Typischer Jahresprimärenergiebedarf/Endenergiebedarf

Diskutiere Typischer Jahresprimärenergiebedarf/Endenergiebedarf im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo Bauexperten, ich möchte einen Reihenendhausneubau kaufen und bin jetzt stutzig über den maximal zulässigen Jahresprimärenergiebedarf von...

  1. enevdd

    enevdd

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    Hallo Bauexperten,

    ich möchte einen Reihenendhausneubau kaufen und bin jetzt stutzig über den maximal zulässigen Jahresprimärenergiebedarf von über 140 kWh/(m^2*a) (was ja der Bedarf des Referenzgebäudes gebaut nach ENEV 2014 ist). Zulässiges HT' ist 0.45 W/m^2 (einseitig angebautes Gebäude), berechneter Transmissionswärmeverlust für das Haus ist 0.4 W/m^2 (was ja ca.10% besser ist). Die Daten sind aus der Berechnung und noch nicht aus dem Energieausweis. Ich weiß, der zulässige Jahresprimärenergiebedarf hängt von der Geometrie des Gebäudes, Fensterfläche und Ausrichtung des Gebäudes ab, er kommt mir allerdings doch sehr hoch vor. In der Berechnung sind jeweils die U-Werte aller Bauteile besser oder gleich den U-Werten für das Referenzgebäude. Da das Haus mit Fernwärme geheizt werden soll ist der Primärenergiefaktor kleiner als 1 und der Jahresprimärenergiebedarf ist dann wieder im Bereich von 50 kWh/(m^2*a) (was ich erwarten würde). Aber selbst mit Primärenergiefaktor von 1,1 (Erdgas) wäre der Jahresprimärenergiebedarf noch 20% unter der ENEV 2014 Anforderung.

    Kann ein Referenzgebäude (bzw. die minimale ENEV2014 Anforderung) so einen hohen Bedarf haben (> 140 kWh/(m^2*a))? Nach ENEV 2002 waren das doch schon unter 70 kWh/(m^2*a)? Interpretiere ich die Daten falsch? Wie geht in den Energieausweis der Vergleich mit dem Referenzgebäude ein (d.h. die Geometrie, Ausrichtung, Fensterfläche)?

    Schon im Voraus vielen Dank für Eure Hilfe.

    Ein ratsuchender Einsteiger in die EnEV
     
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  3. tgaeb01

    tgaeb01

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    Hallo,
    Vermutungen sind nie eine belastbare Grundlage!
    Tatsächliche Bedarfe/ Verbräuche haben zudem absolut nichts mit EnEV/ KfW Ergebnissen zu tun!
    Ein Schelm, Wer hierbei Böses denkt ;-)
    Wichtig für den Betreiber ist tatsächlich zu bezahlende Endenergie!
    Das seit EnEV 2009 eingeführte Referenzgebäude besitzt identische Gebäudegeometrie, Ausrichtung, Fensterflächen. Allerdings andere, vordefinierte, U-Werte der Außenhülle.
    Durch die 2009 zwangsweise eingeführte STA für WW beim Referenzgebäude, ist hier ein q" "Bonus";-) , dank Lobbyistentätigkeit eingearbeitet worden ;-)
    Auch hier mag nur ein Schelm, Böses denken.
    BT Objekte sind mit nicht unerheblichen Risiken verbunden. Was da oftmals "schöngerechnet", tatsächlich vergraben oder verwendet wurde, geht mitunter auf keine Kuhhaut, abgesehen von dem Nachteil, dass Grunderwerbssteuer und z.B. Notarkosten sich auf Gebäude und Grundstück beziehen.

    v.g.
     
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