Verlegeabstand Fussbodenheizung

Diskutiere Verlegeabstand Fussbodenheizung im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir sind gerade dabei ein KfW 70 Haus zu errichten. Dieses soll mit Gas über die Fussbodenheizung beheizt werden. Jetzt zu...

  1. bajujo

    bajujo

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    Hallo zusammen,

    wir sind gerade dabei ein KfW 70 Haus zu errichten. Dieses soll mit Gas über die Fussbodenheizung beheizt werden.
    Jetzt zu meiner Frage:
    wie hoch muss der Verlegeabstand sein. Anbei die berechneten Werte der Firma.
    Kann man diese irgendwie nachvollziehen und wenn ja, sind die optimierbar? Es soll nicht an paar Euros scheitern und in paar Jehren bereut werden.

    http://s1.directupload.net/file/d/3397/yrzoa48c_jpg.htm
    http://s1.directupload.net/file/d/3397/2m8bm6bi_png.htm

    Vielen Dank im Voraus.
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 1. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Wie hoch ist die berechnete Vorlauftemperatur ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. bajujo

    bajujo

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    Laut Bauleitung 40 Grad.
     
  5. Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    bei Gasheizung relativ egal (edit: nicht so wichtig wie bei WP), aber wenn Du mal auf WP umsteigen willst, wäre niedrigere VL besser (bessere Effizienz), Das widerum würde einen engeren Verlegeabstand benötigen. Dabei aber auch nicht zu eng werden wg. Überdeckung..
    35/28 würde ich anstreben, wenns mit vernünftigen Abständen (> 8cm) realisierbar ist...
     
  6. #5 Achim Kaiser, 1. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Bäder ohne zusätzliche Heizflächen ?

    So ganz grundsätzlich sieht das ganz ok aus.
    Ob man da noch ein Qäntchen holen kann sieht man nur in der Berechnung.
    Limitierender Faktor dürften die Bäder sein.

    Wenn man das auf 35 Grad absenken könnte - wäre es top.
    In den Kinder- und Schlafzimmern würde ich noch über ne Randzone nachdenken
    um die Hauptflächen absenken zu können.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    oft nimmt man dann noch einen Handtuchheizkörper dazu um die Raumheizlast abzudecken
     
  8. bajujo

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    Ich würde es nicht ausschließen in einigen Jahren WP zu installieren. Was wäre da die Empfehlung? Laut Bauleitung, könnte die Vorlauftemeratur auf 35 gesenkt werden.
     
  9. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    wie Achim sagt: das Problem sind oft die Bäder.
    Es wird für Dein Haus eine raumweise Heizlastberechnung nach EN 12831 geben. Darau geht hervor, wieviel Energie jeder Raum braucht, um bei Auslegungstemperatur die gewünschte (!) Temperatur zu erreichen. Für Bäder sind hier oft 24° vorgesehen. Mit der üblicherweise geringen Bodenfläche im Bad und zudem geringen VL Temp. wird es hier eben oft schwierig ausreichend Heizschlangen unterzubringen; der Verlegeabstand soll ja wie gesagt auch nicht zu klein werden.
    Ich würde, falls möglich, mir das mit 35° mal rechnen lassen und schauen, wieviel es fehlt.
    In den Bädern kann man zur Not eben noch einen Handtuchheizkörper in den FBH Kreislauf einbinden der die Fläche etwas vergrößert, oder eben auch mit z.B. 22° Zieltemperatur leben.
    Ich pers. habe damit kein Problem; ich hab die Heizkurve auf den Referenzraum (WZ) ausgelegt. Damit hat das Bad fast zwangsweise eine zu geringe VL Temp um die 24° zu erreichen...ich hab im Bad die gleiche Temp. wie in den übrigen Wohnräumen.
     
  10. #9 Achim Kaiser, 1. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Das ist bei 35° VL ziemlicher Bockmist .... dann kann man auch gleich 2 Heatbulbs zusätzlich installieren, die bringen genauso viel.
    Handtuchheizkörper *rein elektrisch* mit Regelthermostat und Zeitschaltuhr *programmierbar* damit man gezielt zu den Nutzungszeiten den Raum anheben kann ... oder gebläseunterstützte Variante (aber immer Temperatur und nach der Uhrzeit regelbar !).

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  11. R.B.

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    Dann mach´ das.

    Der Rest sieht plausibel aus, für die Bäder wird man aber um zusätzliche Heizflächen nicht herum kommen. Der Planer muss sich da absichern, egal ob später 24°C RT im Badezimmer sinnvoll sind oder nicht. Wenn er das nicht berücksichtigt, hat er später die A...karte gezogen wenn Frauchen beim Duschen mal friert.

    Das wird dann wohl auf einen VA irgendwo um 10-15cm hinauslaufen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. ralf9000

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    für das Bad? Er hat doch jetzt schon bei 40°C eine VA von 10cm in den Bädern (und 20cm in den Wohnräumen). Wenn jetzt neu gerechnet wird, kommt 5cm für die Bäder raus ... was grenzwertig ist.

    Bajujo, frag mal was eine Wandheizung im Bad (bei KfW70 dann nur an Innenwand) zusätzlich angeschlossen an FBH-Verteiler mehr kostet und ob das geht ... wäre eine Alternative zum Handtuchding.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Habe ich das geschrieben?

    Für das Badezimmer wird es wohl bei 10cm bleiben (je nach System) weil geringere VA praktisch kaum machbar sind. Deswegen auch mein Kommentar zu den zusätzlichen Heizflächen.

    Das muss man halt durchrechnen, und ich gehe mal davon aus, dass der Anbieter das durchrechnet wenn er schon sagt, dass 35°C VL kein Problem sind.

    Wandheizung wäre auch nach meinem Geschmack, problematisch ist nur, dass in den meisten Mini-Bädern kaum freie Wandfläche zur Verfügung steht. Ob sich damit die fehlende Heizleistung kompensieren lässt, da mache ich mal ein dickes Fragezeichen.

    Gruß
    Ralf
     
  14. bajujo

    bajujo

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    So, habe ich es rechnen lassen. Von 40 auf 35 Grad Vorlauftemperatur runterzuschrauben, würde mich der Spass 2500 € kosten.
    Ist das Kosten/ Nutzenverhältnis noch gegeben?
     
  15. ralf9000

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    Haben die auch gesagt, was dann anders gemacht wird? Irgendwie müssen die Dir ja den Betrag plausibel machen ...
     
  16. bajujo

    bajujo

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    Nein, aber guter Einwand. Werde dies hinterfragen.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Schwer zu beurteilen.

    Die Mehrkosten stammen sicherlich aus der höheren Anzahl an Rohrmetern und man braucht auch größere Heizkreisverteiler. Evtl. war die vorherige Variante auch etwas schöngerechnet.

    Kosten-/Nutzenverhältnis könnte man so abschätzen, dass bei 40°C VL ein WP Betrieb nur bedingt möglich ist. Es gibt so Schätzformeln nach denen eine Erhöhung der VL Temp. um 1K zu 2-2,5% höheren Verbrauchskosten führt. Wenn man hier tiefer einsteigen möchte, müsste man jetzt das Kennlinienfeld der gewünschten WP genauer unter die Lupe nehmen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 Achim Kaiser, 4. Oktober 2013
    Achim Kaiser

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    Verlegeabstand 5 cm ist was das ich ablehne ....
    den theoretischen Bockmist kann und darf bauen wer will ...
    ich verzichte aktiv auf den Auftrag und bau sowas nicht gegen Geld und gute Worte.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  19. Zellstoff

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    unter der Voraussetzung, dass Du aktuell Gas verbaust und ggf (!) später mal auf WP umsteigen willst, ganz klar, Nein.
    Selbst bei ganz grob überschlagenen 10% Heizkostenersparnis, sind das aktuell 70-100€/a. ROI also >20a, falls mal WP verbaut werden sollte (vermutlich frühestens nach Lebensende der aktuellen GBWT).
    Dazu kommt, dass heute keiner weiß, wie a) in 20a die Energiepreise für Strom/Gas liegen, b) wie sich die Technik weiterentwicklet (effizientere WP die bei 5° höheren VL Temp. geringere Effizienzverluste haben oder GAS-WP oder BHKW oder oder).
    Die reinen Mehrkosten für die Leitungslängen werden ein paar hundert € ausmachen. Mehr als rd. 500€ würde ich pers. nicht dafür ausgeben wollen, und schon gar nicht, wenn eh GBWT verbaut wird.

    @ Achim: wo steht denn was von 5cm? vermutlich hast Du Recht und in den Bädern wird damit geplant werden müssen, aber wir wissen es (noch) nicht..
     
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  21. #19 Achim Kaiser, 4. Oktober 2013
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Bei den Bädern ist es meistens grad egal ob da nun 30 oder 40% der Heizlast als Restheizlast abgedeckt werden müssen.
    Es reicht so oder so nicht. Zudem geht die Berechnung von einem - im realen Leben nie vorhandenen - Beharrungszustand aus. Die FBH ist da sowieso wesentlich zu träge um in vernünftiger Zeit irgendwas zu regeln.

    Deswegen dann die doppelte Menge Rohre reinschmeissen die sich eh so gut wie nicht verlegen lässt ...
    braucht kein Mensch ... mal ganz abgesehen davon das mir die verbleibenden Estrichstege zwischen den Rohren zu mickrig sind.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  22. ralf9000

    ralf9000

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    Bei 35°C Vorlauftemperatur ergeben sich folgende minimalen (zwischen Rohren) und maximalen (über dem Rohr) Temperaturen bei 24°C Raumtemperatur (Bad) und 6,5cm Zementestrich mit 1cm Fliesenbelag:

    • VA=5 cm: 29,9 °C durchgehend
    • VA=10 cm: 29,3 - 29,4 °C
    • VA=20 cm: 27,7 - 28,3 °C
    Der Effekt mit der Temperaturdifferenz ist von VA 10 auf 5 vernachlässigbar, was bleiben würde, wäre die um 0,5-0,6° höhere Oberflächentemperatur. Dies ist es aber meiner Meinung nach nicht wert, der große Sprung kommt mit im Mittel 1,3° von VA 20 auf 10.
     
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