Trockenbauwand, aber wie richtig?

Diskutiere Trockenbauwand, aber wie richtig? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo an alle Trockenbauexperten, ich habe ein voll unterkellertes EFH, Bj. 2004/2005. Einer der Kellerräume soll mittels Trockenbauwand in...

  1. Chrissi130

    Chrissi130

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    Hallo an alle Trockenbauexperten,


    ich habe ein voll unterkellertes EFH, Bj. 2004/2005. Einer der Kellerräume soll mittels Trockenbauwand in zwei Räume unterteilen werden. Der Raum ist derzeit 9,7m breit und 3,7m tief, die Raumhöhe beträgt ca. 2.65 m. Der Bodenaufbau besteht bislang aus einer Fußbodenheizung mit 2 Heizkreisen, darüber Betonestrich ohne weiteren Belag.
    Ich habe vor, den Raum mittig zu teilen, so, dass zwei ca. 4.80 breite Räume entsteht. Derzeit sollen beide Räume als Keller genutzt werden, mittelfristig stellen wir uns vor, den kleineren Raum mit einer Sauna oder als „Home-Kino-Raum“ zu nutzen.

    Der Estrich ist mit einer Dehnungsfuge (Kellenschnitt bei Erstellung) versehen, zu der die Trockenbauwand ca. 15 cm entfernt parallel verlaufen wird. Ein größerer Abstand wäre aufgrund der Fensteranordnungen nicht möglich
    Mir stellen sich nun folgenden Fragen, um deren Beantwortung ich bitte:

    1. Ist der „geringe“ Abstand der Trockenbauwand zurEstrichdehnungsfuge problematisch?

    2. Wie kann ich das untere UW-Profil ohne Anbohren des Estrichs auf diesem befestigen? Mir schwebt vor, einen ca. 4 cm dicke Holzlatte, max. in U-Profilbreite, auf den Estrich mit Montageschaum zu verkleben und dass UW-Profil mit Dämmstreifen darauf verschrauben. Ist diese Art der Befestigung sinnvoll oder sollte ich das U-Profil direkt auf den Estrich kleben?...nur was ist dann mit dem Dämmstreifen?

    3. Ist Montagekleber im Hinblick auf die gelegentlich eingeschaltete Fußbodenheizung zum Verkleben geeignet…alternativ würde mir Acryl/Silikon vorschweben.

    4. Die Trockenbauwand soll mittig ein ca. 200 hohen und 150 cm breiten Durchgang erhalten. Bislang soll der Durchbruch nur beplankt werden, je nach späterer Verwendung könnte ich mir den Vorbau zweier Schiebetüren und einer weiteren Vorsatzschale als Sichtschutz vorstellen. Genügt es, an der Öffnung, die CW-Profile ohne Verstärkung zu verwenden oder sollten diese verstärkt werden, wenn ja welche Möglichkeiten gibt es neben den Aussteifungsprofilen noch?

    5. Muss das untere UW Profil an den Kanten zum Durchgang gesondert fixiert werden?

    6. Welche Wandstärke und welche Art der Dämmung ist sinnvoll oder ist eine Dämmung in diesem Fall überhaupt notwendig?


    Ja ich weiß, Fragen über Fragen...aber ich benötige nunmal eure Hilfe?

    Vorab schon einmal vielen Dank für eure Antworten.
     
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  3. KPS.EF

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    Schnelle Antwort, bevor jemand die DIY-verdächtige Frage löscht:biggthumpup:

    1. nein

    2. Empfohlen: Anbohren nach Ortung der Heizschlangen ...

    3. entfällt, weil Bastel-Lösung, die hier generell nicht empfohlen wird ...

    4. Verstärkung sinnvoll, auch mit in CW eingestellten Kanthölzern mgl.

    5. es sollte dort befestigt werden

    6. Dopelständerwand, Dicke nach Schiebetüranlage dimensionieren, Dämmung mit
    offenporigem Aborber erforderlich.
     
  4. Gast943916

    Gast943916 Gast

    Schiebetüre vor oder in der Wand laufend?
    Wenn vor der Wand laufend muss es keine Doppelständerwand sein..
     
  5. KPS.EF

    KPS.EF

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