Video über EnBW-Feldtest mit micro-KWK-Anlagen

Diskutiere Video über EnBW-Feldtest mit micro-KWK-Anlagen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo und Guten Tag. Die EnBW führt aktuell einen Feldtest mit zehn Pionieren durch. Es geht um das Thema Blockheizkraftwerk im privaten...

  1. #1 EnBW_Baranek, 26. September 2011
    EnBW_Baranek

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    Hallo und Guten Tag.

    Die EnBW führt aktuell einen Feldtest mit zehn Pionieren durch. Es geht um das Thema Blockheizkraftwerk im privaten Eigenheim, sogenannte micro-KWK-Anlagen. Bei dieser Kraft-Wärme-Kopplung wird mit einem Gasmotor zum einen Strom (1 kWh) und zum anderen Wärme zum Heizen bzw. Warmwasser erzeugt.

    Wir haben einen der Teilnehmer dieses Feldtests besucht und darüber eine kleine Videoreportage produziert. Diese findet man hier im YouTube-Kanal der EnBW.
    http://www.youtube.com/watch?v=HBXdVsKzSg4

    Nähere Infos zum Feldtest präsentiert die EnBW auf dieser Seite
    http://www.enbw.com/content/de/priv...rdgas_innovation/feldtest_mikro-kwk/index.jsp

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  3. Julius

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    Hallo auch!
    Zuerst könnte man es für einen Fehler halten (hoffentlich nur ein Tippfehler und nicht der - leider bei Journalisten weitverbreitete - "habe in Füsik nicht aufgepaßt"-Grundlagenkenntnismangel...).
    Aber leider sind derartige Kleinstanlagen ME völlig unsinnig, was sich eben vor allem in einer verschwindend geringen Stromerzeugung ausdrückt. Somit könnte es doch stimmen (wäre aber auch dann ohne Angabe des Bezugszeitraum sinnfrei).

    Hauptproblem ist, daß der Betrieb wärmegeführt laufen muß und die meiste Zeit des Jahres zuwenig Wärme abgenommen werden kann, um auf nennenswerte Laufzeiten des Generators zu kommen.

    Werde mir aber den Bericht interessiert ansehen. Hoffentlich ist der substantiierter!
     
  4. Julius

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    Jetzt hab ich das Filmchen gesehen.
    Ähm, wie soll ich das höflich ausdrücken?
    Vielleicht hätte besser der Kunde oder der EnBW-Mann die Anlage erklärt, statt des Reporters.

    In der Theme wird mitnichten Warmwasser vorgehalten!
    Das erledigt der Speicher (das dicke runde Teil, welches man rechts im Hintergrund sah).
    Die Theme hingegen (sie hängt - im Film unbeachtet - mittig an der Wand) stellt den notwendigen Spitzenlastkessel dar.
    Es handelt sich also um eine (extrem teure) Kombianlage.
    Viel unwirtschaftlicher wird man das Ganze kaum aufbauen können.
    Nicht mehr als eine in die Realität umgesetzte Machbarkeitsstudie also. Aber die gab es schon zuhauf. Nur eben wohl nicht von EnBW...

    Sehr schade!
    Ich hatte mir wirklich Erkenntnisse erhoft, statt solchen Werbe-Blablas.

    P.S.
    Die "näheren Infos zum Feldtest" werde ich mir gelegentlich zu Gemüte führen. Jetzt ruft das Mittagessen.
     
  5. Julius

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    Auch auf der verlinkten "Feldtest"-Seite nur wieder Geblubber.
    Keine Fakten weit und breit.

    Liebe EnBW, so wird das nichts mit der Energierwende und Eurer hoffentlich-dereinst-wieder-blühenden Unternehmenszukunft!
     
  6. #5 ReihenhausMax, 26. September 2011
    ReihenhausMax

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    Letztlich entscheidet einfach der Preis, in welchem Umfang diese Technik sinnvoll
    Anwendung finden kann. Dabei wird es sicherlich auch wichtig sein, den Strom
    möglichst gleichförmig produzieren zu können, damit man ihn selber verbrauchen
    kann.
    Ich hab keine Leistungsaufnahme von 1 kW, wenn das Ding willkürlich anspringt, aber kontinuierlich so 60 Watt von meiner KWL und sicherlich nochmal so 20 Watt Grundlast von Telefonanlage und elektr. Haustür. Den Akku und die Leistungselektronik dafür gibts leider auch nicht umsonst ...

    Peinlich, wenn ein Pressesprecher eines Energiekonzerns sowas von sich gibt:
    "Bei dieser Kraft-Wärme-Kopplung wird mit einem Gasmotor zum einen Strom (1 kWh) und zum anderen Wärme zum Heizen bzw. Warmwasser erzeugt."
    Wenn 99% der Journalisten den Unterschied zwischen Leistung und Energie, zwischen
    Kilowatt und Kilowattstunden schon nicht kennen, sollten die eigenen Leute wenigstens
    entsprechend geschult werden ...
     
  7. #6 EnBW_Baranek, 27. September 2011
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    Hallo,

    sorry, da ist mir ein "h" reingerutscht. Aber natürlich ist mir der Unterschied schon klar. ;-) Also: die Anlage erzeugt 1 kW...

    Dann zu den anderen Punkten:
    - in dem Video gibt es vielleicht eine Unschärfe, als der Begriffe "Therme" genannt wird, obwohl der "Speicher" gemeint ist. Nungut, das wäre geklärt.

    - Es handelt sich wie gesagt um einen Feldtest, der im März begonnen hat. Dabei geht es auch darum, herauszufinden, ob die zusätzliche Therme wirklich gebraucht wird, oder ob die micro-KWK das alleine "schafft" soviel Wärme zu erzeugen, um damit den Warmwasserbedarf zu decken. Das wird natürlich erst in den vor uns liegenden Wintermonaten wirklich erprobt werden.

    - Tatsächlich ist es eine Besonderheit des verwendeten Gasmotors, dass dieser eine relativ geringe thermische Leistung hat. Das bedeutet andererseits, dass dieser auch im Sommer viel Strom erzeugen kann. Daher kann ich hier bereits ein Zwischenergebnis des Feldtests nennen: im Durchschnitt hat jede Anlage seit März etwa 1200 kWh (mit "h" :-)) erzeugt.

    - Wie in dem Video ausgeführt, kann erzeugter und nicht selbst verbrauchter Strom an die EnBW geliefert werden und wird nach Marktpreisen vergütet.

    Mit diesem Feldtest will die EnBW in Kooperation mit Vaillant diese Art von Anlagen im Alltagstest auf ihre Tauglichkeit und Wirtschaftlichkeit überprüfen. Einige der hier gestellten Fragen sollen beantwortet werden. Wir werden über die Ergebnisse zu gegebener Zeit berichten.
     
  8. R.B.

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    Ich finde, allein schon die Tatsache, dass ein Feldtest durchgeführt wird, ist positiv zu werten. Wie oft bekommen Endkunden irgendwelche theoretischen Zahlen präsentiert, die dann nicht das halten was sie versprechen. Mehr noch, wie oft werden die Endkunden als Beta-Tester missbraucht?
    Somit sind Praxiswerte nicht hoch genug zu schätzen.

    Unter´m Strich haben alle BHKW mit dem gleichen Problem zu kämpfen, und das wäre die Aufteilung thermischer zu elektrischer Energie. Richtig ist, dass man die ansonsten nutzlos verpuffende thermische Energie, hier auch zumindest teilweise sinnvoll nutzt.

    Aber, der Endkunde fragt sich zu Recht, "was kostet mich der Spaß"? Immerhin bezahlt man so eine Anlage nicht so einfach aus der Portokasse, und nicht jeder möchte/kann als Weltverbesserer viel Geld investieren.
    Auch zu beachten sind die laufenden Kosten. Damit meine ich nicht nur den Gaspreis, der langfristig betrachtet auch nur eine Richtung kennt, sondern auch die Kosten für Wartung, Reparaturen, und Modernisierung, falls sich unsere Regierenden mal wieder was Neues hinsichtlich Schadstoffemission o.ä. einfallen lassen (Stichwort Nachrüstverpflichtung).

    Alle BHKW Projekte die ich bisher beobachtet habe, hatten als Ergebnis, dass es für den Endkunden nicht gerade günstig wird, und das ist schon diplomatisch ausgedrückt. Mit Micro-BHKW, also BHKW im Kleinleistungsbereich, könnte sich das ändern. Die Zahlen werden´s zeigen.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Achim Kaiser, 27. September 2011
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    Da wirds sich auch nur *wesentlich* was tun, wenn die Geräte zu attraktiven Preisen angeboten werden.

    Leider ist das allerdings oftmals das Gegenteil festzustellen.

    Mondscheinpreiskalkulation und Bananenprodukte sind die größten Hürden.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. gonso

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    Und was soll das Gerät dann kosten?
    Was ist marktüblicher Preis für Strom (3-5ct/kWh)?

    Gruß
    gonso
     
  11. SvenW

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    IMHO könnte sich eine solche Anlage sogar rechnen, wenn sie richtig gefahren wird. Eine reine Regelung nach dem Wärmebedarf des Hauses ist Quatsch, es braucht einen großen Speicher und eine zusätzliche externe Regelung so das z.B. während der Spitzenlast Wärme "auf Vorrat" produziert wird. Somit sparen die Energieversorger teure Spitzenleistung, denn die ist auch für die Energieversorger mit einer Menge Aufwand verbunden.
    Soweit ich weiß hat VW da einen Versuch laufen oder in Planung in dem 1000 Anlagen über eine zentrale Stelle gefahren werden. Das die Anlage außer der Reihe anspringt wenn man im Haus WW braucht ist natürlich klar.
    Bei so einer zentralen Regelung könnten sich die Stromkonzerne durchaus an der Finanzierung beteiligen.
     
  12. gonso

    gonso

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    Die Frage ist halt nur ob die Stromversorger nicht lieber eigene Kraftwerke bauen, diese Gefördert bekommen und dann Regeln können wie sie wollen.
     
  13. EnBW_Baranek

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    Hallo gonso,
    ja, in diesem Rahmen bewegt sich die Vergütung des an die EnBW gelieferten Stroms.

    grüße
    d
     
  14. gonso

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    Jetzt frag ich mich halt noch mit welchem Wirkungsgrad die Anlage läuft?

    Wenn ich mir ein kWh Wäreme mit einer Gasbrennwerttherme erzeuge liege ich bei einem kWh Preis von ca. 6ct. Wirkungsgrad is irgendwas um 97% bezogen auf den Brennwert.

    Gesamtwirkungsgrad: bis zu 92 % bei mKWK, auf was ist dieser angegeben Heizwert oder Brennwert? Jetzt ist aber 92% kleiner als 98% und ich bekomme für den Eingespeißten Strom weniger "Entsprechende Vergütung" als mich 1kWh wärme kosten würde. :mega_lol:

    Ich sag mal Einspeisung ist :mauer. Dann lieber den Heizstab im Boiler mit der Überschüssigen el. Leistung betreiben - da spare ich mir dann auch den Einspeisezähler.

    30.000 h da wird es wohl auf den Motor keine 10Jahre Garantie geben, oder?

    Vielleicht können Sie zur Klärung von "bis zu 92%" mal Daten aus dem Feldversuch nehmen. Wie effektiv moduliert der Motor denn?


    Gruß
     
  15. #14 JensvomBodensee, 29. September 2011
    JensvomBodensee

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    müsste man nicht das ganze anderst diskutieren

    Hallo Zusammen,

    folgende Annahme, ich baue Neu, zwei Häuser oder gar ein Mehrfamilienhaus.
    Da ich ein innovativer Technikfan bin möchte ich schon gerne sowas wie eine
    Mikro KWK Anlage.

    Das Haus wird nach neusten und bewährten Methoden erbaut und auch geämmt. Durch zusätzliche Solaranlage sind die Sommermonate weit abgedeckt.

    Was macht meine KWK Anlage in den Sommermonaten wo eh schon wenig Wärme verbraucht wird, mit der ganzen abwärme...hier rechnet sich doch
    so ein gerät überhaupt nicht mehr...

    Grüsse und viel fachliche Diskussion

    Jens vom Bodensee
     
  16. #15 ReihenhausMax, 29. September 2011
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    Soweit ich das verstanden habe garnicht (im Gegensatz zu wenigstens
    einem Konkurrenzprodukt mit Stirlingmotor, das wohl bis 300 Watt el.
    runter kann, das aber eine geringere elektrischer Effizienz hat).

    Subventioniert wird der Strom natürlich auch, nach der V* Seite wohl mit
    5,11 Cent/kWh KWK Bonus über 10 Jahre, Befreiung von der Stromsteuer
    und Erstattung der Energiesteuer für das eingesetzte Erdgas.

    Wenn Geld und Platz keine Rolle spielt, könnte man den Strom eigentlich
    auch gleich in eine Wärmepumpe stecken oder noch besser die Wärmepumpe
    gleich mit Gas betreiben ...
     
  17. R.B.

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    Genau das ist der Knackpunkt. Entweder ich erzeuge dann teuren Strom, daran ändern auch Subventionen nichts, oder ich schalte das Teil ab. Dann laufen aber alle schöngerechneten Amortisationsrechnungen in´s Leere.

    Ich kann nur empfehlen solche Rechnungen genau zu hinterfragen, insbesondere in Hinblick auf den Praxiseinsatz (Betriebsstunden, Wartung etc.).

    Gruß
    Ralf
     
  18. Isolierglas

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    Gaswärmepumpen stammen aus einer Zeit, in der Wärmedämmung ein Fremdwort war. Elektrische Energie ist die höherwertige Energieform.

    Sinnvoll ist der Ansatz von Lichtblick, zentral gesteuert dezentral Strom in Spitzenlasdtzeiten zu erzeugen. Das rechnet sich für den Betreiber der Anlage und letztendlich für den Hausbesitzer.

    Ob eine Amnlage modiulierend ist oder nicht, spielt keine Rolle, solange der erzeugte Strom eingespeist werden soll.
     
  19. EnBW_Baranek

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    Hallo,
    @gonso
    wir möchten im Moment noch keine Daten dazu veröffentlichen, weil der Feldtest noch nicht abgeschlossen ist. Man muss das schon im gesamten Jahresverlauf betrachten, vor allem unter Einbezug der Wintermonate.

    @Jens
    Sie haben Recht: die Kombination mit einer Solaranlage ist nicht sinnvoll. Die kann man sich in diesem Falle sparen - und eben trotzdem das EEG erfüllen.
     
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  21. gonso

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    Was soll der Motor denn kosten?
    Kann aber wohl nicht groß über 1000€ sein oder? (Honda EU 10i)
    Als Heizung kostet das ganze dann das 5 fache, aber beim Häusbauen spielt ja Geld keine Rolle.

    Gibt es eine Abgasnorm für die Motorren oder muss man den syncron auf 50Hz?
    Beim Auto kann ich nen Motor ja auch Problemlos modulieren.
    Irgendwie bekomme ich gerade Lust mal nen Prototypen zu bauen.

    Ok, Daten gibt es noch nicht und mit den Subventionen wird es sich rechnen.
    War nicht im Bericht davon die Rede man wolle nur noch die Akzeptanz testen?

    Die Entwicklung der Technik finde ich durchaus Sinnvoll, was an dem Betrieb eines Ottomotores die große Innovation bedeutet is mir zwar nicht klar aber da bin ich auch nicht in der Materie.

    Gruß
    gonso
     
  22. #20 JensvomBodensee, 30. September 2011
    JensvomBodensee

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    Hallo Nochmals,
    wesentlich Aspekte sind für diese Betreibsart (Einsatz Micro KWK) jedenfalls genaustens zu erfassen,
    ansonsten geht das schief.
    Moderne gedämmte Häuser, mit der Erfüllung der Normen, haben effektiv ein halbes Jahr
    mehr Wärme zur Verfügung der dann leider verblasen wird. Dadurch wird der Finanzielle Effekt der KWK in den Monaten mit Wärmeabnahme nicht nur geschmälert, sonder eliminiert.
    Ausschliesslich die finanziellen Rechnungen, Subventionen und Gesetze ermöglichen einem Betreiber, das hier sich die Anlage rechnet, verdient hat der noch nix. Dazu ist das gesamte System (EEG, Kredite, Subventionen) einfach zu lasch. Der einzige der hiervon profitiert ist der Hersteller, dadurch das er die Preise künstlich hochhält. Der wo diese Anlage Betreibt hat dann nur noch das Risiko, die Betriebskosten und die Entsorgung der Anlage. Diese Aussage ist auch für das grosse Thema der Photovoltaikanlagen in vielen Fällen anwendbar. Nur ein Bauherr, der selber die Anlage vom Grosshandel beziehen und Montieren kann erhält einen rentablen Benefit.

    Ich selbst hatte Angebote (PV) auf dem Tisch für eine Anlage für 3 Hektar Wiesenfläche.
    Wenn ich die Anlage selber betreibe und Entsorge wird mir von fast allen Fachfirmen eine Rechnung vorgelegt, das sich die Anlage nach X Jahren amortisiert. Jedoch nie ohne eine Rücklage für die Entsorgung der Anlage (ist mittlerweile immernoch sehr teuer)
    Wenn ich die Fläche an die Fachfirmen verpacheten würde, hätte ich als Höchstangebot für die gesamten 3 Hektar € 500,-- Monat bekommen. (€ 6000,-- / Jahr) Mittlerweile ist die Landwirtschaft wieder auf den 3 Hektar und ich bekomme pro Hektar € 500,-- im Monat durch das verpachten ( Mais...wohl für Biogas oder was auch immer) ich habe somit 18000,--/Jahr
    Hier beisst sich das so wohlgeredete Ei selber in den Schwanz.

    Grüsse und viel Spass

    Jens
     
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