Verarbeitung der äußeren Scheibendichtung

Diskutiere Verarbeitung der äußeren Scheibendichtung im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo an die Experten im Forum! Wir haben in der vergangenen Woche die Scheiben unserer alten Kunststofffenster von einem Fenster -...

  1. joerg uwe

    joerg uwe Gast

    Hallo an die Experten im Forum!

    Wir haben in der vergangenen Woche die Scheiben unserer alten Kunststofffenster von einem Fenster - Fachbetrieb tauschen lassen. Von 3,0 W/m²K auf 1,1 W/m²K mit entsprechendem Randverbund (warmer Kante). So weit – so gut.
    Ich hatte schon im Vorfeld darum gebeten, die alten (18 Jahre) äußeren Glasdichtung bei der Gelegenheit mit zu tauschen. Das war auch gut so, denn die meisten der Dichtungen waren schon porös und sind bei leichter Biegung gebrochen.
    Da die Ersatzteilbeschaffung nicht so einfach war, wurde anhand der alten Dichtung mehrere Muster bestellt und ausprobiert. Die am besten sitzende wurde dann verwendet.
    Nach dem Einbau der Dichtungen war ich dann irritiert welches Bild sich bot.
    Die Dichtung verläuft nicht gleichmäßig entlang der Scheibe und des Rahmens. Mal ist sie ehr weiter in die Ecke gedrückt und dann wieder nicht. Es ergibt so eine Wellenform. Sie scheint dennoch überall fest anzuliegen. Schon beim Einbau hatte der Monteur so seine Probleme und hat alle Dichtungen von außen mit einem – so wie er meint – stumpfen Messer „ausgerichtet“. Der Hinweis die Dichtungen ggf. mit etwas Spülmittel oder ähnlichen zu benetzen um eine leichtere und bessere Verarbeitung zu erreichen wurde abgelehnt. Das müsse man nicht machen.
    Nach einem stärkeren Regen habe ich jetzt an einigen Fenstern hinter der unteren äußeren Glasdichtung nun perelenförmige, sehr kleine Tropfen zwischen Gummi und Scheibe gesehen.
    Meine Frage ist nun, ist dieser geringe Feuchtigkeitseintrag durchaus normal? Die Rahmen sollten ja so aufgebaut sein, dass diese Feuchtigkeit nachher wieder abtrocknet? Ist diese Dichtung hauptsächlich für die Luftdichtigkeit oder als Schutz vor eindringendem Wasser gedacht? Oder beides gleichermaßen?
    Ist dieses wellenförmige Erscheinungsbild der Dichtungen ehr ein Schönheitsfehler oder resultieren daraus ggf. später weitere Undichtigkeiten?

    Danke für eine Meinung und noch schöne Feiertage.

    joerg uwe
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    stell mal ein bild davon ein.

    ich hätte das nicht gemacht, nur wenn es zu den alten profilen noch zugehörige dichtungen gibt, kann man das so machen. sind keine dichtungsprofile mehr verfügbar, dann sollte man das gesamte fenster tauschen.
     
  4. joerg uwe

    joerg uwe Gast

    Hallo.

    bild01.jpg bild02.jpg
     
  5. schriebs71

    schriebs71

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    Da brauchste nicht viel Bild!!! Die sind einfach zu tief reingedrückt!!!

    Grund ist, dass die Stege nicht 100% passen!!!! Also Nacharbeiten lassen!!

    Aber!!! Es ist ein optischer Mangel!!! Mehr nicht!!!! Denn das Wasser, was da rein läuft, fließt über die Entwässerung wieder raus (wenn sie da gefräst wurde!!!)

    Gruss Schriebs 71
     
  6. joerg uwe

    joerg uwe Gast

    Hallo, danke für die schnellen Antworten. Mit einen optischen Mangel könnte ich ja ggf. noch leben. Es sollen aber die geforderten technischen Eigenschaften eingehalten werden. Wie ist das mit der Luft- und Wasserdichtheit? Ist eine Nachbesserung jetzt überhaupt noch möglich? Sind die Dichtungen jetzt noch verarbeitbar? Muss ggf. noch einmal ausgeglast werden?

    joerg uwe
     
  7. schriebs71

    schriebs71

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    Welche techn. Eigenschaften sind den gefordert bei 18 Jahre alten Fenstern???

    Er hat die Verglasung gewechselt!!! Die Verglasungsrichtlinien der Hersteller müssen eingehalten wurden sein!!!

    Nachbesserung wahrscheinlich möglich!!! Das ausglasen kann, muß aber nicht nötig sein!!!

    Gruss Schriebs 71
     
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