unbenutzes spitzdach gedämmt! Meinungen gesucht!

Diskutiere unbenutzes spitzdach gedämmt! Meinungen gesucht! im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich lese seit längerer Zeit wegen der Spitzdachdämmung einige Themen hier, aber kann jetzt immer noch keine eindeutige Meinung...

  1. #1 alabama2000, 30. Dezember 2010
    alabama2000

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    Hallo,

    ich lese seit längerer Zeit wegen der Spitzdachdämmung einige Themen hier, aber kann jetzt immer noch keine eindeutige Meinung erkennen...

    Folgendes: Ich habe den Spitzboden gedämmt und dort auch die Dampfbremse drin...da ich Dämmung übrig hatte habe ich zusätzlich das Spitzdach gedämmt. Als Rieselschutz habe ich auch die dampfbremse verbaut.

    Links und Rechts am Giebel befindet sich eine 150 mm Lüftungsöffnung! Ja ich weiss das damit der Sinn der Dämmung verloren geht...

    Jetzt meine Fragen:

    1. Gibt es irgendeinen Nachteil das ich den unbeheizten Spitzdach gedämmt habe? Ausser Kosten und Arbeit!

    2. Sollte ich die Dampbremse dort auch so dicht wie unter dem Spitzboden verkleben. Denke nicht, da ich ja ungeheizt gegen ungeheizt gedämmt habe, oder?

    3. Sollte ich die beiden Lüftungsbohrungen verschliessen, damit der unbeheizte Spitzdach wenigstens durch die rundumdämmung weniger auskühlt, oder muss man sich dann wieder gedanken um schimmel machen, weil nix mehr zirkuliert?

    Ich weiss dieses thema is nervig, deshalb bitte nur antworten die meine 3 fragen betreffen und keine Belustigung! grins :winken (ich weiss bin ein spielverderber)..

    alabama
     
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  3. #2 gunther1948, 31. Dezember 2010
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    hallo
    wenn ich mich richtig erinnere haste in einem anderen thread ähnliche fragen gestellt.
    was ist da jetzt genau drinn, genauer aufbau.
    lies dich mal hier ein wegen luftdichtigkeit, dämmung von kehlbalken, wärmegedämmte bodenluken usw.
     
  4. #3 alabama2000, 31. Dezember 2010
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    ja habe ich, auf deinen rat habe ich nun einen eigenen thread geöffnet...habe auch zu dem thema einige zeit hier gelesen, will jetzt bloss wissen ob ich was falsch machen kann wenn ich den spitzdach zusätzlich dämme, obwohl das spitzdach nicht geheizt wird.

    der spitzboden ist wie üblich aufgebaut: Gipskarton, Lattung, Dampfbremse dämmung, lattung holzplatten...

    kann ich nun diese dampfbremsfolie auch auf die dämmung im spitzdach tackern und muss ich da auch alles dicht verkleben?

    was mache ich am besten mit den beiden lüftungsöffnungen?

    danke

    alabama
     
  5. Vossi

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  6. #5 alabama2000, 2. Januar 2011
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    ok werde ich dann nachher zu machen die öffnungen...

    habe bisher die dampfbremsfolie auf die zusätzliche spitzdachdämmung getackert und dauch überall dicht abgeklebt. anschliessen an die dampfbremse unter dem spitzboden geht natürlich jetzt nicht direkt. allerdings habe ich diese oben am spitzdach an den mittelpfeten verklebt und die unter dem spitzboden ist auch an der mittelpfette dran...von daher is das schon quasi eine verbindung.

    1. aber es ist doch richtig das die damfbremse auf dem unbeheizten spitzdach eigentlich keine dampfbremsfunktion mehr erfüllen muss???

    2. wenn ich die beiden lüftungsöffnungen verschliesse, was passiert zum beispiel mit der feuchten warmen luft die bei geöffneter bodenluke nach oben kommt? Die kann dann ja nicht mehr raus?

    danke soweit

    alabama
     
  7. #6 ReihenhausMax, 2. Januar 2011
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    Auch Dein unbeheiztes Spitzdach wird nicht so kalt sein wie die Umgebung, da
    es ja von unten etwas Wärme und über die Bodenluke etwas Feuchtigkeit bekommt. Von
    daher könnte ohne Dampfbremse schon etwas Feuchtigkeit im Dämmstoff (da wo
    der Taupunkt unterschritten wird) kondensieren. Wenn jetzt die Feuchtigkeit
    nicht reicht, um den Taupunkt an der Folie zu erreichen (die ja wärmer ist, als
    weiter innen in der Dämmung), kondensiert nichts. Du kannst ja mal nach einer
    Weile Temperatur und Feuchtigkeit messen und schaun, ob die Folie naß ist und
    notfalls halt die Lüftungsöffnungen wieder aufmachen oder nur lose ausstopfen.

    Ich hab bei mir so einen kleinen Calciumchloridentfeuchter und einen PC-Lüfter in
    den Spitzboden gestellt, da ich von unserer KWL her kalte Flächen habe und die alte
    Bodenluke und Decke zu den Dachzimmern/Flur nicht dampfundurchlässig sind.
     
  8. #7 alabama2000, 1. Februar 2011
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    ich bins nochmal mit meinem spitzdach:

    wie gesagt habe ich kurz vor dem winter mein spitzdach zusätzlich zu meinem spitzboden gedämmt. auf die dämmung habe ich ne dampfbremse (als rieselschutz gedacht) getakert. diese ist an den seiten noch nicht am giebel verklebt und hat an 2 stellen noch keine dampfbremse drauf (dort kommen noch Entlüftungen vom WC durch)...

    die beiden lüftungsöffnungen an den giebeln habe ich wie hier empfohlen verschlossen.

    jetzt war ich heute wieder auf dem speicher...auf der dampfbremse ist alles trocken aber an den beiden stellen wo keine folie drauf ist habe ich mal hinter die dämung geschaut. dort ist es feucht und vereist!! :yikes

    das dach ist komplett zugenagelt und darauf die dampfoffene schwarze Folie!

    wie kann es dort gefrieren und wasser entstehen. die dämmung ist vom spitzdach aus trocken und auf der folie ist kein wassertröpfchen zu sehen...verstehe ich nicht?

    danke soweit für alle antworten

    alabama
     
  9. #8 alabama2000, 4. März 2011
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    ich bins nochmal mit meine spitzdach....:winken

    ich hatte jetzt folgende Ratschläge zu meinen beiden lüftungsöffnungen an den beiden giebelseiten...

    einer sagt verschliessem, da sonst unnötige Kälte eindringt

    anderer sagt öffnen damit die Feuchtigkeit, die z.B durch die geöffnete Bodenluke reinkommt, wieder nach draussen kommt

    wie gesagt habe ich nachträglich das spitzdach gedämmt und eine dampfbremse draufgemacht die dicht verklebt wurde. die folie wurde von unten noch nie nass, es sieht immer alles trocken aus...

    ich hab mich jetzt dazu entschieden die lüftungsöffnungen offen zu lassen, ist das jetzt korrekt oder falsch???

    an den stellen wo der strommast nach draussen führt habe ich aber eine vereiste stelle unter den brettern. wie kann ich sowas verhindern?
     
  10. KPS.EF

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    Hallo @alabama,

    auch Du scheinst auf Deine Landesbauordnung zu pfeifen.
    Dort sind sowohl die Pflichten des Bauherrn, als auch die Anforderungen an alle am Bau Beteiligten genannt.

    Deshalb solltest Du Dich prinzipiell nicht wundern, wenn sich relativ wenige der hier mitschreibenden Bauexperten an der Umsetzung Deiner (zu vermutenden) Ordnungswidrigkeit beteiligen. :cool:

    MfG
    KPS.EF
     
  11. #10 alabama2000, 5. März 2011
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    hallo kps...

    jetzt bin ich aber baff, was is denn das für eine antwort???

    was hat denn die landesbauordnung mit meinem spitzdach zu tun???????????

    und welche Ordnungswidrigkeit meinst Du?????

    bin auf die erklärung gespannt!!!!!

    Alabama
     
  12. KPS.EF

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    Hallo @alabama,


    Baurecht ist in D Landesrecht.

    In Umsetzung der bundesweit gültigen Musterbauordnung sind also die jeweiligen Landesbauordnungen zu beachten.

    Die von Rheinland-Pfalz findest Du z.B. hier.

    Dort findest Du in den §§ 54 - 57 u.a., dass für alle am Bau Beteiligten vorausgesetzt wird, dass sie über die erforderliche Sachkunde und Erfahrung verfügen sowie geeignet bzw. zuverlässig sein müssen. :D

    (Das gilt gewiss auch für die Person der Bauherrin oder des Bauherrn selbst, wenn durch sie Planungs- bzw. Bauausführungsleistungen übernommen werden.)

    Sie sind bei der Errichtung, Änderung, Nutzungsänderung oder dem Abbruch baulicher Anlagen verpflichtet, im Rahmen ihres Wirkungskreises die baurechtlichen und die sonstigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften einzuhalten.

    Dazu zählen u.a. beispielsweise auch alle in Deinem Bundesland bauordnungsrechtlich eingeführten DIN-Vorschriften.

    Du findest diese z.B. hier

    unter

    Technische Baubestimmungen, Verwaltungsvorschriften und Rundschreiben

    und dann weiter unter

    Einführung von technischen Regeln als Technische Baubestimmungen.


    :biggthumpup: Dem Link kannst Du auch weitere Bestimmungen mit öffentlich-rechtlichem Charakter entnehmen.

    Für den Fall, dass ein Baubeteiligter nicht (umfassend) über die geforderte Sachkunde und Erfahrung verfügt, fordert die Landesbauordnung, dass die Bauherrin oder der Bauherr andere geeignete Unternehmen oder Fachleute (ggf. zusätzlich) heranzieht. Diese sind dann für ihre Arbeiten verantwortlich.

    Bei der Vielzahl mitgeltender öffentlich-rechtlicher Vorschriften zeigt sich die Einhaltung aller Bestimmungen selbst für Profis am Bau recht kompliziert.

    Da kann auch ein Internetforum nur partiell helfen ...

    Verstöße gegen bestehende Verordnungen (z.B. EnEV 2009) bzw. Ordnungen (wie eben die LBO) habe ich (juristischer Laie) als "Ordnungswidrigkeit" bezeichnet. Da lasse ich mich aber gern berichtigen. Das gilt natürlich ebenso für alle anderen hier geäußerten Auffassungen. :bierchen:

    Dir und allen Mitlesenden

    Ein schönes Wochenende!



    KPS aus Erfurt
     
  13. KPS.EF

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    Hallo @alabama,

    gewiss hattest Du hier im Forum ausschließlich fachbezogenen Ratschäge zu Deinen Ausführungs-Problemen erwartet ... :yikes

    Sorry!


    Auch dazu meine kristallkugelgestützte Meinung.

    Wenn Du die oberste Geschossdecke dämmst, sollte der unbeheizte Spitzboden belüftet werden.

    Das Hauptproblem besteht i.d.R. darin, die Gebäudehülle (und insbesondere die Übergänge in das Dachgeschoss) dauerhaft luftdicht her zu stellen.

    Den hierbei erzielten Erfolg solltest Du durch eine differenzdruckgestützte Leckageprüfung sicher stellen. Das erklärte Ziel sind hier Null-Leckagen!

    Das Geld wäre hierfür gut angelegt!

    Sollte dies im Rahmen einer kompletten Blower-Door-Messung erfolgen, sind die Grenzwerte für die Luftwechselrate bei 50 Pa Druckunterschied gem. EnEV 2009 bzw. DIN 4108-7 einzuhalten.

    Sie betragen:
    - bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen 3,0 Luftwechsel/Stunde
    - bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen 1,5 Luftwechsel/Stunde.

    Aber Vorsicht!


    Auch der Hinweis aus der DIN 4108-7 :2011-01 ist beachtenswert:

    "Selbst bei Einhaltung der oben genannten Grenzwerte sind lokale Fehlstellen in der Luftdichtheitsschicht möglich, die zu Feuchteschäden durch Konvektion führen können. Die Einhaltung der Grenzwerte ist somit kein hinreichender Nachweis für die sachgemäße Planung und Ausführung eines einzelnen Konstruktionsdetails, beispielsweiseeines Anschlusses oder einer Durchdringung."

    Die konsequente Verhinderung konvektiver Wärmebrücken ist für die zu erreichende Tauwasserfreiheit in den "leichten" Dachkonstruktionen ein unbedingtes "Muss", da das anderen Falls verbleibende Schadensrisiko wesentlich höher ist, als z.B. bei langsamer verlaufenden Diffusionsprozessen.

    Die Belüftung des Spitzbodens sorgt i.A. für schadensfreien Transport von Diffusionsfeuchte in diesem Bereich.

    Die Ursachen für das Vereisen Deines Strommastes sowie der Holzteile Deines Unterdaches sollten sich mit o.a. Leckagesuche gut abklären lassen. Dein Hinwie auf die noch nicht fertig gestellte WC-Entlüftung könnte sich hier u.a. als ursächlich erweisen ...

    MfG
    KPS.EF
     
  14. mls

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    wollen wir das? als folge der durchsetzung einer solchen forderung würde
    es ziemlich ruhig werden am bau :cool:
     
  15. KPS.EF

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    Das hängt wohl kaum davon ab, ob "wir" das wollen.

    Im Straßenverkehr wollen "wir" auch viele Dinge wie Blitzer, Knöllchen und Punkte in Flensburg nicht, trotzdem werden ständig diesbzgl. Forderungen durchgesetzt, ohne dass es auf unseren Straßen ruhiger wird ... :biggthumpup:
     
  16. #15 alabama2000, 6. März 2011
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    Sehr geehrter Herr Mathematiker,

    ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht warum Sie mir diese Ansammlung von Paragraphen senden! :irre Hab mir jetzt auch nicht die Mühe gemacht alles durchzulesen...trotzdem Danke für die 2 Sätze die sich mit meinen Fragen befassten...:28:

    Glaube auch nicht das Sie meinen Erstbeitrag durchgelesen haben...

    Ich habe ja Lüftungsöffnungen links und rechts am Giebel. Mittlerweile weiss ich das ich diese offen lassen muss...Das Spitzdach ist jetzt gedämmt und mit der Folie eingepackt. Die eigentliche Gebäudehülle ist ja mit dem Spitzboden luftdicht und bereitet auch keine Probleme...

    Es war halt nur die Frage wegen den Lüftungsöffnungen und den Durchführungen nach draussen (Strommast und WC-Entlüftung)...

    Ich bin mittlerweile der Meinung das Schwitzwasser am Strommast nicht zu verhindern ist. Eine ist halt eine kalte Metallstange! Oder kann jemand was dazu sagen!

    Wenn man nun alle Paragraphen als Bauherr beachten muss, dann dürfte niemand selber bauen (ich habs trotzdem getan und das is gut so) und 50 % der Baufirmen steht mit einem Bein im Knast!:e_smiley_brille02:

    Meine HAUPTFRAGE ist aber nach wie vor:

    Kann durch die zusätzliche Spitzdachdämmung Tauwasser zwischen der Dämmungen und den Schalbrettern entstehen? Dämmung ist 180 mm dick und liegt direkt an den Schallbrettern an! Auf der Südseite sehe ich keine Probleme eher auf der Nordseite! Als Beispiel habe ich jetzt gerade innen 5 Grad und aussen -1 Grad...wie finde ich heraus ob dabei Tauwasser entstehen kann? Vom Inneren kann kein Wasser an die Dämmun, die Folie ist von Innen immer trocken!

    Danke weiterhin...

    Alabama
     
  17. KPS.EF

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    Sehr geehrter Herr Maurer!


    Aus meiner Sicht wäre es bestimmt günstiger, wenn Sie versuchen, die Ursachen für den Tauwasserausfall selbst heraus zu finden und sich nicht auf die Aussagen aus Forumsbeiträgen verlassen.

    Vielleicht hilft es, einmal die Suchbegriffe Taupunkttabelle, Diffusion, Sd-Wert, Umkehrdiffusion, Nordseite, Konvektion etc. in geschickter Kombination zu nutzen...

    Natürlich können Sie auch versuchen, mit Hilfe von Messungen (ggf. mittels Datenlogger) weiter zu kommen.

    MfG
    KPS.EF
     
  18. #17 alabama2000, 7. März 2011
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    sag ich doch Sie haben meinen ersten Beitrag nicht richtig gelesen:

    Folgendes: Ich habe den Spitzboden gedämmt und dort auch die Dampfbremse drin...da ich Dämmung übrig hatte habe ich zusätzlich das Spitzdach gedämmt. Als Rieselschutz habe ich auch die dampfbremse verbaut.


    aber danke für die tipps mit den suchbegriffen! :28:

    mein dach ist ein ganz simmples spitzdach 45 Grad und das spitzdach ist mit der folie dicht, das kann man sehr gut sehen...Nur meine Frage ist ob bei einer 180mm dämmung zwischen dämmung und schalbretter feuchtigkeit entstehen kann?

    http://www.wetterochs.de/wetter/feuchte.html

    geht die berechnung mit dieser formel? Oder hat jemand eine bessere?

    alabama
     
  19. #18 alabama2000, 7. März 2011
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    hm? habe jetzt diesen Rechner gefunden:

    http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/

    Wer kennt sich gut damit aus und kann mir folgende Situation erklären:

    Ich habe im inneren des unbeheizten Spitzdachs so ca. 5 bis 10 Grad mehr als aussen. Z.B. innen 0 Grad, aussen -5.

    Wie kann ich z.B. in diesem Rechner die niedrige Innentemperatur eingeben (dieser rechnet immer mit 20 Grad) und wie verhält sich dann das Tauwasser? Aufbau:

    1. Raum unbeheizt
    2. Dampfbremsfolie (dicht verklebt, aber soll nicht die beheizte Gebäudehülle umschliessen, dazu gibt es eine Dampfbremse im Spitzboden)
    3. Dämmwolle 180 mm
    4. Schalbretter 2,5 cm dick Fichte
    5. Diffusionsoffene Dachfolie
    6. Tonziegel

    Danke
     
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  21. #19 alabama2000, 7. März 2011
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    wenn ich meine angegebenen Daten dort eingebe, errechnet mir das Programm folgendes Ergebnis:

    Es bildet sich Tauwasser
    auf der Außenseite von Schicht 2 (Mineralwolle). Maximal anfallende Tauwassermenge in dieser Schicht: 7.4 Gewichts-%.
    auf der Innenseite von Schicht 3 (Fichte). Maximal anfallende Tauwassermenge in dieser Schicht: 3.0 Gewichts-%.

    Tauwasser entsteht zwischen Dämmung und Schalbretter, die Trocknungsdauer wäre dann 29 Tage.

    Das ganze allerdings mit Innentemperatur 20 Grad und aussen -10 Grad.

    Da ich aber innen unbeheizt habe und im Winter zwischen 0 und 10 Grad habe innen, würde das Ergebnis dann doch besser mit diesen Zahlen aussehen, oder?

    Schade das man die Temperaturen nicht ändern kann! Ich denke ich kann das ganze beruhigt so lassen, oder was denkt ihr?


    Alabama
     
  22. KPS.EF

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    P.S. Eine Mitteilung darüber, welcher (möglichst unabhängiger) Messdienstleister wan und mit welchem Ergebnis einen Blowerdoor-Test mit Leckageprüfung gemacht hat, würde viele Vermutungen bzgl. der auftretenden Feuchtebildung ausschließen.

    KPS.EF
     
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