Unbekannter feuchter Kellerwandaufbau

Diskutiere Unbekannter feuchter Kellerwandaufbau im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Haus gekauft, feuchter Keller, was nun? Werte Experten, durch Zufall habe ich diese Seite entdeckt und bin begeistert. Ich habe versucht, vor...

  1. #1 einfach0815, 26. Juli 2007
    einfach0815

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    Haus gekauft, feuchter Keller, was nun?

    Werte Experten,
    durch Zufall habe ich diese Seite entdeckt und bin begeistert.
    Ich habe versucht, vor der Regestierung schon Hilfe zu meinem Problem zu finden. Im Moment nur mit mäßigem Erfolg. „Mein“ Kellerwandaufbau ist anscheinend nicht dabei.

    Ich versuche es mit einer direkten Frage zu meinem Problem.

    Mein kürzlich erworbenes Haus, Bj. 1968, voll unterkellert, in teilweiser „Hanglage“ weist an einigen Kellerinnenwänden Feuchtigkeit auf.
    Grundwasser scheint kein Problem zu sein. Das Haus wurde in einer ehemaligen Sandkuhle erbaut und angefüllt.
    An den Nachbarhäusern, ähnlich alt und ähnliche Bauform, kann man Teile der Kelleraußenwände erkennen die nicht angefüllt wurden. Sie sind verputzt und gestrichen. Die sichtbaren Kellerwände bei mir sind die gleichen Verblendsteine wie die übrigen Wände. Evtl. ist bei mir vom Keller bis zum Dach verblendet worden. Muss ich noch nachgraben.
    Ein Regenfallrohr ist nicht in der Nähe.

    Ich will erst einmal „Ursachenforschung“ von innen durchführen, um dann weiter zu sehen.

    Die Bauweise der Kellerwände kenne ich nicht und erhoffe mir hier Aufklärung.
    Von innen gesehen.
    Ca. 1cm Zementputz, ca. 2,5cm Heraklit und dann weiß ich nicht was da kommt. Zumindest keine Steine. Ziemlich „kiesige“ Betonmischung. Es scheint so, als wenn die Kellerwand mit Heraklit eingeschalt und dann mit Beton vergossen wurde. Nach dem Abschlagen des Putzes kamen teilweise recht große „Fugen“ zum Vorschein. Die reichen ca. 17cm tief in Richtung Außenmauerwerk. Dort scheint sich der gleiche Aufbau zu wiederholen. Habe erst einmal aufgehört zu stochern.
    An mehreren Stellen (s. Fotos wenn`s klappt) sind besonders auffällige Stellen. Hier löst sich der Putz und das Heraklit in ein feuchtes „Etwas“ auf.
    In ca. 1m Höhe (vom Kellerfußboden) wird das Heraklit wieder trocken und fest.
    Der Fußboden ist „knochentrocken“ und hat einen Aufbau von ungefähr 4cm Styropor und 8cm Estrich.

    Kann mich jemand aufklären was da für eine Bauweise sein könnte?

    Bevor ich mir einen Sachverständigen hole der mich zwecks Sanierung beraten soll, möchte ich mich vorher so gut es geht informieren.

    Vielen Dank
    A. Buddrus
    PS
    Wie geht das mit den Bildern? Sind die schon da?
     
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  3. #2 T9-Liebhaber, 27. Juli 2007
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    was heißt der Fussboden ist knochentrocken? Meinst du die Styropordämmung oder die Estrichoberfläche. Wenn die Innenwände betroffen sind, vermute ich eventl. Feuchtigkeit in der Styropordämmung. Die zieht dann an deinen Innenwänden hoch.
     
  4. #3 einfach0815, 30. Juli 2007
    einfach0815

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    Hallo T9-Liebhaber.
    ich meinte die Estrichoberfläche. Soweit ich das "erfühlen" konnte ist die Styropordämmung auch trocken.
    Sie schreiben: .. zieht an den Innenwänden hoch.
    Sorry, ich hatte mich falsch ausgedrückt. Die Kellerinnenwände sind trocken. Gemeint ist die Innenseite der Kelleraußenwand. Der Putz an dieser Wand ist bis zur Sohle feucht und lässt sich sehr leicht rausfummeln. Ich komme bis zur Sohle. Mittlerweile habe ich ja den Putz entfernt und Fenster/Tür geschlossen gehalten. Es scheint ein wenig abzutrocknen. In den anderen Kellerräumen wurden die feuchten Wände offensichtlich schon "saniert". Vom Fußboden bis in ca. 1m Höhe ist ein anderer Putz (ziemlich harter Zementputz) aufgetragen. Anscheinend wurde bis in dieser Höhe der ehmalige Putz und die Heraklitplatten entfernt. Der Aufbau der Kelleraußenwände gibt mir aber immer noch Rätsel auf. Das sieht für mich als Laie so aus, als wenn hierfür eine Art Heraklitform in einer kompakten Länge der Kellerhöhe und einer Breite von ca. 42cm und Tiefe von ca. 15cm verwendet wurde. Die wurden senkrecht "aneinandergereiht" und dann von mit Beton gefüllt. Es scheint auch so, als wenn dieser Aufbau aus zwei hintereinander aufgestellten Heraklitformen besteht. Wenn das so ist müssten die Kellerwände im Erdreich verpuzt und abgedichtet sein. Ist meine Vermutung richtig? Ich werde heute noch an einer Stelle im Erdreich nachgraben. Vielen Dank
     
  5. #4 Bromm Edmund, 11. August 2007
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    Ich habe zur Feuchte im Beitrag weiter oben einiges geschrieben

    siehe : wie kann man den keller trocken bekommen?
    Evtl. hilft hier auch schon ein guter Luftentfeuchter.
    Wo bleiben denn die Bilder dazu?
     
  6. #5 T9-Liebhaber, 11. August 2007
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