Umrechnung 1 t Lehm in cbm

Diskutiere Umrechnung 1 t Lehm in cbm im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, zur Überprüfung der Endrechnung unseres Erdbauers benötige ich den o. g. Umrechnungsfaktor für trockenen, feuchten und nassen Lehm. Bzw....

  1. Knobler

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    Hallo,

    zur Überprüfung der Endrechnung unseres Erdbauers benötige ich den o. g. Umrechnungsfaktor für trockenen, feuchten und nassen Lehm. Bzw. auch für eine Spanne wäre ich dankbar.

    Gruß Knobler
     
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  3. #2 Wachtlerhof, 12. Oktober 2013
    Wachtlerhof

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  4. #3 Wachtlerhof, 12. Oktober 2013
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  5. Inkognito

    Inkognito Gast

    Dazu kommt noch ein Auflockerungsfaktor, 1m³ Boden ergibt mehr als 1m³ Aushub...
     
  6. RMartin

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    1m³ ist erstmal gleich 1m³. Egal ob Aushub, Boden eingebaut, Wasser oder Luft, etc.

    Normalerweise rechnet man Erdmassen nicht nach Tonnen, sondern nach m³ ab. Und dann nach eingebauten Mengen. Wenn man warum auch immer nach Gewicht (Tonnen) abrechnet, dann sollte man vorher einen Umrechnungsfaktor für die anfallenden Schüttgüter vereinbaren. Oder es wird nach Wiegescheinen abgerechnet.

    Nochmal zum Ausgangsstatement: 1m³ eingebauter Boden ist schwerer als 1 m³ Aushub. Bzw. 1m³ vorher eingebauter Boden besitzt ausgebaggert ein größeres Volumen. Faktor grob cirka 15 - 20 % mehr.

    Interessehalber: Wie rechnet der Erdbauer denn um? Also wieviel Tonnen sind bei ihm 1m³ Lehm?
     
  7. Gast vS

    Gast vS

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    Grundsatz für die Diskussion wäre hier die Definition von "Lehm" .... kann ja nun fast alles sein.

    Kalkulatorisch wäre für "Lehm" aber üblicherweise ein Faktor von 1,7 - 1,9 anzusetzen.


    Anmerkung:
    den Link in #3 sollte jemand mal zügig entsorgen.
     
  8. Corinna72

    Corinna72

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    was ist schlecht im Link #3?
     
  9. Inkognito

    Inkognito Gast

    Ich kann mich jetzt nicht erinnern etwas anderes behauptet zu haben...
     
  10. Knobler

    Knobler

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    Danke erstmal für Eure Einschätzungen.

    @RMartin: Wir hatten ein Angebot über ca. 300 cbm Erdabfuhr vom GÜ und haben das damals angenommen. Jetzt, 5 Monate später, kommt der GÜ auf einmal und meint, der Erdbauer hätte ihm jetzt eine Rechnung über 800 t geschickt. Und dies sei in EUR doppelt so teuer wie ursprünglich im Angebot kalkuliert...die Frage ist halt, wie ich jetzt damit umgehe. Denn es war großteils feuchter oder nasser Lehm, so dass ich bei einer Umrechnung niemals auf doppelt so hohe Kosten komme...
     
  11. H.PF

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    Dann soll er bitteschön mal ein Aufmaß der Massen bringen... WO soll das ganze Zeug herkommen? Wie viele Wiegescheine sind das denn? Die soll er dir bitteschön mal nachweisen. Dann kannst du das über die Füllmenge der LKW umrechnen auf QM. Also näherungsweise...
     
  12. RMartin

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    Knobler:
    Somit ist ein Vertrag über die Erdabfuhr von 300 m³ vereinbart worden?! Dann sollte auch in m³ abgerechnet werden. Wie er Verträge mit seinem Sub schliesst, ist für Dich im Normalfall ohne Bedeutung. Wäre es anders gelaufen und er hätte er einen Gewinn aufgrund der anderen Abrechnungsbasis mit seinem Sub erwirtschaftet, dann hätte er Dich bestimmt nicht daran partizipieren lassen....

    Somit sollte ein Aufmaß über die Erdbauaktivitäten vorliegen, welches Volumen als Einheit aufweist. Rechnung würde ich entspr. zurückweisen.

    Inkognito: Dein Statement klang für mich zuerst etwas anders. Ist wohl bisschen unglücklich formuliert. "1 m³ Aushub ergibt mehr als 1 m³ Boden" hört sich in eine Gleichung; bzw. in dem Fall eine Ungleichung übersetzt nach 1m³ > 1m³ an.
     
  13. Inkognito

    Inkognito Gast

    Stimmt sogar, es ist eine Ungleichung:

    Boden [m³] < Aushub [m³]

    mit Aushub [m³] = Boden [m³] * Auflockerungsfaktor [-]
     
  14. #13 ars vivendi, 13. Oktober 2013
    ars vivendi

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    Pie mal, je nach Erdreich kann man das Mittel von 1,5 nehmen.
     
  15. Knobler

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    Also ich hab jetzt mal im Baugrundgutachten nach der genauen Bodenbezeichnung geschaut:

    Schluffe, feinsandig, steif und weich-steif

    Kann mir jetzt vielleicht jemand einen genaueren Umrechnungsfaktor für feuchten/nassen Boden dieser Art sagen ?

    Folgende Hinweise noch: Konsens war vor Beginn der Erdarbeiten, dass unser Grundstück auf eine Ebene mit der Nachbar-DHH gebracht werden sollte. Hierüber erhielten wir ein Angebot über die 300 cbm vom GÜ, das wir damals unterschrieben haben. Lt. Baugrundgutachten waren Erdarbeiten bei Regen zwar nicht zulässig. Die Arbeiten wurden dennoch begonnen. Und auch nicht gestoppt, obwohl ich auf das Baugrundgutachten hinwies. Dieser nicht beachtete Hinweis meinerseits könnte sich im Nachhinein als "Glücksfall" erweisen. Denn durch den Regen ist der Schluff ja noch schwerer geworden...
    @RMartin: Ich gebe Dir recht, auch die Endabrechnung sollte der GÜ mit mir in EUR abrechnen. Die Diskussionen werden sich dann aber vermutlich um den korrekten Umrechnungsfaktor drehen...
     
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  17. Knobler

    Knobler

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    Ich meinte natürlich, dass der GÜ mit mir in cbm abrechnen muss.
     
  18. RMartin

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    Ja, wurde schon so verstanden...

    Wobei dann eigtl. nichts umgerechnet werden muss. Das Volumen in m³ sollte nicht anhand des Gewichts errechnet werden. Sondern es sollte eine klare Berechnung der Erdkuberture(n) entweder nach Zeichnung oder örtlichem Aufmaß erfolgen. Sprich LängexBreitexHöhe. Dann gibts auch keinen Knatsch wegen Umrechnungsfaktor.
     
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