Unterdeckbahn wölbt sich nach außen !

Diskutiere Unterdeckbahn wölbt sich nach außen ! im Dach Forum im Bereich Neubau; Guten Morgen, der ein oder andere hier kennt ja bereits mein Problem, werde es aber nochmals schildern: Bei uns wurde das Dach im Bereich...

  1. Heidemann

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    Guten Morgen,

    der ein oder andere hier kennt ja bereits mein Problem, werde es aber nochmals schildern:

    Bei uns wurde das Dach im Bereich des OG mit Zellulose gedämmt. Nach außen wird die Zellulose leider nur durch eine Unterdeckbahn (Würth) "gehalten" und wölbt sich wohl überall mehr oder weniger stark nach außen.
    Dass das nicht gut sein kann, kann ich mir vorstellen und bin auch schon mit dem Architekten und den diversen beteiligten Handwerkern (Zimmerer, Dachdecker, Einblasdämmer) im Gespräch.
    Aber alle beschwichtigen nur und meinen, dass sei nicht so schlimm.

    Aber Klimatec (Hersteller der Einblasdämmung) hat mir geschrieben, dass der Dachaufbau so nicht korrekt sei und auch mein gesunder Menschenverstand sagen mir, dass das neg. Folgen haben könnte.

    Jetzt frage ich mich nur: Wo ist es bindend festgeschrieben, das sich die UDB nicht nach außen wölben darf? :deal

    Ich habe halt den Architekten aufgefordert das ganze zu klären und mir schriftlich nachzuweisen, dass alles nach den damals gültigen Normen und richtlinien gebaut wurde und möchte ihm nicht blind vertrauen müssen, wenn ich seine Antwort bekomme.

    Denn das hier jemand auf Kulanz ein komplettes Dach nochmal neu deckt ist wohl ausgeschlossen. Also brauche ich rechtliche "Druckmittel".

    Danke

    Gruß

    MH
     
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  3. #2 Klaus Gross, 30. November 2007
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    Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks, siehe letzten Absatz:Brille
    Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen, Unterspannungen
    3|||| Ausführungen3.3|||| Unterdeckung

    ||||

    3.3.1|||| Allgemeines


    (1)||||||||Kennzeichnend für die Unterdeckung ist die regensichere Ausführung mit überdeckenden und aufliegenden Bahnen oder überdeckenden Platten. Die Konterlattung ist nicht eingebunden.
    ||||
    (2)||||||||Bei belüfteten Konstruktionen soll die Unterdeckung nicht mehr als 30 mm vom First- Scheitelpunkt enden. Die Öffnungen sind abzudecken. Durch die Anordnung von Lüftungen ist bei Zusammentreffen mehrerer Faktoren, z.||||B. starker Wind mit feinem Regen, Wasserdichtigkeit nicht zu gewährleisten und der Eintrieb von Flugschnee bzw. Treibregen nicht auszuschließen.
    ||||
    (3)||||||||Die Konterlattung wird über die Abdeckungsfläche geführt. Die Befestigung der Konterlattung erfolgt durch die Abdeckung hindurch im Sparren. Um die Auswirkungen der Perforation der Abdeckung durch die Nägel zur Befestigung der Konter- und Traglatten zu vermindern, können Dichtungen, Dichtstreifen oder Dichtmassen verwendet werden.
    ||||
    (4)||||||||Naht- , Klebe- und Dichtbänder für Naht- und Stoßverbindungen müssen unter der Konterlattung verlaufen.

    3.3.2|||| Verschweißte oder verklebte Unterdeckung

    3.3.2.1 Ausführung mit Unterdeckbahnen


    (1)||||||||Bei verschweißten oder verklebten Unterdeckungen mit Unterdeckbahnen (Ziffer 2.1 der Tabelle 1) werden ausreichend wasserdichte Unterdeckbahnen (siehe Produktdatenblätter) verwendet, deren Überdeckungen wasserdicht geschlossen werden.
    ||||
    (2)||||||||Für die wasserdichte Naht- und Stoßverbindung sind geeignete und geprüfte Naht- oder Klebebänder oder sonstige nachgewiesene Maßnahmen zur Herstellung der Wasserdichtigkeit zu verwenden.
    ||||
    (3)||||||||Bei Verwendung von Bändern sind T- Stöße unvermeidbar. Kreuzstöße müssen vermieden werden. Bei T- Stößen sind Maßnahmen zur Verhinderung kapillaren Wassereintritts vorzunehmen.
    ||||
    (4)||||||||Unterdeckbahnen werden mit Überdeckung verlegt. Die Befestigung erfolgt im Überdeckungsbereich auf nagelbarer Unterlage oder auf den Sparren mit Nägeln und/oder mit der Konterlattung.
    ||||
    (5)||||||||Sollen Unterdeckbahnen unterseitig unbelüftet, also direkt über der Wärmedämmung eingebaut werden, muß die Unterdeckbahn insbesondere mit ihrem Diffusionswiderstand auf die Anforderungen dieses Schichtenaufbaus abgestimmt werden (siehe "Merkblatt Wärmeschutz bei Dächern").
    ||||
    (6)||||||||Werden Unterdeckbahnen im Naht- , Stoß- und/oder Anschlußbereich verklebt oder kommen entsprechende Klebebänder zum Einsatz, so ist auf die Materialverträglichkeit und auf die Dauerhaftigkeit der Verbindung zu achten. Feuchtigkeit oder Bewegungen der Unterlage oder Unterkonstruktion dürfen die Dauerhaftigkeit der Verbindung nicht verringern.
    ||||
    (7)||||||||Unterdeckbahnen können auf Schalung, auf ausreichend formstabiler Wärmedämmung oder über einer Luftschicht angeordnet werden. Sie können rechtwinklig, parallel oder auch schräg zum Sparren verlegt werden.
    ||||
    (8) Unterdeckbahnen können auch im Bauzustand über den Sparren gespannt befestigt werden und zu einem späteren Zeitpunkt mit geeigneter Wärmedämmung hinterfüllt werden. Die Wärmedämmung darf die Unterdeckbahn nicht nach außen drücken und eventuell nach außen ablaufende Feuchtigkeit damit in den Bereich der Konterlattung führen.




    © Alle Rechte beim ZVDH||||||||
     
  4. Heidemann

    Heidemann

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    Moin,

    Klasse und vielen Dank für den Ausschnitt.

    Ich hoffe man kann davon ausgehen, dass diese Richtlinien rechtlich bindend sind.

    Dumm nur, dass diese wahrscheinlich nicht für den Einblasdämmer gelten. Aber der Architekt hätte das ja zumindest beachten müssen, oder ?

    Gruß

    Marc
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 30. November 2007
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Ja. Und an sich sollte der DD, sobald er davon Kenntnis hat, sich selbst für Folgen daraus aus der Gewähr ziehen - per Bedenkennmeldung.
    Wenn die Aufwölbung bis zu den Traglatten geht, ist auch noch die Belüftung der Konterlattenebene zumindest stark eingeschränkt.
    MfG
     
  6. Gast360547

    Gast360547 Gast

    also

    Moin,

    wer Dachdeckerarbeiten ausführt, wer sie plant, wer in dem Gewerk herumpfuscht - sprich an Nebengewerken, die direkten Einfluß auf die Dacharbeiten haben -, muss sich an die Fachregeln halten es sei denn, es ist explizit etwas anderes vereinbart.

    Wie schon gesagt, wird bei Ihrem Fall eingedrungenes Niederschlagswasser zur Konterlatte und damit zur Perforierung durch die Nägel geleitet und kann dann in die Konstruktion eindringen.

    Die Hinterlüftung ist ebenfalls eingeschränkt, was durchaus (so musste ich in den letzten Tagen selber erfahren) zu Schäden führen kann.

    Würde mich freuen, wenn Sie uns auf dem Laufenden halten, was der Archi so zum Besten gibt.

    Grüße

    stefan ibold
     
  7. Heidemann

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    Moin,

    so es geht weiter. Ich habe am Samstag die Stellungsnahme des Zelluloseeinblas-Unternehmens erhalten (siehe Anhang).

    Ließt sich wie eine politische Rede :mad:

    Dazu muß man wissen, das von denen niemand beim Ortstermin dabei war. Und woher die wissen wollen wie stark die Hinterlüftungsebene eingeschränkt ist, sit mir ein Rätsel. Ich weiß, das die UDB mind. an mehreren Stellen bis zur Lattung gedrückt wird und damit ist die Hinterlüftung doch praktisch gleich NULL, oder ?:motz

    Naja, dass man mir nicht gleich anbietet, mein Dach komplett neu zu machen war mir ja klar, aber sowas....

    Gruß

    MH
     
  8. Biobauherr

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    Holzfaserweichplatten

    Bei meinem Dach wurde auch eine Dämmung mittels Zellulose eingeblasen - dort war aber im Vorfeld klar, dass Außen keinesfalls eine Folie ausreicht sondern unbedingt Holzfaserweichplatten das wasserdichte Unterdach zu bilden haben!!! Meines Wissens eine Vorschrift der Zellulosehersteller (wurden Diese denn befragt wegen der Folie AUSSEN???), damit überhaupt Zellulose eingeblasen werden kann....
    Wurde denn der Zellulosehersteller befragt? Nur der Hersteller der Folie garantiert "natürlich" dass alles in Ordnung sei, weil er womöglich gar nicht informiert wurde, dass nicht "normale Glas- oder Steinwolle" zur Dämmung verwendet wurde, sondern eine Zellulose-Einblasdämmung erfolgte......
     
  9. Heidemann

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    Moin,

    nur zum klarstellen. Der oben verlinkte ausschnitt eines Schreibens stammt von dem zertifizierten Zelluloseeinblasunternehmen das unser Dach gedämmt hat und ist nicht der Hersteller der Zelluloseflocken oder Daemmstatt. Von deren Seite wurde mir auch bestätigt, dass der Dachaufbau so wie ich ihn geschildert habe i.d.R. nicht in Ordnung sei, aber man könne natürlich nicht aus der Ferne den genauen Dachaufbau bewerten (sinngemäß).

    Naja das Schreiben als solches finde ich mau, sehr mau und bestätigt mir eigentlich nur wieder, dass versucht wird sich hier aus der Verantwortung zu winden.

    Denn ich bat um einen schriftlichen Nachweis, dass bei meinem Dach alles in Ordnung ist und nicht um solch ein schwammiges Blabla.

    Naja mal hören, was der Architekt dazu zu sagen hat.

    Gruß

    MH
     
  10. Heidemann

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    Ach noch eins, wer schöne Formulierungen, Anregungen für einen Antwortbrief hat....immer her damit.

    Danke

    MH
     
  11. DerKonrad

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    Unter #2 steht doch alles: Die Unterspannbahn darf nicht nach aussen gedrückt werden.

    Beim Erklärungsschreiben unter #6 fehlt die Stellungnahme zum Punkt #2, ansonsten schön geschrieben. Ich vermute dass Ihnen darauf aber die Antwort fehlen wird.
     
  12. Heidemann

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    Noch eins, falls mal andere Bauherren diesen thread lesen:

    Nehmt ein festes Unterdach, z.B. Pavatex isolair oder Gutex Multiplex Top oder DWD-Platten aber blos keine folie !!!!
     
  13. Heidemann

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    Guten Morgen,

    der Wahnsinn geht weiter.

    Ich hatte dem Einblasdämmer ja einen Brief zurückgeschrieben, indem ich mein Unverständniss ob seines eigenartigen briefes ausgedrückt habe.

    Gestern Abend ein Anruf indem er sich freundlich darüber mukiert, dass mein Brief doch gar nicht nett war (war sachlich, aber hart :lock). Er sei doch gar nicht dafür verantwortlich und schon gar nicht dafür haftbar zu machen. Da platzte mir innerlich bereits der Kragen. Als er dann erneut dazu übergehen wollte mich einzuseiern, dass alles gar nicht so schlimm sei habe ich das Telefonat beendet, auch weil ich gerade meinen sohn mit Magen-Darm-Grippe auf dem Arm hatte um ihn das 28.Mal zu wickeln :fleen
    Naja er will heute nochmal anrufen...mir aber eigentlich auch egal. Entweder ist der wirklich so inkompetent oder er versucht mich eiskalt zu veräppeln.
    Warte eigentlich nur noch auf das was mein Archi dazu zu sagen hat.

    Aber wenn da genauso nur warme Luft kommt gehts wohl vors Gericht, weil veräppeln lasse ic mich nicht.

    Oder bin ich im Moment einfach viel zu aufbrausend und spinne mir meine eigene Wirklickeit zu recht ? Dann bremst mich bitte as :cool:

    Gruß

    MH
     
  14. #13 Jürgen Jung, 18. Dezember 2007
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    in dem Schreiben steht:

    ich zitiere mal frei:

    nach den Dachdeckerarbeiten wurde entschieden, mit Zellulose zu dämmen :wow

    auch wenn ich doppelt poste:

    da ist dann schon in der Planung was schief gelaufen, also den Architekten unter Druck setzen, warum dies so entschieden wurde und er/sie kein Veto eingelegt hat

    der Ausführende ist der letzte in der Nahrungskette, er bekommt jetzt alles ab, weil er keine Bedenken angemeldet hat und wahrscheinlich scharf auf den Auftrag war

    Gruß
     
  15. Heidemann

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    Moin,

    nur mal so zur Klarstellung.

    Es muß ja nicht alles stimmen was in dem Schreiben steht :mauer

    Ja, die UDB lag schon, als sich für Zellulose entschieden wurde, aber das Dach war noch nicht gedeckt, also hätte man entweder noch solch eine mittlere Latte einfügen können oder aber die UDB entfernen und z.B. gegen DWD austauschen können oder mir sagen:" Tut uns leid Herr Heidemann, aber Zellulose bei dem Dach, nee das geht nicht, weil.....".
    Damals hätten noch diverse möglichkeiten offengestanden.

    Gruß

    MH
     
  16. #15 Jürgen Jung, 19. Dezember 2007
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    das war ja auch

    kein Vorwuf gegen Herrn Heidemann :winken

    Nur der Hinweis, den Planenden (wenn dieser denn davon gewusst hat) mit in die Verantwortung zu nehmen

    Das Schreiben ist in meinen Augen wertlos , was sollen die Hersteller auch sonst ihrem Kunden sagen? (ein Schelm, wer Böses dabei denkt)

    Gruß
     
  17. Heidemann

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    Moin Herr Jung,

    habe ich auch nicht als Vorwurf aufgefaßt.

    Mir ist auch schon klar, das mein archi hier zumindest Mitschuld ist. Und der ist von mir auch schon "angezählt" worden, rührt sich nur leider nicht so schnell wie ich es gerne hätte (eventuell weiß er ob seines Fehlers :eek:).

    Mir ist es ehrlich gesagt auch schnurzpipe wer Schuld ist. Meinetwegen können alle erhobenen Hauptes aus der sache rauskommen.

    Das einzige was ich will ist ein ordentliches Dach. Hätte ich damals gewußt was ich heute weiß, hätte ich entweder mit MiWo gedämmt oder aber 2k€ draufgepackt und Pavatex oder Co. genommen.

    Aber dazu hätte mir irgendwer mal was sagen müssen. Hatte ja extra einen Archi und einen Fachhandwerker. Beide nicht die billigsten, zu beiden damals Vertrauen.
    Fehler kann ja auch jeder mal machen, aber dann hat man dazu zu stehen (nennt sich wohl Rückgrat) und den Fehler außer welt zu schaffen.

    Naja ich werde dem Archi wohl nach Weihnachten nochmal ordentlich auf die Füße steigen müssen.

    Gruß

    MH
     
  18. Heidemann

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    Moin,

    so der Wahnsinn ging in die nächste Runde. Eventuell sind meine Erfahrungen ja für den ein oder anderen hier interessant/hilfreich.

    Nach langem hin und her und einem sehr mysteriösen Ortstermin passierte nix.

    Naja auf mein Drängen hin wollte der Archi nun mit dem Flocker einen neuen Ortstermin um die Holzfeuchte der Lattung zu messen und mir zu beweisen, dass gar kein schaden vorliegt.
    Die haben leider bis heute nicht verstanden, dass ich nicht einen Schaden beseitigt haben möchte, sondern einen Mangel, der eventuell zu einem sehr großen Schaden werden kann. Aber egal.

    Zum Glück hatte ich diesesmal Herrn Ibold an meiner Seite :D

    Denn wieder kamen die selben Beschwichtigungsversuche (die Hersteller sagen und es sei doch gar kein schaden usw. usf.), doch wenn ein ÖBUV SV dann aus dem Nähkästchen plaudert und auch mal das Wort "Schwachsinn" wie selbstverständlich in den Mund nimmt, dann wird ein Archi und ein Handwerker deren Argumentation mehr als hanebüchend ist schnell sehr ruhig :28:
    Vielleicht haben sie ja diesesmal verstanden worum es mir geht.

    Naja weiter ging es mit der Feuchtemessung, die als Ergebniss hatte, dass die Lattung exakt die selbe Feuchtigkeit besitzt wie ein Stück Holz aus meinem Holzlager (und was bringt uns das jetzt :irre ?).

    Dann nochmal den Ortgang aufgedeckt und ach Schreck, da wurde doch glatt die Verschraubung/Klammerung vergessen und festgestellt, das die UDB lose im Wind weht und der Dacüberstand viel zu groß ist.

    Naja alles in allem ein Ortstermin der mir zum einen gezeigt hat, dass mein dach auch noch an ein paar weiteren Stellen kontrolliert werden muß (Schornstein, Kamin,...) und Archi und Fachhandwerker mich entweder bisher absichtlich belogen haben, oder aber keine Ahnng haben (weiß nicht was schlimmer ist :fleen).

    Herrn Ibold nochmal vielen Dank für seine sehr gute Unterstützung.

    Ich hoffe bis zum nächsten Termin legt der Archi eine gangbare Lösung des Problems vor, glaube aber enttäuscht zu werden.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.
     
  19. Heidemann

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    Moin,

    habe pünktlich vom Architekten einen Lösungsvorschlag erhalten. Diesen sehe ich eher kritisch, würde ihn hier aber gerne zur Diskussion freigeben, vielleicht bin ich ja zu pingelig oder aber ich übersehe irgendwelche Risiken :eek:

    Als Hintergrundinformation, die Luftdichtigkeit wird innen mit einer clima pro db+ hergestellt und der Innenausbau ist abgeschlossen.

    Danke für alle Beiträge

    Gruß

    MH
     
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  21. Ryker

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    Der Sinn der Veranstaltung bleibt schleierhaft:
    Eindrigendes Niederschlagswasser zwar von den Sparren wegggefuehrt, Lueftung nur dort sichergestellt, wo noetig,
    aber nicht ausreichend nach Fachregel, Ausfuehrbarkeit ohne Beschaedigung der UDB zweifelhaft.
     
  22. #20 Jürgen Jung, 21. April 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2008
    Jürgen Jung

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    das Wort "Hilfslatte"

    für wen gilt das nun, den Planenden und Ausführenden, soll diese Latte denen helfen? :bounce:

    @ Ryker: genau, in der Zeichnung fehlt das Eurasol, um die Löcher in der UDB wieder zu verkleben
     
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Unterdeckbahn wölbt sich nach außen !

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