Versicherungen

Diskutiere Versicherungen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich habe mal eine Suchmaschine bemüht und nach speziellen Foren zu Versicherungen gesucht und auch einige gefunden, leider ist da aber...

  1. Jessi75

    Jessi75

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    Hallo,

    ich habe mal eine Suchmaschine bemüht und nach speziellen Foren zu Versicherungen gesucht und auch einige gefunden, leider ist da aber nicht so viel los wie hier und es gibt nicht viele Antworten. Darum versuche ich es mal bei euch, vielleicht weiß ja jemand zufällig Bescheid.

    Beim Kauf unseres Hauses 2009 haben wir die Wohngebäudeversicherung des Vorbesitzers erst mal übernommen. Nach abgeschlossenem Umbau hat unser Versicherungsmakler uns mehr oder weniger verrückt gemacht, wir müssten die Versicherung unbedingt anpassen weil wir total unterversichert seien. Er hat uns dann auch Angebote geschickt und wir haben uns für eine neue Versicherung entschieden. Wechsel zum 1.1. Der Beitrag war dann ca. 70,- höher als das, was er uns ausgerechnet hatte. Das lag dann daran, dass dieser Wert 1914 erhöht wurde. Er sagte, daran sei nichts zu ändern, das wird von der Versicherung vorgegeben. Nach seiner Aussage ist unser Haus jetzt für 360T € versichert. Meiner Meinung nach ist das jedoch viel zu viel. Wie kommen die Versicherungen auf diese Beträge? Ich denke, allein fürs Haus würden auch 250 T reichen. Über die Jahre wird der Betrag ja sowieso den aktuellen Preissteigerungen angepasst und alle anderen Kosten für Aufräumen usw. werden extra bezahlt wie ich es verstanden habe. Die 360T sind allein für den Wiederaufbau des Hauses wenn es morgen einen Totalschaden gäbe.
    Könnt ihr mir erklären wie das ist? Im Moment bin ich von dem Versicherungsmakler ein bisschen entteuscht und weiß nicht so recht ob ich ihm alles glauben kann...

    Weiterer Punkt ist die Hausratversicherung. Auch hier haben wir Angebote von ihm bekommen, die Versicherungssumme beträgt knapp 98 T Euro. Entsprechend hoch sind die Beiträge. Ich habe mal großb überschlagen welche Werte wir zu hause haben und auf 98T kommen wir im Leben nicht. Wir besitzen weder Schmuck, noch teure Elektrogeräte. Ist es möglich, ohne Leistungsverlust bei Schäden an einzelnen Sachen, die Versicherungssumme zu reduzieren? Damit meine ich, wenn z. B. die Versicherungssumme 98T beträgt und eingebrochen wird, dabei die Tür beschädigt und Wertsachen für 1000,- entwendet werden, würde die Versicherung z. B. 2000,- bezahlen. Wenn die Versicherungssumme jetzt nur 50T beträgt und der selbe Schaden entsteht, würde die Versicherung dann immer noch die 2000,- zahlen oder nur noch die Hälfte da auch die Versicherungssumme nur halb so hoch ist. Versteht ihr was ich meine?

    Das ist alles so kompliziert :mauer. Man zahlt ständig hohe Beiträge und wenn man Pech hat und was passiert, kann es trotzdem sein dass man aus irgendwelchen Gründen für GENAU DEN Fall nicht versichert war :motz
     
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  3. Neutal

    Neutal

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    Euer Versicherungsmakler darf Euch eigentlich nicht irgend etwas verkaufen sondern muß sich schon an die Fakten halten.
    Bei über und bei Unterversicherung wird es jedenfalls bei einem Schadensfall eng. Was aber hindert Euch daran ein weiteres Angebot von einer anderen Gesellschaft einzuholen?
     
  4. Jessi75

    Jessi75

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    Der Makler hat uns Angebote verschiedener Versicherungen gegeben, die Versicherungssumme liegt allerdings immer im ähnlichen Bereicht. Die rechnen das ja mit einem Wert x qm. Auch wenn ich im Internet die verschiedenen Rechner bemühe komme ich immer auf ähnliche Versicherungssummen. Ich frage mich, was kann man an Hausrat haben, der 100 k wert ist???

    Wenn die Rechnungen stimmen würden, müsste unser Haus samt Hausrat im Moment einen Wert von fast einer halben Million haben :wow. Und das ist einfach unrealistisch!
     
  5. Friesin

    Friesin

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    Es liegt ja an dir, mit welcher Summe du deinen Hausrat versicherst. Wenn du deinen Hausrat grob schätzt und statt auf 98T auf z.B. 50T kommst, sollte dir dein MAkler auch dazu eine Versicherung anbieten können. Da es den meisten Menschen zu aufwändig ist, konkret auszurechnen, was an Werten da ist, rechnen halt die Versicherungen mit PAuschalen. Klar kommen einem die Summen dann hoch vor. Aber wenn man mal überlegt, was allein das "gute" Geschirr und Besteck wert ist, kommt schon einiges zusammen. Ich denke man unterschätzt das leicht und würde deshalb mich lieber gefühlt zu hoch, als zu niedrig versichern. Für die Gebäudeversicherung: Vielleicht die zugrunde gelegten Angaben noch mal prüfen? Wenn du meinst, das Haus ist rund 250T wert, hast aber eine Versicherung über 360T kommt auch mir das seltsam vor. Ist da Luxus-Aussattung, die gar nicht vorhande ist, eingerechnet?
     
  6. Geodesy

    Geodesy

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    Es liegt an der Wohnfläche. Die Versicherungen bieten nur 100% Schutz bei einem Wert von 650€ pro m². Liegt er darunter wird auch nur anteilig ersetzt.

    Reduziere Deine Wohnfläche und der Wert sinkt!
     
  7. Jessi75

    Jessi75

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    Naja, und wenn dann wirklich was passiert und die merken, dass wir nicht wie versichert 100 qm sondern 140 haben? Die qm sind ja nun mal da. Dann habe ich falsche Angaben gemacht und verliere im schlimmsten Fall den Versicherungsschutz. Das ist mir zu heikel.

    Das Problem ist, dass die meisten Versicherungen bei selbst gewählten Versicherungssummen keinen Unterversicherungsverzicht haben. So wie ich das verstehe, kann es im Schadenfall passieren, dass die eben sagen, die Versicherungssumme hätte 98 T sein müssen, sie ist aber nur halb so hoch also zahlen wir auch vom Schaden nur die Hälfte. Unterversicherungsverzicht besteht soweit ich es herausgefunden habe, bei den Gesellschaften wenn man diese Pauschale nimmt oder die Werte genau nachweisen kann. Und wer kann das schon genau nachweisen? Im Zweifelsfall sitzt die Versicherung am längeren Hebel.

    Naja, wir haben weder "gutes" Geschirr noch Besteck. Auch besitzen wir keinen teuren Schmuck. Ehering, Armbanduhr und Ohrringe trage ich immer, sonst habe ich nur noch eine Kette die ich nur ab und an trage die sonst zu Hause liegt. Ansonsten noch Armbanduhr und Ehering meines Mannes die immer zu Hause sind. Anderen Schmuck besitzen wir nicht. Selbst wenn jemand diese Dinge stehlen würde, wären das max. 500,-. Wir legen halt auf diese Dinge nicht viel Wert.

    Ja, das werde ich noch mal machen. Muss noch mal prüfen, was die da alles angegeben haben. Ich glaube aber, das ergibt sich hauptsächlich aus den qm.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Was hat der Hausrat mit der Gebäudeversicherung zu tun?

    Bei den vielen Tarifen muss man sehr genau hinschauen, was wirklich versichert ist. Eine Wohngebäudeversicherung im Sinne einer Gebäudehaftpflicht hat erst einmal mit Hausrat nichts zu tun. Sie sichert ab gegen Elementarschäden usw. usw. Man kann natürlich bei vielen Gesellschaften auch Tarife kombinieren. Dann blickt man irgendwann gar nicht mehr durch was wirklich versichert ist, und was nicht. ;)

    Versichert wären dann Schäden am Gebäude oder an damit verbundenen Teilen (Bsp.: Kaminofen). Ob im Haus irgendwo Ohrringe lagen oder eine Armbanduhr, interessiert diese Versicherung gar nicht. Solche Dinge wären als Hausrat zu versichern, das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Jessi75

    Jessi75

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    Hallo Ralf,

    mir ist klar, dass diese beiden Versicherungen nichts miteinander zu tun haben. Es sind im Grunde zwei unterschiedliche Probleme aber ich wollte jetzt nicht zwei Themen aufmachen weil es ja irgendwo zusammen gehört. Wir haben bisher auch nur die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Hier haben wir wie gesagt diese hohe Versicherungssumme.

    Die Überlegung ist jetzt, noch eine Hausratversicherung abzuschließen. Da kommen aber die angesprochenen Probleme hoch.

    Mich wundert, dass halt sowohl bei der Wohngebäudeversicherung als auch bei der Hausratversicherung immer von so hohen Werten ausgegangen wird obwohl diese nicht vorhanden sind. Es geht auch um unterschiedliche Gesellschaften, es ist überall das Gleiche.
     
  10. Jessi75

    Jessi75

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    Leider zu spät für edit:

    Die Beiträge sind halt sehr hoch da man Werte versichert, die nicht vorhanden sind. Das wäre ja so, als würde man die Versicherungsprämie für einen Touareg zahlen und Polo fahren. Zumindest kommt mir das im Moment so vor... Kann auch sein, dass ich total auf dem Schlauch stehe, darum hier die Frage.

    Mir gibt halt dieser Unterversicherungsverzicht zu denken. Wenn ich nur 50T versichere und die Versicherung im Schadenfall sagt, man kriegt nur die Hälfte des Schadens ersetzt, hat man ja auch nichts davon.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Meine Meinung, wenn es keinen Hausrat gibt der versicherungswürdig ist, oder aber die Werte nur so hoch sind, dass man sie bei Verlust problemlos aus Eigenmitteln ersetzen kann, dann brauche ich auch keine Hausratversicherung. Ich hatte mir über dieses Thema vor vielen Jahren auch schon Gedanken gemacht, und mich dann bewusst gegen eine Hausratsversicherung entschieden. Natürlich wäre es ärgerlich wenn ich im Schadensfall den kompletten Hausrat ersetzen müsste, aber es würde mir nicht das Genick brechen. Dieses Risiko trage ich also selbst.

    Bei der Gebäude(haftpflicht)versicherung habe ich vor etwa 3 Jahren gewechselt und damit den Jahresbeitrag fast halbiert. Das war aber nur möglich, weil ich versucht habe einen Tarif zu finden, der möglichst genau auf mein Haus und das Risiko passt das ich versichern möchte. Wenn nach Deiner Ansicht der angesetzte Gebäudewert zu hoch ist, dann wäre es noch möglich eine Wertermittlung zu veranlassen, und diese dann als Vertragsgrundlage heranzuziehen. So habe ich das bei meinem Betriebsgebäude gemacht, das früher ja mal ganz anders genutzt wurde als heute. Zudem habe ich das Thema Leitungswasser aus dem Vertrag genommen, denn wenn ich hier einen Leitungswasserschaden hätte, dann ist das nichts wofür ich eine Versicherung benötige.

    Es ist wirklich ätzend die ganzen Tarife zu studieren, und manchmal könnte man glauben, dass die Gesellschaften bewusst die Tarife so unverständlich gestalten, dass niemand versteht was nun wirklich versichert ist, und was nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 Gast340953, 5. April 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Glaube nicht dass Eurer Makler Euch über den Tisch ziehen wollte. Die Tarife für solche Policen werden halt einfach anhand solcher Kennzahlen berechnet. Da kann man maximal noch den Zustand "Einfach, gehoben, Luxus" bzw. die Bauweise, Geschosszahl und Wohnfläche auswählen. Dazu noch ob Keller und Garage. Dann berechnet sich darus dieser Wert.

    Nutze doch selber mal diese online tools wie check24 um einen Eindruck zu gewinnen was so eine Versicherung kosten kann. Das hatte ich auch so gemacht und bin dann damit zum Makler.

    Unsere Wohngebäudeversicherung ist dieses Jahr übrigens auch um knapp 50 Euro gestiegen...
     
  13. Jessi75

    Jessi75

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    Das ist halt das Problem: wenn man "nur" einbricht und unseren "wertvollen" Schmuck klaut, ist das für uns kein Problem. Brennt aber das Haus nieder und alles ist weg, wird es schon eng. Wobei wir ja dann durch den zu hohen Wert den wir von der Wohngebäudeversicherung kriegen auch den Hausrat neu kaufen könnten :mega_lol:

    Das Gefühl hab ich auch. Aber bei allen Versicherungen. Da blickt ja niemand durch. Überall gibt es Fallen und auch die Vertragsbedingungen versteht nach dem 3 Querverweis auf andere Wenn-und-Aber kein Mensch mehr. Man zahlt jahrelang Beiträge und wenn man einen Schaden hat und nur ein Komma im Antrag falsch setzt, windet sich die Versicherung raus. Das ist echt zum k.....
     
  14. #13 rotstift68, 5. April 2013
    rotstift68

    rotstift68

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    Da wird dann leider doch einiges verwechselt, sorry. Eine Gebäudeversicherung versichert das GEBÄUDE, es handelt sich also NICHT um eine Gebäudehaftpflicht. Die Gebäudehaftpflicht ist, wenn es sich um ein selbstgenutztes Einfamilienhaus handelt, normalerweise in der Privathaftpflichtversicherung des Eigentümers eingeschlossen.

    Die Gebäudeversicherung versichert also das Gebäude ohne den Hausrat, der separat in der Hausratversicherung versichert ist, gegen verschiedene Gefahren. Das sind normalerweise Feuer, Sturm/Hagel und Leitungswasser. Aber NICHT gegen Elementarschäden. Diese sind extra!! zu versichern. (Elementarschadenversicherung). Ob man sein Gebäude nicht gegen Schäden aus Leitungswasser versichern will, kann jeder selbst entscheiden, ich würde dringend davon anraten, auf diesen Schutz zu verzichten. Schadensummen von mehreren 10.000 EUR sind keine Seltenheit, zumal mittlerweile bei guten Deckungskonzepten auch die Zu- und Ableitungen auf dem Grundstück oder die Mehrkosten für das ausgelaufene Wasser mitversichert sind.

    Der Wert 1914, auf dessen Basis die Prämie der Gebäudeversicherung berechnet wird, wird aus den Daten Deines Gebäudes ermittelt. Meist stimmen diese nicht ganz, es gibt Programme die über Baujahr, Ausführung, umbauter Raum usw. den Wert ermitteln. Die Ermittlung ist aber leider immer sehr optimistisch....und damit teuer für Dich.

    Beim Hausrat kannst Du die Versicherungssumme wählen, wie Du magst, nur dass bei einem Wert von unter 650 EUR/QM die Versicherung im Schadenfall prüft, ob Du unterversichert warst. Bei mind. 650 EUR/QM gilt der sog. Unterversicherungsverzicht, d.h. die Versicherung zahlt beim Vorliegen eines ersatzpflichtigen Schadens bis zur versicherungssumme, ohne zu prüfen, ob Unterversicherung vorlag. Wenn Du eine geringere Summe vereinbarst und somit auch eine geringere Prämie zahlst, wird die Versicherung im Schadenfall prüfen, ob eine Unterversicherung vorlag. Sie wird schätzen, welchen NEUWERT!!! Deine gesamter Hausrat hat (Preise von HEUTE!!!) und wenn dieser Wert über der versicherungssumme liegt, im gleichen Quotienten Deine Entschädigung kürzen. Auf KEINEN Fall solltest Du die Wohnlfläche falsch angeben, das könnte noch schlimmere Folgen haben (Täuschung-Leistungsfreiheit).

    Gruß M
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Korrekt, da habe ich nicht aufgepasst. War mein Fehler. Die Gebäudehaftpflicht war bei mir nötig, weil das Objekt vermietet war. Die Gebäudeversicherung ist eine eigenständige Versicherung bei einer anderen Gesellschaft. Gestern hatte ich noch die Abrechnung in der Hand, aber jetzt liegt der Kram zuhause. Hier im Büro hätte ich jetzt nur die Unterlagen über das Betriebsgebäude, aber da stellen sich die Risiken ganz anders dar, und dementsprechend wurde auch der Versicherungsschutz anders vereinbart.

    Gruß
    Ralf
     
  16. Markul

    Markul

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    Sind die Beträge zwischen 250 TEU Wert Haus und 360 TEU wirklich soooo groß. Wir bezahlen für unseren Neubau (ca. 320 TEU) inkl. Garage und allen Gefahren (Feuer/ Wasser/ Schneebruch, Oberflächenwasser, Erdbeben, Vandalismus/Glasversicherung etc. ) inkl. ca. 175,-EUR im Jahr. Der Beitrag wird dann im 3. Jahr um 20% steigen (Neubaubonus fällt weg). Dann jährlich um mind. 2% (Ökobonus). Da würde ich auf keinen Fall am falschen Ende sparen.... Klar sind auch 75,- EUR oder 120,- EUR mehr Prämie im Jahr ne Menge Geld (v.a. nach dem Hauskauf/bau). Aber überleg mal, wie schnell du für einen Blödsinn Geld ausgibst.... Und bei Hausrat ist es doch auch so. Wenn der Blitz in Haus einschlägt, und alle Elektrogeräte (inkl. Heizung) kaputt gehen, dann kommt schon was zusammen. Denk doch mal an alle Küchengeräte, TV, Dolby Anlage, PC, Handy grad beim laden etc. etc.
     
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  18. ypg111

    ypg111 Gast

    So schnell kann ein Elektrobrand oder ein Wasserschaden alles zerstören!

    Für die Hausrat sollte man wirklich mal jedes Zimmer abscannen, was da für Vermögenswerte drin stecken.
    Schlafzimmer besteht nicht nur aus Möbeln, sondern auch aus der Kleidung. In den Kinderzimmern will das Spielzeug ersetzt werden, im Wohnbereich die Technik sowie Cds und Bücher. Vielleicht existiert eine hochwertige Kameraausrüstung oder ein Musikinstrument. Bei Schmuck gilt sowieso, höher als 5000 (kann auch eine andere Grenze sein, ich weiss nicht genau) muss extra versichert werden.
     
  19. Kikker

    Kikker

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    Ich kann ypg111 nur zustimmen!

    Beim Thema Hausratversicherung kann man sich auch ganz gut verschätzen. Ich hatte gerade das Vergnügen nach einem Brandschaden nahezu den kompletten Haushalt meiner Großeltern bewerten zu müssen. Wenn man Neuwerte ansetzt für das ganze Zeug, dass sich im Laufe der Jahre anhäuft, ist man ganz schnell über den Werten die von Versicherungen standard angesetzt werden - ohne irgendwelche besonders wertvollen Sachen zu besitzen. Ich persönlich würde nach dieser Erfahrung zum einen niemals auf eine Hausratversicherung und zum anderen auf einen Unterversicherungsverzicht verzichten wollen. Im Fall der Fälle möchte ich mir nicht um sowas auch noch Gedanken machen müssen.
     
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