Vliestapete kann man falsch streichen?

Diskutiere Vliestapete kann man falsch streichen? im Ausbaugewerke Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir sind in einigen Wochen mit der Sanierung unserer gekauften Wohnung so weit, dass wir uns ans tapezieren und anstreichen geben...

  1. Tina72

    Tina72

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    Hallo,

    wir sind in einigen Wochen mit der Sanierung unserer gekauften Wohnung so weit, dass wir uns ans tapezieren und anstreichen geben können. Wir wollten keine Raufaser mehr und haben deshalb (und wegen Sonderangebot) schon die Trendvlies-Tapete gekauft. Die Decken sollten glatt und weiß werden und die Wände glatt und farbig.

    Jetzt lese ich hier im forum, dass selbst ein Fachmann nicht in der Lage ist, mit der Vliestapete eine glatte Oberfläche herzustellen :eek: Denn genauso wie beschrieben, wollten wir es auch haben. Die Wände sollen aussehen wie glatter gestrichener Putz ohne Struktur.

    Wir sind davon ausgegangen, dass wir die Wände nicht ganz glatt bekommen werden wegen des Untergrundes, aber das ist ok - ist ja kein Neubau. Aber dass es mit dem streichen solche Probleme gibt, war uns nicht klar.

    Kriegen wir das jetzt als Laien gar nicht hin? Oder wird es mit dem richtigen Material gehen? Also, welche Farbe sollen wir nehmen? womit verdünnen? Welche Rolle? Braucht es eine bestimmte Technik?

    Ich will jetzt nicht sagen, Preis ist egal :D , es sollte aber nicht das allerteuerste sein. bei guter Qualität können wir so eine Rolle z.B. später auch noch verwenden.

    Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt und wir nicht Trendvlies für 80 qm wegwerfen oder doch mit raufaseroptik leben müssen. :fleen

    Entsetzte Grüße (hatte mir alles so schön vorgestellt)
    Tina
     
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  3. Pfriem

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    Keine Panik, ich habe selber vor einigen Tagen die "Trendvlies" von Erfurt mit Deutschlands meistgekaufter Wandfarbe (normale Dispersionsfarbe) gestrichen. Das sieht glatt wie ein Kinderpopo aus und entsprach genau unseren Erwartungen. Was der "Fachmann" da gemacht hat weis ich nicht. Also nur Mut und einfach anfangen, das klappt ganz ohne Tricks.
     
  4. #3 drulli, 1. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2007
    drulli

    drulli

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    Alles halb' so wild. Die Wahrnehmung ist sehr subjektiv. Ich bin mit unserem Ergebnis, z.T. auch auf Flies, sehr zufrieden. Aber an das Flies Tapezieren habe ich mich nicht getraut... Das halte ich für den schwierigeren Teil.

    Es kamen doch schon entsprechende Hinweise, z.B. beim zweiten Streichgang mit 10% Wasser verdünnen.
    Wir sind auf Nummer sicher gegangen und haben ohne eingemischte Farbe mit Tiefengrund grundiert, also 3 Arbeitsgänge (Grundieren + 2xFarbe). Die Profis machen die Grundierung und den ersten Farbanstrich gerne in einem Schritt.
    Bei unverdünnter Farbe ist es wohl schwierig, die "Arbeitsspur" (Rollstruktur oder Pinselstriche in den Ecken und an Kanten) vollständig verschwinden zu lassen.
    Sand/Estrich-Körner landen gerne an den Wänden, wenn man mit der Rolle den Boden berührt, was ja ohne Bodenbeläge nicht besonders tragisch ist. Nur die Körner zu suchen und zu entfernen kann nervig sein. Also vorher den Boden und die Wände sauber fegen.

    Ein Tipp noch für besonders scharfe Kanten zwischen verschiedenfarbigen Bereichen:
    Die Farbe verläuft teilweise auch hinter Krepp-Klebeband und macht fasrige Kanten. Daher:
    1. Erste Farbe streichen.
    2. Kreppband kleben, dabei den abgeklebten Bereich für die erste Farbe einplanen.
    3. Auf der Seite für die zweite Farbe die Kante des Klebebands mit der ersten Farbe streichen und abdecken. Dabei verschließt diese Farbe die offenen Stellen.
    4. Zweite Farbe bis auf das Kreppband streichen.

    Das Ergebnis ist eine superscharfe Kante.
    Wichtig: zwischen den Schritten genügend Trockenzeit einplanen (am besten über Nacht). Für ein Zimmer ist es blöd, wenn man so ein Woche braucht. Aber bei einer ganzen Wohnung bleibt genügend Arbeit pro Schritt.

    Grüße!

    Uli
     
Thema: Vliestapete kann man falsch streichen?
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