Von der Idee bis zum fertigen Haus.

Diskutiere Von der Idee bis zum fertigen Haus. im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo, Meine Freundin (22) und ich (25) sind zur Zeit am überlegen ein Haus zu bauen. Der Grund warum wir gerade jetzt darüber Nachdenken ist...

  1. #1 Bauneuling86, 15. Mai 2012
    Bauneuling86

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    Hallo,
    Meine Freundin (22) und ich (25) sind zur Zeit am überlegen ein Haus zu bauen. Der Grund warum wir gerade jetzt darüber Nachdenken ist der niedrige Baufinanzierungszins, das wir sowie so eine recht teuere Wohnung zur Miete haben (zu mindest für Sachsen-Anhalt) und wir beide einen festen Arbeitsvertrag (sollte man gerade als junger Mensch erwähnen) und nicht all zu schlecht verdienen (Ich 2150 Netto und Sie 1300 Netto). Da ich die letzte Woche meine Freizeit damit verbracht habe mich auf diversen Internetseiten zum Thema Hausbau zu informieren (Kredite, Förderungen, Vergleich Fertig- zu Massivhaus, Wandarten, Heizarten etc.) und irgendwie langsam Kopfschmerzen bekomme, wollte ich meine derzeitigen Erkenntnisse mit euch teilen und eure Meinungen und Kritiken aber Verbesserungsvorschläge hören. Desweiteren ist noch zu erwähnen, dass auch das Thema Nachwuchs bei uns zur Debatte steht. Das Haus sollte eine Einliegerwohnung haben, da ich meine Mutter ebenfalls bei mir im Haus haben möchte, diese würde uns 400 Euro im Monat beisteuern. Ich möchte diesen Threat nutzen um Schritt für Schritt den Weg ins eigene Heim zu schaffen.

    Hier noch mal unsere wichtigsten Eckdaten:

    F: Was soll gebaut werden?
    A: Haus mit Einliegerwohnung - Unterkellert.

    Einkommen: 3850 Euro
    Ersparnisse ca. 25000 Euro
    Ausgaben im Schnitt 3000 Euro - Freundin zahlt noch ein Auto ab, und unser Lebensstandart ist recht hoch.
    Abzüglich 670 Euro Warmmiete macht das 1520 Euro die wir maximal im Monat übrig haben.
    Nun kommt noch das Geld welches später das Kind kosten wird. Ich gehe von 500 Euro aus (Ich weiß das klingt viel aber ich bezieh mich auf den Durchschnittswert bis dieses Erwachsen ist.)
    Das bedeutet es sind noch 1020 Euro übrig.
    Nun bin ich der Meinung das man mindestens 300 Euro im Monat sparen sollte, im Falle am Haus oder Auto geht etwas kaputt. Das bedeutet ca. 700 Euro bleiben übrig. Jetzt kommen noch die zusätzlichen Kosten wie Wasser und Abwasser, Versicherungen fürs Haus, Strom und Heizgeld hinzu.

    Hier meine erste Frage: Ist es überhaupt noch möglich mit diesen Buget ein Haus zu bauen?

    Zur Frage Massiv- oder Fertighaus habe mich für folgendes (als Wunschziel) festgelegt (sofern überhaupt möglich): Massivhaus als Passivhaus, Kfw 40,Wärme- und Energieversorgung: Wärmepumpe mit Photovoltaikzellen auf dem Dach
    Hier meine zweite Frage: brauch ich zusätzlich noch eine Wärmeversorgung? So wie ich das beim Thema Passivhaus verstanden habe wärmt die Abwärme des Hauses, der Leute und der Geräte darin das Haus. Wenn ich jetzt im Winter das Fenster öffne, was passiert dann? Dauert es ewig bis das Haus warm wird? Wenn die Wärmepumpe die Erdwärme nutzt und es draußen extrem kalt wird so ca -30°C, funktioniert das System dann überhaupt noch? Reicht die Photovoltaikzelle auf dem Dach überhaupt aus um eine Wärmepumpe zu betreiben? Was passiert wenn im Winter Schnee auf der Zelle liegt, muss dieser dann immer sofort entfernt werden damit noch Strom produziert wird? (Währe ja ziemlich gefährlich jedes mal auf dem Dach zu balancieren) Wieviele Photozellen benötigt man um den kompletten Energiebedarf zu decken um so zu sagen unabhängig vom Stromversorger wird?
     
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  3. #2 Baufuchs, 15. Mai 2012
    Baufuchs

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    Da die Warmmiete ja später wegfällt wären das 670 + 700 =1370
    €.
    Bei derzeitigem Zins + 2% Tilgung kriegst Du dafür ca. 250.000 € + 25.000 € EK also 275.000 €.

    Dafür ein Grundstück + unterkellertes Passivhaus mit Einliegerwohnung?

    Das wird nix
     
  4. #3 Dober1108, 15. Mai 2012
    Dober1108

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    Wenn Ihr ein Kind bekommt wird Deine Freundin, wohl zu mindest auch eine Zeit lang, nicht so viel verdienen?
     
  5. #4 Schnabelkerf, 16. Mai 2012
    Schnabelkerf

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    Wobei Sachsen-Anhalt bzw. die östlichen Bundesländer schon recht güntiges Bauen erlauben. Wenn das Grundstück irgendwo im Nirgendwo ist und damit fast "geschenkt" klappt vielleicht wirklich.

    Und zum Kinderkriegen: Ich würde es schön finden wenn alte Rollenmuster durchbrochen werden und nicht immer der Frau die Aufgabe der ersten Kindererziehung zugewiesen wird. Ausserdem gibt es in den neuen Bundesländern aureichend Krippen! Also nach 3 Monaten kanns mit der Arbeit VOLLZEIT weitergehen!
     
  6. Der Da

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    Das ist deutlich zuviel. Wenn Euch das Bauen wirklich wichtig ist, solltet Ihr bei Eurem Einkommen, gerade dort wo Ihr lebt, mindestens 1500 € Monatlich beiseite legen. Dann würde ich an Eurer stelle schauen das Eigenkapital noch auf etwa 50 000 € zu bringen.

    zu einer Baufinanzierung gehört viel Disziplin. Also während der Bäbypause Tilgung auf 1% und danach sofort wieder hoch auf mindestens 2 %
    Allerdings sollte man mit 275 000 keine zu großen Träume haben.
     
  7. BJ67

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  8. #7 th_viper, 16. Mai 2012
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    Hallo !

    Den Wegfall der Warmmiete hatte er schon berücksichtigt. (3.850 -3.000 + 670 => 1.520 € übrig -500 Kind - 300 Sparen => ca. 700 €).
    Wird also schon 2x nix.
     
  9. githero

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    So ist es! Und wenn dann auch noch Kinderwunsch besteht, dann wird es schon 3x nix! :smoke
     
  10. #9 Headhunter2, 16. Mai 2012
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    Ich schlag mal auch noch in dieselbe Kerbe, eure Überlegungen gehen grundsätzlich in die richtige Richtung, nur an dem Punkt mit dem Lebensstandard solltet ihr hart arbeiten, für jeden Euro, den ihr jetzt noch anspart, spart ihr euch später mindestens zwei Euro die ihr der Bank geben müsstet, also laufende Ausgaben runterschrauben :)

    Du bist mit deinen Überlegungen grade an der Stelle angelangt wo sich das erste Mal alles im Kreis dreht (Heiz/Dämmkonzept - Kosten - Größe und damit Heizbedarf), du wirst diese Abhängigkeiten selbst nicht alle auflösen können und dich deswegen immer weiter drehen wenn du nicht jemanden mit Erfahrung ins Boot holst.
    Empfehlung: Überlegt euch was ihr wollt (Eckdaten Größe, Baustil, Einliegerwohnung, Nachhaltigkeit beim Energieverbrauch). Damit dann zum Architekten/Planer (mit Erfahrung!) und einfach mal fragen ob das überhaupt möglich ist.
    Der wird euch dann ziemlich schnell sagen an was es scheitern könnte :)
     
  11. #10 Bauneuling86, 16. Mai 2012
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    Erst mal Danke für die schnellen Antworten. Ich konnt mir die Richtung der Antworten schon so in etwa denken. zu folgenden Äußerungen ein paar Worte von mir (Sorry mit den zitieren komm ich irgendwie nicht klar)

    Schnabelkerf: Wobei Sachsen-Anhalt bzw. die östlichen Bundesländer schon recht güntiges Bauen erlauben. Wenn das Grundstück irgendwo im Nirgendwo ist und damit fast "geschenkt" klappt vielleicht wirklich.

    Merseburg liegt bei Leuna (war einst größter Chemiepark in der DDR und einer der größten zu Kriegszeiten) was zur Folge hat, dass man in dieser Region 1. Öfters Fliegerbomben, Granaten, Sprengstoff, Munition, etc. im Boden findet, weil über Leuna zu Kriegszeiten fast täglich Bomben fielen und 2. Zu DDR-Zeiten Umweltschutz ein Fremdwort war. Die Böden hier können z.B. mit Schwermetallen, Schweröl, Chemische Abfälle belastet sein. Z.B. gibt es in Merseburg ein alten Russenflugplatz. Dort im Gebiet entstehen gerade Neubausiedlungen, allerdings sind die Böden dort mit Altölen der Flugzeuge bzw. Kerosin getränkt. Traurig aber war. Deshalb kann man hier auch wirklich Schnäppchen machen: http://www.immobilienscout24.de/expose/63954781 1800m² für 23600 und dazu noch voll erschlossen ist nicht schlecht.
    Leider sind Mieten und Grundstückspreise im Osten das einzigste was billiger ist. Ein Haus kostet von Firma X bei mir genau soviel wie bei jemanden der in Bayern bauen will.

    Zitat:Und zum Kinderkriegen: Ich würde es schön finden wenn alte Rollenmuster durchbrochen werden und nicht immer der Frau die Aufgabe der ersten Kindererziehung zugewiesen wird. Ausserdem gibt es in den neuen Bundesländern aureichend Krippen! Also nach 3 Monaten kanns mit der Arbeit VOLLZEIT weitergehen

    Das Problem hier bei: Wir gehen alle in Schichten, würde ich aus dem Schichtsystem gehen wären gleich mal 400 Euro Netto weg, bei meiner Freundin 300 Euro Netto. Und wenn wir beide z.B. auf Spätschicht müssen oder Sie z.B. auf 24 Stundendienst (Sie ist Krankenschwester in einer Klinik, leider kein all zu gut bezahlter Job zumindest in unserer Region) wer nimmt das Kind? Grippen haben hier nicht 24 Stunden um die Uhr offen. Deshalb wollte ich meine Mutter mit ins Haus haben, diese macht zwar auch Schichten (1100 Netto), hat aber kein festes Schichtsystem wie ich oder meine Freundin. Sie könnte sich uns halt anpassen damit immer jemand da ist.
    Ich findes es etwas schade, da meine Freundin und ich in unseren Freundeskreis die sind die am meisten Geld verdienen und trotzdem es sehr schwer bzw. es unmöglich ist diese Idee vom Haus mit Einliegerwohnung umzusetzen.

    Zitat: Das ist deutlich zuviel. Wenn Euch das Bauen wirklich wichtig ist, solltet Ihr bei Eurem Einkommen, gerade dort wo Ihr lebt, mindestens 1500 € Monatlich beiseite legen. Dann würde ich an Eurer stelle schauen das Eigenkapital noch auf etwa 50 000 € zu bringen.

    1500 Euro weglegen, das bedeutet 3850 Euro - 400 Euro Muttibonus :) - 1500 Euro = 1950 Euro zum leben. Ich schlüssel mal unsere monatlichen Fixkosten auf. Ich:
    Warmmiete 670 Euro, Berufsunfähigkeitsversicherung 100 Euro, Telekom 40, Handy 35, Bausparen 65, Gewerkschaft 20, Benzin ca. 300, Kfz Versicherung + Kfz Steuer + ADAC + Unfallversicherung auf dem Monat runter gerechnet ca. 180 = 1410 Euro. Meine Freundin zahlt dann noch folgendes monatlich: Kfz Kredit + Kfz Versicherung 400, Handy 40, Hausrat 25, Essen + Trinken ca. 450, Benzin ca. 250, Bausparen 40, GEZ+ Unfallversicherung auf dem Monat runter gerechnet ca 25, Zigaretten 50 = 1280 (bleibt nicht viel übrig). Ich und Sie = 2690. Bis auf die 50 Euro für Zigaretten sehe ich kaum eine Möglichkeit unsere Kosten zu minimieren Die 310 Euro ergeben dann den "hohen" Lebensstandart (Kino, Essen gehen, Unternehmungen, etc.) Um auf 1950 Euro zu kommen müßten 740 Euro von den bisherigen Fixkosten eingespart werden. Das stellt sich als äußerst schwierig heraus. Wie gesagt bis auf Miete und Grundstückspreise sind die Lebensunterhaltungskosten in den neuen Bundesländern nicht viel geringer als in den Alten. Ich kann jetzt nur leider keine Auskünfte geben ob die Einkünfte besser in den alten Bundesländern sind. Wie gesagt: das ist das, was mich wundert, dass trozdem wir hier zu der besser verdienenden Arbeiterklasse im Osten gehören, wir kaum etwas aufbauen können.
     
  12. Julkus

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    Ohne jetzt unsere Kosten detailliert aufschlüsseln zu wollen. Wir haben ein ähnliches Einkommen (ca 3700 Euro incl. Kindergeld) und können momentan (wir leben mietfrei) ca 1500 Euro monatlich zur Seite legen.

    Autos haben wir auch 2, Benzin fällt ähnlich aus wie bei euch. Wir rauchen allerdings nicht und haben beide zusammen ca 20 Euro Handykosten.

    Wir haben wie gesagt 2 Kinder, kaufen eher großzügig ein (ohne auf den Preis zu achten), gehen öfter mal essen, oder ins Spaßbad, fahren ein bis zweimal im Jahr in Urlaub. Wenn wir müssten, dann wäre da also noch großes Einsparpotential bei uns.

    Ich finde da bleibt bei euch eindeutig zu wenig übrig, zumal ihr nur zu zweit seid.
     
  13. R.B.

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    Mal ein anderer Ansatz. Vergessen wir mal das Ansparen, sondern gehen wir einmal davon aus, dass es irgendwie möglich wäre jetzt schon ein Haus zu finanzieren.

    Die Lebenshaltungskosten liegen bei 2.690,- € inkl. Warmmiete. Die Warmmiete wird später ersetzt durch Heizung, Strom, Wasser im eigenen Haus. d.h. die lebenshaltungskosten würden dann bei um die 2.300,- € liegen.
    Dann ist der Benzinbedarf relativ hoch. Habt Ihr weite Strecken zur Arbeitsstelle zu fahren? Ich komme grob auf 5.000km pro Monat (für beide zusammen). Lässt sich der Fahrtweg evtl. verkürzen?

    Bei dieser Kilometerleistung könnt Ihr auch ständig frisches Auto kaufen, dafür muss auch erst einmal Geld beiseite gelegt werden.

    Der KFZ Kredit wird sicherlich auch irgendwann wegfallen (wann?). Das bringt wieder ein wenig Luft in die Kalkulation.

    Vielleicht mal über diese Punkte nachdenken.

    Dann das Thema Baukosten. Muss es unbedingt ein PH werden? Vielleicht mal die Ansprüche überdenken, vielleicht lässt sich dann doch was in der 270T€ Klasse (inkl. Grundstück) bauen.

    Ich würde jetzt einfach mal in verschiedene Richtungen denken und die möglichen Szenarien durchspielen.

    Sicher ist, mit den bisherigen Zahlen funktioniert es nicht. Eventuell kann man aber die Kosten so gestalten, dass es doch noch eine Chance gibt. Am besten wäre natürlich der Aufbau von mehr Eigenkapital. Das wird aber angesichts der monatlichen Belastung nicht einfach. Andererseits sind 1.000,- € gespart immer noch besser als gar nichts gespart. Es müssen ja nicht unbedingt 1.500,- € jeden Monat sein.

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 Dober1108, 16. Mai 2012
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    Ist vielleicht OT, aber bei der genannten Einkommenssituation wäre es wohl unglücklich gewählt wenn seine Freundin weiterarbeiten und er Zuhause bleiben würde?! Und ob Mann/Frau nun beide nach drei Monaten wieder voll arbeiten wollen? Ich will jetzt nicht sagen, dass man dann keine Kinder zu bekommen bräuchte, aber ein bisschen hat es was davon. Meine Tochter ist jetzt 6 Monate und ich fange in einem halben Jahr wieder an zu arbeiten, und auch nicht Vollzeit, vielleicht sind wir in der "glücklichen Lage", obwohl es in meinem Bekannten Kreis überall ähnlich ist, und ich möchte diese Zeit auch nicht missen. Die Kleinen werden so schnell groß und ich sehe in meiner Verwandschaft was Kind und Vollzeitarbeit bedeuten kann. Ich empfinde es auch nicht als Rollenmuster und zieh mir den Schuh auch nicht an.
     
  15. Bauliesl

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    @Schnabelkerf:
    "Und zum Kinderkriegen: Ich würde es schön finden wenn alte Rollenmuster durchbrochen werden und nicht immer der Frau die Aufgabe der ersten Kindererziehung zugewiesen wird. Ausserdem gibt es in den neuen Bundesländern aureichend Krippen! Also nach 3 Monaten kanns mit der Arbeit VOLLZEIT weitergehen!"

    ....... hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber ich kann´s mir dennoch nicht verkeneifen:
    Das oben Zitierte ist Wunschdenken - in 95% der Fälle aber in der Realität praktisch nicht umsetzbar. Und eine Finanzierung darauf aufzubauen, dass man weiter mit 2 Gehältern rechnen kann ist völlig utopisch......

    Gruß
    liesl
     
  16. driver55

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    Richtig: Und die laufenden Kosten, wie Inspektionen/Reparaturen/Reifen etc. sind bei den aufgelisteten Kosten noch nicht einmal enthalten.
    Wie man sieht, sind die "Benzinesel" heutzutage für den Privatmann nicht mehr bezahlbar, bzw. es bleibt nichts mehr übrig. Vor allem wenn's zwei davon gibt die viel km/Jahr auf der Strasse sind. Die zwei Autos kosten euch derzeit min. 1500€/Monat!

    So wie bei euch das Geld reinkommt "blast" ihr es auch wieder raus.
    115 € alleine für Telefonie: Ich sag nix.
     
  17. githero

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    Na, das ist in Zeiten von Smartphones nun nichts ungewöhnliches. Viel schlimmer finde ich:

    "Kfz Versicherung + Kfz Steuer + ADAC + Unfallversicherung auf dem Monat runter gerechnet ca. 180"

    Das sind 2160 EUR im Jahr!!! :wow Ich weiß nicht, was das für ein Auto sein muss, dass alleine im Unterhalte Steuern und Versicherung 2000 EUR kostet. Entweder hat man dann Kaskoklassen, die jehnseits von Gut und Böse liegen oder Schadensklassen von über 100%.
    Ich würde deshalb eher mal daran drehen. Das sollte sich doch locker um die Hälfte reduzieren lassen. Dann klappt´s vielleicht auch mit einer Finanzierung.
     
  18. #17 Schnabelkerf, 18. Mai 2012
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    Unsere beiden Kinder sind zwar nicht mit 3 Monaten aber mit ca. 9 Monaten in die Krippe gekommen, und zwar mit der 8-10 Stundenbetreuung also konnten wir beide Vollzeit arbeiten.

    Was auch nötig ist denn unsere Finanzierung ist nur mit zwei Vollzeitjobs zu schaffen. Sollte einer länger ausfallen haben wir ein größeres Problem. Dieses Risiko muss natürlich nicht jeder auf sich nehmen aber wir mussten uns entscheiden: Haus mit hohem Risiko oder es (bei unserem Alter für immer) bleiben lassen. Und da ich Optimist bin riskieren wir das eben. Und dafür sind eben KiTas und Krippen lebensnotwendig.

    Aber auch wenn man es sich leisten könnte auf ein oder ein halbes Gehalt zu verzichten, muß man nicht immer bei Kindern zwangsläufig davon ausgehen das zwei Vollzeitjobs nicht zu schaffen sind. Das es viele nicht wollen kann ich akzeptieren, oder das es im Einzelfall nicht funktioniert, aber man sollte nicht sagen es geht grundsätzlich nicht! und ob es nur bei 5% klappen kann wage ich zu bezweifeln.
     
  19. driver55

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    Na ja, 1380EURpa für Telefonie ist doch deutlich schlimmer als 2000EURpa für den fahrbaren Untersatz.
    Mit Blick auf's Alter sind's vermutlich die SF. Oder auch beides.
    (Unser einer fuhr im dem Alter noch einen 60PS C-Kadett, 265 DM Haftpflicht und 18 DM TK pa)

    Jeder setzt seine Prioritäten eben anders...
     
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  21. #19 Bauneuling86, 19. Mai 2012
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    Also zum Thema Telefonie: Festnetz mit Internetflatrate kostet nun mal ca. 40 im Monat. Handyvertrag mit Internetflatrate so ca. 35, kommt immer auf den Monat an. Meine Freundin telefoniert öfters, deswegen ist ihrer Handyrechnung immer etwas hoch. Billig Festnetzanbieter hatte ich schon versucht, nur wenn man mal ein Problem hat und ein Techniker vor Ort braucht kann man lange warten, weil dann doch nur einer von der Telekom kommt und das Problem behebt. Und der meinte Telekomkunden werden bevorzugt, Kunden von anderen Anbietern kommen erst dran wenn Zeit ist. Also wieder zurück zur Telekom. Bei Handy brauchen wir Vodafon wegen dem mobilen Internet, bei anderen Anbietern hat man öfters Empfangsprobleme in der Region.
    Zum Thema Auto: Bei mir ist das Problem, das mein Auto sehr alt ist und gerade mal ein Euro 1 Kat hat bei einer 2Liter Maschine. Dann ist mein Auto ziemlich hoch bei der Versicherung eingestuft und ich hatte einen Unfall im ersten Jahr nach dem ich den Führerschein gemacht habe, also sind meine Prozente recht hoch. Ich muss dazu sagen, dass ich mein Auto gern verkaufen würde, nur bekomm ich das nicht los. Das Auto - ein Mitsubishi Eclipse ist bzw. war mein ganzer Stolz, weil ich den damals von mein Lehrlingsgeld getunt hatte und es zu einer echten Augenweide gewurden ist. Heute bereue ich es natürlich das ganze Geld dafür ausgegeben zu haben, nur als 18 Jähriger denkt man eben nicht so weit... aber egal. Bei meiner Freundin ist der tägliche Arbeitsweg (ca.40Km pro Strecke) und die Entfernung zu ihren Eltern das Problem. Und ich kann und will ihr nicht verbieten ihre Eltern zu besuchen. Außerdem ist Sie auch noch hoch bei der Versicherung eingestuft, weil Sie erst 3 Jahre fährt.
    Wir haben jetzt erst mal ein Haushaltstagebuch eingeführt um zu sehen wo wir zuviel Geld rausschmeißen. Ich überlege auch meine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kündigen, nur arbeite ich in einer alten Chemieanlage wo es auch mal brennen kann oder etwas explodiert.
     
  22. flo79

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    Hihi,

    Euer Verdienst ist ja ok. 25.000 Euro EK in dem Alter auch. Aber Passivhaus mit Keller, PV usw. wird auch in eurer Gegend nichts. Hab da einige Kunden. Erstmal solltet Ihr Eure Ausgaben überprüfen.

    BU, sollte überprüft werden, mit 100 Euro evtl. zu teuer. Kann man bestimmt billiger bekommen!!! (werbung darf ich hier ja keine machen)
    Kfz und Unfallversicherungen sollten überprüft werden
    Auto-Finanzierung ebenfalls, welcher Zinssatz, evtl. mit Eigenkapital ablösen
    Telefonie auch, evtl. günstigere Verträge, Wir haben Kabel D für Internet und Flat, Sparst du schonmal 20 Euro im Monat
    dazu noch Zigis usw.

    dann reichts immer noch nicht für eure Vorstellungen aber evtl. für ne schöne ETW, ein kleineres Haus oder was gebrauchtes. Denn Immobilie lohnt sich bei den jetzigen Zinsen schon.

    Ihr müßt euch aber auch klar sein ob ihr euch damit auch örtlich und vom Geld her binden wollt!

    Gruß Flo
     
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