Verhältnis installierte Leistung, thermisch (kW) zu Heizwärmebedarf (kW/m2a)

Diskutiere Verhältnis installierte Leistung, thermisch (kW) zu Heizwärmebedarf (kW/m2a) im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Liebes Forum, ich habe eine Frage zu der Auslegung einer fiktiven Heizungsanlage, bzw genauer gesagt zu den o.g. Werten, bzw. wie diese...

  1. #1 IkarusDelpaso, 22. September 2015
    IkarusDelpaso

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    Liebes Forum,

    ich habe eine Frage zu der Auslegung einer fiktiven Heizungsanlage, bzw genauer gesagt zu den o.g. Werten, bzw. wie diese zusammenhängen.

    Angenommen ich habe ein Haus, mit einem Jahresheizwärmebedarf von 80 kWh/m2a (TW+H). Dieses Haus soll mit einer Geothermie Anlage betrieben werden, über eine Wärmepumpe mit einem COP von 3,5.

    Wie kann ich denn nun die zu installierende Leistung der Sonden in der Erde errechnen?

    Ich stehe wahrscheinlich gerade einfach nur auf dem Schlauch, aber ich bekomm es nicht mehr zusammen in meinem Kopf…

    Vielen Dank!

    Stefan
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 22. September 2015
    Achim Kaiser

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    Zum gefühlten 234.987.345.567 Mal ...
    Nach den EnEV-Werten GAR NICHT !

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. #3 IkarusDelpaso, 22. September 2015
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    Hallo Achim,

    Danke für die Antwort....;)
    kannst du mir denn dann sagen wie es geht?
    Falls dir die Angaben zu meinem fiktiven Haus nciht ausreichen, kannst du gerne weitere Annahmen treffen...
     
  5. #4 Achim Kaiser, 22. September 2015
    Achim Kaiser

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    Grundlage für alle Dimensionierungen einer Heizungsanlage ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. #5 IkarusDelpaso, 22. September 2015
    IkarusDelpaso

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    Dann gehen wir mal davon aus, dass die Heizlast nach DIN EN 12831 120 kw/m2a entspricht.
    Jetzt muss ich den Weg über die WP bis in den Boden gehen...
     
  7. #6 Achim Kaiser, 22. September 2015
    Achim Kaiser

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    Dumm nur dass die Berechnung nach EN 12831 keine kW/m²a liefert ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. flehmann

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    Die Heizlast wird nicht kW/m² sondern in W oder KW angegeben.
     
  9. R.B.

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    aber so was auch....diese blöde EN12831. :mega_lol:

    wobei kW/m2*a mal was ganz neues wäre. Leistung dividiert durch Zeit, da wird mal wieder die Physik neu erfunden. :D
     
  10. flehmann

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    ups, das a hab ich glatt übersehen. Hab aber auch schon bei /m² abgeschaltet.
     
  11. #10 IkarusDelpaso, 22. September 2015
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    Ach Leute…
    dann gehen wir mal davon aus, dass die Heizlast nach DIN EN 12831 120 KW entspricht….

    irgendwie habe ich hier mehr erwartet als dumme Sprüche und blöde Kommentare. Oder habe ich, (bzw vllt auch ihr) den Sinn dieses Forums nicht verstanden?
     
  12. Skeptiker

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    Ich würde bei einem EFH durchschnittlicher Größe, nach welchem hier typischerweise gefragt wird, nicht davon ausgehen, dass dessen Heizlast 120 KW entspricht!



    mit skeptischen Grüßen!
     
  13. R.B.

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    Das reicht für einen ganzen Straßenzug.

    Was erwartest Du bei so einer Fragestellung die hinten und vorne keinen Sinn ergibt?

    Man errechnet eine Heizlast nach EN12831, sagen wir mal 10kW. Dann wählt man einen Wärmeerzeuger der in der Lage ist diese Leistung abzudecken. Bei einer WP dimensioniert man dazu noch die notwendige Quelle, bei Erdsonden über die mögliche Entzugsleistung des Erdbodens und die Betriebsweise der WP. Das kann man nicht mit 1 oder 2 Zahlen und ein paar Sätzen erschlagen, dazu gehört mehr.
     
  14. flehmann

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    Die Heizlast gibt an wieviel Watt benötigt wird dein Gebäude, bei deiner Normauslegungstemperatur deines Ortes die von dir gewünschte Raumtempertur zu halten. (Ausgleich aller Verluste durch Gebäudehülle, Lüftung u.s.w.) Jetzt addierst du noch dein WW Bedarf und du hast die Leistung die die WP benötigt.
    Und den Rest liest du hier.
    http://www.haustechnikverstehen.de/auslegung-sole-wasser-waermepumpe-erdwaermesonden/
     
  15. #14 IkarusDelpaso, 22. September 2015
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    Ich bin mir nciht sicher, ob die Fragestellung keinen Sinn ergibt.
    Es geht um eine unsanierte Zeile aus den 50er Jahren, die eine Heizlast hat die in etwa 110 kW entspricht. Also lagst du mit deinem Straßenzug nicht ganz falsch.
    Die Entzugsleistung aus dem Erdreich is 'über den Daumen' 50 W/m, soweit ich weiss..
    Eine mittlere WP hat einen GOP von 3,5.
    Mit diesen Daten kann mir jeder Handwerker sagen wieviel Sonden ich setzen muss, um die 110 kW zu bekommen. Gerne können wir auch von einem normalen EFH mit einer Heizlast von 10 ausgehen, wenn es die Rechnung übersichtlicher macht.

    Danke!
     
  16. R.B.

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    Abgesen davon, dass ein COP von 3,5 unterirdisch wäre, das erreicht jede vernünftige LWP, kannst Du nicht einfach mit 50W/Bohrmeter rechnen so lange der Untergrund unbekannt ist. Es könnten genau so gut 80W/m sein.
    Wieviele Sonden zu setzen sind, das ergibt sich auch noch aus anderen Parametern. Meist wird eine Bohrtiefe von 100m pro Sonde geplant, alles was tiefer ist, wird aufgrund berbaurechtlicher Genehmigungen aufwendiger.

    So, dann kriegst Du aus einer Sonde sagen wir mal 5kW und für die 110kW brauchst Du eben 22 Sonden. Diese müssen einen ausreichenden Abstand haben und dürfen sich nicht gegenseitig beeinflussen. So lange UNtergrund etc. unbekannt sind, lohnt es nicht die Berechnung über die Kälteleistung zu vertiefen.
     
  17. #16 IkarusDelpaso, 22. September 2015
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    Hallo RB,
    vielen Dank für diese Aussage. Damit kann ich doch shconmal was anfangen ;)
    Wenn ich jetzt wirkloch 110 kW Enzugsleistung aus der Erde ziehen kann, mit 22 theoretischen Sonden...benötige ich die Wärmepumpe nur für die Änderung des Temperaturniveaus, des Wärmeträgers? also hat die WP keinen Einfluss auf die Sondenzahl?
     
  18. R.B.

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    Die WP selbst nicht, aber die Leistung der WP. Ob Du nun 1 WP mit 110kW vom Hersteller x oder vom Hersteller y hast, die Unterschiede sind marginal.
    Bei dieser Leistungsklasse würde man sowieso nicht mit einer einzigen WP arbeiten sondern mit mehreren. Das kostet vielleicht ein paar Euro mehr, macht die Sache aber einfacher. Für die Energieübertragung braucht man eine Menge Wasser, bzw. in den Sonden eine Menge Sole. Das gibt dann armdicke Rohre zu den Verteilern.
    Geht nicht, gibt´s nicht. Man muss sich das Leben aber nicht unnötig schwer machen. Stichwort: Hydraulik
     
  19. Achim Kaiser

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    Und was soll das bringen in so nen unsanierten Käse der zwangsläufig hohe Heizflächentemperaturen braucht ein temperatursensibles Heizsystem wie eine Wärmepumpe einzusetzen um dann mit bescheidensten Arbeitszahlen rumzugurken ?

    Da mach ich mir um die Erdssonden keinen Kopf ... sondern um das passende Wärmeerzeugersystem und das heisst bei solchen Grundvoraussetzungen allerhöchstens in einem sehr speziellen Ausnahmefall Wärmepumpe.

    "Glücklich" wird bei solchen Grundvoraussetzungen allerhöchstens der Stromlieferant ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  21. SirSydom

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    120kW hört sich für mich nach einer Größenordnung an, wo man doch gerne auch mal über KWK oder eine Gas-WP oder sowas nachdenken kann..
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Bei solchen Leistungen kommen mir immer automatisch "Hackschnitzel" in den Sinn. Je nach Lagermöglichkeit und Bestellmenge kann man hier für 3Ct. bis 3,5Ct./kWh heizen. Bei 120kW gehen da sicherlich pro Jahr um die 350SRM Hackschnitzel durch den Schornstein, gegenüber anderen Brennstoffen hat man da ruckzuck 5-7T€ pro jahr gespart.
     
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