Verkauf von Grundstück

Diskutiere Verkauf von Grundstück im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen! Ich bin neu hier und habe eine Frage, die den Verkauf unseres Grundstücks betrifft: Ein Bauunternehmer ist an uns...

  1. Atilla1

    Atilla1

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    Hallo zusammen!

    Ich bin neu hier und habe eine Frage, die den Verkauf unseres Grundstücks betrifft:

    Ein Bauunternehmer ist an uns herangetreten und hat offensichtlich einen Kaufinteressenten für unser Grundstück.

    Nun schreibt er mir, dass wir ihm einen Teil des Geldes überweisen sollen, das wir für das Grundstück erhalten werden. Er erklärte es so, dass er das Grundstück subentioniert, damit es gekauft wird - der Käufer an uns zahlt und wir ihm dann einen Teil zahlen.
    Beispiel: Kaufpreis Grundstück 95000 wird an uns gezahlt (steht auch so im Kaufvertrag) und wir zahlen anschließend 5000 an den Bauunternehmer.
    Die 5000 sind steuerlich absetzbar - sagt er.

    Ich habe davon nie was gehört - vllt jemand hier im Forum?

    Danke und viele Grüße
     
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  3. FamilieK

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    Ich verstehe das als Provision. Er findet einen Käufer für euer Grundstück und möchte als Vermittler (den ihr wahrscheinlich gar nicht beauftragt habt) 5.000 EUR von euch haben.

    Subventioniert wäre das Grundstück ja nur, wenn das Bauunternehmen Grundstück zu einem günstigen Preis verkauft weil der Käufer das Haus über ihn dann auch bauen lässt.

    Wenn du mit dem Verkaufspreis und den 5.000 EUR zufrieden bist, kannst du es machen.

    Ich persönlich gehe aber davon aus, dass das Bauunternehmen das Grundstück unbedingt für seinen Kaufinteresseneten haben möchte um mit ihm darauf bauen zu können. Das heißt für mich, dass ihr die 5.000 EUR Zahlung ablehnen könnt und er höchstwahrscheinlich dennoch das Gründstück kaufen wird... ansonsten geht der Auftrag oder viel Zeit verloren weil kein anderes passenden Gründstück rechtzeitig vorhanden ist. Die 5.000 EUR sind für ihn ein Extrageschäft (versuchen kann er es ja :D )

    Fazit: Zappeln lassen und nicht auf die 5.000 EUR Provision eingehen (wenn ihr das Bauunternehmen nicht zum Verkaufen des Grundstücks beauftragt habt). Später dann den vollen Verkaufspreis kassieren ohne zu zahlen.

    Meinung als Laie!
     
  4. papabaut

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    Wieviel ist das das Grundstück wert? Ist das Kaufangebot denn realistisch?
     
  5. Atilla1

    Atilla1

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    Danke für die Antwort!
    Und ja: wir haben ihn NICHT beauftragt! :-)

    Wir haben quasi nichts mit dem Bauunternehmen zu tun - auch der Vertrag würde nur zwischen uns und SEINEM Kunden geschlossen werden. Er ist nur der Vermittler.
     
  6. FamilieK

    FamilieK

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    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es bei uns ähnlich war.

    Wir wollten ein kleines Grundstück haben. Leider war es ein großes mit 1.300 m². Es fand sich schnell ein Interessent. Der hatte schon alle Hauspläne fertig aber kurz vor Baubeginn sein Grundstück verloren.
    Das Bauunternehmen wollte dann schnell die andere Hälfte von uns haben. Haben dann die Teilung gemeinsam vorgenommen. Die hätten aber so oder so das Grundstück gekauft.

    So ist es bestimmt bei euch auch. Wenn die das Grundstück haben wollen, werden die Interessenten sich mit euch in Verbindung setzen. Wenn das Bauunternehmen dem Interessenten nicht eure Kontaktdaten geben will weil er kein 5.000 EUR bekommt, einfach ein großes Schild mit euren Kontaktdaten aufs Grundstück stellen. Dann kommt der Interessent an euch dran :)
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Dann entspricht das wohl einer Art Provision.

    In wieweit das steuerlich zu berücksichtigen ist, dazu müsstest Du Deinen Steuerberater fragen. Nachdem es sich hier um einen privaten Verkauf handelt...

    Gruß
    Ralf
     
  8. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Er subventioniert das Grundstück nicht, er macht es um die 5.000 teurer.
    Zumindest dann, wenn Du diesen Betrag auf deinen Wunschverkaufspreis aufschlägst.

    Sag ihm, er kann es für seinen Kunden haben, wenn er dir 5.000.- € Provison zahlt:winken
     
  9. Atilla1

    Atilla1

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    Das Kaufangebot ist realistisch, ja!

    Bin ja etwas "beruhigt", dass ich mit meiner Meinung nich allein bin.

    Ich werde es mal drauf ankommen lassen.
    Wir haben ja das Glück, dass wir mehrere Interessenten haben - somit sind wir nicht auf den Bauunternehmer angewiesen
     
  10. perseus

    perseus

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    An Attila1, Habt ihr denn versucht mal das Grundstück zu inserieren, also mal ausgetestet was man als Kaufpreis realisieren kann? Nicht immer hat man eine wirkliche Vorstellung davon, was andere bereit wären zu zahlen. Und für ein paar Euro Kosten kann man ja eventuell einen höheren Preis rausschlagen und auch die Provision nicht zahlen...
     
  11. Julius

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    Genau das wollte ich auch vorschlagen:
    Denn so herum wird ein Schuh draus!
     
  12. Musketier

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    Steuerlich absetzbar dürfte der Betrag auch nur sein, wenn das Grundstück in der Spekulationsfrist an und wieder verkauft wird.
    Ist das so wird folgende Rechnung aufgemacht:

    Verkaufspreis - Verkaufskosten (z.B.Vermittlerprovision)
    abzüglich
    Summe aus Kaufpreis+ Anschaffungsnebenkosten
    = Gewinn/Verlust

    Genaue Infos gibts beim Steuerberater.
     
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  14. Atilla1

    Atilla1

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    Der Bauunternehmer kam aufgrund unseres Inserats auf uns zu. Ursprünglich "verlangte" er, dass wir ihm das Grundstück reservieren. Das haben wir natürlich nicht getan. Für uns gilt: wer zu erst kommt, mahlt zuerst!
    Und da alle Interssenten bereit sind, unseren Preis zu zahlen, haben wir quasi die Wahl.
    Wie gesagt: wir haben den Bauunternehmer nicht beauftragt, einen Käufer zu finden. :-)
     
  15. RingoStar

    RingoStar

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    Wenn jeder Interessent bereit ist euren Preis zu zahen würde ich mal mit dem Preis hochgehen. Es sei denn ihr habt was zu verschenken.

    Grüße,
    RINGO
     
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