Verfugen von Sockelleisten

Diskutiere Verfugen von Sockelleisten im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Halloi zusammen, nachdem ich am Wochenende meinen den Boden meines Kellers gefliest habe, stehen jetzt noch die Sockelleisten und das Verfugen...

  1. #1 Tschiersche, 10. November 2010
    Tschiersche

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    Halloi zusammen,

    nachdem ich am Wochenende meinen den Boden meines Kellers gefliest habe, stehen jetzt noch die Sockelleisten und das Verfugen auf der Agenda.

    Jetzt stellt sich die Frage, verfugt man erst den Boden bevor man die Sockelleisten klebt?

    Wie verfugt man denn die Sockelleisten und gewährleistet das die Denhungsfuge zwsichen Wand und Bodenbelag frei bleibt, so dass ich sie abschließend mit Silikon verfugen kann?

    Vielen Dank für eure Antworten.
     
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  3. #2 Tschiersche, 10. November 2010
    Tschiersche

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    ... Zusatz...

    Hallo noch ein Nachtrag,

    muss ich für die Sockelleisten die Wand auch mit Haftgrund vorbehandeln wie den Estrich auch?

    Es handelt sich um Wände eines Fertigkellers die verputzt sind.

    mfg
    Tschiersche
     
  4. operis

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    Ja, auch hinter dem Sockel grundieren.

    Erst den Boden verfugen, dann...
    den Randdämmstreifen abschneiden,...
    nun den Sockel incl. aller Vorarbeiten verlegen,...
    nun den Sockel verfugen und dabei...
    die Wand/Bodenfuge auskratzen, also das Fugenmaterial wieder raus holen.

    Der Sockel darf die Bodenfliese nicht berühren, also Keile verwenden.


    Operis
     
  5. platte

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    Wir stellen immer erst den Sockel bevor der Fussboden gefugt wird.Dann kommen bei uns die Silkonfugen.Danach wird dann Fussboden und Sockel verfugt.
    Vorteil dabei ist,das kein Fugenmaterial zwischen Boden bzw.Sockel und Wand gelangen kann.
    2.Vorteil man braucht nicht 2mal mit verfugen anfangen.
     
  6. Lukas

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    Hey, Platte!

    Lies mal, was Operis schrieb. Merkste was?

    Gruß Lukas
     
  7. platte

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    Hey Lukas ich kann schon lesen.Wenn du genau liesen würdest hättest du bemerkt das ich das Silikon vor der starren Verfugung mache und mir somit das auskratzen sparen kann.:think
     
  8. Lukas

    Lukas

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    ...weil Du der Gott bist, der weiß, wohin die Pampe geht.:respekt

    Gruß Lukas
     
  9. platte

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    Wo bitte soll,denn die Fugenmasse hin,wenn da schon eine Hinterfüllschnur ist und das Silikon?

    Bist Du Gott das du dir ganz sicher sein kannst,das du beim auskratzen nicht einmal das Dichtband beschädigst?
     
  10. Lukas

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    Der war gut. :)
     
  11. #10 Rudolf Rakete, 14. November 2010
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    Versteh ich nicht wenn ich den Randdämmstreifen beim Verfugen stehen lasse und ihn erst danach abschneide, muß ich doch nix mehr auskratzen.......:bef1006:
     
  12. #11 Carden. Mark, 14. November 2010
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    man(n) beachte die Reihenfolge.
     
  13. #12 Rudolf Rakete, 14. November 2010
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  14. operis

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    Ich kenn Plattes Variante, hat genau 2 Nachteile.

    1. Bei bestimmten Fugenmassen (Quarzsandhaltig) schwäche ich schonmal die Silikonfuge durch mechanische Reibung.

    2. Bei bestimmten Bauteilen kann ich wirklich nicht sehen, wo die Brühe hinläuft. Speziell bei großen Flächen wird der Fugenmörtel oft recht dünn eingestellt.


    @Platte

    Auskratzen mit einem Holz, bitte nicht mit einem Messer. :-)

    Operis
     
  15. Fliese63

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    -Randdämmstreifen auf den Boden klappen
    -Sockel verlegen
    -Rdämmstreifen an Oberfläche Sockel abschneiden
    -alles verfugen
    -Randdämmstreifen soweit in der Fuge versenken bis der erforderliche Querschnitt für die Silikonfuge erreicht ist
    -zum Schluß Fuge mit Dichtstoff ausspritzen

    Wenn es so nicht möglich ist, muß sorgfälltig gearbeitet werden damit o.g. Fehlerquellen vermieden werden.

    Nur eines kann ich nicht unterstützen, Dichrtstoff vor dem Zementverfugen einbringen, denn Zement haftet nicht am Dichtstoff sondern umgekehrt.
     
  16. platte

    platte

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    @Fliese63:Und wie gross sind dann Deine Silikonfugen,wenn Du den Randdämmstreifen umklappst und darauf dein Sockel kommt?:mega_lol:
     
  17. operis

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    So ein Schwachsinn, der Randdämmstreifen ist 8 mm dick, wenn ich da einen Sockel raufstelle und die Dämmung in den ersten Monaten nachgibt, dann steht der Sockel 10 mm über dem Belag.

    Sorry 63, geh mal in Dich und schreibe hier nicht so einen Scheiss.

    Operis
     
  18. Lukas

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    Aber der ist doch Meister! :D :mega_lol:

    Gruß Lukas
     
  19. #18 Carden. Mark, 1. Januar 2011
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    Die dicke Fuge kann besser weitere Bewegungen aufnehmen - aber bei der Fugendicke erschlägt die der Bauherr.
     
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  21. operis

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    Oder der Architekt...


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  22. Fliese63

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    @Platte die Silikonfuge soll im Querschnitt quadratisch sein. Eine Dreiflankenhaftung ist zu vermeiden.

    Wenn man bedenkt das die Dichtstoffe im ausgehärteten Zustand eine Dehnung von ca. 20% ( je nach Produkt) des vorhandenen Fugenquerschnittes zulassen, dann sollte die Silikonfuge in etwa 8-10mm breit (@Platte, wenn du die Breite mit "gross" gemeint hast) sein.

    Sollte die von mir oben vorgestellte Technologie aufgrund des vorhandenen oder auch nicht mehr vorhandenen Dämmstreifens nicht möglich sein, dann siehe letzten Absatz des besagten Beitrages.

    Bei vielen Bodenkonstruktionen wird auf Grund der Zusammendrückbarkeit der verwendeten Dämmstoffe die Silikonfuge überdehnt, so das es nach der Fertigstellung des Estrich bis zum Abschluß der Setzungserscheinungen (1-2 Jahre, je nach Art der Kostruktion, der vorhandenen Lasten und Verkehrslasten)oft zum Abriß der Silikonverfugung kommt.

    Diese Erkenntnis sollte den Fachmann nicht dazu verleiden, zu schmale und somit nicht fachgerechte Silikonfugen herzustellen, da das dann beim Zer- oder Abeissen der Silikonfugen als Begründung aufgeführt werden kann und nicht die Setzungserscheinungen als Ursächlich angesehen werden.

    Man kann natürlich versuchen andere Regelungen zu vereinbaren (Silikonfugen zu einem späteren Zeitpunkt herstellen, schmale Fugen ausführen damit sie nach einer eventuellen Setzung nicht zu mächtig aussehen u.ä.), daß ist jedoch aufgrund mangelnder Kompromissbereitschaft der Bauherren oder wegen vertraglicher Hindernisse u.ä. in der Praxis oft schwierig.
     
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