Vergleich Dachsteine und Dämmung bei Sanierung

Diskutiere Vergleich Dachsteine und Dämmung bei Sanierung im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich hätte da mal 2 Fragen an die "Dachexperten" in diesem Forum..... Als erstes eine Frage zu Dachsteinen (Beton soll es schon sein,...

  1. Kuddel45

    Kuddel45

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    Hallo,

    ich hätte da mal 2 Fragen an die "Dachexperten" in diesem Forum.....

    Als erstes eine Frage zu Dachsteinen (Beton soll es schon sein, keine Ziegel). Ich habe mir verschiedene Muster zukommen lassen. Die unterscheiden sich nur minimal im Aufbau und Farbe. Doch die Beschichtung scheint in der Tat anders zu sein. Bei dem einen Produkt, bilden sich auf der Oberfläche kleine Wassertropfen, beim anderen nicht. Letzterer sieht bzw. wirkt natürlich trockener, während der andere noch Wassertropfen hat. Ich hab mal ein Beispielbild: [​IMG]

    Kann man daraus irgendetwas schlussfolgern? Um nicht die Namen zu nennen, der eine ist in "longlife" und der andere in "protagon" Qualität. Oder verhält es sich quasi wie beim Autolack, da perlt das Wasser ja auch vom polierten Auto ab, ist dafür scheinbar aber auch längere Zeit nass.

    Zu meiner zweiten Frage...

    Das Dach soll natürlich auch gleich gedämmt werden. Da die Maßnahme neue Dacheindeckung und Dämmung von der KfW gefördert wird, müssen hohe energetische Standards erreicht werden. Daher wird es auf eine Zwischen-/Aufsparrendämmung hinauslaufen.
    Nun sehe ich hierbei als Problem aber den Balkon. Dieser ist quasi "unterm Dach". Siehe Foto:[​IMG]
    Auf dem Foto kann man zufällig auch sehen, wo ich das Problem sehen werde, über dem Balkon hat sich bei dieser Witterung Kondenswasser gebildet.
    Wenn man nun ganz "normal" das Dach dämmen würde, dann würde man ja auch den kalten Balkon mit dämmen. Der Spitzboden geht ja über den Balkon hinaus und am Ende ist über dem Balkon ja nur eine Faserzementplatte. Das würde ja nach meinem laienhaften Verständnis energetisch mehr als suboptimal sein??? Wie kann man das lösen? Ich hatte als Idee, das man den Teil vom Spitzboden, der über dem Balkon ist abtrennt. Die Abtrennung würde dann über der Balkontür-/mauer bis in die Spitze des Daches führen. Das könnte man ja sicherlich im Leichtbau hinbekommen, OSB Platten o.ä. mit entsprechender Dämmung. So hätte man den kalten Teil des Dachbodens abgetrennt. Ich hoffe es kann überhaupt jemand nachvollziehen was ich meine... :yikes

    Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar!

    Viele Grüße Kuddel
     
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  3. Kalle88

    Kalle88

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    Versteh die erste Frage nicht, worum geht es jetzt? Was die bessere Beschichtung ist?

    Zu der zweiten Frage: Wie wäre es, wenn man das Dreieck einfach entfernt und den Balkon bis unter den First verkleidet? Bleibt trotzdem der Punkt, dass das Detail ne Planung bedarf. Wo und wie kann ich die Luftdichtigkeit herstellen, was ist mit Wärmebrücken usw. Aber da tuen sich dann am Ende noch andere Dinge auf, die durchdacht werden müssen. Bevor man da überhaupt eine Dachpfanne vom Dach wirft...
     
  4. Kuddel45

    Kuddel45

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    Ja zum Beispiel, ich hatte mir erhofft, dass es hier jemanden gibt, der Erfahrungen mit den verschiedenen Produkten hat. Hautsächlich geht es mir um einen Schutz vor Vermoosung etc.

    Bis unter den First verkleiden würde glaub ich nicht gehen, da wären glaub ich noch die Kehlbalken, die dagegen sprechen, die wären denn ja in diesem Bereich im Freien?

    Wie könnte man denn evtl. eine vernünftige Lösung herbeiführen?
     
  5. Friedl1953

    Friedl1953

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    Je geschlossenpooriger und glatter die Oberfläche um so weniger Moos.

    Warum nicht, die Kehlbalken können doch frei liegen. So einen geschlossenen nicht revisierbaren Kasten möchte ich nicht haben.
     
  6. Kalle88

    Kalle88

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    Ganz ehrlich? Ich halte diese Beschichtung für nichts anderes als Marketing. Ich kenne zumindestens keine die effektiv und auf Dauer vor Vermoosung schützt. Selbst ne glasierte Pfanne dürfte zumindestens einen grünen Schleier bekommen. Die sinnvollste Variante ist wohl die Bäume die dicht am Gebäude stehen zu fällen. Ob das so einfach ist steht auf nem anderen Blatt.



    Ob die und wie das möglich ist sagt dir dein freundlicher Statiker. Evtl. haben deine Kehlbalken garkeine statische Erforderniss, dann könnte man sie auch einfach entfernen. Aber genau das meine ich mit Planen, sollte es doch erforderlich seien, kann man immer noch über Alternativen nachdenken. Oder, wie Friedl schon sagte, man lässt sie eben frei bewittert, evtl. durch besser geeignetes Holz ersetzen. Vom chemischen Holzschutz halte ich nämlich recht wenig. Man kann es auch so belassen und sich dadrauf eine Lösung überlegen. Ihre, mit der abgetrennten Wand halte ich aber für kontraproduktiv, gerade was das Schaffen von Wärmebrücken angeht.
     
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