Vertikale Abdichtung am Übergang der BP?

Diskutiere Vertikale Abdichtung am Übergang der BP? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Meine Bodenplatte besteht aus 2 Ebenen. Ist der Übergang von der ersten auf die zweite Ebene vertikal abzudichten und wenn ja, welcher...

  1. 00Alex

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    Meine Bodenplatte besteht aus 2 Ebenen.

    Ist der Übergang von der ersten auf die zweite Ebene vertikal abzudichten und wenn ja, welcher Möglichkeiten sind dafür denkbar?

    Bzw. welche DIN liegt dafür zu Grunde?

    IMAG5050.jpg IMAG5051.jpg

    Nur damit ihr euch nicht wundert, das Fundament hat noch ein gewissen Überstand, auf dem später noch ein Verblendmauerwerk sitzt.

    Bitte um Hilfe.

    Dankeschön.

    Freundliche Grüße

    Alex
     
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  3. #2 andreas2906, 21. April 2015
    andreas2906

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    Welcher Lastfall?
    Mit Keller oder ohne?
    Bild des Gesamtkunstwerkes Bodenplatte?

    Dein Bauleiter / Architekt kann dir da ein für dich maßgeschneidertes und für deinen konkreten Fall sicherlich detailliertere Auskunft geben.

    Falls ohne Keller, wäre es ein Sockel und fällt unter Sockelabdichtung mit Dichtschlämme, Perimeterdämmung, Bautenschutzmatte etc. pp. alles unter Anwendung der jeweiligen DIN unter den aRdT.
     
  4. #3 Halbwissender, 21. April 2015
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    Auf dem Bild sehe ich irgendwelchen PB auf irgendwelchen Betonbauteilen... Wenig hilfreich.

    Vollkommener Unfug! Hier gilt die DIN 18195, es ist zwei-schaliges Mauerwerk, da wird nix mehr rungeschlämmt und Perimetergedämmt und Bautenschutzgemattet. Alleine aus der Beschreibung ergibt sich das es ein nicht unterkellertes Bauteil ist.

    Es gibt eine Abdichtung HINTER dem Verblender/Klinker wo diese hinkommt richtet sich nach der Höhenlage des Geländes.

    Mal eine Totalaufnahme mit geplanter fertiger Geländeoberkante einstellen.
     
  5. #4 Carden. Mark, 21. April 2015
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    Ich erkenne hier auch nichts.

    Verblenderauflager / Sockel - DIN 18195 Richtig. Welcher Teil??? kommt auf die Wasserangriffsart an.
    Richtig! es gibt aber auch eine UNTER dem "zweischaligem Mauerwerk" bis über den Beton-Überstand auf dessen Stirnseite runter. Und hier kommt die Richtige Materialwahl zum tragen.
    Schweißbahnen und KMB entfallen hier Beispielsweise.

    Was hat der Planer hier geplant.
     
  6. #5 Halbwissender, 22. April 2015
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    Ich kann in Theorie die KMB an der Stirnseite der Bodenplatte runterführen und in der senkrechten enden lassen.

    Eine L förmige ABdichtung aus bitumenvertäglicher Bahn hänge ich an das Hintermauerwerk und führe diese dann nach vorne bis zur Vorderkante Klinker. Es steht nirgends das EINE Abdichtung beides erfüllen muss.

    Sockelabdichtung = KMB, Abdichtung in und unter Mauerwerk = Bahn
    Eventuell durchschlagendes Regenwasser ( je nach Stein nichts bis etwas) wird über die Bahn nach vorne geleitet.
     
  7. #6 Carden. Mark, 22. April 2015
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    ja, ja die Theorie......
    Anschluss KMB an Bahnenabdichtung in einem evtl. mit flüssigen Wasser beaufschlagtem Bereich.
    Was ein rumgeeire anstelle einer Sinnhaften Ausführung.
    Ich halte es lieber mit der Praxis die zudem von Theorie gestützt wird.
     
  8. #7 Halbwissender, 22. April 2015
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    Unfug, genau in der Praxis wird unbewusst GENAU SO abgedichtet! Nur die Leute wissen es nicht! Ich mach mal ein paar Bilder.
     
  9. #8 Halbwissender, 22. April 2015
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    Einigkeit besteht darüber das dies DIN konform ist und häufig angewandt wird? Bild 1.jpg
     
  10. #9 Halbwissender, 22. April 2015
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    Mit Frostschürze sieht das Ganze dann so aus:
    Bild 2.jpg
     
  11. #10 Halbwissender, 22. April 2015
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    Korrekt? Wird TAGTÄGLICH AN ZIG Baustellen so umgesetzt und ist auch nichts gegen einzuwänden.

    Welchen Nachteil hat hingegen:
    Bild 3.jpg
     
  12. #11 Halbwissender, 22. April 2015
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    Ich denke? KEINEN!

    Das einzige was passiert aber bei Bodenfeuchte vollkommen egal ist ist der sowieso nicht zu vermeidende und nicht interessante Feuchteeintrag hier:
    Bild 4.jpg
     
  13. #12 Halbwissender, 22. April 2015
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    Frage: Was unterscheidet technisch und normativ die übliche Variante 1 von der hier aufgezeigten Variante 2?
     
  14. #13 Halbwissender, 22. April 2015
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    PS: Kleine Anmerkung: Der untere Bereich unter der L Sperre muss in Theorie (wird eh nahezu nie gemacht, müsste aber eigentlich IMMER) mittels offener Stoßfugen entwässert werden, davor eine Noppenbahn die gleichzeitig als Sickerschicht dient und kapillare Feuchtesäume bis zur L-Abdichtung verhindert (Auch die sind meist vorhanden).
     
  15. #14 Carden. Mark, 22. April 2015
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    Um den Monolog zu unterbrechen.
    zu #13 Lt. Neuester Norm braucht es keine Entwässerungsfugen mehr. Es "dürfen" aber welche belassen werden. Von daher sollte hier das "muss" mit Vorsicht verwandt werden.

    zu #8 bis 12
    Das ist abdichtungstechnisch ein anderes Detail.
    Beim TE steht der Verblender auf den Bodenplattenüberstand auf. Wenn Wasser unter die Verblendung eindringt, kann dieses sodann direkt unter die Mauersperrbahn unterm Mauerwerk laufen.

    In der Normzeichnung wird über die (horizontale) Abdichtungslage (unter den Wand) hinweg, die vertikale Abdichtung auf die Bodenplatte geführt.
    Dann kann die Abdichtung nach den Regeln auch wie auf #10 dann aufhören. Bei der Wasserangriffsart nach Teil 4, bräuchte die Abdichtung dann nur 10 cm auf die BP geführt werden.
    Keinesfalls müsste diese unter dem Verblenderauflager hinweg geführt werden. (Kein Keller vorausgesetzt)
    Die Oberkante des Fundaments und das untere Ende der BP braucht vor Wasser nicht geschützt werden.
    Der TE hat aber ein anderes Detail. Bitte das Bild noch einmal anschauen und verstehen.
     
  16. #15 Halbwissender, 23. April 2015
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    Die neue Norm ist mir durchaus bekannt.

    Zur Erfüllung erhöhter Sicherheit sollten offene Fugen belassen werden. Unterhalb GOK ist dies IN JEDEM FALL zu empfehlen. Ansonsten kann Wasser, beispielsweise in drainfähigen Pflasterbettungen geringfügig aufstauen, oder Oberflächenwasser auf Pfaster o.ä. hinter die Verblendschale unterhalb GOK eindringen, verlangsamt ablaufen und dort ungewollt aufstauen. führt zum einen zu einer ungewollten Wasserbelastung die insbesondere bei bodentiefen Türen Probleme macht (wenn andere Randbedinungen nicht erfüllt wurden), oder führt zu ungewollt hoher Feuchtebelastung des unteren Verblendschalenmauerwerks.

    Der TE :
    Wenn das die Bopl. wäre hätte er eine heftigste Wärmebrücke.
     
  17. #16 Carden. Mark, 23. April 2015
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Ich stimme der Aussage aus #15 zu den offenen Fugen zu.
    nur steht hier
    müsste kommt von muss und ist in der Normsprache eine Aussage die keine andere Art der Ausführung zulässt.
    Daher mein Einwand. Ich möchte vermeiden dass der Unkundige diese zum Anlass nimmt eine Regelwidrigkeit bei seinem Bau anzunehmen.
    So lautet aber seine Darstellung.
    Die Frage ging Richtung Abdichtung.
    Daher meine diese betreffende Aussagen.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 24. April 2015
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    Wieso???
    Das wäre dann der Fall, wenn der Wärmeschutz überwiegend über eine Perimeterdämmung unter der BoPla geleistet würde!
    Lagert die Bopla klassisch auf Sauberkeitsschicht auf Erdreich und die Dämmung erfolgt komplett oberhalb der BoPla, dann gibt es dort keine Wärmebrücke!!!
     
  19. #18 Halbwissender, 24. April 2015
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    Wenn am Sockel unter der Geländeoberkante zwei-schaliges Mauerwerk ist wird immer die Gefahr bestehen, dass Wasser hinter der Verblendschale aufstaut und die Abdichtung überlastet. Daher ist dies aus technischer Sicht ein MUSS. Die Neuregelung der DIN 1053 zum EC ist diesbezüglich einer Fehlinterpretation unterlegen denn die nicht zwingend notwendigen Entwässerungsfugen beziehen sich auf durchtretenden Schlagregen, nicht jedoch auf Oberflächenwasser auf der GOK beispielsweise.

    Die Wärmebrücke befindet sich dann übrigens im Mauerwerk, egal wie prickelnd auf der BOPL gedämmt wurde.
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 24. April 2015
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    Da macht das bissel Sohlplattenüberstand den Helmut aber auch nicht fetter als er ohnehin schon immer war!
    Ausserdem würde das ohnehin nur für KS-MW gelten, für das es WD.Kimmsteine gibt.

    Der TE hat aber PB, wenn ich die Bilder richtig deute - also entfällt die Wärmebrücke!
     
  22. #20 Halbwissender, 24. April 2015
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    Würde auch für HLZ gelten, vertikal dämmt da im Regelfall nicht viel. Ist aber PB :) Mea Culpa, hatte nur "weiß" im Gedächnis
     
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