Vom Heizkörper zur FBH

Diskutiere Vom Heizkörper zur FBH im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, kann mir jemand sagen, was zu einer Umrüstung von Heizkörper auf FBH gehört? Was passiert mit den vorhandenen...

  1. Chris G

    Chris G

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    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, was zu einer Umrüstung von Heizkörper auf FBH gehört?

    Was passiert mit den vorhandenen Heizungsrohren? Ist an der Anlage selbst auch noch Etwas erforderlich oder läuft das Wasser nach Umrüstung nur in einem anderen "Wärmespeicher"?
    Gehört da immer eine Raumsteuerung hinzu? Muss eine FBH speziell gewartet werden?

    Beste Grüße
    Christoph
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Vorhandene Heizungsrohre werden, sofern man sie nicht weiter nutzen kann, stillgelegt. Je nach Wärmeerzeuger wird die FBH direkt an den Wärmeerzeuger angeschlossen, wie vorher die Heizkörper. Die Pumpe muss jedoch auf die geänderten hydraulischen Verhältnisse angepasst werden. Zudem kann es sein, dass ein Mischer benötigt wird.

    Die Raumsteuerung, also ein Raumthermostat, ist fast immer erforderlich. Auch wenn man in der Praxis durch einen hydraulischen Abgleich und Optimierung der Heizkurve die Anlage so optimieren kann, dass ein Raumthermostat so gut wie nie eingreifen muss. Über so Dinge wie Selbstregeleffekt schweigen wir jetzt einmal.

    Was die Wartung betrifft, so ist diese nicht viel anders als bei einem Heizkörperkreis.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Chris G

    Chris G

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    Hallo Ralf,

    wovon hängt es ab, ob man die vorhandenen Rohre nutzen kann? Was müsste getan werden, wenn man einige Räume garnicht mit FBH beheizen möchte, also beide Heizungsarten betreiben möchte? Sind es dann zwei unabhängige Systeme? Macht so etwas überhaupt Sinn, oder lieber direkt das ganze Haus umstellen? Habe nämlich einen Wohnkeller, so dass auch im Keller Heizungsintallation vorhanden ist. Was ist zu beachten beim vorhandenem Kaminofen? Die Rohre müssen doch nicht auch unter dem Ofen verlegt werden, oder? Sind 100€/QM beheizter Fläche die richtige Richtschnur für die gesamte Investition, oder ist es unter Umständen noch teurer?

    Beste Grüße
    Christoph
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Möchte man FBH und Heizkörper betreiben, dann müsste man 2 Kreise aufbauen. Einen mit hoher Temperatur für die Heizkörper und einen mit niedriger Temperatur für die FBH. Das ist in meinen Augen unnötig Aufwand, und erschwert ein spätere Umrüstung auf eine WP als Wärmeerzeuger.

    Unter dem Kaminofen verlegt man keine FBH Rohre. Man muss zudem darauf achten, dass der Estrich die Last verkraftet. So mancher Kaminofen ist ziemlich schwer.

    Bei den 100,- €/m2 muss ich passen. Keine Ahnung was Du damit meinst, und was dadurch abgedeckt werden soll.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Chris G

    Chris G

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    Hallo Ralf,

    mit dem Preis meinte ich Estrich fräsen, Rohre verlegen, und die gesamte Hardware, die dazu benötigt wird inkl. Manpower.
    Bei mir würden es dann rund 155 QM an zu versorgender Fläche sein. Wären also über 15 TEURO realistisch für die Umrüstung, oder eher noch zu gering?

    Beste Grüße
    Christoph
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Willst Du eine FBH bei der die Rohre in eine Nut eingelegt werden die in den den Estrich gefräst wurde? Keine Ahnung was so etwas kosten darf, und ob das in Deinem Fall überhaupt möglich ist. Irgendwo hatte ich mal was von 30,- €/m2 nur für die Fräsarbeiten gelesen. Zuvor muss aber geprüft werden, ob man den Estrich überhaupt fräsen kann bzw. darf.

    Weiterer Nachteil, wenn der Estrich gegenüber dem Betonboden nicht wärmegedämmt ist, wird das System ziemlich träge weil man ja nicht nur den Estrich aufheizt, sondern auch den Boden darunter.

    Gruß
    Ralf
     
  8. OldBo

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    Ich würde so etwas nicht machen.

    Gruß

    Bruno
     
  9. Chris G

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    Hallo Bruno,

    also lieber bei Heizkörpern bleiben, oder wie war Deine Antwort gemeint?

    Beste Grüße
    Christoph
     
  10. Julius

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    Entweder HK belassen oder Estrich komplett raus und (mit entsperechender Dämmung) neuen Heizestrich rein. Dann ieicht der genannte Betrag aber erst recht nicht.

    Was soll denn überhaupt erreicht werden und warum?
     
  11. OldBo

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    Moin Christoph,

    entweder eine richtige FBH oder keine. Aber das muss ich nicht entscheiden.

    Gruß

    Bruno
     
  12. Chris G

    Chris G

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    Hallo Bruno,

    was meinst Du mit richtig oder keine? Gibt es auch "nicht richtige" FBH? Ich habe gedacht, dass da alles standardisiert ist? Also wenn jemand von Heizkörper auf FBH umrüsten möchte, müsste er als Hardware XYZ an Gerätschaften anschaffen und der Rest wäre "plug & play"...

    Gruß
    Christoph
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Eine FBH ist halt etwas mehr als nur ein paar Rohre im Estrich.

    Einen Punkt, das mit der Dämmung, hatte ich ja oben schon geschrieben. Es geht also nicht nur um die Anbindung an den Wärmeerzeuger, sprich 2 Heizkreise, sondern auch darum, wie man die Wärme in den Raum bringt.

    Eine FBH ist im Vergleich zu Heizkörpern relativ träge. Das ist an sich noch kein Problem, so lange sich diese Trägheit in Grenzen hält. Je mehr Masse um so träger wird die FBH. Gibt es unter dem Estrich keine Wärmedämmung, dann erhöht sich die Masse erheblich und gleichzeitig wird ein nicht unerheblicher Teil der Wärme nach "unten abgehen". So heizt man unter Umständen Bereiche die man gar nicht beheizen will.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Julius

    Julius

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    p&p ist da nichts. Standardisiert auch nicht.
    Und planungsfrei geht schon gar nichts!

    Beantworte doch bitte meine Rückfrage (Was soll erreicht werden und wozu?)!
    Ist die Heizlast schon bekannt?
     
  15. Chris G

    Chris G

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    Hallo zusammen,

    die Antworten hängen davon ab, um wieviel träger ist eine FBH?

    Eigentlich dachte ich an eine FBH aus drei Gründen:

    1. Man sieht keine Heizkörper mehr: es ist schicker
    2. Es ist für Allergiker besser
    3. Da der gesamte Raum gleichmäßig aufgeheizt wird und nicht vom Heizkörper ausgehend eine Wärmewelle entsteht, ist die Heizung gefühlt behaglicher
    (4. Eventuell energiesparender?)

    Beste Grüße
    Christoph
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Eine FBH hat schon Vorteile, und heutzutage sollte man nichts anderes mehr verbauen. Große Heizflächen haben zudem den Vorteil, dass sie auch mit niedrigeren Heizwassertemperaturen ausreichend Wärme in die Räume liefern. Das kommt einem (späteren?) Betrieb mit einer WP oder Solarunterstützung entgegen.

    ABER in Deinem Fall wissen wir ja noch nicht einmal, ob Du überhaupt eine fachgerechte FBH bauen kannst, denn das Fräsen von Nuten in den Estrich ist nicht der Brüller. Gründe habe ich ja schon mehrfach genannt.

    d.h. Du solltest zuerst einmal klären, was sich unter den Räumen befindet und wie der aktuelle Bodenaufbau aussieht. Ansonsten bleibt nur den Bodenaufbau erhöhen indem man eine FBH auf den vorhandenen Estrich baut, ODER den alten Estrich raus, Dämmung rein und darauf dann eine FBH.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Chris G

    Chris G

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    Hallo Ralf,

    da kommen wir der Sache näher :)
    Wieviel würde genauso Etwas für die Gesamte Fläche von fast 160QM auf 3 Ebenen verteilt inkl. aller notwendigen Hardware ungefähr kosten? Deshalb die Frage nach 100€/QM. Also um die 16 TEURO insgesamt...

    Beste Grüße
    Christoph
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Keine Ahnung wieviel Aufwand das ist den ganzen Estrich auszubauen. Meine Glaskugel sagt, das könnte mit den 100,- € hinhauen. 20,- € bis 25,- € für den alten Estrich ausbauen und entsorgen, 20,- € für den neuen Estrich und 50,- bis 60,- € für eine neue FBH und Kleinteile.
    ACHTUNG ! Das war ganz dicker Daumen Glaskugelmodus.

    Deswegen hatte ich ja nach dem vorhandenen Bodenaufbau gefragt. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  19. Julius

    Julius

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    Dabei ist zu beachten, daß ggf. die Anschlußhöhen (Türen etc.) nicht mehr passen!
     
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  21. OldBo

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    Moin Christoph,

    eine "nicht richtige FBH" wäre Dein Gebastel. Alles andere wurde inzwischen schon geschrieben. Vielleicht wäre noch die nicht mehr vorhandene Tragfähigkeit des FB anzuführen, der später mit Sicherheit Risse bekommt.

    Gruß

    Bruno
     
  22. grubash

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    Davon kann ich ein Lied singen. Nur gut, dass das Haus nicht bewohnt war und Zeit fast keine Rolle gespielt hat. Durch die Dämmung, Ausgleich schiefe Decken usw. bin ich so 7 cm höher gekommen. Da durften dann alle Türstürze etwas angehoben werden. Statiker hatte sich das angesehen und entsprechende Trägerstücke und Abstützungspläne konzipiert. Prinzipiell kein Ding aber dauert halt alles seine Zeit.

    War bei mir halt so eine Entscheidung gleich umzurüsten, da der Estrich nicht mehr wirklich gut war (Risse, Ausgetretene Stellen, Stuhlrollebrösel, Bitumenverklebtes Parket). Da war die Estrichsanierung eh fällig. Das Rausstemmen vom alten Estrich hat der Heizungsbauer dankend als Eigenleistung angenommen :-). Die Türen mussten eh raus, da diese nach 50 Jahren arg verzogen waren.

    Kann auch noch eng werden, wenn der vorhandene Estrich schief eingebaut war. Hatte nachdem der Meterstrich stand satte 8cm Höhenunterschied von vorn nach hinten. Wenn man das dann ausgleicht kann es schon mit den Brüstungshöhen der Fenster eng werden. Die Küche wurde dann mit 2 Arbeitshöhen geplant. Wieder kein Ding aber kostet dann ggf. etwas mehr.

    Nächster Haken > Treppenan- und Treppenaustritt wenn die Aufbauhöhen durch Dämmung und andere Widrigkeiten dann doch höher werden. Der Antritt ist nicht ganz so kritisch, aber 3-4 cm mehr auf der letzten Stufe werden schon unangenehm. Müsste dann auch entsprechend angepasst werden.

    Ciao Christian
     
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Vom Heizkörper zur FBH

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