Unabhängigkeit zur Fernwärme

Diskutiere Unabhängigkeit zur Fernwärme im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Moin Moin! Meine Freundin (26 Jahre) und Ich (23 Jahre) haben uns nach viel lesen hier nun angemeldet. Das Forum kannten wir von "früher"...

  1. eXtremeTK

    eXtremeTK

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    Moin Moin!

    Meine Freundin (26 Jahre) und Ich (23 Jahre) haben uns nach viel lesen hier nun angemeldet.
    Das Forum kannten wir von "früher" bereits. Das Know-How ist eben ein riesen Vorteil - auch wenn man nicht immer das hört, was man eigentlich hören möchte.
    Soll uns aber nicht stören - wir sind für jeden Tipp dankbar!

    Wir möchten uns eine DHH kaufen. Dazu haben wir jedoch einige Fragen! Das Haus wird nämlich mit Fernwärme versorgt.
    Ein Gasanschluss ist dort im Wohngebiet nicht vorhanden und kann wohl auch nicht ohne weiteres verlegt werden!

    Wir möchten diese Fernwärme jedoch abklemmen lassen, da uns die Kosten viel zu hoch sind (über die Jahre gerechnet!).
    Da wir noch ein Carport für den Wohnwagen errichten, könnten wir dieses mit Photovoltaik oder Solarthermie belegen!
    Ebenso ist das Dach Süd-Süd-West ausgerichtet! Dachfläche ~160qm mit Carport!

    Wir haben uns da nun diverse Gedanken gemacht. Insgesamt darf dieses Projekt kostenmäßig aber auch nicht explodieren!
    Umso niedrigere Kosten, umso besser! Das ganze muss finanziert werden!
    Im Endeffekt soll eine Wärmepumpe über PV-Strom betrieben werden. Dies soll über den Tag bis zu 3000 Liter Wasser (gerne auch nur 2000 Liter) soweit aufpuffern, dass man damit auch über die Nacht kommt.
    Gleichzeitig soll das Haus dadurch eine gewisse Grundtemperatur erhalten. Die Solarthermie soll dabei die Temperatur anheben, sodass keine Bakterien im Wasser entstehen und eben zusätzlich die Puffer auffüllen, sofern nicht genüngend PV Strom vorhanden ist, um die Wärmepumpe zu betrieben.
    Optimal wäre, dass wenn kein PV Strom anliegt, wir aus dem Puffer leben und die Wärmepumpe ausgeschaltet ist!
    Der wassergeführte Holzofen soll dazu dienen, Abends (in der Woche), oder am Wochenende (ganztags), die Pufferspeicher zu füllen, damit wir über die Nacht kommen. Ebenso für schattige Tage.
    Ab März sollte (sofern möglich), der Ofen still stehen.

    Unsere Idee ist dazu folgende:

    Fußbodenheizung:
    - wird im EG komplett eingebaut / nachgerüstet
    - OG nur Badezimmer (vorhanden)

    Lüftungsanlage:
    - alle Räume bis auf Flur werden mit einer zentralen Lüftungsanlage nachgerüstet.
    - Wirkungsgrad soll bei ~95% liegen
    - Alternativ: dezentrale Lüftungsanlage im Küche, Wohnzimmer, Badezimmer und Schlafzimmer

    wassergeführter Holzofen
    - denke hier werden wir auf einen Oranier setzen. Unseren jetzigen Oranier Holzofen werden wir verkaufen.

    Wasserspeicher
    - 2x 900-1000 Liter Kombi-Hygienespeicher für Trink- und Heizungswasser (einen mit 3.3KW Elektropatrone)
    - 1x 900-1000 Liter Pufferspeicher für Heizungswasser

    PV Anlage
    - Süd-West für Hausdach
    - Süd/Süd-West für Carport
    Insgesamt sollten wir bei 20-22kwH rauskommen.
    Nord-Ost wird wohl kaum Sinn machen - aber lasse ich wenigstens noch prüfen.

    Solarthermie
    - Vakuumröhrenkollektor (3 x 30 Röhren), insgesamt Kollektorfläche 13,98 m
    - kann auch dort verlegt werden, wo teilweise Schatten hinfällt
    - Heizung- und Trinkwasserunterstützung für die ersten beiden 900-1000 Liter Speicher
    - können direkt an die Speicher angeschlossen werden
    - 3779 Euro - 1500 Euro Förderung = 2279 Euro

    Wärmepumpe
    Viessmann Vitocal 222 mit Außeneinheit

    Dämmung
    - Einblasdämmung mit einem Wärmewert von 0,038
    - 2x Veluxfenster mit Außenrollo ausstatten
    - 10x Rolladenkästen isolieren und dämmen
    - 10x elektrische Rolladenantriebe mit Zeitsteuerung für den Winter
    - 3x Außenrolladen (Dachboden + 2x EG) nachrüsten



    Daten zum Haus:
    Energie:
    Energieeffizienzklasse: C
    Endenergiebedarf: 78,80 kWh(m²*a)
    Energieausweis: Energiebedarfsausweis
    Heizungsart: Zentralheizung
    Befeuerungsart: Fernwärme
    Energiestandard: : KfW-Effizienzhaus 100 (EnEV 2009)

    Daten:
    Kaufpreis: 138.500,00 €
    Kaufpreis/m²: 1.108,00 €
    Wohnfläche: ca. 125,00 m²
    Nutzfläche: ca. 28,80 m²
    Zimmer (gesamt): 5,0
    Anzahl Schlafzimmer: 3,0
    Anzahl Badezimmer: 1,0
    Baujahr: 2003

    Thema Fernwärme:
    - Grundpreis pro Monat sind 66 Euro
    - inkl. Verbrauch lag der Vorbesitzer bei ~130 Euro im Monat!
    Daten der letzten Rechnung:
    - 7600kwH für Heizung und Warmwasser
    Wärme-Grundpreis: 66 Euro
    Wärme-Arbeitspreis brutto: 8,62 Cent /kwH
    Rechnungsbetrag: 1570 Euro

    Dann sind wir auf eure Anregungen und Hilfestellungen gespannt!

    Beste Grüße
    Tobias
     
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  3. ThomasMD

    ThomasMD

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    Ich komme nur auf 1447,- FW-Kosten pro Jahr, aber seis drum.
    Der Preis ist völlig in Ordnung und Du wirst ihn mit einem anderen Heizsystem, dessen Brennstoff Du bezahlen musst, kaum unterbieten können.

    Die solaren Träumereien sind hier schon so oft zerpflückt worden, dass ich Euch nicht glaube, hier wirklich schon viel gelesen zu haben und mich andererseits wundere, dass sich immer wieder geduldige Erklärbären finden, die die Utopien auseinandernehmen.

    Ich habe dazu keine Zeit und keine Lust.
     
  4. tgaeb01

    tgaeb01

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    Wie man auf ein konkretes Gerät bzw. Hersteller ohne hinreichende Grundlagenermittlung kommt, ist mir ein Rätsel.
    Grundsätzlich ist WP + PV eine sinnvolle Kombination. Hierzu sind jedoch bestimmte Restriktionen z.B. hinsichtlich Heizflächen und Hydraulik einzuhalten.
    Verbräuche von Vorbesitzern sind selten belastbar, da niemand weiß, ob sie im Winter in Malle waren, bei 17°C sitzen oder 1 x im Jahr Duschen. Gleiches gilt für EnEV/KfW Ergebnisse. Für eine quantitavive Beurteilung nicht verwertbar!
    Prof. Grundlagenermittlung durchführen lassen, dann klärt sich der Rest meist recht schnell. Überwiegend erübrigt sich auch ein konstenintensives Sammelsurium div., unterschiedlicher Wärmeerzeuger ;-)
     
  5. eXtremeTK

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    Hallo Thomas,
    exakt - ich komme rein rechnerisch auch nicht auf den Rechnungsbetrag. So habe ich jedoch die Werte vom Verkäufer des Hauses übermittelt bekommen.
    Bei den solaren Anlagen habe ich hier auch immer deutlich höhere Preise gelesen als bei uns. Hier sei noch gesagt, dass wir den Einbau / Aufbau und Dachmontage alles komplett alleine bzw. in der Familie abwickeln können.
    Daher fallen keine Arbeitskosten an, sondern wirklich nur die Teilepreise. Deswegen steht die Solarthermie dort auch nur mit 2279 Euro.

    @tgaeb01
    Vielleicht hätte ich das Gerät nicht nennen sollen. Über den Viessmann Haus Check (online) kam das Gerät raus.
    Auch wegen den höheren Vorlauftemperaturen. Dieses Gerät kann man auch gerne nur als Anhaltspunkt sehen.

    Wo kann man sich denn wirklich unabhängige und professionelle Hilfe holen?
    Der Heizungsfachmann will seine Sachen verkaufen. Der PV Installateur ebenfalls. Bei der Solarthermie dasselbe und beim wassergeführten Holzofen auch...
    Hole ich mir die Energieberatung der EWE, wird im Endeffekt auch immer die Fernwärme lang und breit die Nase vorne haben...

    Beste Grüße
    Tobias
     
  6. #5 Alfons Fischer, 9. Oktober 2014
    Alfons Fischer

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    die höheren Vorlauftemperaturen könnten die "Wunschheizung" teurer werden lassen als die bestehende Versorgung...

    Heizflächen, die für Fernwärme dimensioniert wurden, sind in den seltensten Fällen optimal für Wärmepumpenlösungen... Und "nicht optimal" heißt hier: höherer Stromverbrauch und damit höhere Heizkosten
     
  7. Julius

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    Eure Motivation ist angeblich, Kosten zu sparen.
    Aber dazu taugt ein System nicht, das soviel Invest verlangt, daß die möglichen (nicht einmal sicheren) Einsparungen an zukünftigen Betriebskosten voraussichtlich bereits durch den erforderlichen Kapitaldienst mehr als aufgefressen werden!
    Von den nötigen Rückstellungen für Reparaturen und Ersatzinvestitionen ganz zu schweigen.

    Fazit:
    Eine bestehende Fernwärmeanbindung stillzulegen und durch lokales Heizsystem zu ersetzen, ist in aller Regel völlig unwirtschaftlich.
    Man könnte es auch bewußtes Geldverbrennen nennen.

    Ganz abgesehen davon, daß zu prüfen wäre, ob nicht sowieso ein Anschluß- und Benutzungszwang besteht.
    Gerade bei einem so neuen Gebäude ist das anzunehmen, zumindest einer, der noch etliche Jahre gilt.

    Es gibt Fernwärmeversorger, die sind richtig teuer.
    Eurer gehört (zu Eurem Glück) aber bestimmt nicht dazu!
    Billiger wirst Du anderweitig nicht heizen können, egal womit.

    Ich würde demnach die KWL ein bauen und die ergänzenden Dämmaßnahmen am Haus vornehmen.
    Aber schon die FBH-Umrüstung ist SEHR fragwürdig.
     
  8. JarnoC

    JarnoC

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    Mit was heizt denn das Fernwärme Unternehmen? Es gibt Fernwärme die ist gar nicht so schlecht.

    Bei einem KfW100 Haus würde ich nichts machen wenn nicht dringend notwendig.
     
  9. eXtremeTK

    eXtremeTK

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    Wir wären mit einer eigenständigen Wärmelösung auch völlig unabhängig von künftigen Preissteigerungen.
    Dies ist beim Thema Fernwärme nicht ganz unerheblich.
    2011 kostete es:
    - 500 Euro jährlich
    - 0,06 Euro Arbeitspreis

    Seit 01.08.2014:
    - 792 Euro jährlich
    - 0,0862 Euro Arbeitspreis.

    Die kosten könnten also in den nächsten Jahren weiter massiv steigen!
    Vertrag läuft nur bis März 2018. Kündbar bis Sommer 2017! Kein weiterer Benutzungszwang seitens der EWE.
    Gasleitung kann aber eben auch nicht gelegt werden.

    Bzgl. der Wärmepumpe und höheren Vorlauftemperaturen haben wir auch etwas gefunden:
    - Fußbodenheizung im EG. Würden wir unabhängig der Heizungsart nachrüsten!
    - Niedertemperatur-Heizkörper im OG (ausgelegt für Wärmepumpen!)
    - Badezimmer im OG hat bereits Fußbodenheizung

    Wir empfinden die 66kwH Heizbedarf des Architekten als "schön" gerechnet.
    Effektiv sagte der Verkäufer etwas von 88-90kwH bzw. eben die 7600kwH Warmwasser-/Heizungsverbrauch.

    Die Frage wäre eben, wie man solch eine DHH komplett autark beheizen und mit Warmwasser versorgen kann.

    Beste Grüße
    Tobias
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Ich habe Dir mal ein paar Punkte herausgepickt, und den Ballast entfernt. Fällt Dir was auf?

    Es handelt sich um ein relativ kleines Häuschen. Der Heizenergiebedarf inkl. WW ist mit 7.600kWh p.a. gering. Somit ist auch das Einsparpotenzial begrenzt, und folglich solltest Du Dir auch jede Investition in neue Heiztechnik sehr gut überlegen.

    Julius hat schon darauf hingewiesen. Kannst Du den Vertrag überhaupt kündigen?
    Vermutlich hat der Anbieter den Anschluss etc. subventioniert, und holt sich das nun über den Grundpreis und einen höheren Arbeitspreis wieder zurück. Dazu werden üblicherweise langfristige Verträge abgeschlossen, die man nicht so einfach kündigen kann. Es wäre denkbar, dass nach 10 Jahren eine Kündigung möglich ist/war, oder vielleicht wurde der Vertrag bereits wieder verlängert.
    Das würde ich zuerst einmal prüfen, denn damit steht und fällt Deine "Planung" der Heiztechnik.

    Falls dieser Vertrag also überhaupt gekündigt werden kann, könnte man sich Gedanken über eine neue Heiztechnik machen.
    Dann wäre aber zu überlegen, wieviel Geld man überhaupt investieren möchte bzw. kann, und welchen Vorteil man daraus ziehen kann. Unterstellen wir einmal, dass Du 1.000,- € p.a. an Energiekosten einsparen kannst, dann kannst Du leicht ausrechnen, wie lange es dauern wird, bis sich eine Investition von 15-20T€ amortisieren wird. Verzinsung durch die Finanzierung nicht vergessen, die bei 20T€ auch schnell mal 400,- € p.a. betragen wird (das frisst bereits die Hälfte Deiner Einsparung auf).

    Deine Überlegung zu den Pufferspeichern ist prinzipiell richtig, aber nicht wirklich durchdacht. Auch die Annahme zum Wirkungsgrad der WRG wird sich in der Praxis nicht erfüllen, denn 9x% entstammen irgendwelchen Messungen nach Normvorgaben, und haben mit der Praxis nicht viel zu tun.

    Das Laden des Puffers mit der WP wird eine haarige Sache, denn hohe Temperaturen sind damit nicht möglich, zumindest nicht mit einem akzeptablen COP. Aber selbst wenn Du mit 20K Übertemperatur im Puffer rechnen würdest, dann könntest Du bei 1.000 Litern gerade mal um die 23kWh speichern. Das reicht im kalten Winter, bei einer Heizlast von vielleicht 4kW, gerade mal für gut 5 Stunden. Dummerweise wird aber weder PV noch Solarthermie im Winter akzeptable Erträge liefern, so dass sich die Frage stellt, woher die WP ihre el. Energie beziehen soll. Es bleibt dann nur das öffentliche Netz mit ca. 25Ct./kWh.

    Dafür wirst Du im Sommer Erträge einfahren die für die ganze Siedlung ausreichen. Dummerweise brauchst Du dann aber kaum noch Heizenergie.

    Betrachtet man die Fakten nüchtern, dann würde ich hinter Dein Konzept ein ganz dickes Fragezeichen machen. Man kann dann auch nicht mit "zukünftsfähig" argumentieren, denn wer weiß, ob die Technik überhaupt die nächsten 10 oder 20 Jahre übersteht.

    Zum Thema Holzofen habe ich jetzt nichts geschrieben, weil ich nicht weiß, zu welchem Preis Du das Holz beziehen kannst. Vielleicht hast Du ja eigenen Wald, alle notwendigen Maschinen, und genügend Freizeit. Ansonsten dürfte auch hier das Einsparpotenzial gering sein, so dass man das unter Hobby verbuchen sollte.

    Fazit: Ich würde das Thema noch einmal gut überdenken. Dann Fakten sammeln, und danach weiter planen.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Kein Heizkörper kann auch nur annähernd mit einer Flächenheizung (FBH oder WH) mithalten.

    Kommt darauf an wie er gerechnet hat. Das muss sich ja nicht in der Praxis einstellen.
     
  12. Stoni

    Stoni

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    Da hat man ja vor Lachen Tränen in den Augen.
    Glaubst Du ernsthaft, einem anderen Wärmeerzeuger reicht ein liebes Wort, damit er Wärme ausspuckt?
    So wie Dein bisheriger Wärmelieferant irgendeinen Brennstoff einkaufen muss wirst Du das auch müssen--- auch bei Preissteigerungen.
    Dazu kommt der Invest in neue Heiztechnik ggü. der beinahe wartungsfreien Fernwärme.

    Es sei denn, Dir reichen ein paar Schaffelle vom Polenmarkt und ein Topf warmes Wasser vom Herd.

    Ganz ehrlicher gutgemeinter Rat:
    Fahr für das Geld lieber in den Urlaub oder spare es für die Hochzeit!

    Gruß Stoni
     
  13. Athene

    Athene

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    Ich bin für die eingeblendete Werbung nicht verant
    Wir standen beim Neubau vor der Entscheidung Fernwärme oder Regenerativ. Nun, wir haben ein gut gedämmtes Haus gebaut und nutzen Fernwärme.
    Gründe für diese Entscheidung waren
    Wartungsarmut
    geringer Platzbedarf
    Wirtschaftlichkeit (Wartung, Nutzungsdauer...) bei uns sind die Fernwärmepreise vor 2 Jahren gestiegen sinken aber in diesem Jahr wieder. Es ist anzunehmen, dass Strompreise nicht so schnell wieder sinken werden.
    Photovoltaik wird immer komplizierter. Im Hauseingangsbereich muss ein Abschalthebel für die Feuerwehr angebracht werden, außerdem sind die Anlagen immer noch viel zu teuer. Hätten wir eine eingebaut, wäre die schon hin wegen eines schweren Hagelschaden im letzten Jahr.
    Die Auflagen für Holzöfen werden auch immer strenger. Unseren 8 Jahre alten 4000€ Kaminofen werden wir in einigen Jahren entsorgen dürfen wegen der Emissionsauflagen. Wir nutzen den aber nur "Hobbymäßig" und er macht trotzdem viel Arbeit und Kosten (Schornsteinfeger, Prüfungen, Reinigung, Holz bevorraten, Ofen in Gang halten...)
    Luft-Wasser-Wärmepumpen heizen letztendlich mit Strom, Pumpen mit Flächenkollektoren sind ggf. Wartungsanfällig.

    Ich würde mir genau überlegen was ich da mache und ergebnisoffen recherchieren bzw rechnen. Was bringt bessere Wärmedämmung allein? Wie hoch werden Folgekosten der Heizungskombi(Sicherheit/Wartung)?
     
  14. Tim001

    Tim001

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    Wir haben Solarthermie, Aperturefläche 16 m2.

    Im letzten Winter kamen da in den 4 Monaten November '13 bis Februar '14 insgesamt 1000 kWh runter.
    Das war echt gut im Vergleich zum Jahr davor, da war es echt duster, so gut wie keine Sonnentage, da waren es ca. 300 kWh.

    D.h. für PV zum Betreiben der WP sehe ich da schwarz.
    Und Solarthermie zum Aufheizen des Pufferspeichers, selbst im letzten Winter mit guten 8,5 kWh durchschnittlich pro Tag, das wäre mau.

    Sehe das skeptisch, bin aber kein Profi...
     
  15. mastehr

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    Der Fernwärmeanbieter ist ein Monopolist. Er kann durch Festlegung seiner Preise seinen Gewinn maximieren. Hat man sich einmal auf Fernwärme festgelegt, ist ein Wechsel meist nicht so einfach möglich, weil häufig auch Heizkörper für das sehr hohe Temperaturniveau der Fernwärme ausgelegt sind.
     
  16. Julius

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    Abhängig bist Du mit JEDER Lösung!
    Eine autarke solare Heizung ist in unseren Breiten nicht möglich.
    Schon gar nicht bei einem Gebäude wie dem Euren.

    Etwas irritiert aber schon, daß jetzt plötzlich doch nicht mehr die Geldersparnis der Beweggrund sein soll.
    Daher - welchen Zweck soll die Autarkie haben?
    Tatsächlich autark ist ein solches System nämlich nicht! Es hängt extrem von der Hilfsenergie Strom ab (sogar dann, wenn eine "100%ige Solardeckung" möglich wäre - was sie nicht ist).
    Der wasserführende Holzofen übrigens auch - im Gegensatz zum nicht wasserführenden (der auch bei Stromausfall angefeuert werden kann)...

    Mit Abstand am stärksten war die Preissteigerung beim Strom. Und was Du vorhast, ist eine weitgehende Stromheizung. Ähnlich übrigens beim Holz.

    Und Du blendest bei dieser Betrachtung die (enormen) Investitionskosten aus, ebenso die bei Deiner Lösung hinzukommenden sonstigen Betriebskosten.

    Also wäre das Projekt sowieso nur mittelfristig zu verwirklichen.

    Das ist sehr aufwendig und bedeutet praktisch eine komplette Neuerrichtung des wasserführenden Heizsystems. Und dann noch ein Dreifach-Wärmeerzeuger. Das ist die teuerste Lösung, die denkbar ist!
    Warum FBH im Wozi?

    Effektiv sagte der Verkäufer etwas von 88-90kwH bzw. eben die 7600kwH Warmwasser-/Heizungsverbrauch. [/QUOTE]
    Dann hast Du nicht verstanden, was diese Angabe in der energetischen Gebäudebewertung bedeutet (und was sie eben nicht bedeutet)!
    Da ist nichts schöngerechnet. Sondern das ist ein ganz normales Verhältnis (welches u.a. vom Standort des Gebäudes, von der Bewohnerzahl und vom Nutzerverhalten abhängt)!

    Nochmal: Wozu soll das dienen?


    Der Arbeitspreis bei Eurer Fernwärme ist doch voll konkurenzfähig.
    Was Euch irritiert, ist offenbar der vermeintlich hohe Grundpreis.
    Den darf man aber nicht als reinen Grundpreis der Energielieferung ansehen (wie etwa den Jahresgrundpreis für Erdgas oder WP-Strom). Sondern er enthält einen erheblichen Anteil an Anlagenmiete! Beim Vergleich muß man also die Abschreibung auf die Investitionen der "(autarken) Ersatzanlage" gegenrechnen. Und schon kippt Dein tolles "Sparmodell" ganz heftig in Richtung "Geldverbrennungsmaschine".
     
  17. eXtremeTK

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    Guten Morgen!
    Wahnsinn wie viele Beiträge sich hier innerhalb kurzer Zeit sammeln.
    Danke schon dafür!

    Da die Frage nach unserem Ziel kam:
    - über die nächsten 15-20 Jahre so wenig Gesamtkosten verursachen wie nur irgendwie möglich!
    - Unabhängig von steigenden Fernwärmebeiträgen werden
    - behagliches Wohnklima (z.B. durch Lüftungsanlage oder Fußbodenheizung)

    Was wollen wir eh unabhängig zum Heizungskonzept umsetzen:
    - Fußbodenheizung im EG (finden wir einfach angenehmer - gerade bei Fliesen und Parkett/Laminat)
    - Lüftungsanlage oder dezentrale Lüftung (wir sind viel am Arbeiten und möchten uns daher nicht nur auf Stoßlüftung am morgen verlassen)

    Zu der Wärmepumpe:
    - Hier war unsere Hoffnung, dass mit der 20-22kwH PV Anlage der Strombedarf gedeckt werden kann. Sobald die Wärmepumpe häufig über normalen Strom (oder selbst Wärmepumpenstromtarif) läuft, wäre das ganze finanziell missglückt.

    Thema Holz:
    - Wir kaufen als Familie immer Stammware. 3-4 LKW Ladung voll. Gemeinsam schneiden und dann im eigenen Spalter verarbeiten.
    Hier kommen wir also Recht günstig ran - mit der Familie zusammen lässt es sich auch halbwegs fix verarbeiten...

    Preissteigerung:
    - Wärmepumpe wäre davon nicht betroffen, sofern eben der Strombedarf über die PV Anlage gedeckt wäre!

    Thema PV:
    - Das Carport für den Wohnwagen wird ja neu errichtet. Ein Flachdach kommt nicht in Frage.
    - Da dieses Carport Süd-Süd-West aufgestellt ist, würde es sich ideal für PV anbieten. Ehrlich gesagt möchte ich dieses Dach einfach nicht ungenutzt lassen, sondern irgendetwas sinnvolles dort montieren!

    Dämmung des Hauses:
    - Eine Kerndämmung der Hohlschicht haben wir ja auch geplannt. Dort soll entweder die Rockwool KD eingeblasen werden oder von ecofibre ein Dämmstoff mit 0,038 Wärmewert
    - Rollädenlkästen dämmen und isolieren
    - Veluxfenster mit Rolläden nachrüsten
    - 3x Rolladen nachrüsten (2x EG, 1x Dachboden)

    Gegen die zusätzlich Dämmung spricht sicherlich nichts oder?

    Da ich aber ja nicht völlig beratungsresistent bin stellt sich für mich nun folgende Frage:
    - Würde es Sinn ergeben die PV Anlage auf 9,36kwH auszulegen (passt aufs Carport) und damit dann über Tag den Eigenverbrauch zu decken?
    - Gleichzeitig eine Brauchwasserwärmepumpe installieren um zusätzlich zur Fernwärme Brauchwasser zu erzeugen. Somit würde ich die Fernwärme nicht so häufig nutzen!
    - Solarthermie macht also aus eurer Sicht gar keinen Sinn mehr?!

    Beste Grüße
    Tobias
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Skepsis ist angebracht, und wir predigen das hier schon seit Jahren. Solar, egal ob Solarthermie oder PV, ist eine tolle Sache, doch leider zum Heizen eines Gebäudes denkbar ungeeignet. Man hat ja nicht nur mit dem Jahresverlauf der Erträge zu kämpfen, sondern auch mit den Erträgen verteilt über einen Tag. Den Tagesverlauf kann ich mit einer kleinen Speichermöglichkeit noch einigermaßen glätten, und Erträge in die Bedarfszeiten verschieben, aber über das Jahr betrachtet funktioniert das nicht.

    Ca. 57% des Jahresheizbedarfs konzentriert sich auf die 4 Monate Nov.-Febr. Nimmt man den März noch hinzu dann sind es fast 70%. Genau in diesen Monaten sind aber die solaren Erträge sehr gering. Die spielen erst während der Übergangszeit eine Rolle, wobei hoch wärmegedämmte Gebäude während dieser Zeit sowieso nur minimal beheizt werden (wenn überhaupt).

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir Solaranlagen nutzen sollten, denn jede kWh die solar erzeugt wird, muss nicht mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Wirtschaftlich betrachtet sind Solaranlagen aber niemals rentabel. Das würde für den Betreiber der Anlage nur durch massive Subvention (siehe PV) funktionieren.
     
  19. tgaeb01

    tgaeb01

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    Die Eierlegendewollmilchsau gibt es bekanntlich nicht ;-) Wenig Gesamtkosten setzt die Berücksichtigung von anfänglichen Invest- und späteren Verbrauchskosten voraus! Da steckt schon der Teufel im Detail!
    Meist ist die Konzentration auf ein überschaubares Konzept (WE) vorteilhaft. Ein Konglomerat mehrerer WE verdirbt meist den Brei erheblich ;-)
    Grundsätzlich nicht, immerhin senkt das den tatsächlichen Heizenergiebedarf.
    Allerdings kann man auch "übertrieben Dämmen"=> wirtschaftliche Dämmstärke.
    Das Ganze erscheint mir als planloses Wunschkonzert!
     
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  21. R.B.

    R.B.

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    Bitte die Einheiten nicht völlig durcheinander bringen. Anstatt kwH (diese Einheit gibt es so nicht, das wären kWh) meinst Du anscheinend kW, liege ich damit richtig?

    Was um alles in der Welt möchtest Du mit 22kW auf dem Dach? Die kannst Du im Sommer, und nur da fallen solche Leistungen und folglich Erträge auch an, niemals verwerten. Also wirst Du sie verschenken und in´s öffentliche Netz einspeisen. Eine Speichermöglichkeit wird so teuer, dass Du damit Deinen Stromverbrauch für die nächsten Jahrzehnte bezahlen kannst.

    Müsste man rechnen. Eine Anlage mit 9,4kW liefert im Sommer schon ordentlich Erträge, aber während der Übergangszeit und im Winter wird es definitiv nicht ausreichen. Gleichzeitig produzierst Du im Sommer bereits Überschüsse die Du nicht verwerten kannst.

    Wie hoch ist Dein WW Bedarf? Hast Du ein Dutzend Kinder oder einen pool im Garten? Ansonsten wird der WW Bedarf wohl eher gering sein.

    Oben war von 2 Personen die Rede. Der WW Bedarf wird also irgendwo zwischen 100 Litern und 150 Litern täglich liegen. Der thermische Energiebedarf bewegt sich dann irgendwo um die 6kWh täglich. Eine BW-WP benötigt dafür grob 2kWh el. und verursacht somit Kosten mit normalen Stromtarif (25Ct./kWh) von 50Ct. PRO TAG !
    Mit Deinem o.g. Fernwärmetarif wird es etwa in der gleichen Größenordnung liegen, 6kWh * 8,62Ct./kWh = 51,72Ct. pro Tag. Einsparpotenzial also irgendwas um 1,7Ct. pro Tag.

    Die Stillstandsverluste des WW-Speichers habe ich jetzt mal nicht berücksichtigt.

    Nun spekulieren wir mal weiter, und unterstellen, dass es gelingt im Sommer die BW-WP mit Solarstrom zu laden. Durch den WW-Speicher können wir die Ladung ja in einen Zeitbereich verschieben zu dem die PV Anlage Erträge liefern sollte. Unterstellen wir weiterhin, dass dies an 200 Tagen im Jahr gelingt (schon sehr optimistischer Ansatz), dann könntest Du doch glatt 100,- € PRO JAHR einsparen. Nebenbei bemerkt, allein die BW-WP wird um die 2.000,- € kosten, zzgl. Montage, Anbindung an die vorhandene Installation, schätzungsweise min. 2.500,- € bis vielleicht 3.000,- €. Gehen wir davon aus, dass die BW-WP mit 2% finanziert wird, dann gehen 50,- € p.a. an Zinsen drauf, die BW-WP würde sich also in 60 Jahren amortisieren.....wo steckt der Denkfehler?

    Hier isser ! ABER die BW-WP alleine reicht ja nicht aus, denn Du brauchst ja noch die PV Anlage dazu.

    Die PV Anlage wird sich nur zur WW-Erzeugung niemals rechnen, also muss man versuchen die Erträge auch für den Haushaltsstrom zu nutzen. Das wird schwierig, weil tagsüber wohl eher selten jemand zuhause ist. Eine PV Anlage mit 9,36kW produziert pro Jahr um die 9.000kWh el. Strom. Das würde locker für den Haushalt und die BW-WP ausreichen......wenn da nicht.....ja wenn da nicht das mit dem Tages- und Jahresverlauf wäre. Worst case landen Deine Erträge im öffentlichen Netz, und bis Du Abends nach Hause kommst, liefert die Anlage keine Erträge mehr.

    Ziehen wir von den 9.000kWh die o.g. 400kWh für´s WW ab, dann landen 8.600kWh zu 12,5Ct./kWh im öffentlichen Netz. Macht eine Vergütung von 1.075,- € pro Jahr.
    Dafür investierst Du sagen wir mal 15T€, und die Anlage würde sich in 20 Jahren amortisieren (sofern sie bis dahin noch funktioniert und zwischenzeitlich nichts ersetzt werden musste).

    Die entscheidende Frage wird also sein, "wie kannst Du Deine Nutzung so steuern, dass sie mit den PV Erträgen zusammen fällt?"

    Sinn? Sinnvoll ist es schon, nur halt nicht für Deinen Geldbeutel.
     
  22. eXtremeTK

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    Ich bin ja dankbar über eure Hilfe.
    Nur wie soll ich als Privatperson denn ein überschaubares Konzept finden?!
    Frage ich Viessmann, werden deren Produkte empfohlen. Frage ich verschiedene Heizungsbauer kriegt man oft die Standardsachen empfohlen oder generell "ohne Gas geht es nicht".

    Bei der Verbraucherzentrale in Bremen war es auch eher allgemein gehalten - hat uns aber nicht geholfen.

    Beim Urlaub in Berlin waren wir bei einer Energiemesse und haben dort auch eine Menge Unterlagen mitbekommen (teilweise vom zuständigen Ministerium). Dort wird aber eben auch alles aufgezählt inklusive Vor- und Nachteile. Kann ich aber auch nicht 1 zu 1 auf unser Haus umsetzen.

    Genauso mit der Dämmung:
    Frage ich bei den Unternehmen an, kommt immer die Empfehlung, die Dämmung jetzt sofort zu machen...

    Wo kriegt man denn eine unabhängige und gute Beratung zu dem Thema?

    Beste Grüße
    Tobias
     
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