Total verwirrt wg heizung

Diskutiere Total verwirrt wg heizung im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich hatte letztens ein gespräch mit einem Heizungsbauer wegen der Heizung in meiner Wohnung. Als wir alles besprochen hatten was wir haben...

  1. shark150

    shark150

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    Hallo,
    ich hatte letztens ein gespräch mit einem Heizungsbauer wegen der Heizung in meiner Wohnung. Als wir alles besprochen hatten was wir haben wollen hat er dann sogar eine Ölheizung als "sinnvollste" vorgeschlagen.Hier die Fakten. Wohnfläche 160m² aber Heizung muss für 240 m² reichen, die aber erst in zehn Jahren beheitzt werden. Wir kriegen eine Kachelofen und wollen Solar mit heizungsuntersützung samt Pufferspeicher und Frischwasserstation.Als wir dann alles so geschildert hatten hat er uns zu unserem Erstaunen eine Ölheizung empfohlen . Sein Argument war dass die Anschaffung einer Pelletheitzung unverhältnissmässig teuer ist wenn mann sowieso schon solar und Kachelofen haben will. Es würde in keinem vernünftigen verhältniss stehen was die Anschaffungskosten angeht die ja im verhältniss fast doppelt so hoch sind. Er hat sogar von einem Ölverbrauch von 700 bis 800 liter pro jahr gesprochen. . Könnte bitte jemand zu der Sache stellung nehmen da ich jetzt gar nicht mehr weiss was ich machen soll. Bisher hatten wir ja nur Pellets oder Erdwärme in betracht gezogen. Kann die Rechung aufgehen??
     
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  3. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Hier schon behandelt worden.

    Pro und Contra Perletsheizung

    Den geschätzten Ölverbrauch halte ich für zu gering, es giebt kaum Ölheizungen unter 17kW, auch ist der Verbrauch stark von den
    Lebensgewonheiten abhängig.

    Ich würde eher auf 1500- 1800 Liter pA schätzen.

    Meine Refahrung nach liegt im Neubaubereich der Unterschiet Pellets-Öl
    preislich nicht so sehr auseinander.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Wie hoch ist denn die Heizlast? Hat schon jemand gerechnet?
    Ich tippe mal, daß die meisten Heizkessel zu groß sein dürften. Schau mal bei "Scheer" nach, die haben einen kleinen Kessel. Ryll, Götz usw. natürlich auch. Alles Ölbrennwerter. Aber nicht vergessen, die Gesamtkosten vergleichen (auch inkl. Schornstein usw.).

    Der Ausbau in 10 Jahren würde mir im Moment noch keine Sorgen machen, wer weiß, ob wir in 10 Jahren das Öl noch bezahlen können. Zudem ist es meist problemlos die Kesselleistung um ein paar kW zu erhöhen.

    Wie hoch der Verbrauch pro Jahr sein wird, hängt auch von der Nutzung des Ofens ab.

    Bei den Kosten kann immer nur das komplette System verglichen werden, es macht wenig Sinn nur die Kessel miteinander zu vergleichen.

    Gruß

    Ralf
     
  5. shark150

    shark150

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    Was die Heizlast betrifft kann ich noch nichts sagen.Was ich weiss ist aber . Wohnfläche 160 m² alles auf einer Etage (1. Og) Aussenwände in 36,5cm Ziegel ( hersteller und U-Wert nicht bekannt).Dach wird mit 200mm Mineralwolle Wlg 035 gedämmt.An die aussenwände kommt nochmal 60 mm Fasadendämmung hinter die Holzverschalung.Das gebäude wird zur Zeit als Lagerraum genutzt und zur Wohnung umfunktioniert. im ca 8 -10 Jahren plane ich eben auch einen Teil des Eg in eine Wohnung auszubauen(WFca 80 m²)
    Desweiteren werde ich einen Kaminofen mit 9 KW Heizeinsatz bekommen der im Wohnzimmer stehen wird und mann mittels Luftklappen auch die Küche und den Gang beheizen kann.Geplant ist in allen Räumen eine FBH.
    Das sind die Fakten die "sicher" sind jetzt geht es wiegesagt nur um die Heizung wobei ich auf alle Fälle die Sonne nutzen will. Der Heizungsbauer meinte wenn man sowieso Solar und einen Kachelofen haben will würde die Pelletheizung (die ja deutlich mehr kostet als oel) in verbindung mit solar und Kachelofen in keinem reelem verhältniss stehen was die gesamtanschffungskosten betrifft.
     
  6. Wolfmaniac

    Wolfmaniac

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    Anpacken und es klappt auch mit dem Häuschen!
    Pellets/Öl, Kamin, Solar ...

    ... ich kann mir vorstellen, warum der Heizungsbauer Dir von Pellets abrät.

    Also grundsätzlich kann Öl mit Pellets bzgl. der Heizkostenersparnis nicht mithalten. Willst Du aber Solar + den Kamin zur Heizunterstützung nutzen, bleibt für die Pellets immer weniger übrig, so dass sich die Mehrkosten erst später rechnen.

    Ich selbst werde in ca. 4 Wochen ein größeres EFH bauen und Pellets inkl. Solar einsetzen.
    Solar nutze ich aber nur für Brauchwassererwärmung, da sich die Heizungsunterstützung (s. Forum) erst in 15-20 Jahren rechnet.
    Bedenke, Du brauchst für Heizungunterstützung mehr Kollektorfläche = Mehrkosten! Und was willst Du denn gleich mit der immensen Wärme im Sommer machen? Mehr als Wassererwärmung ist da nicht nötig.

    Einen Kaminofen gibts bei uns auch (zum Anschauen und für die mollige Wärme). Die Dimension ist aber bewußt klein gewählt und auch nicht zum mehrräumigen Heizen. Dafür gibts dann die Pelletsheizung. Die Kostenersparnis für den kleineren Ofen nutze ich dann zur Finanzierungder Heizung.

    Also grundsätzlich ist das aus meiner Sicht zuviel -> Kamin + Solar mit Heizungsunterstützung.

    Solltest Du nochmal überdenken.
    Von Öl würde ich die Finger lassen!

    Gruß

    Wolfmaniac
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ohne genaue Angaben

    ist leider nicht viel zu machen, da bleibt nur noch schätzen.

    Dein Heizer könnte mit dem Ölverbrauch sogar Recht haben. Egal wie man´s rechnet, selbst die Heizlast für die 240qm dürfte unter 10kW liegen, vorausgesetzt die anzubauenden 80qm werden mit vergleichbarer Dämmung ausgeführt, die Fensterflächen sind nicht zu groß usw..

    Da bleibt für den Pelletkessel kaum Einsparpotenzial übrig. Ich schätze einmal, daß der Pelletkessel vielleicht 300,- EUR p.a. an Verbrauchskosten einsparen könnte. Ich würde für diesen Fall sogar über eine WP nachdenken.

    Aber nochmals, ohne Heizlastermittlung macht das wenig Sinn. Falls Du Dich selbst an eine überschlägige Berechnung wagen möchtest:

    www.bosy-online.de

    Dort einmal suchen und die passenden files laden. Besser wär´s jedoch, wenn Dein Heizer das schon gerechnet hätte.. :)

    Gruß
    Ralf
     
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  9. Christ 32

    Christ 32

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    egal was momentan günstiger ist, ich würde niemals in eine Ölheizung investieren. Genausowenig wie ich die momentane Heizung auf die erst in 10 Jahren genutzte zusätzliche Wohnfläche auslegen würde. Momentan ist der Heizungs- Markt derartig in Aufruhr das wohl in kurzer Zeit weitere Heizungsvarianten entwickelt werden oder zumindest die Heizungsanlagen deutlich effizienter werden.

    Generell lohnt sich Pelletsheizung nur wenn man große ungenutzte Kellerflächen zur Verfügung hat. Ich würde je nach persönlicher Vorliebe in einen kleinen Kamin + WP oder Gas + Solar investieren.
     
  10. hapfel

    hapfel Gast

    Wie hier schon mehrfach gesagt unbedingt:

    - Heizlast ermitteln (jetzt und späterer Ausbau) und

    - Gesamtkosten betrachten:

    Der Ölbrenner ist spottbillig (wann werden die Dinger wie Tintenstrahldrucker von den Öllieferanten für lau abgegeben werden, aber funktionieren nur mit einer einzigen Marke Öl), aber irgendwo muss das Öl ja auch herkommen: Tank, Leitung, Wanne (bei Kellertank) bzw. Ausbaggern (bei Erdtank). Dann alle 10 (?) Jahre Generalrevision mit Ausleeren, reinigen etc. Und ich muss erst noch das Ölbeheizte Haus sehen bei dem man nicht mit der Nase den Heizungsraum findet...

    Für Gas ist's fast noch schlimmer: eine Gastherme ist fast umsonst, dann kommen aber noch WW-Puffer, Tank, Leitung... dazu; für Gas gibts auch noch ziemlich restriktive Vorschriften *wo* der Tank denn hin darf... Gastherme hätte aber den Vorteil dass Du evtl. jetzt eine Therme für die jetzige Heizlast installierst, und für den Ausbau in 10 Jahren (so er denn kommen sollte) nur eine dünne Gasleitung zu der zweiten Therme legst. Die zum jetzigen Heizwärmebedarf passend gewählte Therme sollte dann auch einen besseren Gesamtwirkungsgrad haben, da sie häufiger moduliert und nicht so lang taktet.

    Bei Pellets weiss ich nix, ausser dass der Ofen an sich ziemlich teuer ist. Lohnte sich für uns nicht, da nicht klein genug, geht IIRC erst ab 11 kW Nennlast, bzw. dann 4 kW Teillast los.

    WP: naja, noch teurer als Pellets (?), zumindest Erd-Wp und Wasser-WP. Haben wir (anstelle des hier so oft zitierten Quirlpools) gewählt weil für uns - zusammen mit FB-Heizung - energetisch das einzig sinnvolle und bezahlbare.

    <träum>Holzvergaser mit Motor-Wärmepumpe - das wär mein Ding. Leider nicht auf dem Markt, und als Häuslebauer hab' ich diese jahr wirklich genug zu tun, auch ohne noch eine WP zu basteln. </träum>

    Grüße

    Holger
     
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