U-Wert für Hohlblocksteine

Diskutiere U-Wert für Hohlblocksteine im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo Forum, am Wochenende hatte ich eine Diskussion wegen Energiepass und EnEV. Dabei kam auch das Thema U-Wert auf den Tisch. Nun suche ich...

  1. R.B.

    R.B.

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    Hallo Forum,

    am Wochenende hatte ich eine Diskussion wegen Energiepass und EnEV. Dabei kam auch das Thema U-Wert auf den Tisch. Nun suche ich den U-Wert für die früher verwendeten Hohlblock-Steine (sind vermutlich aus Bims). Könnte mir jemand den Wert sagen oder einen link mitteilen wo man das nachlesen kann?

    Wie werden bei der Ermittlung des U-Werts der Wand, die damals doch "riesigen" Mörtelfugen mit eingerechnet? Prozentual?

    Ich frage mich, ob die in den 70er Jahren mit Hohblock gemauerten Häuser, hinsichtlich Wärmedämmung der Steine, wirklich so schlecht sind. Wenn ich den typischen Wandaufbau der 70er Jahre betrachte (innen Rigipsplatten, 24er Wand und außen einfach verputzt), dann muss ich evtl. schon ordentlich "zusätzliche" Dämmung aufbringen damit sich das hinsichtlich Heizkosten rechnet.

    Viele Grüße
    Ralf
     
  2. #2 C. Schwarze, 07.11.2005
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  4. R.B.

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    Hallo,

    Vielen Dank für die links. Jetzt werde ich mal ein wenig schmökern.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #5 hscholl, 10.11.2005
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    alte Werte

    hallo r.b.,

    da gibt es viel zu sagen, aber Ihre Angaben sind nicht präzise genug.
    Maßgeblich war ab 1975 die DIN 18151-Hohlblocksteine aus Leichtbeton,

    in der Norm wurden diese Steinen mit Rohdichten von 0,5 bis 1,4 kg/dm³ als
    1-, 2- und Mehrkammerstein ausgewiesen. Hieraus ist aber das damals mögliche nicht ableitbar. Im Rheinland war bis Anfang 1980 der 2-Kammerstein mit Rohdichte 0,8 der meist gebrauchte, verarbeitet in Normalmörtel MG IIa als Bimsmauerwerk (Hbl 2 bzw. Hbl 25 ab 1975) für Wanddickenen von 24 (2K) bis 30 cm (3K).

    Die hierfür ansetzbare Wärmeleitzahl lag je nach Rohdichte zwischen 0,39 und 0,73 W/mK bei 0,8 bis 1,4 kg/dm³ für das Mauerwerk.

    der erste Mauerwerkskalender erschien im Jahre 1975,
    Betonkalender gibt es schon sehr viel länger: im Jahre 1959 sind die Wärmeleitzahlen für Bimsmauerwerk 800 kg/m³ = 0,25, 1000 kg/m³ = 0,30 und 1200 kg/m³ = 0,40 kcal/mh°C (n. DIN 4108- Juli 1952) .
    (Umrechnung 1 W/mK = 0,86 kcal/hm°C )

    mfg
    hscholl
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Hallo "hscholl",
    vielen Dank für die Infos. Vermutlich müßte ich das vorhandene Mauerwerk zerlegen um genauere Details liefern zu können. Soweit ich sehen konnte handelt es sich um 2-Kammersteine mit einer Dicke von 24cm. Rohdichte ist mir unbekannt, das weiß vermutlich nicht einmal mehr die Person die das Haus vor einigen Jahrzehnten gebaut hat. Unsere Väter haben gemauert was das Zeug hergab, und solange die Mauer stehen blieb, war alles in Ordnung.

    Hintergrund ist, daß im kommenden Jahr die Fassade gedämmt werden soll. Auf meine Anfragen habe ich nun zig Angebote, doch zwischen 6cm und 20cm WDV ist alles dabei. Jeder ist natürlich der Meinung, daß seine Lösung die optimale wäre, doch auf meine Nachfragen konnte mir niemand sagen "warum". Also habe ich an einem Wochenende die Daten der Hütte in meine software eingegeben und wollte mal rechnen bis zu welcher Dämmstärke man diesen Aufwand noch vertreten kann, die Dämmung gibt´s ja nicht umsonst, und irgendwann lohnt sich der ganze Aufwand nicht mehr.

    Viele Grüße
    Ralf
     
Thema: U-Wert für Hohlblocksteine
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