Übergang WU-Betonkeller gedämmt auf monolitisches Mauerwerk

Diskutiere Übergang WU-Betonkeller gedämmt auf monolitisches Mauerwerk im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo Liebe Forum User, ich stehe gerade vor der Frage nach der korrekten Planung eines Details. Ausgeführt werden soll ein WU-Betonkeller...

  1. Kaipi2

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    Hallo Liebe Forum User,

    ich stehe gerade vor der Frage nach der korrekten Planung eines Details.
    Ausgeführt werden soll ein WU-Betonkeller (d=240mm) + 140mm XPS Dämmung.
    Im Anschluss und ohne Versatz soll ein 365er porenbeton Mauerwerk aufgehen.

    Nun ergibt sich das Problem, dass das aufgehende Mauerwerk um 140mm übersteht.
    - rein statisch betrachtet gibt es keine Spannungsprobleme am Steinfuss in der Auflagerfuge

    Mir ist es aber nicht ganz wohl bei der Art der Ausführung da ich risse am Wandfuß befürchte.
    - verdrehung
    - Spannung

    Wie sollte hier die richtige Bauweisse erfolgen?
    - Auflagerknacke aus Beton?
    - Winkel aus Edelstahl in der Dämmebene
    - keine weiteren Massnahmen?

    Ich bin für konstruktive Lösungen sehr dankbar.

    Skizze:
    detail.jpg
     
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  3. #2 rolf a i b, 30. August 2014
    rolf a i b

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    übertrage deinem planer die aufgabe, den freien überstand zu klären. da muss auch der tragwerksplaner etwas zu schreiben. meine meinung: das funzt nitt!
     
  4. Thomas B

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    Ich sehe hier kein Problem. Eine Stahlbetondecke liegt ja in der Regel auch nur zu einem Teil auf dem MW auf und geht nicht bis AK Mauerwerk.
     
  5. Inkognito

    Inkognito Gast

    Die Fuge wird so bemessen, dass die theoretische Klaffung maximal 1/3 der Auflagerfuge beträgt. Wenn der Nachweis klappt sehe ich keine Probleme.
     
  6. Kaipi2

    Kaipi2

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    Hallo,

    das mit der 1/3 Regel klingt gut. Die 140mm sind aber leicht über dem 1/3, und genau das macht mich misstrauisch.
    ich würde gern konstruktiv ein Auflager schaffen, welches das verdrehen vermeiden kann.

    Welche Optionen gibt es?
    - Auflagerwinkel
    - Betonauflager welches aus der Deckenplatte geführt werden muß

    Beide Punkte sind recht aufwendig, da teuer bzw. schwer zu schallen.

    ich bin für weitere Ideen sehr dankbar!

    detail2.jpg
     
  7. Inkognito

    Inkognito Gast

    Sie sollen da gar nichts dran machen, dadurch würden Sie sich lediglich eine Wärmebrücke produzieren mit der Folge dass es dann mit Pech in der Ecke schimmelt und keiner der Planer für die falsche Ausführung die Haftung übernimmt. Der Nachweis muss vom Aufsteller erbracht werden, Sie haben nicht verstanden um was es geht. Wenn Sie Bedenken haben, dann melden Sie diese an, das wird dann (hoffentlich) überprüft und gegebenenfalls korrigiert.
     
  8. Kaipi2

    Kaipi2

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    Gibt es denn kein Regeldetail für diesen Übergang.

    Die 140er Dämmung ist bei mir erforderlich um auf einen U-Wert <0,25 zu kommen.
     
  9. #8 rolf a i b, 31. August 2014
    rolf a i b

    rolf a i b

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    decke nach außen etwas überstehen lassen, eine dünnere und bessere dämmung z. b. wlg 028 verwenden.
     
  10. aladini

    aladini

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    14cm finde ich schon Hammer, wenn noch der Eli zum Schlitzen kommt, bleibt von der Wand nicht viel übrig.
    beim 365er Zeigel(nicht Porenbeton) darf man ohne statischen Nachweis auf 12cm gehen...
    Man könnte evtl. XPS mit besserer Wärmeleitfähigkeit nehmen und so statt 14 auf 12 oder auf 10cm runtergehen.
    Man könnte auch die erste Steinrehe auch überdämmen, mit Suchfunktion gibs es hier einige gute Lösungen!
     
  11. mls

    mls Bauexpertenforum

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    wo steht das?
     
  12. aladini

    aladini

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    vom technischen Berater Schlagmann :)
     
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  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Du hast dir Frage von mls damit nicht beantwortet.

    Die Frage war nicht, ob irgendwer irgendwas gesagt hat, sondern "wo steht das".
     
  15. aladini

    aladini

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    war die Aussage unseres Schlagmann-Beraters, wo es steht, haben wir nicht gefragt. Ist seine Aussage falsch?
    (ich glaube ich habe es auch in seiner Mail stehen..)
     
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