testen und üben. Der Kauf dauert nur Minuten, bei falscher Bedienung die Nutzung auch.

    Gruß
    Ralf
     
  13. alex2008

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    Die Eingangsfrage/Anregung ist eigentlich gar nicht schlecht. Selbst bei Profis ist ja ein salopper Umgang nicht selten.

    Stromkabel nicht wahllos verlängern und hundert sachen an die Kabeltrommel hängen, wenn starke Stromverbraucher benutzt werden die Kabeltrommel ganz abwickeln.

    Nicht arbeiten wie wild. Heimwerkergeräte halten länger wenn sie öfters mal eine Pause bekommen. Und richtiges Ordentliches Werkzeug für die Maschinen benutzen--> Bohrer, Sägeblätter etc. Verbrauchtes sofort ausmustern. Besonders Trennscheiben für die Flex.

    Schutzbrille, Gehörschutz und Staubschutzmaske und ggf. Helm nicht vergessen.
    Zwecks Gehörschutz benutze ich persönlich Gummistöpsel. Die mögen nicht ganz so gut sein wie die Kapselschützer aber man kann die ohne dass sie stören immer mit dabei haben, man schwitzt an den Ohren nicht.

    Knieschützer auch empfehlenswert.

    Und weils mich selbst ganz knapp mal die Gesundheit gekostet hat:
    Wenn man mit einer Rüttelplatte abrüttelt und da mal rückwärts läuft, sollte man tunlichst neben der Führungsdeichsel laufen. Schaltet die Platte wenn man an einer Wand angelangt ist nicht auf Vorwärts um wird man gnadenlos an die Wand gequetscht.
     
  14. EMunch

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    Was mir so auf die schnelle noch einfällt, sind lange Haare zu bändigen. Wenn sich Haare dann mal einmal verfangen ist das Ergebnis normalerweise nicht so schön.

    Ebenso ein Unding ist es, Handschuhe an zB einer Kreissäge. Wenn sich die verfangen, landet die Hand automatisch im Sägeblatt.
     
  15. alex2008

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    im Prinzip ja

    aber schneide mal Steine im Nassschnitt mit ner Tischsäge da sind dann Gummihandschuhe wieder sehr empfehlenswert.
     
  16. EMunch

    EMunch

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    Da haste recht!!
    Ich meinte auch eigendlich die Bauhandschuhe. Die Gummiehanschuhe sind ja normalerweise hauteng, wenn man mit denen an das Sägeblatt kommt, dann ist es eh schon zu spät :eek:
     
  17. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Das ist dann aber keine Kreissäge. Bei einer Kreissäge würden dann auch keine Handschuihe mehr helfen. Oder gibt es schon wasserfeste Kreissägen?:respekt
     
  18. aldente

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    Handschuhe sind im Prinzip bei allen schneidenden/sägenden Maschienen erlaubt, und auch an der Kreissäge oft ein Muss. Wenn ich Alu an der (vollabgesaugten, oben, unten, alle Sicherheiteinrichtungen dran) Formatkreissäge schneide, wirkt die Absaugung nicht mehr ausreichend gegen die Massenbeschleunigung der Späne, weil sie eben schweren denn Holz / Ks sind. Das MUSS!! man mit Handschuhen machen (dazu natürlich unbedingt Schutzbrille und Gehöhrschutz tragen, also da ist auch nix anderes lauter denn das heulende Alu , >120 db bei 0.75m)

    Die allgemein gültige Warnung lautet: NIEMALS bei drehenden Maschienen mit Handschuhen arbeiten, dazu gehöhren Bohrmaschienen aller Art, Langlochbohrmaschiene,Dreh- und Drechslerbänke, nicht vollautomatische Reihenlochaggregate, Kernlochbohranlagen, Schlagschrauber, Motorquirl, Betonmischer!

    auch wenn das immer wieder anders gesehen wird.

    Bei allen Handmaschienen gild: Nicht müde,unter Dope, unter Tabletten (siehe Beipackzettel), krank, erschöpft und vor allem LEICHTSINNIG etc. arbeiten.

    Meine "Erlebnisse":

    E-Hobel/Erschöpft:
    Warum nicht müde oder erschöpft? kleines Beispiel: Ich hab mal mit dem E-Hobel (klein, geht auch Einhändisch, eher harmloses Teil) über Kopf sehr lange ein Fachwerk bearbeitet. Ich muss dann immer häufiger die Arbeit unterbrechen, weil die Arme sauer wurden. Bis es fast nicht mehr ging (wollte feddisch werden), und beide Arme absetzte, die Maschiene in einer Hand. Dabei lies ich die erschöpft so schnell fallen, das sich Maschiene in der einen Hand und die andere Hand hinter dem Rücken trafen. Dabei fräste ich mir an dem auslaufenden E-Hobel einen Teil des Zeigefingers ab. (eher harmlos, sieht man heute nix mehr von)

    Ackuschrauber/Leichtsinnig:

    Eine der wohl harmloseseten Maschienen. Aber geht nicht gibts nicht:

    Ich war auf dem Dach, alleine (mit Gerüst, Fallsicherung etc.) und baute eine Verschalung um einen Kamin drum rum, damit der verschiefert werden kann. ich hatte vorher zwei Grundlattungsgerüste gefertigt und musste sie eigentlich nur noch um den Kamin drumrum zusammenschrauben. Wie macht man das alleine?..ganz einfach, der Kamin war nicht zu dick, also drücke ich den einen Lattenteil mit dem Körper gegen den Kamin, den anderen mit einer Hand um den Kamin drum rum dagegen. In der freien Hand hatte ich den Ackuschrauber, einige Schrauben hatte ich vorher schon im von mir wegliegenden Teil vorgeschraubt, musste also nur noch einhändisch in meine Körperrichtung einschrauben. Das geht und ging da auch tadellos...bis, ja bis dann der Bit an der obersten Schraube (genau auf Kopfhöhe) abbrach, und ich mir den Ackuschrauber mit abgebrochenem Bit (superspitz) genau zwischen!!! die Augen rammte. Sieht man heute nix mehr von, aber wie das hätte enden wollen möchte ich hier nicht näher erörtern.

    Schlagbohrmaschiene: (alte Bauart) /nicht eingewiesen(Gefahren)/ Ahnungslos /Leichtsinn:

    Alte Schlagbohrmaschienen haben einen !signifikanten! Nachteil: keine Rutschkupplung.

    Ich war 14, Papa Bauunternehmer, Meister, Techniker, Architekt, der, der Ahnung hatte, aber es ging ja nur um ein schnödes Loch in der (auch noch recht frischen) Betondecke.
    Die Maschiene (gross, etwa so wie ein 5kg Boschhammer) verlangte einiges an Anpressdruck (ich 14, evt 50kg) kam auf die prima Idee, mich einfach auf das Gerät zu setzen. Das ging hervorragend, bis das erste Moniereisen touschiert wurde. Ähm, was dann kam, wird sich jeder vorstellen können, jedenfalls ging bei mir das Licht an der etwa 2m entfernten Wand aus und im KH wieder an.

    Bausäge,Formatkreissäge,hier Festo Unterflursäge, geht auch Mafell Erica.etc (jedenfalls kann man das Ding alleine tragen, nehm ich mal mit zu den Handmaschienen) : Schutzmassnahmen / Werkstückproblematik/ Pech/Karma/Schicksal

    Nach Fenstereinbau habe ich Dachgauben von innen mit Fichte 3-Schichtplatte verkleidet. Dafür musste ich massig verdeckte Schnitte in die formatierten Platten schneiden, um Fälze oder Nuten herzustellen.
    Für alle Laien: verdeckte Schnitte sind Sägeschnitte, bei denen das Sägeblatt nicht oben aus dem Werkstück rausguckt, sonder dieses nur zum Teil einschneidet. Ich war damals schon ein erfahrener Tsichler, wusste also über die Gefahren dieser Arbeit einiges.
    Werstück muss man wirklich sehr festhalten, das will permanent Dir entgegenfliegen. Ich hatte Schiebebrett (nicht Stock), stand nie hinter dem Werkstück (darf man bei keiner Tischkreissäge mit Anschlag, niemals!!!), hatte die führende(linke) Hand nie über dem Sägeblatt. Selbst wenn die Hand über dem Sägeblatt wäre, sieht das nicht gefährlich aus, weils ja nicht oben aus dem Werstück raussägt, sondern eben verdeckt darunter liegt. Aber wie es dann so kam, das Sägblatt "griff" in einen Ast, das Werstück sauste unter dem eigentlich konternden Schiebebrett drunter her, rammte sich in die gegenüberliegende Tür und nahm sicherheitshalber meine linke führende Hand bis ins Sägeblatt mit. Verletzung war nur, öhm, oberflächlich, keine Sehnen, keine Knochen, viel Blut, 3x3 Stiche an 3 Fingern.
     
  19. aldente

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    P.S. hach ja, die kurze Edit-Zeit. Ich hab noch viele von den Storys auf Lager.....wenn die jemand lesen will......:D
     
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  21. #19 Torsten Stodenb, 11. Oktober 2008
    Torsten Stodenb

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    Bei den Gummihandschuhen, die hier in Frage kämen, handelt es sich doch wohl um diese stabilen, rosenschnittgeeigneten Exemplare mit Textileinlage. Die liegen aber auch nicht eng an und sind auch stabil genug, um die Hand mitzureißen!

    Dabei sollte man auch nicht nur über Handschuhe und Haare nachdenken. Alles, was vom Körper absteht (*lach!) und lose herumflattert (*oh!), darf einem Elektrowerkzeug nicht zu nahe kommen, besonders nicht einem trennenden oder spanabhebenden Werkzeug. Also sind auch lange und vor allem weite Ärmel gefährlich. Nun nehme ich ja nicht an, dass sich jemand mit Krawatte an eine Kreissäge stellt, obwohl, tragen nicht wandernde Zimmergesellen solch ähnliche Anhängsel? Lustig fände ich es, wenn eine Krawatte von einer laufenden Bohrmaschine erfasst würde. Das könnte eng am Hals werden und ergäbe eine gute Vorlage für eine prima Karikatur a la Wilhelm Busch.
     
  22. #20 Isolierglas, 11. Oktober 2008
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    Vielleicht auch noch eine Warnung vor dem echten Teufelsgerät:

    230-er Flex, Drehrichtung "Elektriker" (Flex springt auf User zu...)

    Ich beim Steineschneiden (11,5-er Poroton)

    Flex verkantest, darauf abgeflogen, Schuh abgesägt, Fussnägel geschnitten, Zehen leider auch etwas...

    Und nochmal Flex:

    Wieder 230-er, Baumarkgerät (Biberware... ;-))

    Flex leicht verkantet, diesmal bessere Drehrichtung, kraftvoll festgehalten... Plötzlich war da so ein Getriebeteilenebel um mich rum....

    Fazit: Mehr Glück als Verstand,

    Dewalt Säge für sowas gekauft und blaue Bosch Flex angeschafft... Seitdem weniger Stress... ;-)

    Guter Tipp:

    Kein Billigwerkzeug für gefährliche Arbeiten, das kann ganz schnell übel ausgehen...
     
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Tolle Tipps: Gefährliche Geräte: worauf ist zu achten?

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