U Wert Wand und Fenster

Diskutiere U Wert Wand und Fenster im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Liebes Forum, gibt es eine Daumenregel über das Verhältnis der U-Werte von Wand und Fensterflächen? Eine Wand mit U 0,5 W/m2K würde ja kaum zu...

  1. bison

    bison

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    Liebes Forum,
    gibt es eine Daumenregel über das Verhältnis der U-Werte von Wand und Fensterflächen? Eine Wand mit U 0,5 W/m2K würde ja kaum zu einer 5 fach Vakuumverglasung aus der Weltraumtechnik passen, umgekehrt passt 40 cm EPS nicht zu Einfachvergalsung.
    Gibt es etwas wie: U-Wert Wand sollte etwa 1 x-tel des U Wertes des Fensters haben und umgekehrt?
    Vielen Dank,
    Nicholas
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 4. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

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    Meines bescheidenen Wissens nach ...

    ... gips sowas nicht, jedenfalls nicht als verbindliche Formel.

    Ich mach´ das immer aus dem Bauch :mad: .
     
  4. bison

    bison

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    Danke Volker!
    Gibt´s hier im Forum auch verkopftere Kollegen als Volker ?
    Gruß
    Nicholas
     
  5. #4 Hundertwasser, 4. Juli 2008
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    Ich berechne nur Fassaden, die aber immer. Um die Fenster kümmere ich mich als Maler nicht, gehe aber davon aus, das hier ebenfalls im Sinne des Bauherrn eine vernünftige Entscheidung getroffen wird.
     
  6. #5 BauherrHilflos, 4. Juli 2008
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    Zuerst: Bin Laie, der sich mit dem Thema auseinandersetzen musste!

    Jedoch was ich aufschnappen konnte:
    Erst in der Simulation zur Bestimmung des psi Wertes (Übergang Wand zu Fenster) wird der Sachverhalt klar. Klar soll bedeuten, das dann dort eine Temperatur in der Ecke abgegriffen werden kann, um zu sehen, ob nicht doch ein Tauwasserproblem besteht. Ob es Richtlinien dazu gibt? Hab bestimmt 25% des Internets :irre wegen dem Thema an unserem Haus durchsucht. Aber sowas nie gefunden.

    Aber nochmal: Laie !
    Vielleicht habe ich nur mit dem Schreiben in eine andere Lösungsrichtung gelenkt.
     
  7. Jonny

    Jonny

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    Entscheidungsmatrix!

    oder sowas ähnliches.
    (wo ist eigentlich Bruno? Der Matrizen und Tabellenbeauftragte?)

    Tabelle machen, je eine Spalte für Fenster und Mauerwerk (alt. Auch noch Dach und Bopla), Reihen für schlecht, gut ,besser (alt. auch noch miserabel, super, PH-tauglich usw.) darin die verschiedenen produkte nach ihren u-werten einsortieren.

    So würd's ich angehen, wenn's ohne bauchgefühl gehen soll.
    Feste verknüpfungen ala Formel kenn ich auch nicht.

    Grüsse
    Jonny
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Dürfte man den Hintergrund dieser Frage erfahren?
    Eine "Formel" ist mir auch nicht bekannt. Geht´s jetzt primär um die Dämmeigenschaften? Oder wie BauherrHilflos vermutet, das Risiko von Schimmelbildung?

    Der Einfluß der einzelnen Bauteile auf den Energiebedarf des Gebäudes, hängt doch von deren Fläche bzw. Anteil an der Gesamtfläche ab. Eine Entscheidungsmatrix müsste somit nicht nur die U-Werte sondern auch die Flächen berücksichtigen.

    Aber vielleicht ist das Bauchgefühl doch der beste Weg. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  9. Jonny

    Jonny

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    Wobei man auch bei geringer Fensterfläche nicht wegen 'unbedeutend' auf Einfachverglasung gehen sollte. :D
     
  10. R.B.

    R.B.

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    worst case -> Das kleine Loch, da braucht´s gar kein Fenster..:bounce:
    mathematisch/statistisch vielleicht korrekt, aber...

    Mal sehen, ob wir noch Hintergrundinfos bekommen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 VolkerKugel (†), 4. Juli 2008
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Jetzt ...

    ... hab´ ich doch mal meinen Kopf ;) statt meinen Bauch benutzt und nachgerechnet:

    Sanierung 8FH aus 1989 in 2007:
    U-Werte vorher:
    Wand = 0,61 - Fenster = 2,80 = 459 % (seit ´82 schadenfrei)
    nachher:
    Wand = 0,24 - Fenster = 1,40 = 583 % des Wand-U-Werts.

    Was sagt uns das :confused:

    Um auf das gleiche Verhältnis wie vor zu kommen, hätten die "alten" Holzfenster komplett raus gemusst und durch neue mit Uw = 1,1 ersetzt werden müssen (finanziell nicht drin, bei einem voll vermieteten Objekt überhaupt und die Meranti-Rahmen halten noch "ewig").
    Bauchschmerzen hab´ ich aber trotzdem nicht :konfusius .
     
  12. Jonny

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    Du hast eben die 500%-Regel erfunden. :biggthumpup:

    0,2 Wand zu 1,0 Fenster
    0,15 Wand zu 0,8 Fenster
    .....
    ;)
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Das muß ich sofort in meine Formelsammlung aufnehmen. :bounce:

    Gruß
    Ralf
     
  14. juwido

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    Etwas differenziertere Anhaltswerte liefert auch die EnEV-Tabelle zur Erneuerung von Bauteilen (max. U-Werte)............juwido :biggthumpup:
     
  15. bison

    bison

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    Janz einfach:
    Unsere Bude liegt derzeit beim Statiker. Unser Archtiekt ist eher Pragmat als Enegiesparfuchs. Was ja nix schlechtes sein muss.
    Das bedeutet die ganze Energieberechnung steht an.
    Wenn wir dann über die Dämmung des Wände reden werden, wird die Frage auftauchen ob man nicht noch mal 3 cm drauflegt (KS+WDVS). Dann wüsste ich gerne ob man da nicht an einen Punkt kommt, wo man sagen muß wenn ihr jetzt weiter dämmt bringt das nix mehr ohne 3fach Glas oder es schimmelt.
    Es geht also kurzgesagt drum *vorbereitet* in dieses für uns wichtige Gespräch zu gehen.
    Danke für die Vielen Antworten. Die 500´er Regel. Nicht schlecht...;)
    Grüße
    Nicholas
     
  16. R.B.

    R.B.

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    na dann ist´s doch kein Problem. Sind die Daten erst einmal im Rechner (das macht die meiste Arbeit), dann kann man doch per Knopfdruck die verschiedenen Optionen durchspielen und deren Auswirkung analysieren. Dann mit dem Kostenmehraufwand in´s Verhältnis setzen und schon weiß man in welche Richtung der Zug fährt.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 VolkerKugel (†), 5. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

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    Ganz so streng ...

    ... würde ich die 500%-"Regel" allerdings nicht auslegen :konfusius .
     
  18. bison

    bison

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    Danke für die Beruhigung, Ralf.
    Als unerfahrener BH galubt man immer alles sein seeehr schwierig.:)
    Vielen Dank für die rege Teilnahme...
    Gruß
    Nicholas
     
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  20. R.B.

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    Hier bei den Bauexperten wird jeder verarztet.

    Schwierig wird´s von alleine. :D

    Aber dafür hat man ja einen Chefkoch, der den vielen Köchen die um den Brei herumstehen auf die Finger schaut.

    Gruß
    Ralf
     
  21. Stefan61

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    Ökonomisch ist die richtige Antwort auf die Ausgangsfrage zweifelsfrei: Der kluge Hausbauer wählt die U-Werte von Fenster und Wand so, daß die Grenzenergieeinsparung (gemessen in kwh pro Euro) für beide Bauteile gleich ist. Schwierig ist hierbei der Ansatz der Lebensdauer der Bauteile, weil beide Grenzenergieeinsparungen über die jeweilige Lebensdauer gerechnet werden müssen.

    Beispiel: 250 qm Wandfläche (U-Wert 0,2) und 50 qm Fensterfläche. U-Wert 1,0). Ergibt ein HT von je 50 für Wand und Fensterflächen. Durch Verbauen zusätzlicher 10.000 Euros kann man den U-Wert der Wand oder den U-Wert des Fensters senken. Optimal gewählt sind die U-Werte, wenn die beiden resultierenden Energieeinsparungen übereinstimmen.

    Es könnte durchaus sein, daß sich der Markt unbewußt an ein Verhältnis von 1 : 5 herantastet. Ich habe gerade für mich selbst nachgerechnet: 0,78 zu 0,18 macht 1 : 4,3.
     
Thema: U Wert Wand und Fenster
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