Umrüstung auf Flächenheizung. Alte Rohre weiternutzen?

Diskutiere Umrüstung auf Flächenheizung. Alte Rohre weiternutzen? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wenn's mit dem Hauskauf klaptt, dann möchte ich die alten konvektoren im Haus (BJ 1967) gegen ein Flächenheizung ersetzen. Ich will auch...

  1. talfar

    talfar

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    Hallo,

    wenn's mit dem Hauskauf klaptt, dann möchte ich die alten konvektoren im Haus (BJ 1967) gegen ein Flächenheizung ersetzen. Ich will auch die jetzige Therme (Öl, BJ 87) ersetzen, was aber im Augenblick finanzierungsmässig schwierig wird. Da aber die Zimmer eh komplett renoviert werden müssen, will ich jetzt schon die Rohre für die Flächenheizung verlegen. Am liebsten würde ich einfach die Flächenheizung an die bisherigen anschlüsse von den Konverkotren anschliessen, nur weiß ich nicht wie das mit der Regelung gehen soll. Was ich bisher gesehen hab, kann ich ja nicht die normalen Heizkreisverteiler verwendne, da die alten leitungen nicht sternförmig verlegt sind, sondern viele Heizkörper an einigen wenigen Strängen hängen. Da stellt sich also die Frage ob ich dann icht lieber gleich alle Leitungen neu machen sollte.

    Die andere Frage die ich noch nicht entschieden hab, ist ob ich eine WP oder einen Pelletbrenner haben will. Wie zwingend ist die entscheidung für die Verlegung der Flächenheizung in dieser beziehung? Die Vorlauftemperaturen wären ja in einem ganz anderen Bereich. So weit ich das jetzt mitbekommen hab, müsste ich viel mehr Rohr enger zusammelegen, wenn ich niedrige Vorlauftemperaturen fahre. Stört mich das aber wenn ich dann doch einen Pelletsbrenner nehme? Kann man dann nicht einfach weniger Wasser durchlaufen lassen, oder über so eine mischbatterie weniger warmes wasser in die Heizung fliessen lassen? Ist das wirtschaftlich?

    Ich bin für jede Info dankbar.

    Grüße
     
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  3. Bauwahn

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    kannst Du FBH an die alten Anschlüsse "dranpfriemeln" mit Durchflussregulierventil, Durchflussanzeige und Thermostatventil in jedem Raum, aber
    1. wie sieht das denn aus? Du müsstest in jedem Raum ein Schuhkartongroßes Kästchen unterbringen.
    2. Wie ist denn die Wärmedämmung der vorhandenen Steigleitungen in der Wand? Miserabel bis nicht vorhanden bei diesem Baujahr.

    Niedrige Vorlauftemperaturen lassen sich ohne Probleme auch aus einem Pelletkessel gewinnen. Du hast das richtige Stichwort "Mischer" schon genannt. Ohne den geht's bei Holzheizung sowieso nicht.

    Thomas
     
  4. #3 Bauwahn, 3. September 2008
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2008
    Bauwahn

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  5. Julius

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    Das wird doch schon wieder so ein Chaosthema!

    Bitte, bitte, lieber Fragesteller, vergiß das ganze Halbwissen, aus welchem Du gerade dabei bist, ein vollkommen mißglücktes "Konzept" zusammenzusetzen...

    Übrigens, Lehrer für welche Fächer?
    :mauer

    Sag uns lieber, was Du erreichen möchtest. Aber nicht, wie Du Dir vorstellst, daß es gehen könnte!

    Was ist mit einem umfassenden Energiekonzept für das Gebäude?
    An erster Stelle haben da Dämmaßnahmen und Optimierungen vorhandener Anlagen zu stehen.
    Ein blindes Drauflos-Ersetzen und Umstricken bringt NUR unnütze Kosten...

    Was verstehst Du unter "komplettem Renovieren aller Zimmer"?
    Brauchen die nen neuen Estrich und/oder Verputz?
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Konvektoren oder Radiatoren oder......??

    Der Umstieg auf FBH ist nicht schlecht. Davon profitiert jeder Wärmeerzeuger, egal ob Öl, Gas, Pellet, WP usw.
    Die vorhandene Verrohrung kann man wohl kaum nutzen. Wäre auch unsinnig, zumal der Zustand noch nicht bekannt ist.

    Die Frage wäre also, wieviel Aufwand soll betrieben werden?

    Ach ja, bevor jetzt die Rohre aus der Wand gerissen werden, zuerst einmal eine Planung erstellen. Die beginnt üblicherweise mit einer Heizlastermittlung. Dabei kann man auch überprüfen, ob es nicht lohnenswert wäre, die Dämmung o.ä. zu optimieren.

    Zum Thema FBH haben wir uns hier schon die Finger wund getippt. Die Suche liefert Beiträge dutzendweise.

    Gruß
    Ralf
     
  7. talfar

    talfar

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    Danke schon mal für die Antworten.

    Ein Gesamtenergiekonzept möchte ich erstellen lassen. Ich bin erst mal nur ein wenig dabei mir Gedanken darüber zu machen.

    Was ich erreichen will, naja die Eirelgendewollmilchsau natürlich :)

    Ne, im Ernst. Mich überzeugt im Augenblick die Deckenheizung am meisten. Ich weiß, dass das nicht viele mögen, ich halte aber viel davon. Die Vorteile die mich überzeugen:
    * Einfache und kostengünstigste Montage. Kein Bodenpicken notwendig. Gleichzeitig wird die Zimmerhöhe reduziert.
    * Schnelle reaktionszeit der Heizung im Vergleich zu Bodenheizung.
    * Im Vergleich zur Wandheizung, keine Probleme mit Möbel an die Wand stellen.
    * Persönliche Erfahrung in Wohnhäusern mit Deckenheizung.

    Installationsplatz für armaturen zum Anschluss an die Vorhandenen Leitungen wäre vorhanden, da unter den Fenstern die Wand zurückgesetzt ist und die Leitungen seitlich aus der wand kommen. Diese Einbuchtungen möchte ich, wenn die Heizkörper verschwunden sind, mit Dämmung ausfüllen. Das Haus wurde vor 4 Jahren von Aussen komplett gedämmt und hat neue Fesnter bekommen, leider nur Isolierglas und nicht Wärmeschutz, aber besser als gar nichts. Nur den Dachboden muss ich noch machen.

    Grüße


    PS Neunkirchen alias Neingärchn (Frangn, By)
     
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