Verband privater Bauherren sinnvoll?

Diskutiere Verband privater Bauherren sinnvoll? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo, :winken ich bin hier neu und beginne nach einigem Stöbern langsam an unserem Vorhaben zu zweifeln. Wir wollen bauen und hatten...

  1. #1 Nordlicht, 3. Januar 2006
    Nordlicht

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    Hallo, :winken

    ich bin hier neu und beginne nach einigem Stöbern langsam an unserem Vorhaben zu zweifeln. Wir wollen bauen und hatten eigentlich nicht vor, uns jetzt das Fachwissen von Experten anzueignen, um nicht auf die Nase zu fallen. Dazu bleibt neben der Arbeit leider auch nicht die Zeit, die wohl nötig wäre.

    Der Plan:
    Traumgrundstück auf Rügen in Aussicht, soll natürlich von Bodengutachter ordentlich geprüft werden und entsprechend dessen Aussagen bearbeitet werden...so schlau sind wir hier schonmal geworden und haben entspr. Angebote eingeholt :respekt

    EFH, 150 qm, genaue Vorstellungen von den Details existieren bereits und nun die Masterfrage, die hier schon X-mal gestellt wurde: Wem kann man trauen?

    Das erste Angebot kam von Viebrock und fiel zeitnah mangels jeglicher Flexibilität.
    Das zweite kam von Team-Massivhaus GmbH Büdelsdorf (machen Rohbau selbst und vergeben den Rest an SubU) und hört sich prima an - nur dass ich ja jetzt bösgläubig bin und deshalb hier gleich dazu frage: KENNT JEMAND DIESE FIRMA?? Die bieten uns bereitwillig Referenzen an und Musterhäuser von echten Bauherren und sind ansonsten sehr entgegenkommend, nur eben nicht unbedingt direkt vor Ort ansässig (stellt sich mir schon die Frage nach der Bauleitung).
    Das dritte und vierte kommt von ortsansässigen BU, die neben Rohbau mehrere Gewerke selbst machen und den Rest von "befreundeten" Unternehmen aus der Region abarbeiten. ZU meiner Überraschung hat mir der eine eine vollständige Zeichnung unseres Vorhabens gemacht und rechnet nun...spart das den Architekten??? Wohl eher nicht, oder?

    So....

    Und da wir uns fast im Tal der Ahnungslosen befinden und schon beim KV für das Grundstück an unserer durchschnittlichen Intelligenz zweifeln, meine zweite Frage:
    Ist der Beitritt in den Verband privater Bauherren sinnvoll???
    Hat da jemand bereits ERfahrungen gemacht?
    Falls wir doch bei dem GÜ landen, würde ich zusätzlich einen zweiten Bauüberwacher engagieren und das ginge ja auch über diesen Verband....

    Fragen über Fragen , ich freue mich auf Antworten und Danke im Voraus!
     
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  3. #2 Hendrik42, 3. Januar 2006
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    Leseempfehlung, das Thema Beratung kommt auch drin vor:
    Oberheims Heim, von Dietmar Treiber

    Fazit: Mitgliedschaften sind egal: es kommt drauf an, ob die Person was taugt.

    Alle Verträge unbedingt von einem Anwalt/Anwältin prüfen lassen, die was davon verstehen!

    Gruß, Hendrik
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 3. Januar 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Wem kann man trauen....

    Gute Frage, nächste Frage ;) .
    Also. Alle die für Sie bauen, wollen erstmal Ihr Bestes - Ihr Geld. Und zwar möglichst viel davon.
    In so fern stellt sich die Frage, ob Sie in der Lage sind, solche Angebote zu vergleichen? Wohl eher nicht. Also werden Sie nicht wissen, ob der mit der kleinsten Summe unterm Strich am Ende auch der ist, der am meisten fürs Geld bringt.
    Hier brauchen Sie jemanden, der solche Angebote vergleichen kann (soweit das überhaupt geht) oder noch besser jemanden, der den Firmen genau sagt, was Sie anbieten sollen.
    Da reichen ein paar Beratungsstunden von div. Baubegleitungsanbietern nicht aus.
    Auch für die örtliche Baubegleitung reichen 5 - 6 Termine für die gesamte Bauzeit nicht aus. Zwischen diesen Terminen lässt sich so mancher Murks beerdigen. So zwischen 15 - 25 Termine, je nach Ausführung und Bauzeit sind schon angesagt.
    Bleibt die Frage, können Sie dem, der da überwacht trauen.
    Hier gilt das selbe wie bei den Ausführenden.
    Referenzen erfragen.
    Hoffe Ihnen ein bissel geholfen zu haben.
    MfG
     
  5. twipsy23

    twipsy23

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    VPB oder nicht ?

    Hallo Nordlicht.

    Ich habe mein Haus 2002 fertiggestellt und kann nur sagen "Danke Internet" und "Danke Bauforen" !
    Nachdem ich mir selber gedanken über das Aussehen und die Ausstattung gemacht habe, habe ich es mit den Baufirmen besprochen und die haben mir dann ein dementsprechendes Angebot erstellt. Das konnte ich dann schon mal anhand meiner Wünsche vergleichen.
    Wegen der Baurichtlinien und Art und Weise wie gebaut wird, welche Materialien verbaut werden müssen, welche Toleranzen, welche Güte usw, die ganzen Fachlichen details, habe ich dann aus deren Leistungsbeschreibungen der Baufirmen verglichen und wo noch Fragen offen blieben, da habe ich dann die Bau-Foren und Internetseiten durchforscht. (bau.de, bauexpertenforum, baurecht, bauvorschriften, VOB, Sachverständigerseiten usw...)
    Damit war ich schon mal ein bischen schlauer !
    Nachteil bei mir war: ich komme aus Hannover und arbeite in Hamburg - sprich keine Zeit zur Baustellenbegehung ! Deshalb bin ich in den VPB eingetreten und habe einen Gutachter die einzelnen Gewerke "begutachten" lassen. Der hat mir dann die Protokolle mit den Mängeln (oder auch nicht) übergeben und ich habe meinem Bauunternehmer die Mängel angezeigt.

    Du wirst nie einen 100% korrekten Bau erleben, es sei denn, du machst ihn selbst !

    Ein Wort noch zur Antwort von Ralf:
    Es stimmt. Der Gutachter sollte so oft wie möglich den Bau begehen. Kostet halt auch pro Begehung. Bei mir war er halt nur 5x da. Im Nachhinein hätte ich mir auch 10 bis 15 gewünscht. Hat aber auch so schon gut geholfen !
     
  6. Schwabe

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    Das reicht nicht. Dann kann immer noch zuviel zugebaut werden, und keiner merkt es. Ich gehe 1 *pro Woche auf die Baustelle. Das ist dann baubegleitende Qualitätskontrolle und bietet Sicherheit für den Bauherren.
    MfG
    Schwabe
     
  7. Rolf

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    baute mit Bauträger
    Das Problem ist ja, wer kann das überwachen und was kostet es. Ein schlechter oder nicht unabhängiger Sachverständiger kann auch bei täglicher Besichtigung grobe Fehler übersehen.

    Ein Anbieter der einen Ruf zu verlieren hat gibt meines Erachtens eine gewisse Sicherheit.

    Wie viel Kontrolle wirtschaftlich sinvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.

    Die vorbeugende Wirkung ist vielleicht größer als die Wirkung der Kontrollen.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 4. Januar 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Dafür hat er eine Haftpflichtversicherung zu haben. Diese einfach mal zeigen lassen!
    Ausserdem, was ist ein NICHT UNABHÄNGIGER SV. Wird doch wohl keiner nen Angestellten des BT/GÜ als SV beauftragen oder? :confused: :confused:
    Wie soll der denn den Ruf verlieren? Schreiben Sie mal öffentlich - ohne ein entsprechendes Urteil in de Täsch - Verband XY oder SV Z ist mängelblind!
    So schnell können Sie gar nicht schaun, wie Sie ne Unterlassungsklage und ne Schadenersatzforderung wg. Rufschädigung am Hals haben - egal wer dahinter steht!
    Meinen Sie ernsthaft, irgendeine Pfuscherfirma baut plötzlich ordentlich, bloss weil sie mitgeteilt bekommt, dass da nen Kontrolletti übern Bau schreitet.
    Ichschmeissmichweg.
    Bestenfalls sagt der Chef den Leuten, wo sie schnell drüber müssen, damit der Pfusch nicht so auffällt :shades .
    Sorry, aber das sind here Wunschträume, nicht mehr. Die Wirklichkeit schmeckt bitterer.
    MfG
     
  9. Baufuchs

    Baufuchs Gast

  10. Rolf

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    Zum Beispiel der vom Bauträger beauftragte Architekt ist nicht neutral. Oder wenn Sie Pech haben ist Ihr SV n guter Kumpel des Geschäftsführers Ihres Bauträgers.

    Ich habe bei einer Suchmaschinenabfrage positive und negative Beiträge zum Verband Privater Bauherren gefunden. Damit kann ich mir eher ein Urteil bilden, als wenn ich versuche etwas über den SV Dipl. Ing. Müller herauszufinden.

    Ja das kann ich mir gut vorstellen. Wenn der Bauträger vor Vertragsabschluss von den Kontrollen weiß, kalkuliert er vielleicht auch gleich etas teurere Ausführungsbetriebe oder versucht Ihnen die Kontrollen auszureden.
     
  11. Bruno

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    Dann muss er es schon vor Angebotsabgabe wissen. Erst Kalkulation, dann Angebot, dann Vertrag.
     
  12. twipsy23

    twipsy23

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    Bitte nicht persönlich nehmen.

    Wer es sich leisten kann... !?!
    Ist alles eine Frage von: "Was ist es mir Wert ?"

    Sicherheit für den Bauherren und Qualitätskontrolle in allen Ehren, aber was nützen die, wenn der Bauherr anschliessend Pleite ist ? (bitte nicht persönlich nehmen)

    Meine Erfahrung war jedenfalls, dass ich pro Sitzung mind. 250€ bezahlen sollte.
    Nun stelle ich mir vor, der Gutachter geht 15x auf den Bau...
    ...oder wie sie, jede Woche einmal...
    Da wär ich pleite, bei 7 Monaten Bauzeit !

    Gruß,
     
  13. MLiebler

    MLiebler

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    Falsch gedacht!!
    Pleite sind Sie dann, wenn wegen nicht vorhandener vernünftiger Planung, Bauleitung und Bauüberwachung so ein Murks gemacht wird, das der Rechtsstreit und, oder die Mängelbeseitigung Ihnen die Luft abwürgt.
    Was ich nicht versteh, hier sind so viele Bauherren unterwegs die auch in leitenden Positionen tätig sind. In jedem Managment- oder Projektmanagmentseminar (das sie bestimmt besucht haben) wird einem eingebläut:
    Dinge, die ein Anderer besser erledigen kann, zu deligieren (heißt auch: die Leistung einkaufen). Und sich auf das zu konzentrieren was man wirklich gut kann.
    Warum macht Ihr´s dann nicht, sondern murkelt vor Euch hin, mit Scheuklappen, mit ner Überdosis AWG, mit einer Naivität die schon wieder amüsant ist?
     
  14. khs-hh

    khs-hh Gast

    richtig!

    @MLiebler

    das ist genau mein Eindruck. Ich habe zwar insgesamt 23T Euro an meinen Architekten gezahlt, war aber über die ganze Bauphase sorgenfrei.

    Und habe jetzt ein (bisher jedenfalls) mängelfreies Haus. Und ich glaube, dass dieses Geld sehr gut angelegt ist.

    Zum Teil habe ich es durch die penible Rechnungskontrolle wieder hereingeholt.
     
  15. #14 stingray_1, 5. Januar 2006
    stingray_1

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    Ich habe mit Team-Massivhaus gebaut UND vorsichtshalber auch einen Sachverständigen
    vom VPB 2 x dabei gehabt. Hat sich für mich als Baulaien wirklich gelohnt.

    Während der ersten Begehung wurden nur 2-3 (relativ unerhebliche) Mängel festgestellt.
    Die Mängel wurden durch Team-Massivhaus (bzw. deren Subunternehmen) umgehend beseitigt.

    Bei der zweiten Begehung waren es dann ca. 10 - 12 Mängel (auch hier zum Teil nicht so gravierend).
    Auch diese Mängel wurden umgehend beseitigt.

    Im ganzen würde ich sagen, daß sich der Einsatz des Sachverständigen bei mir auf jeden Fall gelohnt hat.
    Die kosten für beide Besichtigungen lagen bei ca. € 600,-.

    Ich und 4 weitere Familien aus dem gleichen Baugebiet würden wohl wieder mit Team-Massivhaus bauen.
    (Ich hoffe, ein weing Schleichwerbung ist hier im Forum erlaubt, vor allem da ich KEIN Mitarbeiter
    von Team-Massivhaus bin, sondern nur ein zufriedener Bauherr...)


    Gruß Joe


    http://www.die-jaegers.de

    .
     
  16. Schwabe

    Schwabe

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    Kein Ersatz aber Sicherheit für den Bauherren. "Besichtiger" sollte man sich wirklich nicht nehmen, da stimme ich Ihnen zu. Besser sind BSV odgl.
    Was ist und woran erkennt ein Bauherr, der meist nicht vom Fach ist, einen ordentlichen Bauleiter ?? Dann geben Sie doch mal eine Checkliste für den Bauherren raus. Woran erkennt der Bauherr, ob das von der Bauleitung Gesagte stimmt ??
     
  17. Schwabe

    Schwabe

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    Da haben Sie einen sehr sehr sehr teuren Kollegen erwischt!!!!
    Außerdem: Bei mir ist hinterher eben nicht (!!!) der Bauherr pleite weil vielleicht noch zig Mängel vorhanden sind, die Zahlung aber bereits geleistet wurde.
     
  18. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Mit

    ordentliche Bauleitung meine ich eine vom BU unabhängige Bauleitung, welche die üblichen Bauleitungsaufgaben wahrnimmt, z.B. Koordination der Gewerke/Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs/Prüfung auf Plan- und vertragskonforme Ausführung/Einhaltung der techn. Vorschriften/a.R.d.Technik etc.

    Diese Bauleitung kann der Architekt oder (bei GU/GÜ Bauten) ein vom Bauherrn getrennt beauftragter u. bevollmächtigter BauIng/Sachverständiger übernehmen. Dann aber (GU/GÜ-Bauten) wieder mit der Einschränkung, das nur Kontrollen/Prüfungen/Mängelrügen/Überwachung d. Mängelbeseitung mögl. sind.

    Problematische ist es bei BT Bauten, denn da fehlen dem (dann) Käufer die Bauherrenrechte.
     
  19. #18 VolkerKugel (†), 15. Januar 2006
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Ich krieg´ hier die Krise!

    Was bitte hat mein Berufsstand in den letzten Jahren getan, dass sich Bauwillige heute erst mal ins Internet stürzen und dann zu Fertighausfirmen pilgern?

    Sicher haben wir auch ein paar schwarze Schafe unter uns aber es kann doch nicht so schwer sein einen "normalen" Architekten zu finden, der sein Handwerk versteht, unabhängiger Treuhänder und Sachwalter seines Bauherrn ist, ihm bei der Entscheidung hilft, was denn nun wirklich "preiswert" (und nachhaltig) ist und sein Honorar allemal wieder reinholt!
     
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  21. #19 Baufuchs, 15. Januar 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Januar 2006
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    @ H. Kugel

    Einfache Antwort: Nichts!
    Nachtrag:

    Z.B. finden in unserer Region regelmässig kleine Immobilienmessen in den Geschäfsträumen der örtl. Banken statt. BT/GU/GÜ´s nutzen diese Gelegenheit, um sich den Bauinteressenten zu präsentieren. Teilnahme kostet -ausser Anwesenheit Samstag/Sonntag- nichts.

    Teilnehmende Architekten: Keine

    Anteil Architektenhäuser in Baugebieten vielleicht 3%. Noch Fragen?
     
  22. #20 VolkerKugel (†), 15. Januar 2006
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Da haben Sie - leider - völlig Recht!

    Es stimmt, dass wir "Nichts!" im Bereich Einfamilienhausbau getan haben, um etwas gegen die unterschwellige Fertighauswerbung (wozu brauchen Sie einen teuren Architekten?) zu setzen. Dazu ist unsere "Lobby" (im Vergleich z.B. mit Rechtsanwälten etc) auch viel zu klein und finanziell zu schwach. Es ist uns qua Berufsordnung auch verboten, vergleichende oder "aufdringliche" Werbung zu betreiben.

    Zum Thema: Verband privater Bauherren sinnvoll?
    Sinnvoll ja für den, der sich der "Architekten brauchen wir nicht"-Gemeinde nun einmal schon angeschlossen hat und auch nicht mehr austreten will.
    Wenn er aber glaubt, mit einigen Baubegehungen Qualitätssicherung zu erhalten, liegt er schief.
    Bauüberwachung (gemäß Lph 8 der HOAI) ist was ganz anderes (Detail-Aufzählung darf ich mir hier ersparen).
    Der Architekt haftet hier für seine Arbeit und steht im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung mit seiner Versicherung auch dann noch dafür ein, wenn Bauträger und Unternehmer insolvent sind.
    Der "Baubegleiter" hat keine Versicherung!
     
Thema: Verband privater Bauherren sinnvoll?
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