Trockenbau in Eigenleistung, wozu gehören die Fensterleibungen?

Diskutiere Trockenbau in Eigenleistung, wozu gehören die Fensterleibungen? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Moin! Wir bauen ein EFH mit einem Generalübernehmer. Der obere Teil der Fassade wurde aus Holz errichtet (rein aus optischen/geschmacklichen...

  1. #1 Zweibeide, 2. März 2009
    Zweibeide

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    Moin!

    Wir bauen ein EFH mit einem Generalübernehmer. Der obere Teil der Fassade wurde aus Holz errichtet (rein aus optischen/geschmacklichen Gründen).

    Den Trockenbau im OG (Dämmung, Dampfbremsfolie und Gipsplatten) machen wir selbst.

    Nun zu meiner Frage. Die Fenster wurden innerhalb der Dämmschicht der Holzfassade eingebaut. Nun sollen wir die Fensterleibungen (den Holzbereich zwischen Porenbetonsteinen und Fensterrahmen) selbst herstellen, damit der Putzer dann dagegen arbeiten kann.

    Klingt für mich sehr an den Haaren herbei gezogen!
    Sollten die Fensterleibungen nicht entweder zu den Fenstern oder wegen dem Holzgiebel zum Zimmermann gehören?

    Bis denn, Stefan
     
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  3. #2 Gast943916, 3. März 2009
    Gast943916

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    ich vermute mal, dass die Leibungen, wie dei Wand, aus GK Platten hergestellt werden sollen, dann ist es eindeutig die Aufgabe des Trockenbauers......


    Gipser
     
  4. #3 Zweibeide, 3. März 2009
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    Moin Gipser,

    naja, was heißt Wand aus GKP.
    Die Wände sind aus Porenbeton (Y-Tong) die Dachschräge aus GKP. Die Fenster sind im Giebel, also in der Holzebene des Giebels wo an der Innenseite eine Steinwand ist.

    Der Bereich zwischen Steinwand und Fensterrahmen ist aus Holz hergestellt.
    Auf dieses Holz sollen wir nun GKP schrauben, was wegen der Halterahmen der Fenster echt Mord ist...

    Bis denne, Stefan
     
  5. KPS.EF

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  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 3. März 2009
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    Ich kanns mir grad gar nicht vorstellen!
    Erst OG aus Holz, jetzt Porenbeton. Trockenbau wäre innen, da brauchts ja aber keinen Putzer.
    Macht mal Bilder, dann reden wir weiter.
     
  7. #6 Zweibeide, 3. März 2009
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    Moin!

    Die Außenfassade ist aus Holz, die Innenwand aus Porenbetonsteinen... Ist echt doof zu erklären. Bilder kann ich erst Morgen einstellen...

    Im LV steht diesbezüglich nichts konkretes.
     
  8. #7 Zweibeide, 4. März 2009
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    hier die Bilder

    so, wie versprochen die Bilder:
     
  9. #8 Jürgen Jung, 5. März 2009
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    einmal unabhängig davon wer den Trockenbau macht, er sollte es lassen und erst einmal die Luftdichtigkeit dieser Anschlüsse überprüfen lassen, ich glaubs nicht wirklich, wenn ich mir den Maueranker/die Lasche und den dazugehörigen Bereich ansehe, hinterher hat derjenige, der die Platten angesetzt hat, für Undichtigkeiten gesorgt

    zum eigentlichen Thema: ist diese Ausführung der Leibungen (sprich Trockenbau) in der Leistungsbeschreibung so genannt?
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2009
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    Jürgen, der Anschluß zwischen den Schlaudern und der Folie ist schietegal, weil das Abkleben auf den Holzbalken sowieso Kokolores war/ist.
    Eine Winddichte zwischen Mauerwerk und Holzbalken wird NICHT gegeben sein, von daher muss die Dampfsperre/Winddichtung ohnehin bis auf das Mauerwerk geführt und mit dem Innenputz verbunden werden (Sonst ziehst durch die MW-Fugen)
    Man sollte auch mal prüfen, ob die Holzunterkonstruktion und deren Befestigung am Mauerwerk ausser für die Eigenlasten auch für das Abtragen der Fensterlasten ausgelegt und geeignet ist.

    So ein Detail gehört ordentlich geplant. Da jetzt "irgendwie" GK-Streifen in die Leibung bappen führt mit Sicherheit zu Mängeln.

    Verlangen Sie vom Unternehmen eine Detailzeichnung, wie die Leibung und der Trockenbau darin auszuführen und mit dem Fenster und dem Innenputz zu verbinden ist.
    Ohne eine solche Planung haben bei Mängeln oder Schäden IMMER Sie den schwarzen Peter!!!!
    Also kein Handschlag ohne Zeichnung, gleichzeitig gegenüber dem BU Behinderung wg. des Fehlens der Zeichnung anmelden.

    MfG
     
  11. #10 Zweibeide, 6. März 2009
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    Moin!

    Erstmal vielen Dank für die Hinweise.
    Mir wird aber langsam etwas flau im Magen...

    Nein, davon war vorher nie die Rede und es steht auch nirgends geschrieben.
    Wir haben das plötzlich vor Ort erfahren, dass dieser Teil als Trockenbau gilt, wenn die Giebelfassade aus Holz erstellt wird. Was für mich wirklich absurd klingt.

    Um das Thema Luftdichtigkeit mache ich mir an der Stelle auch Sorgen!
    Wer muss hier die Dampfsperre bis auf das MW ziehen?


    Die Holzunterkonstruktion sieht für mich sehr kräftig dimensioniert aus, besteht aus 6x18 cm Balken, wie die am MW befestigt/verankert sind weiß ich leider nicht.
    Wie kann ich das im Nachherein prüfen (lassen)?

    Bis dann, Stefan
     
  12. #11 Jürgen Jung, 6. März 2009
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    Ralf, Du hast natürlich recht, war wohl zu spät gestern, ich habe zu so später Stunde nur erkannt, dass hier mal wieder nix geplant ist und man schön dem Bauherren die rote Lampe versucht zu geben

    Dank für die Klarstellung :-)
     
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  14. #12 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2009
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    Und das ist gut so! (Sorry - ist nicht böse gemeint).
    Sie sind auf direktem Wege in eine böse Falle

    Das ist nicht absurd - das ist üblich. Ich hab schon Baustellen gesehen, da galt das Spachteln der Trockenbaufugen als Maler :yikes arbeit (Eigenleistung)

    Genau das ist zu planen!!! Ich gehe aber davon aus, dass die "Verlängerung" der DS dem Gewerk Trockenbau zugeordnet werden wird :smoke.
    Und deswegen brauchen Sie eine wasserdichte Planung!

    6*18 macht aber auch 18 cm Hebelarm, mit dem die Verankerung des Balken belastet wird!!!
    Sie (erstmal) gar nicht. Sie haben noch nicht abgenommen, also muß der BU Ihnen beweisen, dass seine Arbeit mängelfrei ist.
    DER muss also seinen Statikus bemühen.


    Na - aber gerne doch.
     
  15. Julius

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    Aber Ralf, es ist doch so:
    Das Fenster ist am Mauerwerk be"fest"igt und sitzt VOR der Holz-UK. Also hält das Fenster die Unterkonstruktion mit fest, nicht etwa umgekehrt... :mega_lol:
     
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