u-Wert

Diskutiere u-Wert im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir bauen eine landwirtschaftliche Halle in ein Wohnhaus um. Die Halle ist mit einem Betonstein lt. alten Plan HBL 75 (1969) gebaut. Es...

  1. #1 Nelly66, 07.10.2013
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    Hallo,
    wir bauen eine landwirtschaftliche Halle in ein Wohnhaus um.
    Die Halle ist mit einem Betonstein lt. alten Plan HBL 75 (1969) gebaut. Es handelt sich hierbei um einen Hohlblockstein 24cm dick.
    Kann mir vielleicht jemand sagen wie hoch ungefähr der u-wert ist :wow? Müssen das ganze ja dämmen.
    Wir haben vor das ganze erst mal zu verputzen (Dämmputz?) dann mit Holz zu verschalen. Natürlich dazwischen eine Dämmschicht aus
    Dämmwolle oder ähnliches. Wie dick das hängt von dem u-wert des Betonsteines ab.
    Vielen Dank schon mal im voraus!
    Liebe Grüße
    Nelly
     
  2. #2 Gast56083, 07.10.2013
    Gast56083

    Gast56083 Gast

    der Stein alleine sollte so um die 1,2 W/m²K haben.
    selber nachrechnen und Auswirkungen von Dämmungen sehen kann man hier
     
  3. R.B.

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    Wozu soll der Dämmputz gut sein?

    Für Deine Wand brauchst Du min. 12 cm Dämmung in WLG035. Wie die dann im Detail ausgeführt wird, das hängt davon ab, wie die Fassade gestaltet werden soll. Je nach Konstruktion der Holzfassade kann eine stärkere Dämmschicht erforderlich werden.

    Ob man sich mit den Vorgaben der EnEV zufrieden gibt, das muss jeder selbst entscheiden.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #4 Nelly66, 07.10.2013
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    Danke für Eure schnellen Antworten!
    Verputzen wollen wir das Gebäude auf jeden Fall, damit alle Fugen, kleine Zwischenräume zu sind und sich da auch nichts einnisten kann.
    Darum Dämmputz in Klammern, wenns nix bringt dann halt normalen Putz.
     
  5. #5 Nelly66, 07.10.2013
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    an Ralf

    was würdest du denn für eine Dämmung vorschlagen? Das Gebäude soll auf jeden Fall eine Holzfassade erhalten.
    Wir sind da absolute Laien und nehmen jeden Tipp dankbar an :e_smiley_brille02:
     
  6. #6 Corinna72, 07.10.2013
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    Auch wenn ich nicht Ralf bin, es gibt da verschiedene Möglichkeiten (Styropor, Steinwolle, etc...), die alle gut funktionieren, wenn sie korrekt ausgeführt werden. Hier darf absolut nicht gepfuscht werden! Und da liegt oftmals das Problem... Die Ausführung also von einem Sachverständigen ständig kontrollieren lassen!

    Spielen nur die Kosten eine Rolle?
    Oder auch emotionale Aspekte? Diese können auch die MAterialwahl beeinflussen.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Da gibt es viele Möglichkeiten, EPS, Steinwolle, aber auch Holzfaserplatten wären beispielsweise eine Möglichkeit. Ich bin ein Freund von EPS, weil meist auch der Geldbeutel ein Wörtchen mitzureden hat. Ein WDVS auf der Basis von Steinwolle oder Holzfaserplatten wird üblicherweise etwas teurer. Bevor man aber vergleichen kann, muss man den genauen Aufbau und somit Material- und Arbeitsaufwand planen. Wer nur den Preis für die Dämmstoffe vergleicht fällt ziemlich schnell auf die Nase.

    Wie Corinna schon geschrieben hat, spielen auch emotionale Aspekte eine Rolle. Es gibt Leute die können sich mit EPS nicht anfreunden, und die sind gerne bereit für eine Alternative auch etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen.

    Auch das Thema Holzfassade wird gerne diskutiert, denn nicht jeder mag eine Holzfassade. Es kann natürlich gute Gründe für eine Holzfassade geben, aber meinen Geschmack trifft das nicht. Zudem scheue ich den Arbeitsaufwand für die regelmäßige Pflege, und die Optik einer ungepflegten Holzfassade, die mal längere Zeit der Witterung ausgesetzt war, gefällt mir erst Recht nicht. Eine verputze Fassade ist da pflegeleichter, aber das ist halt mein persönlicher Geschmack.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Jogie

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    Auswahl eingrenzen für Holzfassade:

    EPS: Für mich nur nur wenn die Unterkonstruktion auf die armierte EPS-Schicht kommt, sonst zu viele nicht zu vermeidende Fehlstellen in der Dämmung (Gibt einige Systeme, die Vorstatzschale darf aber nicht zu schwer werden). Weiterhin würde ich nie eine EPS-Platte offen stehen lassen, auch wenn noch Holz in gewissem Abstand davor kommt.
    Steinwolle + Holzwolle: Lässt sich nicht so gut verabeiten wenn es zwischen und hinter Lattung gestopft werden soll etc. Trocknet auch nicht so schön wenn mal ne Undichtigkeit da ist

    ...Ich würde da wie herkömmlich ne Glaswolledämmung bevorzugen. Gibts auch bis WLG 032 soweit ich mich erinnere.
     
  9. mls

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    wer plant/koordiniert die schnittstellen wand-dach bzw.
    (noch wichtiger) wand-sockel?
     
  10. #10 Nelly66, 07.10.2013
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    Danke für Eure Meinungen!
    Wir tendieren mehr zu Steinwolle und graue Holzfassade mit weißen Fenster, finden wir halt einfach schön. Außerdem paßt es halt gut in unsere ländliche Gegend. Aber genau, daß ist halt Geschmackssache! Wir haben ja noch etwas Zeit - haben erst angefangen die Innenwände hochzuziehen, Fenster rausschneiden ...
    Wir werden uns auf jeden Fall noch mit fachkundigen Leuten vor Ort beratschlagen und evt. durchführen lassen, denn wie man auch hier sieht, jeder würde es anders machen.
    Vielen Dank!!
    Liebe Grüße
    Nelly
     
  11. flo79

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    Natürlich braucht ihr jemanden der sich damit auskennt. Da es sich ja aber um kein verputztes WDVS handelt sondern ihr eine Holzfassade wollt werden wohl Holzstiele an der Wand befestigt. Dazwischen gedämmt. Dann ne Fassadenbahn oder sowas drauf, dann Hinterlüftung und dann die Holzfassade. Wenn man die Optik mag finde ich das gut so. Hier wird wohl die von dir geschriebene Steinwolle bzw. Miwo gut funktioneren.

    Dämmputz braucht ihr nicht. Viel zu teuer. Würde so 16-20 cm mind. 035er Dämmung anbringen.
     
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