"übliche" Höhe einer Haustürschwelle

Diskutiere "übliche" Höhe einer Haustürschwelle im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo, unsere Haustür wurde so eingebaut, dass sich eine Schwelle von 2,8cm ergibt. Laut Archi ist das so Ok, da die Tür unten ja zur...

  1. loennermo

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    Hallo,

    unsere Haustür wurde so eingebaut, dass sich eine Schwelle von 2,8cm ergibt. Laut Archi ist das so Ok, da die Tür unten ja zur Abdichtung einen Anschlag benötigt.

    Wir sind jedoch der Meinung, dass dies eine Stolperfalle und einen Mangel darstellt. Unser Archi meint, dass zum einen weniger als 2,5cm nicht "drin" gewesen wären und eine Änderung jetzt (Putz und Maler innen fertig) nicht mehr möglich sei und wir uns wegen möglicher 3mm nicht anstellen sollen.

    Es gibt keine (zeichnerische) Planung der Haustür durch den Architekten. In der Ausschreibung ist kein Wort zur Schwellenhöhe. Die Optik im LV hat er aus einem uns vorliegenden Angebot rauskopiert.

    Daher die Frage nach einer "üblichen" Höhe bzw. was ist uns geschuldet.

    Danke schonmal,

    Lönni
     
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  3. Julius

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    Zeig mal ne Schnittskizze!
     
  4. loennermo

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    Oh - sorry. Die Schwellenhöhe ist natürlich innen gemessen worden auf den fertigen Belag.

    Außen ist noch nicht fertig und muss eh mit Kies aufgefüllt werden - von daher wäre hier 2 cm hoch oder runter kein Problem gewesen...
     
  5. #4 einmaleins, 14. Januar 2012
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    Ist doch völlig normal das unter der Türe ein Aluprofil zur Abdichtung der Türdichtung steht.
    Es sei denn, man mag eine Türe mit versenkbarer Gummilippe haben, die dann alle paar Jahre ausgetauscht werden muss.
     
  6. loennermo

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    Klar - nur ist die Schwellenhöhe bei allen anderen Häusern im Bereich von 1 bis 1,5cm. Dies wäre für uns akzeptabel. 2,8 cm sind ein bischen viel, oder?
     
  7. #6 einmaleins, 14. Januar 2012
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    Ich kenne es so vom fliesen her, die Haustüre hat ca. vom Estrich bis Unterkante Haustüre noch 2,5 cm Luft.
    Wenn ich die Fliesen verlegt habe, ist noch ca. 1 cm Luft zwischen Boden und Haustüre.
     
  8. loennermo

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    bei uns sind nach dem Verlegen des Granits noch 2,8cm - vorher waren es 4,3cm !
     
  9. #8 einmaleins, 14. Januar 2012
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    Wie dick ist denn das Aluprofil von der Haustüre ???
    Ich kenne nur ca. 30mm starke Profile.
     
  10. Reuter

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    Hi & guten Morgen,

    Bei Forderung: "schwellen. oder barrierefrei" sind max. 25mm ok, anerkannte Regel der Technik, also Praxis. Ableitung aus der alten DIN 18025-1, heute 18040, Forderung nunmehr 20mm (Untere Türanschläge und –schwellen sind zu vermeiden. Sind sie technisch erforderlich, dürfen sie nicht höher als 2 cm sein.)
    Ist das allen bekannt?

    Die Landesbauordnungen fordern die barrierefreie Erreichbarkeit
    • mindestens einer Wohnung in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen
    • öffentlich zugänglicher baulicher Anlagen für den Besucherverkehr

    Trifft das auf deinen Fall zu? Oder anders gefragt: gibt es eine Forderung von dir, eine Aussage in irgendeiner vertraglichen Regelung, die Planung oder Ausführung betreffend, bei der die schwellenlose Zugänglichkeit des Gebäudes erwähnt oder festgelegt wurde?

    Falls ja: Mangel.

    Aber auch hier: Einzelfallbetrachtung und meine Frage: sind 2,8 cm mehr Mangel als 2,5cm? Wieso?
    Wie sieht also diese Schwelle aus, über die man stolpern könnte?

    Denn: die 2cm sind schwer umzusetzen, so meine Erfahrung, gerade wenn man viele Türen, Fenstertüren etc. in einem Geschoss verarbeiten muss.
    Auch wenn man es geplant hat.
    Das hängt mit Maßtoleranzen beginnend beim Rohbau, über den Estrich etc. zusammen.
    Dazu müssen auch außen besondere Maßnahmen zum Schutz vor Wasser, oder Verhinderung von Eindringen Selbigen, wie in der DIN 18195 -5 geregelt, ergriffen werden, sprich: muss genauestens geplant werden.

    Es bedarf also einer peniblen Überwachung auf Erfüllung einer solchen Forderung (nicht erst beim Türeinbau) und eben deshalb, so meine Meinung, hat man das im Vorfeld zu regeln, sofern es nicht, durch die Art der Maßnahme (Mehrfamilienhaus, öffentlich zugängliches Gebäude, Seniorenwohnen oder Heim) eh schon verbindlich ist.

    Für Rollstuhlfahrer sind nämlich 2cm schon hinderlich. Für mich und dich hingegen sind 2,8cm jedoch kein Thema, ein Streit ob 2,5 oder 2,8 cm noch hinnehmbar sind, akademisch.
    Gruß
     
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  12. Reuter

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    Ich möchte hinzufügen, dass dies nur meine vorläufige Betrachtung ist. Ein Gutachter wird dies sicherlich differenzierter und anders beurteilen. Und sicher muss man sich vor Ort ein Bild verschaffen um eine abschliessende Meinung zu bekommen.
    Also: ich bin weder Gutachter, noch vor Ort. Bin nur ein einfacher Architekt.
     
  13. loennermo

    loennermo

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    Also wir bauen "ganz normal" und nicht barrierefrei. Wir hatten mit dem Archi aber über die Vermeidung von Schwellen gesprochen. Ganz besonders an der Schiebetür der Terasse. Natürlich alles nur mündlich und nicht schriftlich fixiert.

    Der Schreiner gibt ja sogar zu, dass er wusste auf welche Höhe die Tür soll aber der Monteur die wohl 1cm zu hoch gesetzt hat. Jedoch will der Schreiner nicht mehr nachbessern und unser Architekt schaut wort- und hilflos zu... Wir sehen unsere Interessen durch unseren Architekten nicht gewahrt. Weil zur Korrektur sei es jetzt (nach Putz, Maler und Fußboden) zu spät. Er hat (angeblich!) keine Maße am Bau zu prüfen und daher sei das jetzt erst im Zusammenhang mit dem Fußboden aufgefallen.

    Da wir die Vermutung haben, dass wir demnächst ohne Architekt dastehen wollten wir uns hier schonmal schlau machen.

    Gruss
    Lönni
     
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