Vollfinanzierung sinnvoll?

Diskutiere Vollfinanzierung sinnvoll? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Halli Hallo, ich wollte einfach mal in die Runde fragen, ob ihr eine Vollfinanzierung inkl. Nebenkosten in meinem Fall für sinnvoll haltet. Ich...

  1. bert

    bert

    Dabei seit:
    22. Februar 2010
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Heilbronn
    Halli Hallo,

    ich wollte einfach mal in die Runde fragen, ob ihr eine Vollfinanzierung inkl. Nebenkosten in meinem Fall für sinnvoll haltet. Ich selbst bin hin und hergerissen...

    Also... zunächst einmal, warum kein Eigenkapital da ist: Ich habe bis vor drei Jahren studiert (klar, dass man sich da nichts ansparen kann), dann eine Festanstellung gefunden. Das Gehalt war zunächst gut, aber nicht herausragend. Dazu kam die erste eigene gemietete Wohnung nebst der ganzen Einrichtung, die natürlich ordentlich Geld verschlungen hat (Laptop, Fernseher, Küchengeräte, Waschmaschine, Vorhänge, Sofa, Schlafzimmer, Wohnzimmer, ein paar Anzüge, etc). Weiterhin hat mein altes Studentenauto den Geist aufgegeben, so dass ein neues (gebrauchtes) Auto nötig wurde. Hier habe ich mich für einen Jahreswagen entschieden (inzwischen 3,5 Jahre alt), den ich leider zum Teil finanzieren musste. Anschließend gab es einen Jobwechsel mit Umzug, der auch wieder Geld kostete, dafür deutlich mehr Einkommen bescherte. Das Fahrzeug ist nun abbezahlt. Es sind also keine Schulden, aber ein gutes Einkommen vorhanden.

    Das Einkommen liegt bei ziemlich genau 3000 Euro netto monatlich. Jährlich kommen noch Urlaubs/Weihnachtsgeld i.H.v. 3400 Euro hinzu sowie eine Steuerrückzahlung i.H.v. mindestens 3000 Euro aufgrund doppelter Haushaltsführung. Das ganze ledig und ohne Kinder und ohne teuere Hobbies.

    Miete für den Zweitwohnsitz beträgt 330 Euro + NK. Der Erstwohnsitz ist quasi umsonst, lediglich die Nebenkosten muss ich natürlich tragen; das sind ca. 100 Euro pro Monat. Zwischen den beiden Wohnsitzen liegen 250 km, die wöchentlich gependelt werden.

    Um hier die monatlichen Ausgaben zu senken, habe ich das spritfressende zuvor erwähnte Auto verkauft und einen sparsamen Neuwagen gekauft, der die Hälfte an Sprit braucht (der kostete neu das gleiche, wie das alte Auto gebracht hat).

    Grob überschlagen ergibt sich damit für mich als monatlich mögliche Belastung:
    330 Euro (die Miete, die ich mir spare)
    500 Euro (die monatliche Rate, mit der ich bisher das Auto abbezahlt habe)
    200 Euro (monatliche Spritersparnis durch den Kleinwagen)
    In Summe knapp 1000 Euro.
    Aus sicherheitsgründen gehe ich mal auf 900 Euro runter, die ich mir zumute.

    Die Wohnung soll so um die 60000 Euro kosten (Immobilienpreise am Zweitwohnort sind spottbillig), inklusive Nebenkosten also max. 65000. Die Steuerrückzahlung i.H.v. 3000 würde ich jährlich als Sondertilgung nutzen.

    Demnach blieben bei optimistisch gerechneten 3,7% Zinssatz nach 5 Jahren gerade einmal 2.300 Euro Restschuld übrig.

    Jetzt die Frage in die Runde:
    Ist das solide gerechnet oder habe ich irgendwo ein Risiko übersehen?
    Zusatzfrage:
    Bei einem etwagen Hausbau / -kauf in 5-6-7 Jahren am Erstwohnsitz... liese sich die abbezahlte Wohnung dann als Sicherheit mit einbringen?

    Randinfos:
    Job ist sicher, keine Probezeit, krisensichere Branche. Würde auch problemlos was neues finden, selbst in der Krise. Bin selbst noch unter 30. Gesundheitlich sind also keine großen Risiken zu befürchten. Eigentlich wollte ich ja erst EK ansparen, aber ich rechne mit steigenden Zinsen wegen des Finanzierungsbedarfs der öffentlichen Haushalte (international), die dann das angesparte EK wieder auffressen würden.

    Ich bedanke mich schon mal vorab für qualifizierte Meinungen und freue mich schon darauf.
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Bei der geringen Darlehenssumme sollte das kein Problem sein. Werthaltigkeit der Wohnung mal vorausgesetzt.

    Denkbar wäre die Wohnung als Sicherheit zu verwenden falls, aus welchen Gründen auch immer, eine Verstärkung der Sicherheiten erforderlich würde.
    Oder man könnte durch Verkauf das Eigenkapital stärken.

    Oder bei Vermietung könnten diese Einnahmen berücksichtigt werden.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Bankmensch

    Bankmensch

    Dabei seit:
    12. Januar 2010
    Beiträge:
    116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bankkaufmann
    Ort:
    Nürnberg
    Benutzertitelzusatz:
    Finanzierungsfachmann
    Eeigenkapital ansparen

    Eine 110 Prozent Finanzierung bei o.g. Rahmenbedingungen (Einkommen, sicherer Arbeitsplatz) ist möglich, allerdings zu deutlich schlechteren Konditionen, als die von Ihnen angenommen 3,70 Prozent, da es nur 2-3 Banken gibt, die aktuell für eine Kreditvergabe zzgl Nebenkosten zur Verfügung stehen (aus einem Pool von ca 120 Banken)

    Wenn Sie aktuell einen Überschuss von ca 700 bis 1000 € im Monat zur Seite legen können, nutzen Sie die nächsten 6 Monate um genügend Eigenmittel anzusparen und überstürzen Sie nichts.

    Die Zinsen bewegen sich seitwärts mit kleinen (0,1 - 0,30 Prozentpunkten hoch oder runter) und bis zum Jahresende wird dies auch so weiter gehen (Konjunktur, Inflationsängste, steigende Arbeitslosigkeit, Anleihen Märkte wg Griechenland, etc) sind nur einige Faktoren, warum sich kurzfristig hier nicht viel ändern wird. (dies ist ausdrücklich meine persönliche Meinung)

    Aus Ihrem Beitrag kann man schliessen, das Sie die Wohnung nur als Zwischenlösung für die nächsten X Jahre sehen und die Wohnung später vermieten möchten; das macht durchaus Sinn.

    Allerdings sollten Sie dann nicht Ihr gesamtes Vermögen für eine schnelle Tilgung einsetzen, sondern eher als Eigenmittel zur Seite legen, um für ein späteres (größeres) Bauvorhaben sichtbare BAR Eigenmittel zur Verfügung zu haben. Der Bank ist es lieber 30 000 € in Bar zu haben, als eine fast abgezahlte Wohnung.

    Zudem macht es steuerlich wenig Sinn, Eigenmittel in eine Wohnung einfliessen zu lassen, die später als Renditeobjekt gesehen wird.
     
  5. musiker

    musiker

    Dabei seit:
    13. November 2009
    Beiträge:
    197
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Rhein-Neckar-Raum
    Auch wenn es sicherlich finanziell machbar ist:

    Überleg mal, ob es Sinn macht, am offenbar strukturschwachen Zweitwohnsitz eine Wohnung kaufen, die Du mittelfristig als Renditeobjekt nutzen willst? Glaubst Du, dass Du sie mit Gewinn verkaufen oder lukrativ und ohne Ärger vermieten kannst? Und würde es Dir Spaß machen, Dich als Vermieter aus der Entfernung um die Vermietung zu kümmern?

    Gerade wenn Du erwägst, den Arbeitsort in absehbarer Zeit wieder zu verlegen (auf Dauer wird das Pendeln wohl nicht die Wunschlösung sein, das zeigt ja auch, dass Du über einen Hausbau am Erstwohnsitz spekulierst), wäre es m. E. sinnvoller, nur Miete zu zahlen und die 700 Euro, die Du monatlich übrig hast, vernünftig anzulegen, damit sie später als EK in den angestrebten Hausbau fließen können.

    Bankmensch hat Dir ja schon vorgerechnet, dass die von Dir angedachten Darlehenszinsen etwas zu optimistisch sind.
     
  6. bert

    bert

    Dabei seit:
    22. Februar 2010
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Heilbronn
    Guten Abend nochmal,

    zuerst einmal vielen herzlichen Dank an alle, die bisher Ihre Meinung abgegeben haben. Dass das ganze fiananziell machbar ist (ggf. mit kleinen Änderungen bei einer der verwendeten Variablen) war ja klar; die Frage war vielmehr die Sinnhaftigkeit des Vorhabens. Gerade deshalb vielen Dank für die weiterführenden Worte und persönlichen Meinungen dazu.

    @Bankmensch:
    Noch 6 Monate abwarten und ein wenig EK ansparen klingt gut und deckt sich mit meinem Bauchgefühl. Allerdings gehe ich davon aus, dass sich aus volkswirtschaftlicher Sicht auf absehbare Zeit die Zinssätze durchaus nach oben bewegen. Grund: Durch die Krise wurden viele Konjunkturprogramme aufgelegt (vermehrte Ausgaben der Staaten) und die Steuereinnahmen sind weggebrochen (verminderte Ausgaben). Ergebnis sind höhere Schulden und somit ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Diesen werden alle Länder irgendwie decken müssen; dies vermutlich über Anleihen etc. Auf jeden Fall wird die Nachfrage nach Kapital steigen und damit auch der Preis dafür (=Zins). Was aus meinem ersten Beitrag wohl nicht richtig rüberkam (sorry dafür): Ich will die Wohnung nicht als Interimslösung erwerben, sondern schon langfristig als Zweitwohnsitz nutzen. Ein Jobwechsel ist nicht geplant und aufgrund meiner Spezialisierung auch fast nicht möglich, da es meinen Job wohl keine zwei Dutzend mal in Deutschland gibt.

    Könnten Sie bitte kurz begründen, warum Sie es für steuerlich nicht sinnvoll halten, in Wohneigentum zu investieren, das später als Renditeobjekt dienen soll (was ja wie gesagt nicht geplant ist, aber eben auch nicht ausgeschlossen werden kann). Im Rahmen der doppelten Haushaltsführung kann ich ja sämtliche Aufwendungen voll absetzen, d.h. sämtliche Zinsaufwendungen, Nebenkosten, etc.

    @musiker:
    Ändert sich deine Meinung vor dem Hintergrund, dass die Wohnung keine Interimslösung sein soll, sondern als fester, dauerhafter zweiter Wohnsitz dienen soll? Das Pendeln wird wohl eine Dauerlösung bleiben und ich und meine Partnerin haben uns auch mittlerweile damit arrangiert. Nicht optimal, aber aufgrund meiner Spezialisierung eben nicht anders machbar. Der "spekulierte Hausbau" am Erstwohnsitz ist ergänzend zum Zweitwohnsitz gedacht. Zudem wäre das in ca. 5 Jahren optimal, da dann ja doch irgendwann einmal Heirat, Kinder, etc geplant sind (zwar nicht konkret, aber bis dahin wird sich das sicherlich ergeben ;-) und dann die Wohnung am Erstwohnsitz, für die wir aktuell nur Nebenkosten bezahlen müssen zu klein wird und ohnehin was größeres her muss.

    Weitere Meinungen, insbesondere Erfahrungen was den Zinssatz bei einer 110% Finanzierung betrifft und die sinnhaftigkeit der gepalnten Investition betreffen, nehme ich natürlich weiterhin gerne entgegen.

    Ciao
    bert
     
  7. Bankmensch

    Bankmensch

    Dabei seit:
    12. Januar 2010
    Beiträge:
    116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bankkaufmann
    Ort:
    Nürnberg
    Benutzertitelzusatz:
    Finanzierungsfachmann
    Zinsentwicklung

    Das Thema Zinsentwicklung ist aus volkwirtschaftlicher Betrachtung seid ca 2 Jahren - meiner Meinung nach - nicht mehr mit Sinn nachvollziehbar.

    Ab Beginn der Krise hatten wir inversible Zinsstrukturen die kein Mensch (kein bedeutungsvoller Volkswirt) mehr begründen oder nachvollziehen konnte.
    Es gibt einfach kein Lehrbuch, in dem ein Geldfluss/ "in den Markt pumpen" ohne Zinsen aufgeführt ist.

    Das die Zinsen in absehbarer Zeit rauf gehen steht ausser Frage.
    Was allerdings völlig unklar ist, ist das Zeitfenster und die Intensität der Zinsbewegungen.

    Eine doppelte Haushaltsführung macht steuerlich Sinn (das war so nicht aus Ihrem Beitrag ersichtlich)

    ohne doppelte Haushaltsführung würde ich so lang wie möglich finanzieren und meine Mieteinnahmen mit entstehenden Zinskosten mindern wollen um weniger Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung versteuern zu müssen
     
  8. bankazubi

    bankazubi

    Dabei seit:
    11. Januar 2010
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Häslebauer
    Ort:
    Königsbrunn
    hallo bankmensch,
     
  9. bankazubi

    bankazubi

    Dabei seit:
    11. Januar 2010
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Häslebauer
    Ort:
    Königsbrunn
    upps, da wahr ich wohl ein bisschen schnell,

    aber ich möchte kurz noch mal deinen letzten satz aufgreifen: "
    ohne doppelte Haushaltsführung würde ich so lang wie möglich finanzieren und meine Mieteinnahmen mit entstehenden Zinskosten mindern wollen um weniger Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung versteuern zu müssen "

    Also ich möchte mal unterstellen, dass du dann von der situation ausgehst, dass er die wohnung vermietet?! ansonsten wäre ja keine absetzbarkeit gegeben, nur musst du mir erklären wie er damit geld sparen soll, denn absetzen kann man nur was mann auch ausgegeben hat, also der bank an zinsen gezahlt hat.

    Aber was bitte hat er davon, das geld beim finanzamt absetzen zu können (max. ersparnis knapp über 40%) wenn er dafür 100% des zinses an die bank zahlen muss??

    Also so ein Geldsparmodell gibt es nicht auch wenns immer gern als steuersparmodell benannt wird. (steuern sparen ja, aber keinen zins lol )

    Ausser natürlich wir einigen uns auf: das geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer :bounce:

    grüße
     
  10. musiker

    musiker

    Dabei seit:
    13. November 2009
    Beiträge:
    197
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Rhein-Neckar-Raum
    Ja, dann ändert sich meine Meinung - dass Du so spezialisiert bist, war mir nicht klar. Ich dachte wie R. B., dass Du die Wohnung nur als Interimslösung kaufen willst. Vor diesem Hintergrund würde ich mir von der Bank mal Angebote machen lassen. Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, den schlechteren Zins bei einer 110%-Finanzierung jetzt in Kauf zu nehmen. Wenn ich es richtig sehe, bräuchtest Du das aber auch nicht. Du könntest Dir jetzt schon die Zusage für eine 100 % - Finanzierung für ein halbes Jahr garantieren lassen, dann in Ruhe suchen und die Nebenkosten zusammensparen und dann den Kredit abrufen. Ich weiß allerdings nicht, ob die Banken das mitmachen, wenn bisher nur ein Kaufwunsch, aber kein konkretes Objekt da ist.

    Vielleicht können die Banker hier dazu was sagen. Aber mal zu verschiedenen Banken gehen und vergleichen, schadet nichts - Du kannst ja auch ruhig mal Angebote für drei verschiedene Konstellationen (90 %, 100 %, 110 % - Finanzierung) machen lassen - dann siehst Du, ob der von Dir angenommene Zinsanstieg den 110 % Aufschlag wettmacht.
     
  11. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Ob so ein Vorhaben sinnvoll ist, kannst doch nur DU entscheiden. Ich kenne Deine Lebensplanung nicht, also kann ein Außenstehender nur schlecht abschätzen ob sinnvoll oder nicht.

    An Deiner Stelle würde ich mich auch einmal mit meinem StB zusammensetzen und diesen Aspekt professionell beleuchten.

    EK ansparen ist immer sinnvoll, aber das hängt doch von Deinem Zeitrahmen ab. Überspitzt formuliert könnte man sagen, DU sparst noch ein paar Jahre und kaufst die Wohnung komplett aus Eigenmitteln. Die Summe ist doch sowieso überschaubar. Aber passt so etwas in Deinen Zeitrahmen?

    Ich würde meine Entscheidung nicht von der zu erwartenden Zinsentwicklung abhängig machen. Kein Mensch kann vorhersagen wie sich die Zinsen entwickeln. Momentan sieht es eher nach einer Seitwärtsbewegung aus, aber wie lange diese dauert, und ob die Zinsen danach steigen (oder evtl. gesenkt werden müssen) kann niemand sagen.
    Andererseits sollte man bedenken, wie sich ein paar Zehntel beim Zinssatz überhaupt bemerkbar machen. Aufgrund der geringen Darlehenssumme reden wir von vielleicht 50,- €/Monat, wenn überhaupt....vermutlich eher weniger.
    Somit ist auch das Thema Vollfinanzierung oder xx% EK nicht wirklich ein Thema. Unter den genannten Bedingungen wirst Du den "Top-Zins" sowieso nicht bekommen, aber auch das ist zu verschmerzen.

    Bei einer 500T€ Investition müsste man das schon anders betrachten, aber bei 60T€?

    Solltest Du später ein neues Objekt kaufen wollen, dann musst Du Dich fragen, was man mit der Wohnung anfangen kann. Verkaufen? Das kann lange dauern, evtl. geht sie auch nur zu einem Bruchteil des Werts über die Ladentheke. Vermietung? Wäre eine Alternative. Bringt Einnahmen, die jedoch zu versteuern sind, aber auch Kosten für Instandhaltung etc. Je nach Region fallen die Mieteinnahmen nicht so doll aus, aber "Arbeit" macht so eine Wohnung immer.
    Als Sicherheit für ein neues Objekt wird sie eher nicht benötigt.

    Fazit, nur Du kannst entscheiden ob diese Investition sinnvoll ist.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Bankmensch

    Bankmensch

    Dabei seit:
    12. Januar 2010
    Beiträge:
    116
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bankkaufmann
    Ort:
    Nürnberg
    Benutzertitelzusatz:
    Finanzierungsfachmann
    Vermietung


    folgendes Szenario falls die Wohnung vermietet wird: Mieteinnahmen - Zinsen - Afa - anfallende Wartungskosten etc. der Gewinn muss versteuert werden.

    Es gibt einige Kundengruppen (gutverdienende Singles, Firmeneigentümer, vermögende Privatiers und Selbstständige, unzählige weitere) die für jeden Euro dankbar sind, den Sie von Ihren Mieteinnahmen abziehen können.

    Beim Kauf einer Wohnung sollte allerdings nicht die Steuerersparnis die entscheidene Rolle spielen, sondern die Nachhaltigkeit bzw die dauerhaft zu erzielende Rendite des Objektes. Das ist entscheidend ... :28:
     
  13. Marion

    Marion

    Dabei seit:
    26. Februar 2003
    Beiträge:
    2.365
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    .
    Ort:
    Bayern
    Benutzertitelzusatz:
    Miss Google
    Dankbar bin ich über keinen Euro, den ich erst mal ausgeben muss, um ihn steuerlich von den Mieteinnahmen abziehen zu können. Mir ist der Euro versteuert lieber als ausgegeben. http://de.wikipedia.org/wiki/Grenzsteuersatz
    Bankazubi hat schon darauf hingewiesen.

    Da die Steuerrückführung den ausgegebenen Euro bei weitem nicht deckt, geht er zu Lasten der Rendite. Soll die Rendite entsprechend ausfallen, müssen andere Paramenter einschließlich Veräußerungsgewinn stimmen. Bei komplizierten Konstrukten sind viele der Parameter schwer zu schätzen. Siehe auch die Anmerkung von Musiker zum Veräußerungsgewinn. Ein weiteres Kriterium sind werterhaltende Instandhaltungen usw...

    Das 5 Jahresziel ist ca. 60.000 Euro anzusparen und am Erstwohnsitz zu bauen. Es stellt sich die Frage, ob da ein komplizierter Konstrukt Sinn macht, bei dem man alles auf eine Karte in eine langfristige und schwer liquidierbare Anlage setzt oder einfach monatlich 600 Euro plus Steuererstattung zu sparen und ein sinnvolles Portfolio nach Fristigkeit und Liquidierbarkeit anstrebt.

    Noch ein Hinweis: Ist doppelte Haushaltsführung gegeben, dann auch im gemieteten Objekt.

    Marion :)
     
  14. ecobauer

    ecobauer

    Dabei seit:
    17. Januar 2010
    Beiträge:
    1.895
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Betriebswirt
    Ort:
    Saarland
    O je, o je, das artet schon fast in eine betriebswirtschaftliche/volkswirtschaftliche Lehrstunde aus.
    Grundsätzlich fällt mir erstmal auf, dass das mit dem Zweitwohnsitz bei den gegebenen Fakten vom Finanzamt mit Sicherheit schon einmal gecancelt wird. Es gibt keinen persönlich familiären Grund, einen Zweitwohnsitz zu unterhalten und damit dürfte der Lebensmittelpunkt dort sein, wo der Arbeitsplatz ist.
    Weiter grundsätzlich würde ich mir die Wohnung kaufen und die Bank finden, die bereit ist, diese zu finanzieren. Eigenkapital kann man auch mit Sachwerten bilden, man spart die Miete in die eigene Tasche und kann ohne Druck abwarten, was sich in Zukunft entwickelt.
    Viel Erfolg
     
  15. bert

    bert

    Dabei seit:
    22. Februar 2010
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Heilbronn
    Hallo zusammen,

    ich bin ja ganz überrascht über die vielen Beiträge hier. Für mich positiv sind bisher folgende Aussagen:

    - Die Mehrheit geht von einer mittelfristigen Seitwärtsbewegung beim Leitzins aus, das erlaubt mir, nicht überstürzt handeln zu müssen.
    - Einholen von konkreten Angeboten erspart mir Spekulationen bezüglich Zinssatz
    - Dadurch kann ich mir erste Objekte ansehen

    Da meine Lebensplanung des öfteren zu Recht als Einflussfaktor für die Entscheidung genannt wird, jedoch falsch wiedergegeben wird, hier nochmal die Zusammenfassung:

    - Habe einen gemieteten Zweitwohnsitz, den ich gegen eine vollfinanzierte Eigentumswohnung i.W.v. ca. 60000 Euro tauschen will.
    - Diese soll innerhalb von 5 Jahren abbezahlt werden.
    - Der aktuelle Erstwohnsitz, für den nur Nebenkosten anfallen soll bis dahin beibehalten werden.
    - Ab diesem Zeitpunkt ist mit Heirat und Kindern zu rechnen. D.h. der Erstwohnsitz muss wegen des Platzangebots gegen eine größere Wohnung oder ein Haus getauscht werden. Durch die dann abbezahlte Zweitwohnung ist (gebundenes) EK vorhanden, was als Sicherheit für die Finanzierung dienen soll.
    - Sollte es sich ergeben, dass meine Lebensgefährtin bis dahin einen Job in der Gegend meines Zweitwohnsitzes findet, erübrigt sich der letztgenannte Punkt und die Zweitwohnung wird verkauft und gegen eine größere Wohnung vor Ort bzw. ein Haus vor Ort ersetzt. Miete kommt hier nicht in Frage.

    D.h. es ist in keinem Fall geplant, die zur Diskussion stehende Wohnung für 60000 Euro als Rendite- oder Abschreibungsobjekt zu nutzen.

    Noch eine Sache bezüglich der doppelten Haushaltsführung. Diese unterliegt keinen familären Voraussetzungen. Selbst als Single kann man eine doppelte Haushaltsführung geltend machen, wenn
    - der Lebensmittelpunkt vom Ort der Beschäftigung abweicht. Was dabei erst- und Zweitwohnsitz ist, ist lediglich melderechtlich relevant, nicht aber steuerrechtlich. Lebensmittelpunkt in steuerlicher Hinsicht ist der Ort, an dem man sein soziales Umfeld hat (Lebensgefährtin, Freunde, Familie, Vereine) und den man regelmäßig aufsucht
    - man am Lebensmittelpunkt aus eigenem oder abgeleiteten Recht einen eigenen Haushalt unterhält, diesen selbst führt oder dessen Führung maßgeblich mitbestimmt. Eine Unentgeltlichkeit ist kein Hindernisgrund, sofern man die Nebenkosten nachweisbar (anteilig) trägt.

    Im übrigen hatte ich auch erwähnt, dass ich eine doppelte Haushaltsführung habe und nicht die Formulierung verwendet "hätte gerne" oder "werde herbeiführen" oder dergleichen. D.h. die doppelte Haushaltsführung liegt anerkannt bereits vor.

    Wer jetzt neidisch auf eine Doppelte Haushaltsführung ist, sollte nicht nur die Vorteile sehen, sondern auch die Nachteile (Wochenendbeziehnung, hohe Fahrtkosten, doppelte Nebenkosten, doppelte GEZ, doppelt Telefon, doppelt Internet, doppelte Stromgrundgebühren, doppelter Möbelbedarf). Montag bis Freitag nur wenig soziale Integration ins Umfeld (zwei Freundeskreise funktioniert im Regelfall nicht). Man kann die Kosten zwar absetzen, aber absetzen bedeuted ja nur, dass man sich für die Zusatzkosten den Steueranteil spart, also nur knapp 40% wieder bekommt.
     
  16. Marion

    Marion

    Dabei seit:
    26. Februar 2003
    Beiträge:
    2.365
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    .
    Ort:
    Bayern
    Benutzertitelzusatz:
    Miss Google
    Das Problem ist, dass man nicht alles widerspruchslos stehen lassen kann.
    Eine volkswirtschaftliche Lehrstunde mit Substanz gab es in dem Thread noch nicht. Inversible Zinsstrukturen, die eigentlich insverse heißen?

    Und das kann auch nicht einfach stehen gelassen werden:

    Woher die Sicherheit? Dazu fehlt zum einen der Einblick in den Sachverhalt. Es steht nichts im Thread, das die genaue Wohnsituation am Heimatort beschreibt, zum anderen ist die Aussage auch noch falsch. Wie schon von Bert dargestellt hat, kommt es nicht auf den Familienstand an. Man kann auch ledig sein. Ein eigener Hausstand, also eine eingerichtete, den Lebensbedürfnissen entsprechende Wohnung wird aber vorausgesetzt.
    Ob die doppelte Haushaltsführung in Bernds Fall begründet ist, stellt das Finanzamt im Bescheid fest. Hier im Forum nicht...

    Marion :)
     
  17. #16 ReihenhausMax, 24. Februar 2010
    ReihenhausMax

    ReihenhausMax

    Dabei seit:
    25. September 2009
    Beiträge:
    1.972
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Softi
    Ort:
    Bremen
    Wenn Du in in paar Jahren Familiengründung betreibst und ein Haus bauen oder
    auch "nur" ein bestehendes renovieren willst, ist Cash wesentlich wertvoller als
    eine Eigentumswohnung, die Du beleihen kannst. Verkaufst Du die Wohnung, sind
    die Erwerbsnebenkosten (wenn Du auch noch das Maklergesocks alimentieren
    mußt, schnell 10%) für die Katz. Bei 5 Jahren Nutzungsdauer wären das 2% jährlich
    und Du hast als Eigentümer auch mehr Nebenkosten für eine Wohnung denn als
    Mieter. Was Du jetzt und in ein paar Jahren erst recht weniger an Zinsen denn an
    Miete zahlst, zahlst Du später beim Haus wieder mehr, wenn Du die Wohnung behälts
    um unter der Woche dort zu wohnen. Und mit Familie macht die Pendelei auch noch
    deutlich weniger Spaß.
     
  18. bert

    bert

    Dabei seit:
    22. Februar 2010
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Heilbronn
    @ReihenhausMax:
    vielen Dank für deine vorstehenden Sätze. Dadurch wurde mir meine eigentliche Frage klar, die bisher so als Bauchgefühl in mir schlummerte. Mir war immer klar, dass mir etwas noch nicht klar ist und durch deine Worte fiel es mir gerade wie Schuppen von den Augen:

    Meine eigentliche Frage ist, welche der beiden Alternativen besser ist:

    1. Zweitwohnung zu niedrigen Zinssatz kaufen, 5 Jahre abbezahlen, dann am Erstwohnsith ein Haus in weiten Teilen finanzieren und wieder abbezahlen (wobei die Wohnung dann als Sicherheit für die Bank dienen kann und ggf. auch als EK zählt und den Zinssatz drückt???)

    oder

    2. Dauerhaft am Zweitwohnsitz zur Miete wohnen, die nächsten fünf Jahre EK aufbauen, dann damit am Erstwohnsitz ein Haus bauen, dass dann eben keine Vollfinanzierung sein muss, dafür aber ggf. bis dahin enorm steigende Zinsen in Kauf nehmen.

    Besser im Sinne der Fragestellung bedeuted für mich die kleinere (diskontierte) Gesamtsumme der beiden Alternativen.

    Und genau hier sind wir vermutlich bei einer Fragestellung die momentan noch zu viele Variablen enthält (Zinsentwicklung, Mietpreisentwicklung, Grundstückspreisentwicklung, etwaige gesetzliche Änderung bei der doppelten Haushaltsführung, etc)) um zu einem finanzmathematischen, logisch nachvollziehbaren, gesicherten Ergebnis zu kommen, das ich als der Ratio verbundener Mensch immer so gerne hätte.

    Was nehme ich für mich mit?
    Plan A: EK Aufbau für 5 Jahre, abwarten etwaiger Lebensplanänderungen und dann bei Gelegenheit Hausbau
    Plan B: sollte ein unverhoffter Geldregen kommen (z.B. Erbschaft die nicht absehbar ist, Beförderung mit mehr Gehalt oder Dienstwagen, so dass ich mein Privatauto verkaufen kann) UND sich ein absolutes Schnäppchen ergeben, dann könnte ich nochmal schwach werden, was den Erwerb einer Immobilie am Zweitwohnsitz betrifft.

    Euch allen vielen herzlichen Dank für euere Meinungen, die mir die richtige Denkrichtung gegeben haben und eine lange Zeit des Hin und Hers beendet haben. Nun weiß ich, was ich will :-)

    PS: hört mir auf mit VWL; ich musste mir den Blödsinn mehrere Semester lang geben
    PPS: die Pendelei macht jetzt schon keinen Spass, was mich zum PPPS bringt
    PPPS: sucht euch nen Job, wo ihr überall eine Chance auf Anstellung findet; erspart viel Ärger und Nerven ;-)
     
  19. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Das hatte ich doch oben schon versucht zu erklären.

    WENN bereits in 5 Jahren ein weiteres Haus geplant ist, dann wäre es unsinnig heute in eine Wohnung zu investieren. Ich hatte Dir auch geschrieben, dass Du nicht auf die Zinsen schauen sollst, denn die Ersparnis ist bei der geringen Darlehenssumme moderat und wird durch andere Kosten aufgefressen. Was bleibt ist aber das Risiko, denn die Wohnung zählt NICHT als EK, höchstens Du schaffst es die Wohnung bis zum Baubeginn zu verkaufen.
    Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Du für den Verkauf mehrere Monate, evtl. sogar Jahre einplanen musst, oder aber Du nimmst Verluste in Kauf.

    d.h. Solltest Du in 5 Jahren ein Haus bauen wollen, dann müsstest Du spätestens in 4 Jahren den Verkauf der Wohnung ankurbeln. Bei dieser "Anlage" wirst Du mit höchster Wahrscheinlichkeit Verluste einfahren. Momentan gibt´s Immobilien wie Sand am Meer, und der niedrige Kaufpreis ist auch ein Indiz dafür, dass es sich nicht gerade um eine Wohnung in bester Lage handelt. Von Wertsteigerungen o.ä. würde ich mich gleich verabschieden, das wird nichts, schon garnicht in der kurzen Zeit.

    Was man noch betrachten sollte wären Deine aktuellen Kosten für Miete. Liegen diese bei vergleichbarem Wohnstandard höher als die Kosten für die "neue" Wohnung, dann würde dies für einen Wohnungskauf sprechen. Jetzt müsste man genau rechnen. Eingesparte Miete gegen Kreditkosten, und evtl. wäre es dann sinnvoller die Wohnung längerfristig zu finanzieren und nach den 5 Jahren zu vermieten (steuerliche Aspekte), und das überschüssige Kapital zu sparen für den Hausbau in 5 Jahren.

    Falls Du also doch mit aller Gewalt eine Wohnung kaufen möchtest, dann solltest Du vorher auch die Vermietbarkeit prüfen. Bei der o.g. Summe sollte die Wohnung dann min. 500,- € (Kalt)Miete pro Monat einspielen. Was aber an Dir hängen bleibt ist die Mehrarbeit und der Stress bei Vermietungen.
    Nachteil dieser Variante, Du konntest während der 5 Jahre kein/kaum EK aufbauen was die neue Finanzierung wieder teurer macht. Dafür hättest Du auf der Einnahmeseite ein paar Euro mehr pro Monat, aber gerade das wäre in Deinem Fall nicht unbedingt nötig.

    Gruß
    Ralf
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Marion

    Marion

    Dabei seit:
    26. Februar 2003
    Beiträge:
    2.365
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    .
    Ort:
    Bayern
    Benutzertitelzusatz:
    Miss Google
    die ggf. bis dahin enorm steigenden Zinsen treten ein, unabhängig von der jetzigen Entscheidung. Und wenn wirklich so, dann spricht geringeres benötigtes Fremdkapital für die klassische EK-Bildung.

    Mit aufgebautem EK hast Du bei der Finanzierung/Budget und der Erfüllung von zusätzlichen Ausstattungswünschen mehr Luft nach oben!

    Die Zinsentwicklung war doch eine Deiner zentralen Fragen? ;)

    Marion :)
     
  22. pauline10

    pauline10

    Dabei seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    1.813
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Hausfrau
    Ort:
    Frankfurt
    Benutzertitelzusatz:
    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Wenn die Zinsen wirklich steigen sollten, werden sich auch weniger Leute für die gebrauchte Wohnung finden.

    Die müssen dann nämlich auch finanzieren und überlegen sich das zweimal. Dann hängt diese Wohnung wie ein Klotz am Bein. Ob der Arbeitsort zu jenen Bereichen zählt, wo die Bevölkerung (noch) wächst ist auch die Frage. In Vorträgen wird nicht nur bei MV von einer schrumpfenden Bevölkerung gesprochen.

    Außerdem steigen die technischen Anforderungen an eine Wohnung. Man erwartet alle paar Jahre höhere Wärmedämmung. Da kann eine heutige Wohnung schnell unvermietbar oder unverkäuflich werden.

    Also bei steigenden Zinsen ist Cash besser als eine Wohnung, die erst noch verkauft werden muß. Aber ob die Zisen steigen möchte ich genauso wie Bankmensch bezweifeln. eher steigt die Inflation als die Zinsen.

    Nach VWL sollten dann die Sachwerte ihren Wert behalten. Aber daran glaube ich bei einer Wohnung nicht. Da wird zu viel von der Regierung hineingesteuert. Es gibt eben mehr Mieter, die auch Wähler sind als Eigentümer.

    Die Regierungen häufen Schulden noch und nöcher an um das Volk mit Brot und Spiele bei Laune zu halten und holen sich das Geld über die Inflation oder direkt über Steuern bei den "Blöden", die noch arbeiten.

    Also wie man sich aus diesem Schlamassel heraushält ist mir auch schleierhaft.

    pauline
     
Thema:

Vollfinanzierung sinnvoll?

Die Seite wird geladen...

Vollfinanzierung sinnvoll? - Ähnliche Themen

  1. Dämmplatten hinter Heizkörper sinnvoll???

    Dämmplatten hinter Heizkörper sinnvoll???: Hallo, ich würde gerne mal eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema Dämmplatten hinter Heizkörper hören. In meinem Fall handelt es sich um...
  2. Antennenverkabelung beim Neubau noch sinnvoll

    Antennenverkabelung beim Neubau noch sinnvoll: Hallo Zusammen, wir sind grade dabei ein EFH neu zu bauen. Aktuell setzen wir uns grade mit der Elektroplanung auseinander. Dabei hat sich für...
  3. Welches Analyseverfahren ist sinnvoll bei Asbestverdacht

    Welches Analyseverfahren ist sinnvoll bei Asbestverdacht: Guten Tag, in welchem Fall und wie lange nach möglicher Asbestfreisetzug ist welche Möglichkeit, eine Wohnung nach Sanierung auf Asbest zu...
  4. Welche Allround-Maschine zum Holzbearbeiten ist sinnvoll??

    Welche Allround-Maschine zum Holzbearbeiten ist sinnvoll??: Hallo,werde in meinem Altbau die Innentreppe mit Laminat neu belegen und die Wangen abschleifen und weiß streichen. Will mir dafür eine Maschine...
  5. Mein Sanierungsprojekt in Nordhessen - Architekt sinnvoll und wie finde ich ihn?

    Mein Sanierungsprojekt in Nordhessen - Architekt sinnvoll und wie finde ich ihn?: Hallo Bauexperten, meine Familie und ich kommen aus Nordhessen, der Gegend um Kassel und planen den Umzug ins Eigenheim. Das Objekt um das es...