Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren

Diskutiere Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, bisher habe ich von meinen Bauleuten leider immer noch keine Antwort zu diesem Thema bekommen und im Forum auch nichts...

  1. Seev

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    Hallo zusammen,

    bisher habe ich von meinen Bauleuten leider immer noch keine Antwort zu diesem Thema bekommen und im Forum auch nichts gefunden.

    Wie können diese Verbundrohre, die innen Kunststoffschichten (PE?) haben, entkalkt werden? Können dazu dieselben Säuren genommen werden, wie bei den Metallrohren oder was ist hier zu tun?

    Ich nehme an, daß das bei stark kalkhaltigem Wasser hier ja genauso ein Thema ist wie bei anderen Werkstoffen? Es hat nämlich auch mal einer behauptet, daß sich diese Rohre nie zusetzen würden, was mir aber schwerfällt zu glauben.

    Dies ist noch der einzige Punkt, der mich noch unsicher macht, ob ich mir dieses System mit M installieren lassen soll.

    Danke und Gruss
    Seev
     
  2. #2 tbmaennchen, 13.09.2010
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    NAja die Beste LÖsung wenn man so hartes Wasser hat ist vorher Enthärten über IOnentauscher oder sonst wie....

    Frage ist ja nicht nur ob sich in den LEitungen Kalk absetzt oder nicht, was zweifellos passieren wird....viel wichtiger ist doch das sie ihre Gräte schützen, wie zum BEispiel Speicher oder Durchlauferhitzer, weiter noch Armaturen wie Thermostatarmaturern oder ähnlich.....
     
  3. Seev

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    Ich hab ja nicht gesagt, wie hart das Wasser ist (ist 13 dH), aber ich kenne die Auswirkungen im von aussen sichtbaren Bereich bereits am Ort.
    Ionentauscher wurde mir bei dieser Härte bisher nicht empfohlen bzw. abgeraten. Die genannten Geräte wird es auf der BW-Seite nicht geben, nur ein PWT.

    Und ich frage mich, ob das System M... hier auch wie z.B. eine Edelstahlverrohrung behandelt werden kann, sofern es mal nötig wäre?
    Wie anfällig sind diese Verbundrohre fürs anlagern von Kalk, verglichen mit anderen Rohren?

    Auf der Herstellerwebsite hab ich leider nichts gefunden.
     
  4. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Kunststoffrohre neigen generell sehr wenig zum Anlagern von Kalk etc.

    Ich würde aber für Trinkwasserleitungen keinesfalls derartige Rohre (sofern sie nicht aus reinem PE sind) haben wollen. Sie geben nämlich unschöne Stoffe ans Wasser ab...
    Dann lieber Edelstahl.
     
  5. Seev

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    Ich weiß nicht was bei dem bekannten Produkt M.... eingesetzt wird, ich dachte eigentlich PE, ohne Weichmacher. Wer kann dazu was sagen?
    Kann man sowas nun spülen, und wenn ja, womit?
     
  6. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    ... und es soll zu Biofouling und stinkendem Wasser kommen. Aber darüber wird immer wieder gestritten :biggthumpup:

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  7. Seev

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    Jetzt mach mir doch nicht noch damit Angst. :motz Ich weiß ja gar nicht mehr, was ich nehmen soll. Es geht ausschliesslich um die TW-Leitungen.
    Der HB steht auf das o.g. Verbundrohr. Inzwischen hab ich auf der Herstellerseite doch die Angabe gefunden: Innenrohr PE-Xb (silanvernetzt)

    Damit sollten die elektrochemischen Reaktionen doch "begrenzt" sein, oder?

    Wäre dankbar, wenn noch jemand was zum angefragten Thema, Spülen mit Säuren gegen Kalk, sagen könnte. Kommt dafür ein Bedarf vor?
     
  8. #8 tbmaennchen, 14.09.2010
    tbmaennchen

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    Ja nu, brauchst keine Angst zu haben! Jedes System hat vor und Nachteile, ich habe mittlerweile schon viele durch..hier oben im Raum Bremen wird viel Kupfer verbaut weil wir sehr weiches Wasser haben...Metallverbundrohr ist auch mal dabei...wird gerne eingesetzt, weil es schnell zu verarbeiten ist und kosten spart, bin allerdings kein Freund davon, nicht weil es um Biofilm geht( da streiten sich die Experten noch drum), sondern wegen der vielen verschiedenen Qualitäten und der Abhängigkeit bei Repersturern und Erweiterungen von den Herstellern..Bei Kußfer kann man mal schnell Löten oder sonst was. BEi MVR Systemen brauch man oft die Komponenten des Herstellers...
    Wenn man da so einen Wald und Wiesen Produkt montiert bekommt hat man oft später Probleme....
    Edelstahl ist auch nicht übel, aber meist ziemlich teuer, allerdings meine 2te Wahl nach Kupfer wenn es die Wasserwerte zulassen, denn es steht nicht auf Clor:)), auch wenn dieser nichts im Trinkwasser su suchen hätte....naja...

    Also im Prinzip kannst du ruhig das M...Rohr nehmen, vorallem wenn es von Firma G...t ist..

    Wenn deiner FRau das Putzen viele Putzen ersparen willst oder gar dunkle Fliesen im Bad hast, dann würde ich bei 13dH schon mal über Maßnahmen der KAlkvermeidung nachdenken...nicht das 13dh unheimlich viel wär, aber langsam an der Grenze....

    Gruß Torsten
     
  9. #9 tbmaennchen, 14.09.2010
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    Achso und zu den Säuren, Heutige Rohrsyteme werden fast alle gepresst und gedichtet mit GUmmidichtungen in ihren Fittingen, somit sind Säuren wohl eine eher miese Wahl........
     
  10. #10 tbmaennchen, 14.09.2010
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    OH man, ein paar Rechtschreibfehler darf jeder von mir behalten..Als GEschenk:)
    Zeit fürs Bett, trotz Urlaub:)
     
  11. #11 Achim Kaiser, 14.09.2010
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    Wasserqualitäten die zu einer massiven Kalkinkrustation innerhalb der Rohrleitung führen sind sehr selten.

    Ein Zuwachsen der Rohrleitungen die den Einsatz von Entkalkungsspülungen notwendig macht tritt im EFH und den dort vorherrschenden Betriebsbedingungen seltenst auf.
    (Plattenwärmetauscher sind ein anderes Thema .... da kanns schon auftreten - je nach Betriebsbedingungen - und für erhöhte Betriebskosten sorgen).

    Die *Horror*-Bilder auf den Herstellerseiten suggerieren zwar was anderes aber mir ist das in BW in nem EFH - trotz Wässern mit bis zu 35° dH in einigen Gebieten mit Eigenwasserversorgung - noch nie begegnet.

    Bei metallenen Rohrsystemen bildet sich normalerweise ein minimaler Belag auf der Rohrwandung. Diese Schutzschicht - so sie sich aufbaut - dient dem Korrosionsschutz.

    Massive Inkustationen treten meistens in verzinkten Stahlrohren auf in denen sich diese Schutzschicht nicht gebildet hat.

    Bei allen anderen metallenen Rohrsystemen ist eher Lochfraß und andere Korrosionsformen ein Thema.

    Mehrschichtverbundrohrsysteme haben meistens andere Problemzonen :).

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  12. Seev

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    Danke!

    ... welche? Quellen, Material dazu?

    Gruss Seev
     
  13. #13 Achim Kaiser, 15.09.2010
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    Nicht alles ist online verfügbar.

    Im Übrigen hilft es bei deiner Entscheidung nicht wirklich weiter, denn *jeder* Werkstoff hat Vor- als auch Nachteile.
    Demenstrechend gibts bei jedem Werkstoff *Problemzonen* und typische *Schadensbilder*.

    Manches lässt sich vermeiden, manches nicht.

    Der typische Unterschied zwischen nem systematischen und nem zufälligen Fehler.

    Systematische Fehler sollten vermieden werden.
    Zufällige Fehler sind unvermeidlich und man kann nur auf das Auftreten vorbereitet sein.....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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