Trockenbau im Außenbereich

Diskutiere Trockenbau im Außenbereich im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Ich würde gerne wissen, ob an den Trockenbau auch im Außenbereich verwenden kann. Zum Beispiel für eine Gartenlaube oder Ähnliches. Zumindest...

  1. #1 SVielha, 16.09.2008
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    Ich würde gerne wissen, ob an den Trockenbau auch im Außenbereich verwenden kann.
    Zum Beispiel für eine Gartenlaube oder Ähnliches.

    Zumindest sind die Häuse in den USA ja grundlegend auch so gebaut, aber wie macht man die Außenseite wasserdicht?
     
  2. #2 Gast943916, 16.09.2008
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    Wasserdicht? wo steht denn das Haus, im Watt?:mega_lol:
    was willst du denn verkleiden? ein paar nähere Infos bräuchten wir schon....
     
  3. #3 SVielha, 16.09.2008
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    Mal angenommen, man würde eine Gartenlaub folgendermaasen bauen.

    Man macht 4 Pfeiler und einen Boden aus was auch immer und oben ein Dach.

    Die Pfeiler verbindet man mit Rigipsplatten oder ähnlichen Trockenplatten als Wand (mit Holz- oder Metallrahmen).

    Nun regnet es und die Platten saugen sich voll und sind kaputt.

    Die Frage ist halt, ob es spezielle Platten gibt oder gibt es eine Art Putz, die verhindert, das Feutigkeit/Wasser aufgenommen wird.

    Wie halt die Häuser in den USA, die ja auch nur in Trockenbauweise gebaut sind.
     
  4. #4 Gast943916, 16.09.2008
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    die sind außen aber nicht mit GK Platten verkleidet, sondern meist mit Holz oder mit Putzträgerplatten die man dann verputzen kann.
    Es würde auch eine Zementgebundene Platte (Aquapaneel Outdoor) in Frage kommen.
    Von innen dann Dämmung und GK Platte..
     
  5. leon

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  6. #6 Gast943916, 16.09.2008
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    vergiß "Cubo" viel zu teuer, außerdem muss man das ja trotzdem mit Aquapaneel o.ä. verkleiden
     
  7. leon

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    Deshalb "high-end" und "...für die Unterkonstruktion"
    Gruß
    Dietmar
     
  8. #8 Bauwahn, 17.09.2008
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    Na ja, genaugenommen ist Trispa, Ethernit Duripanel usw., ja selbst ein Holzverschalung ja auch "Trockenbau". So im Gegensatz zum Nassputz.
     
  9. Julius

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    Und bei einer solchen Gartenlaube würde ich auch innen keinesfalls Gipskartonplatten verwenden!
    Nur meine persönliche Laienmeinung (gründet in diesem Fall aber auf Erfahrung...)
     
  10. Leunam

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    Guten Morgen zusammen,
    ich nutze einfach mal diesen Thread, da ich eine ähnliche Frage habe.

    Unser Haus, welches wir aktuell sanieren, hat einen Anbau. Dieser war, als er in den 40er Jahre erbaut wurde, so ausgeführt, dass oben ein Zimmer war und der Kellerbereich von zwei Seiten offen war, sodass man von der Oberseite des Hauses (mit dem Kuhwagen) unter dem Anbau durchfahren konnte und nun unter dem Haus stand.
    Zwischenzeitlich wurde die obere Seite zugemauert und an der unteren Seite eine Garage angebaut, sodass ein geschlossener Keller entstand.
    Die Garagen werden nun abgerissen, womit die untere Seite wieder offen ist (Breite ca. 4m, Höhe ca. 2,5m).
    Dies als kurze Erklärung/Einleitung.
    Nun zu meiner eigentlichen Frage:
    Die nun entstandene Öffnung soll natürlich wieder zugemacht werden. Variante 1 wäre mauern.
    Ich würde das aber gerne als Trockenbau machen. Kann man eine solche Wand genau so bauen wie eine Innenwand? Also oben und unten UW-, die Ständer CW- und für die Tür UA-Profile (je 75er Profile)? Beplankung außen Aquapanel Outdoor (auch doppelt?), Innen doppelt Rigips oder OSB+Rigips, Mittenrein Trennwandplatten aus Glaswolle?
    Oder muss auch noch eine Dampfsperre o.Ä. vorgesehen werden (Keller ist unbeheizt)?
    Auf die Außenseite wird noch, wie beim Rest des Hauses auch, ein WDVS aufgebracht.
    Wir ist es mit der Abdichtung nach unten? Muss hier etwas vorgesehen werden, wenn ja was?

    Würde mich über Antworten/Tipps freuen.

    Vielen Dank im Voraus.
     
  11. Leunam

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    Möchte mir niemand etwas hierzu sagen...?
     
  12. #12 Gast036816, 17.08.2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    nein, weil dein aufbau heikel ist. du benötigst einen aufbau, der geplant, geprüft oder bewährt ist.
     
  13. Leunam

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    Irgendwie verstehe ich dieses Forum manchmal nicht wirklich. Ich habe hier wirklich schon vieles interessantes und lehrreiches gelesen. Aber wenn ich als nicht-bauexperte eine frage stelle, fühle ich mich etwas runtergeputzt. Okay, vielleicht war mein ansatz nicht der beste, aber es wäre auch nett zu wissen wieso. Entweder bekomme ich keine antwort oder ich bekomme gesagt dass es "heikel" ist und geplant werden muss. Ist zwar nett zu wissen, hilft mir aber leider nicht. Ich denke in Zukunft werde ich mich darauf beschränken etwas mit zu lesen aber keine fragen mehr stellen. Schade eigentlich...
    Viele grüße.
     
  14. #14 wasweissich, 17.08.2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn erwartungshaltung auf realität trifft ist EH in der regel der looser ...

    siehe signatur von mark carden ..
     
  15. drsos2

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    Ich meine, Bilder sagen mehr als tausend Worte.
    Ich kann deinen Aufbau nicht verstehen: Anbau, Oberseite, Garagen, auf- und wieder zugemauert.
    Vielleicht etwas zuviel auf einmal.
    Stelle ein paar Foto ein, evt. wird´s dann klarer.
     
  16. #16 Kalle88, 17.08.2014
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    Die Frage ist doch, warum willst du es in Trockenbauweise machen? Weil man das "selber machen kann"?

    Warum schließt du das Loch nicht damit, woraus auch die anderen Wände bestehen? Der Materialwechsel, mal vom Bauphysikalischen abgesehen birgt doch nur Risiken. Rissbildung z. B. weil die Materialien unterschiedlich arbeiten. Die sich nach innen wie nach außen auswirken können. Wie soll der Luftdichte Anschluss dauerhaft zu lösen sein, wenn mit Rissbildung gerechnet werden muss? Außen mags durchs spätere WDVS winddicht sein aber noch lange nicht Luftdicht. Wenn dann auf einmal das WDVS anfängt zu Blühen, dann fragt man sich warum. Naja eben genau deswegen. Daher ist der Rat von rolf a i b der Einzige den man dir geben kann.

    Es ist schwierig Problem im Aufbau immer so einfach darzulegen, damit es der Laie versteht. Ohne das man jetzt in unendliche Weiten des Sachstoffes eingeht. Da hilft man machmal nur ein kurzer knapper sachlicher Einwand. Verwerf die Idee und machs neu. Am besten mit vorangehender Planung.
     
  17. Leunam

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    Ich glaube Fotos von der momentanen Situation verwirren noch mehr.
    Kurz zusammengefasst:
    Gemauerte, nicht tragende außenwand wird abgebrochen und soll, sofern technisch möglich, per trockenbau ersetzt werden. Größe des "lochs" ca. 4x2,5m, in der Mitte muss eine tür rein.
    Eine seite, wie bei Außenwänden üblich, befindet sich im außenbereich, hier wird noch ein wdvs aufgebracht. Die Innenseite ist unbeheizter keller-/abstellbereich.
     
  18. drsos2

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    Ich würde es nicht in Trockenbau machen, sondern mauern (lassen).
     
  19. #19 SteveMartok, 18.08.2014
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Ich versteh auch nicht, warum man sich da die Mühe machen will und die Wand mittels Trockenbau schließen möchte. Kalksandstein kaufen und aufmauern, sofern der notwendige tragfähige Untergrund noch gegeben ist.
    Und warum soll da ein WDVS rauf, wenn der Bereich innen nicht beheizt wird? Das Dämmsystem wird keine Wärme in den Innenraum bringen. Oder wird die ganze Hütte dann anschließend außen gedämmt? Das wäre ja eh ein Fall für Fachleute, da kann man dann auch gleich planen lassen, was mit der Wand so zu tun ist, dass man das Genze nicht wieder in zwei Jahren abrupfen und neu bauen muss.
     
  20. #20 FermacellProfi, 19.08.2014
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    Hallo zusammen,

    @ SVielha:
    Ja, Trockenbau ist auch für den Außenbereich eine gute Option. Es gibt hier spezielle zementgebundene Platten, denen Wind und Wetter nichts anhaben kann und die auch eine schön glatte Oberfläche haben (z.B. Powerpanel H2O). Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich können Wände mit solchen Bauplatten verkleidet werden. Darauf kann dann entweder ein Putzsystem aufgebracht werden oder aber die Oberfläche wird nur gespachtelt oder und gestrichen.

    @Leunam:
    Die Wand kann grundsätzlich mit Trockenbau geschlossen werden. Am besten arbeitest du mit einer Holz-Unterkonstruktion. Außen würde ich eine zementgebundene Platte einsetzen und innen dann eine Gipsfaserplatte. Auf diese Weise ersparst du dir den zusätzlichen Aufwand mit der OSB. Du solltest prüfen lassen, ob du bei deinem Wandaufbau evtl. eine Dampfbremse einbauen musst, dies ist aber im Holzbau üblich.

    Viel Erfolg beim Bauen!
     
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