Viessmann Oelheizung auf Gas umstellen

Diskutiere Viessmann Oelheizung auf Gas umstellen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe ein Haus mit einer ELW Baujahr 1978 und 210 qm Wohnfläche. Wir haben in diesem Haus eine Viessmann Heizung VBO 27 mit einem...

  1. #1 Olaf 021961, 17. Dezember 2013
    Olaf 021961

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    Hallo, ich habe ein Haus mit einer ELW Baujahr 1978 und 210 qm Wohnfläche. Wir haben in diesem Haus eine Viessmann Heizung VBO 27 mit einem Viessmann Brenner VEC 1. Alles ist Baujahr 1996. Da unsere Strasse jetzt gemacht wird und ich den Erdtank ( 10.000 ltr, Bj 1978 ) gerne verfüllen würde, möchte ich mir einen Gasanschluß legen lassen und die Heizung auf Gas umrüsten lassen. Die Viessmann Heizung läuft nur im Notfall, ansonsten beheizen wir unser zu 98 % mit einen Pelletheizung LP 14 von Extraflamm und einem Kaminofen.

    Nun meine Frage, ist es möglich die Viessmann Heizung auf Gas umzustellen und mit welchen Kosten muss in etwa gerechnet werden ?
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 17. Dezember 2013
    Achim Kaiser

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    Grundsätzlich ist es möglich. Neue Brennertüre plus Brenner plus Gasleitung mit Zählerplatz.
    Preisgrößenordnung ca. 3000 - 3500 Teuros und u.U. ne Kaminsanierung da die Abgase mehr Feuchtigkeit enthalten und sich der Taupunkt verschiebt.

    Angesichts der Kosten kann man sich auch überlegen nen neuen Brennwertkessel einzubauen.

    Wobei die Entscheidung für ein Backupsystem einen Energiewechsel zu gehen immer aus Kostensicht grenzwertig ist.

    Gasanschluss ins Haus würde ich allerdings auf jeden Fall machen lassen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. R.B.

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    Wieso willst Du zum 14kW Pelletkessel + Kaminofen noch ein Backup System?

    Über den Gasanschluss kann man ja noch reden, aber gleich noch eine Therme einbauen die sowieso max. 2% pro Jahr läuft? Wieso überhaupt die 2%? Schaffen es der Pelleter + Kaminofen nicht das Haus auf Temperatur zu bringen?

    Bei der geringen Betriebszeit pro Jahr könnte man die paar kWh auch mit einem elektrischen Heizstab machen. So viel Strom ist das nicht, dass sich die Investition in einen neuen Kessel oder umfangreichere Änderungen lohnt.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Olaf 021961, 18. Dezember 2013
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    Danke für eure Antworten, der LP 14 Pelletkessel schaft es schon das Haus zu heizen, leider hat er nur ein Fassungsvermögen von 40 Kg, was bei kälteren Themparaturen gerade mal für einen Tag reicht. Der neu anzuschaffende Gasbrenner soll lediglich als Sicherheit dienen, man ist ja auch schon mal länger weg.
    Ein Gas Brennwertgerät anzuschaffen geht lt. meinem Schornsteinfeger nicht, da der Pelletofen und die derzeitige Viessmann Heizung an einen Schornstein hängen.
     
  6. #5 Olaf 021961, 18. Dezember 2013
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    Außerdem geht es darum den Erdtank der ja nicht gerade der jüngste ist ( ca. 37 ) und auch Kosten verursacht ( TÜV, Gewässerschadenshaftpflicht ) zu verfüllen.

    Gruß

    Olaf
     
  7. R.B.

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    Dann muss halt ein neues LAS her. Geht nicht, gibt´s nicht.

    Vielleicht sollte man überlegen, ob man dem Pelleter ein richtiges Lager spendiert. Das könnte unter´m Strich die günstigste Alternative sein, denn ein Gasanschluss nur für ein paar Stunden Betrieb im Jahr ist auch nicht gerade billig (Investition, jährliche Grundgebühren + Brennstoffkosten), und der Schorni will daran auch was verdienen. Rechne mal was Dich die kWh Gas kostet wenn Du nur ein paar kWh p.a. benötigst. Das verdreifacht den Gaspreis problemlos.

    Hat man ein Lager, dann kann man die Pellets einblasen lassen und braucht nicht auf Sackware zurückgreifen, was dann auch wieder spart.
     
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  9. #7 Olaf 021961, 18. Dezember 2013
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    Man eine dumme Frage, was ist denn ein LAS ?

    Da mit dem Lager ist eine gute Idee, klappt aber mangels Platz in den Kellerräumen nicht. Mir ist schon bewußt das es eine relativ große Investition ist einen neuen Gasbrenner auf der alten Heizung zu verbauen, aber der Gasanschluss soll eh ins Haus ( bietet sich ja auch an wenn die Straße gemacht wird ) Kosten ca. 2.100 €. Bin mir bloß nicht bewußt was es kostet den Brenner auf Gas umzustellen.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Luft-Abgas-System, also quasi der "neue Schornstein" für die Brennwerttherme.

    Eine Richtung hat doch Achim schon genannt. Wenn Du einen genauen Preis wissen möchtest, musst Du einen Handwerker vor Ort kommen lassen damit der Dir ein Angebot macht. Er soll sich dann auch das Thema Schornstein mal genauer anschauen. Für alles zusammen, also Gasanschluss bis zum Haus, Gasleitung im Haus, Kesselumbau, evtl. noch die Schornsteinänderungen, werden wohl irgendwas um 7-10T€ über die Theke gehen.

    Nehmen wir mal an Du verbrennst 5.000kWh p.a. dann kostet Dich der Spaß (Grundgebühr etc.) irgendwas um 450,- € pro Jahr, je nach Anbieter. Die kWh thermisch kommt Dich somit auf min. 10Ct.
    Dazu kommt noch der Schorni, jährlich oder alle 2 Jahre (je nachdem ob Brennwert oder nicht), mit irgendwas um 50,- € pro.
    Verbrauchst Du nur 3.000kWh p.a. dann liegen die Gaskosten irgendwo um 350,- €, Schorni noch einmal mit 50,- € p.a., dann kostet Dich die kWh thermisch mal locker 15Ct.

    Im Vergleich dazu feuerst Du mit Pellets vielleicht für 6Ct./kWh oder 7Ct./kWh (selbst bei schlechtem Wirkungsgrad).

    d.h. Deine Backup-Heizung kostet Dich nicht nur das doppelte an Brennstoffkosten, sondern Du darfst dafür auch noch ordentlich Geld investieren. Die Kosten müsstest Du auf sagen wir mal 10 Jahre abschreiben, denn der Kessel selbst wird ja auch nicht jünger. Du hast also min. 700,- € an jährlichem Abschreibungsbedarf. Dazu Mehrkosten für den Gasverbrauch von vielleicht 300,- € p.a. macht zusammen also 1.000,- € an Mehrkosten jährlich. An so Dinge wie Verzinsung der Investition noch gar nicht gedacht. Nehmen wir hier nur mal 2% dann landest Du schnell bei einem Hunderter pro Monat den Dich diese backup Lösung kostet, Sommer wie Winter, 12 Monate im Jahr, und das für min. 10 Jahre bis die Anlage abgeschrieben ist.

    Für das Geld kannst Du jedes Jahr 4 Tonnen Pellets kaufen, das dürfte schon einen Großteil Deines Jahresbedarfs abdecken.

    In meinen Augen ist das eine ziemlich teure backup-Lösung. ;)

    Wieviel Pellets werden pro Jahr verbrannt? Wieviel Holz? Wieviel Öl? Wie hoch ist der WW-Bedarf?

    Gruß
    Ralf
     
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