Unterputz-Wasserleitungen Frostgefahr

Diskutiere Unterputz-Wasserleitungen Frostgefahr im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebes Forum! Ich habe da eine Frage, hauptsächlich um mich entweder zu beruhigen oder handeln zu können. Vielleicht mache ich mir nur...

  1. Bert82

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    Hallo liebes Forum!

    Ich habe da eine Frage, hauptsächlich um mich entweder zu beruhigen oder handeln zu können. Vielleicht mache ich mir nur unnötig Sorgen, vielleicht sollte ich schnell was unternehmen. Deswegen frage ich Euch!

    Auch bitte ich um Entschuldigung für mein großes Nichtwissen an vielen Stellen. Aber ich versuche zu lernen!

    Die Situation ist folgende: Ich frage mich, ob mir die Wasserleitungen in der Küche in diesem ja doch extrem harten Februar einfrieren könnten.

    Es handelt sich dabei um jeweils eine Kalt- und Warmwasserleitung (+ Abwasser), die im Keller durch die Decke gehen und dann in der Küche ca. 50 cm unter Putz in der Außenwand entlanggehen. Das Haus ist Baujahr 1978, die Wand wohl (laut eines Sachverständigen, der im Sommer mal hier war) aus Hohlziegeln gemauert, die genaue Dicke weiß ich leider nicht. An der Fassade ist seit Bau nichts in Sachen Wärmedämmung gemacht worden.
    Im Keller sieht es so aus, als würden die Rohre durch nichts außer so einer weißen Kunststoffummantelung geschützt werden.
    Die Küche wird auf ca. 21 Grad beheizt, im Spülenunterschrank, hinter dem die Rohre verlaufen, ist es jedoch wenige Grad kühler, glaube ich.

    Drehe ich nun nach längerer Nichtbenutzung (z.B. nach dem Schlafen, also ca. 8 Stunden) den Wasserhahn der Spüle auf, so ist das Wasser zunächst sehr kalt, wird dann eine Weile wärmer (das wird der Teil sein, der vorher in den Rohren im Keller stand) und wird dann wieder sehr kalt (das wird dann das Wasser sein, was von außen nachkommt). Ich habe nichts gemessen, würde aber sagen, dass die Temperatur des "Anfangswassers" und des "Endwassers" in etwa identisch sind.
    (Dies war am Wochenende so, als wir nachts locker -17° hatten [in Berlin], heute, bei kuscheligen Nachttemperaturen von -7° bildete ich mir ein, dass das "Anfangswasser" wärmer war. Kann aber Einbildung gewesen sein.)

    Die Rohre sollen sowieso demnächst, wahrscheinlich im Sommer, ausgetauscht werden.

    Seit Sonntag lasse ich aus (Über-?)Vorsicht die Heizung auch nachts laufen, eigentlich ist sie ursprünglich auf Nachtabschaltung (mit laufender Pumpe bei Minusgraden) zwischen 23 und 6 Uhr eingeschaltet gewesen.


    Könnt Ihr mir anhand dieser Infos eine Vermutung geben, ob Einfriergefahr für diese Rohre besteht? (Auch unter dem Aspekt, dass in den nächsten Tagen die Temperaturen wohl wieder weit unter -10°C fallen werden.)

    Es kann sein, dass ich etwas hypersensibilisiert bin, da am Sonntag tatsächlich auch ein Heizungsrohr (im schlecht gedämmten Trempel) eingefroren war.

    Wenn noch Infos fehlen, bitte fragen!

    Beste Grüße und vielen Dank!
     
  2. Julius

    Julius

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    Lest Ihr zuviel Panikzeitungen oder wieso wird ständig behauptet, daß Temperaturen von um die -10°C (+/-10K) etwas anderes darstellen als einen ganz normalen mitteleuropäischen Winter...?

    Ich sehe da - wenn fachgecht installiert - keine besondere Gefahr. Wobei es allerdings nicht ausgeschlossen ist.
    Durchheizen sollte man bei diesen Temperaturen aber sowieso.
     
  3. R.B.

    R.B.

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    So lange der Raum beheizt und die Zapfstelle regelmäßig genutzt wird, sollte die Gefahr des Einfrierens gering sein. Auch bei -15°C draussen kann man wohl davon ausgehen, dass im inneren Drittel der Wand die Temperatur trotzdem im Bereich von +5°C bis +10°C liegt, zumindest sofern der Raum beheizt wird und die Wand keine Löcher hat. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  4. #4 Achim Kaiser, 09.02.2012
    Achim Kaiser

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    Das ist eine gute Idee.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  5. Bert82

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    Vielen Dank für die turboschnellen Antworten :)

    Werde dann also zunächst auf jeden Fall die Heizung nachts weiterlaufen lassen, bis es wieder etwas wärmer wird.

    @R.B. was zählt denn als eine "regelmäßige Benutzung"?
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Gute Frage. Für mich zählt eine tägliche Nutzung schon als regelmäßig.

    Je nach Rohrtyp und Länge die dem Frost ausgesetzt ist, dauert es eine gewisse Zeit x bis die Masse auf Frosttemperatur ist und das Wasser im Rohr anfängt zu gefrieren. Deswegen kann man auch keine pauschale Empfehlung geben.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #7 Achim Kaiser, 09.02.2012
    Achim Kaiser

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    Fazit aus ein paar Tagen *knackige kalte Nächte* ....
    10 Wasserschäden ... 9 davon wegen *beim heizen gespart* ... 1 alte Bude *dumm gelaufen*

    Sicherlich 50 Anrufe ... *sach mal, kann es sein dass die Wasserleitung eingefroren ist ?* .... gestern abend gings noch ... und nu ? - Heizen ! :)

    Vielleicht kommt noch die eine oder andere Überraschung ... wer weiss.

    50 Euro am Brennstoff gespart ---> Rechnung zwischen 500 und 5000 Taler.

    Nicht dass ich jedem die 50 Euro nicht gönne ... aber manchen Umsatz brauchts nicht wirklich.

    Dauerfrost und Temperaturen nachts unter -10°C --> Durchheizen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. Bert82

    Bert82

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    Alles klar, vielen Dank an Euch :)
     
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