Überströmventil schliessen, da Pumpe variabel?

Diskutiere Überströmventil schliessen, da Pumpe variabel? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, in unserem Haus ist eine LWP Viessmann Vitocal 300A verbaut. Das ganze Haus ist mit Fussbodenheizung beheizt. In der Wärmepumpe arbeitet...

  1. michib32

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    Hallo,

    in unserem Haus ist eine LWP Viessmann Vitocal 300A verbaut. Das ganze Haus ist mit Fussbodenheizung beheizt.
    In der Wärmepumpe arbeitet eine Wilo Stratos Pumpe für den Heizkreis. Diese kann sowohl variabel, als auch konstant betrieben werden. Da wir in allen Räumen Thermostate verbaut haben, ist der Durchfluss der einzelnen Räume nicht fix eingestellt sondern ändert sich natürlich je nach Sonneneinstrahlung, Personen im Raum, Heizkamin usw..

    Im Moment ist die Pumpe auf konstant und es ist ein Überströmventil nach der Anlage installiert, welches Druckanstiege durch die Thermostate ausgleicht.

    Meine Frage ist nun, könnte ich die Pumpe nicht auf variabel stellen und das Überströmventil zudrehen? Würde das nicht den Stromverbrauch der Pumpe reduzieren?

    Vielen Dank und Grüße

    Michib
     
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    Das Überstömventil ist eine Schutzeinrichtung, so etwas darf nicht geschlossen werden. Aber normalerweise sollte über dieses nichts strömen. Das dient nur für den Fall zum Druckabbau wenn z.B. alle Thermostate geschlossen sind und der Pumpendruck zu hoch wird.

    Wie Du die variable Drehzahl der Pumpe nutzt, hängt von den Einstellmöglichkeiten zusammen. Hat die Pumpe einen Eingang als Steuersignal? Oder einen eigenen Durchflussmesser? Woher weiß die Pumpe sonst, wie schnell sie laufen soll. Meine Vermutung ist für beide Punkte eher nein, aber es gibt solche Energiesparpumpen.
     
  4. michib32

    michib32

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    OK, vielen Dank.
    Zur Einstellung des Überströmtenventils muss ich dann wahrscheinlich alle Heizkreise schliessen und dann so lange am Ventil drehen bis es oeffnet, richtig?
     
  5. Kai1306

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    Das Überströmventil könnte man schon schließen, und die Pumpe variabel arbeiten lassen. Hat nichts mit dem Sicherheitsventil des Heizkreises zu tun. Gibt auch genügend Heizungen wo das Ding zu ist, oder erst gar keines verbaut ist. Aber dort gibt es dann keine Wärmepumpe, und die Wärmepumpe braucht einen Mindestdurchfluss! Und der wird durch das Überstromventil sichergestellt(Es sei denn, Du hast eine Hydraulik in der ein Speicher als hydrauliche Weiche arbeitet). Das Überstromventil wird so eingestellt, dass bei geschlossenen Heizkreisen der Mindestdurchfluß durch den Wasserkreislauf Verflüssiger erreicht wird. Wenn Du Dich damit nicht auskennst, solltest Du das machen lassen, sonst fährt die Wärmepumpe ständig in den Hochdruck.

    Schönen Montag

    Kai
     
  6. #5 Achim Kaiser, 25. November 2013
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    Gibts nen Pufferspeicher ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. michib32

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    Wir haben noch einen 300L WW-Speicher von Viessmann daneben. Oder was meint Ihr mit Speicher?

    Das Überströmventil ist das Honeywell DU 146 3/4
    http://www.honeywell-produktkatalog.de/pdf/du146-eb-mu1h1522ge23r0993.pdf

    Im Datenblatt der Wärmepumpe ist für den Sekundärkreis ein Mindestvolumen von 1550l/h angegeben.
    Wenn ich alle Durchflussmengen der Stockwerke addiere, komme ich auf ca. 1200l/h.

    Hier ist die Kennlinie der Pumpe:
    http://www.loebbeshop.de/viessmann/...izienz-umwaelzpumpe-wilo-typ-stratos-para.htm
    Es ist die Wilo Stratos Para 25/1-7.

    Könnt Ihr mir in etwa sagen auf welchen Wert ich es einstellen müsste. So wie ich das Durchflussdiagramm verstehe, muss ich ja den Pumpendruck berücksichtigen.
    Die Werkseinstellung des Ventils ist 200mBar.

    Vielen Dank
     
  8. #7 Achim Kaiser, 25. November 2013
    Achim Kaiser

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    Was ein Krampf mal wieder ....

    Wenn die Anlage den MINDESTvolumenstrom nicht erreicht was passiert dann wenn deine Einzelraumregler zu machen ?
    Per Definition müsstest *GEPLANT* 350 l/h bei Vollast übers Ventil gehen ... bei aktiver Einzelraumregelung noch mehr.

    Ergo ist die Frage welchen Differenzdruck braucht die Anlage zum erreichen des Volumenstroms von 1200 l/h ... und dann musste im Leistungsdiragramm nachsehen wie hoch der Druck sein muss dass die Differenz übers Überströmventil dauerhaft laufen kann.

    Dann muss die Pumpe auf die notwendige Förderhöhe des Überströmventils gestellt werden und das Überströmventil auf die notwendigen Differenzdruck damit die Anlage den geplanten Durchsatz erreicht.

    Folge : Die Anlage schiebt IMMER min. 350 l/h durch die Gegend die keiner wirklich braucht.
    Ich halte die Anforderungen an den MINDESTVOLUMENSTROM für deutlichst überzogen. Kannst ja mal bei anderen Herstellen nachschauen was die als MINDEST-Volumenstrom ausweisen, wenn das Gerät eine vergleichbare Leistung hat.

    Keine Ahnung was die Viessmänner da grade mal wieder treiben .... mit den Anforderungen kommt kein Gerät in eine meiner Anlagen ausser es gibt nen guten Grund einen HEIZWASSER-Pufferspeicher einzusetzen. Ein direkter Anschluß ans Heizungsnetz ohne Pufferspeicher lässt sich bei den Vorgaben in der Regel nicht sinnvoll herstellen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  10. michib32

    michib32

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    ich habe auch das Gefühl, dass die Anlage nicht wirklich einfach und effektiv einzustellen ist.

    Ich habe auch schon den Pumpendruck runtergestellt. Der angegebene Mindestvolumenstrom kann deutlich unterschritten werden, bevor die Anlage einen Fehler einträgt (Strömungswächter). In anderen Foren ist die Rede von 900l/h gewesen. Aber es bleibt für mich ein mulmiges Gefühl, weil ich natürlich nicht weiss warum der Hersteller die Daten so festgelegt hat.

    Ein weiteres Problem dabei ist, dass wir durch den hohen Mindestdruck der Pumpe ein Rauschen im ganzen Hause haben, :mauer und ich nicht wirklich weiß wie ich das wegbekommen soll. Den Druck der Pumpe kann ich nicht weiter runterdrehen, da sonst Störung.

    Noch ne Frage:
    Eigentlich müsste das Überströmventil doch am letzten Heizkreis sitzen, oder? Zumindest habe ich das in der Viessmann "Für den Fachmann" Anleitung gelesen.
    Bei uns sitzt es aber direkt nach der Anlage zwischen Vorlauf und Rücklauf. Ist das trotzdem ok?

    Danke
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Aus der Anleitung:

    Die Mindestwassermenge die bewegt werden muss, variiert je nach Unterlagen. Die 1.550 l/h basieren wohl auf den Angaben zur maximal möglichen Leistung und unter Berücksichtigung, dass die Spreizung nicht zu hoch wird damit die Kiste auch die maximalen Vorlauftemperaturen erreichen kann. Bei den 900 l/h kann die Spreizung halt bis auf 10K steigen.
     
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