Von Tür zu Tür

Diskutiere Von Tür zu Tür im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, heut habe ich die Zarge in der Küche eingesetzt, die Tür eingehangen ind dann... - entsetzen! Nie war mir vorher was in der Zeichnung...

  1. Oldschool

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    Hallo,

    heut habe ich die Zarge in der Küche eingesetzt, die Tür eingehangen ind dann... - entsetzen!
    Nie war mir vorher was in der Zeichnung aufgefallen, also nochmal alles nachmessen - paßt. Wo liegt der Fehler?
    750mm, sorry, 75cm bis zur Rohbauöffnung, minus Putz gleich 74cm -> passt. Mhhh, Türblatt 86cm breit minus 74 cm - aha, da liegt der Fehler, weshalb die eine Tür in der anderen steht. Also Fehler beim Architekten. Denjenigen angerufen: Nein, 75cm ist ein gängiges Maß, das machen wir immer so, erste Reklamation, kann er gar nicht verstehen, nie einer was gesagt, kein Fehler seinerseits. Vorschlag, was man machen kann? Keiner. Wenn mich das störn würde, dann sollte ich einen Sachverständigen zu meinen Lasten beauftragen.

    Aber jetzt mal im Ernst, das stört mich schon. In der Zeichnung fällt es als Laie ja nicht auf, aber das Türblatt steht nun ca. 12cm in der anderen Tür. Ist das denn nur ein optischer Mangel? Da laß ichauch nicht gelten, das wir den Anschlag geändert haben. Lt. Architekt hätte es uns sonst gar nicht gestört.
    Ist die Aussage richtig, das die 75cm ein gängiges Maß sind, und ist das wirklich nur ein optischer Mangel?

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  3. Thomas B

    Thomas B

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    Sowohl 88,5 cm als auch 76 sind "gängige" Maße. 76 cm eher bei Nebenräumen (Gäste-WC, Abstellkammer,...) und 88,5 cm eher bei "normalen Wohnräumen (Wohnen, Küche, Kinder,...).

    Allerdings ist die Tür in der Zeichung (bzw. das Türblatt) wahrscheinlich wirklich fqlsch dargestellt, sofern ihr eine Umfassungszarge habt. Da beginnt das Türblatt nämlich nicht irgendwo in der Türleibung, sondern sogar erst ein paar cm im Raum, in den die Tür aufschlägt.

    Grüße

    Thomas
     
  4. KesslerBau

    KesslerBau

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    Hallo,

    ich glaube eher Oldschool sowie Archi meinen mit 75 das Maß von der Wand bis Anfang der Rohbauöffnung zum Nebenraum.
    Ob das nun ein gängiges Maß ist kann ich nicht beurteilen. Meiner ersten Meinung nach ein Planungsfehler.
    Das würde auch die ungehaltene und meiner Meinung nach unberechtigte Meinung des Archi erklären. :mauer

    Lösungen sind nun gefragt::think
    1. Tür zum Nebenraum um 15 cm nach links versetzten? Allerdings dürften hier einige Nebenarbeiten anfallen (Versetzten von Türsturz/Lichtschalter usw.) die nicht unerhebliche Zerstörung mit sich bringen.
    2. Türe zur Küche um eine Normgröße verkleinern. Nicht optimal aber wenn der Mangel beseitigt werden soll für mich die einzige Möglichkeit. (Auch hier Nebenarbeiten wie beimauern und putzen aber weniger Zerstörung als Möglichkeit 1)


    Gruß Jens
     
  5. susannede

    susannede

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    Moin

    Lösung: Tür rausnehmen, dann stört es nicht!
    Oder: Türen sind i.A. da, um zu zu sein.

    Grüße !
     
  6. meinHaus500

    meinHaus500

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    Könnte eine Schiebetür noch möglich, sinnvoll, akzeptabel bzw. eine Alternative sein?
     
  7. lulu66

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    Was genau heisst das?
     
  8. #7 Oldschool, 29. September 2009
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2009
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    @ Thomas B

    Es handelt sich um eine Umfassungszarge. Ansonsten ist es so wie 'KesslerBau' geschrieben hat, es ist der Abstand Wand/Rohbauöffnung gemeint.


    @ KesslerBau

    Momentan tendieren wir zu Vorschlag 1. Das schlimmste dabei ist ja den Sturz rauszuoperieren.


    @susannede

    Offene Küche wollten wir ja nicht, und schon gar nicht zum Flur hin, weil das die Tür wäre die dann raus müßte.
    Und Türen sind auch da um zu zu sein, ist ja richtig. Aber es stört immer, wenn sie denn auf ist. Zumal das Türblatt immer oben an die Zarge der anderen Tür stößt.


    @mein Haus500

    Nein, macht kein Sinn


    @lulu66

    D.h., das die Tür anders als in der Zeichnung links anschlägt.



    Wer kann mir denn sagen, ob das nun definitiv ein Planungsfehler ist oder nur ein optischer Mangel.
    An wen kann ich mich wenden, und macht es überhaupt Sinn?



    Gruß,
    Holger
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 29. September 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Das mit dem Anschlag versteh ich noch nicht. Welcher Türanschlag wurde wann warum wie geändert?? In der Zeichnung sind doch beide DIN links.
    Was für ein Rau liegt hinter der Durchgangstür?

    Zwei Möglichkeiten:
    Die Änderung des Anschlags hat zu dem Problem geführt -> Sache des Bauherren
    Die Änderung hat nichts mit dem Problem zu tun. Dann in absteigender Reihenfolge klären
    Gab es Zwänge, die keine andere Anordnung der Türen zuliessen oder einen Heidenaufwand erfordert hätten? (Möbel, Statik, Nutzung (Wege), ....)
    Wenn ja - Thema durch. Wenn nein:
    Was stört (OBEJKTIV) an der Tür? Das Anschlagen Türblatt an Zarge ist KEIN Mangel! Und die 8cm machen das Nutzen der Tür auch nicht unmöglich.

    Tür versetzen:
    Mag gehen (Statik!!!), ABER:
    Ob die Kosten hier zum Effekt in einem angemessenen Verhältniss stehen, wage ich doch stark anzuzweifeln!!!!
    Denn der Sturz ist das kleineste Problem, wenn es "nur" ein einfacher Türsturz ist. Viel schlimmer ist der Fußboden (gar bei FBH :yikes)

    Ich glaube nicht, dass es gerechtfertigt wäre, die Türverschiebungskosten irgendwem (egal wem) anzulasten.

    MfG
     
  10. Oldschool

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    @Ralf Dühlmeyer

    Sorry, der Anschlag wurde bei der 'oberen' Tür auf rechts geändert. Es befindet sich dort das Eßzimmer. Fanden wir aber unpraktisch, immer erst Richtung Eßtisch 'um die Tür' zu laufen um ins Wohnzimmer zu kommen (Eß-/Wohnzimmer quasi ein Raum).

    Ob nun links oder rechts anschlagend, noch oben oder unten, die eine Tür steht in der anderen. Der Architekt meinte nur, das es bei Linksanschlag nicht aufgefallen wäre, da die Türklinke dann nicht von der anderen Tür überdeckt wäre.
    Die Änderung war im Vorfeld aber mit dem Architekten abgesprochen, kein eigenmächtiges Handeln!

    Und nein, es gab keine Zwänge. Lt. Architekt sollte die Tür nicht so weit Richtung mitte der Wand, damit man noch ein Sideboard stellen kann. War aber keine Forderung unsererseits, wir haben nicht mal ein Sideboard.

    Und die fehlenden 8cm (es sind knapp 9cm mit eingebauter Zarge), machen das nutzen nicht unmöglich, stimmt. Aber wie sieht das aus? Kann man aber schon verstehen, das einen sowas stört, oder?

    Achso, das ist die einzige Tür, wo keine FBH durch geht nicht. Höchstens eine Schleife in die Öffnung.

    Ich seh schon, 'Das guckt sich weg' heißt die Lösung... :(
     
  11. Ortwin

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    Natürlich ist das ein Planungsfehler des Architekten. Für eine 88,5er Tür reicht ein 75er Wandvorsprung nun mal nicht aus. Das ist aber gar net das schlimme, denn solche Fehler können schon mal passieren und ich würde auch deswegen nicht die Esszimmertür verschieben, denn die Küchentür bleibt ja in aller Regel nicht so offen stehen, sie wird wie alle anderen Türen auch nach dem öffnen wieder geschlossen.
    Das verwerfliche ist viel mehr die Art und Weise, wie der Architekt versucht, sich aus seiner Verantwortung herauszuwinden. Ist es wirklich so schwer zu seinem Tun zu stehen und Fehler zuzugegeben? Schade, dass es immer mehr solcher Menschen zu geben scheint.
    .
    mfg Ortwin
     
  12. Thomas B

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    Das ist wohl unstrittig und es bedarf nicht mal großer Rechen- u./o. Geometriekünste dies nachzuvollziehen. Hast Recht, Ortwin.

    Thomas
     
  13. Bauwahn

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    Na ja, JETZT sicher nicht mehr, aber wenn ich bei uns so schaue, die Küchentür könnte ich auch ganz aushängen und wegwerfen, wahrscheinlich würde das tagelang gar niemand bemerken.
     
  14. susannede

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    Tür zu Esszimmer raus, aufdoppeln, 76er Tür rein. Tut auch, selbst mit Teewagen.

    Beim Verschieben paßt der Esstisch nicht mehr, ist so schon besch....eng.
     
  15. Oldschool

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    76er Tür werd ich mal bei meiner Frau anregen.
    Was ist mit aufdoppeln gemeint? Eine 'Zargenlösung'? Lichtschalter müßten ja auch versetzt werden.


    Mehr saß nicht drin...
     
  16. susannede

    susannede

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    aufdoppeln heißt: aus 75er mach 87,5er "MW"-Anschlag. Zarge und Türblatt neu oder ändern, falls geht. Neu voraussichtlich billiger.

    Schreinersimpel wie ich macht das mit Kantholz und Putzträgern.
     
  17. Robert1

    Robert1

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    Nur mal so als Alternative würde auch eine Tür gleicher Breite gehen, die in der Mitte der Zarge sitzt.
    Zum Beispiel solche hier.
    Damit müsste man doch einige Zentimeter beim Aufmachen der Türe sparen können.
     
  18. susannede

    susannede

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    ???

    Hilfe, ich bin zu doof für anyway...
     
  19. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Türschlag

    Moin Moin,

    ich kann hier keinen Mangel erkennen, nicht einmal einen optischen.

    Wenn das offen stehende Türblatt im Weg ist, kann man die Tür schließen und der Mangel ist beseitigt. Lassen Sie es so. Alles andere ist Verschlimmbesserung.

    Freundliche Grüße aus Berlin
     
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  21. susannede

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    Eine Mangel kann ich auch nicht erkennen, denn die Maße sind eindeutig richtig im Plan eingetragen.

    Allerdings suggeriert die falsch gezeichnete Türaufschlagslänge dem - wie immer ahnungslosen und unmathematischen - Laien Dinge, die nur seine AWG-Hormone befriedigen...wahrscheinlich sind die Möbel auch viel zu klein gezeichnet, damit es wenigstens auf dem Plan optisch größere Hasenställe gibt.

    Ja, so ein Sessel oder ne Couchgarnitur mit 60er-Tiefe....die mußte schon suchen und finden. Ist die Bude erst bezogen, wird es plötzlich so eng.
     
  22. Oldschool

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    Ist man als Laie unmathematisch? Ist ja nicht so, das ich keine Zeichnung lesen kann, schon von Berufswegen her. Aber, wie schon richtig erkannt, suggeriert der mittige Anschlag, das der Türaufschlag passt. Reingefallen. Ich denke, der Architekt ist selber darauf reingefallen, was sein Bauzeichner da vorgelegt hat.

    Und was sind AWG-Hormone?

    Es sind im übrigen gar keine Möbel in der 1:50 oder 1:100 eingezeichnet. Wir sind aber zufieden mit unserem Hasenstall, für mehr war kein Geld da; Grundstück, KfW40 mit WP und KWL kostet halt, aber ich kann's als (noch) Alleinverdiener stemmen und brauch keine Miete mehr zahlen. War aber auch nicht Thema der Diskussion...
     
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