Vorentwurf Neubau für Ortskernsanierung

Diskutiere Vorentwurf Neubau für Ortskernsanierung im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Jetzt stelle ich auch mal unseren Vorentwurf hier ein. Das Projekt liegt im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg) Zuvor muss ich aber einiges...

  1. ralfs1969

    ralfs1969

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    Jetzt stelle ich auch mal unseren Vorentwurf hier ein. Das Projekt liegt im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg)

    Zuvor muss ich aber einiges zu den Randbedingungen erklären, wurde leider etwas viel Text, aber da hier ja gerne alle Zusatzinformationen erwünscht sind wollte ich etwas vorsorgen;)


    Die Gemeinde plant eine innerörtliche Sanierung/Aufarbeitung des alten Ortskerns in dem auch unser bebautes und von uns selbst bewohntes Grundstück liegt.
    Das Projekt setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen die aber alle ineinander greifen und wobei unser Grundstück eine zentrale Rolle spielt.
    -Erstens aus einem Kreisverkehr an der Kreuzung der Bundesstraße (Nord-Süd) mit der Landesstraße (Ost-West)
    -Zweitens die Aufweitung der sehr schmalen Landesstrasse
    -Drittens eine Nachverdichtung/Umwandlung der rückwärtigen Grundstücksflächen die bisher meist als Gartenfläche genutzten Grundstücke zum Neubaugebiet.

    Da dies alles eine grosse Rolle für unseren möglichen/geplanten Neubau spielt habe ich zur Verdeutlichung mal ein paar Infos und Bilder beigefügt.
    Hinweis: Auf allen Bildern/Plänen ist immer Norden auf der Oberen Seite/Kante des Bildes/PDF

    Aktuelle Situation.jpg
    Derzeitige Situation. Auf dem Bild ist die Einfahrt von der Bundesstraße in die Landestraße über die der Verkehr von drei nachfolgenden Ortschaften fließt. Das weiße 2 stöckige Haus rechts ist unseres.
    Gehsteige sind nur ca. 0,5m breit, zwei LKW kommen meist nicht aneinander vorbei ohne den Gehweg zu benutzen.

    Googlemaps Stand Anfang 2013.jpg
    Luftbild aus Googlemaps. Der gelb umrandete Bereich ist Gegenstand der Neuplanung, Das grün umrandete Gebäude soll als einziges in dem Bereich erhalten bleiben, die rote Fläche ist unser Grundstück.
    Alle Grundstücke außer unserem sind soweit schon im Besitzt der Gemeinde.


    Das ist der derzeitige grobe Planungsentwurf für den Kreisverkehr.
    Der wird als sogenannter Minikreisverkehr (da reichen mindestens 11m Durchmesser) realisiert und ist jetzt nach 3 Jahren harten Verhandlungen der Gemeinde mit den Verwaltungsbehörden endlich genehmigt
    (Sonderregelung, da es sowas bisher noch nicht gab an einer Bundesstraße).
    Auch wurde die Aufweitung der Landesstraße jetzt gerade im neuen Generalverkehrsplan des Landes aufgenommen und kann somit in Angriff genommen werden.


    Das jetzige Gebäude (Zweifamilienhaus) mit großer alter Scheune und Garage, alles auf Grenze gebaut, mit großen Hof und keinem Garten/Grünfläche wird derzeit von meinen Eltern und mir (derzeit alleinstehend) bewohnt.
    Da die Eltern auf jedem Fall im Dorf bleiben wollen und dadurch kein alternatives Gebäude oder Baugrundstück zur Verfügung steht kommt jetzt nach 3 Jahren intensiven Gesprächen/Verhandlungen mit der Gemeinde nur eine Neubebauung an gleicher Stelle in Frage.
    Um ein mögliche Realisierung und Machbarkeit herauszufinden habe ich vor kurzem einen freien Architekten beauftragt einen Vorentwurf zu erstellen.


    Die neuen Grundstücksmaße sind derzeit noch nicht festgelegt, da die Planung der Straßenaufweitung noch nicht vorliegt.
    Der Vorentwurf soll auch dazu dienen die neue notwendige Lage des Grundstückes herauszufinden.
    Die Fläche derzeit beträgt ca. 450qm und soll durch Umlage der wegfallenden vorderen Fläche zur Straße an die Seiten links und rechts die ja auch frei werden, von der Gesamtgröße erhalten bleiben.
    Die neue Grundstücksgrenze vorne wird durch Straßenaufweitung, breitere Gehwege, Parkbucht ca. 6m weiter zurück versetzt.
    Alle Planungen finden bisher in enger Absprache zwischen dem Architekten, dem Bauamtsleiter und dem Planungsbüro/Stadtplaner statt.
    Es liegt derzeit für das Gebiet kein Bebauungsplan vor und unser Bauvorhaben soll noch außerhalb eines neuen dort aufzustellenden BP nach $34 erfolgen
    Das ist auch mit ein Grund warum die Weiternutzung an gleicher Stelle derzeit Vorrang hat, nur dort ist wieder genug Lagerfläche die durch den Wegfall der Scheune entfällt realisierbar.

    Zur Veranschaulichung des Höhenprofils der EG-Plan mit überlagertem von einem Vermessungsbüro aufgenommenen Höhenangaben des Geländes und der vorhandenen Gebäude.
    Das Gelände ist keine richtige Hanglage, dennoch beträgt der Höhenunterschied zwischen Straße und der hinteren Grundstücksgrenze fast 3m.
    Derzeit wird das über Anstieg des vorderen Hofes und der Giebelwand der Scheune ausgeglichen.


    Dem Architekten hatte ich als Vorgabe nur folgende Punkte gegeben:
    -ElternWohnung bedingt altersgerecht, alles auf einer Etage (EG) und alles normalbreite Türen (85er)
    -Garten/Terrasse EG ebenerdig zum Nachbarn, also +3m
    -Stufenfreier Zugang über Außenbereich von der Straße zum EG-Garten/Terrasse
    -Büro (Selbstständig) im KG mit möglichst großen Fenstern und ohne Lichtschacht
    -möglichst viel Lagerfläche (derzeitige Garage hat auch massive Zwischendecke mit Lagerfläche darüber und Pultdach)
    -zwei überdachte Stellplätze für KFZ und ein Stellplatz für Traktor und PKW-Anhänger sowie landwirtschaftliche Geräte
    -OG Wohnung möglichst flexibel (z.B. für Alleinstehende, Pärchen, Familie mit Kind)
    -Wohnungen sollen zur späteren Vermietung geeignet sein
    -Gäste WC im EG, (Bedingung von Mutter)
    -einfacher Kubus und Statik, aber trotzdem nicht langweilig und das Gebäude muss sich in die alte vorhandene Bebauung wie auch in das rückwärtige neue Baugebiet einfügen
    -Wohnräume in Südausrichtung (frei Sicht in den Garten des hinteren Nachbarn) und natürlich auch wegen Lärm der Straße auf der Nordseite (Entfernung neu ca. 8m)
    -ein Zimmer für eine mögliche Pflegekraft Eltern die mittelfristig für den Vater gebraucht werden könnte

    Nach einem ersten Gespräch mit dem Architekten wo er zwei Konzeptansätze vorgelegt hat und die weitere Vorgehensweise besprochen wurde, und einer weiteren Besprechung mit kleiner Anmerkungen, hat dieser jetzt diesen Vorentwurf vorgelegt.
    Ich bin damit schon sehr zufrieden, habe mir aber über die Feiertage mal ein paar weitere Gedanken gemacht die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

    Ist es sinnvoll das Satteldach um einen Meter anzuheben, sprich dann einen Kniestock von einem Meter realisieren, die Dachneigung von 20° beizubehalten und die Wandhöhe unter dem First damit von 2m auf 3m zu erhöhen.
    Damit wäre eine Nutzung des DG als Wohnraum möglich mit folgenden Vorteilen (hatte Architekt in einem ersten Konzept auch drin):
    -ein weiteres Kind/Gäste/Pflegekraftzimmer ca. 18qm Lage über dem Schlafzimmer EG/OG Fenster zum Flachdach
    -ein kleines Bad Dusche/WC über dem Bad EG/OG mit Dachfenster
    -ein Speicherraum über Kinderzi. EG/OG ohne Fenster
    -Flachdach optional teilweise als Dachterrasse
    -Treppenhaus natürlich um eine Etage höher

    habe mir das mal Maßstabsgerecht in den Plan eingezeichnet und ich denke das müsste funktionieren

    Zu den Garagen habe ich auch noch ein paar Fragen:

    Die Einzelgarage ist als so eine Art Carport gedacht der als Stellplatz für den Traktor, den PKW-Anhänger und Kleingeräte genutzt werden soll.
    Die Seitenwand zur Straße und die Rückwand zum Nachbar dient als Grundstücksbegrenzung und Sichtschutz zum Gehweg, die gegenüberliegende ist nur 2/3 hoch und soll gleichzeitig als Stützmauer für den barrierefreien Fußweg um das Haus dienen.
    Was wären am besten als Wand geeignet, angesprochen wurde schon mal Sichtbetonwand. Welches Tor würde da als Abschluss am besten passen, Schwingtor, Sektionaltor oder Alternative?

    Die Doppelgarage soll ja einen Zwischenboden haben der als Lagerraum genutzt werden soll, bei der vorhanden ist das eine Massivdecke aus Betonträgern mit Füllelementen (60er Jahre).
    Würde da auch eine Holzbalkendecke mit OSB-Platten funktionieren?
    Wäre dies eventuell günstiger als Massivbetondecke. man beachte aber die großen Spannweiten, Architekt denkt Beton wird da wahrscheinlich günstiger.
    Die unteren Wände würde er auch aus Sichtbeton realisieren, da ja die Wand an der Hausseite auch als Stützwand zum Garten dienen muss und die Rückwand bündig an den Nachbarn anschließt.
    Für den Giebel über der Decke bis zum Dach könnte ich mir 17,5er Kalksandstein vorstellen der innen nicht verputz wird. Die Garagen sollen möglichst funktionell und günstig realisiert werden, was würdet ihr da empfehlen.

    Ist es eventuell günstiger die Treppe vom Hof in den Lagerraum/Garten von innerhalb der Garage nach außen ins Freie zu legen, direkter Zugang Treppenhaus-Garage muss aber erhalten bleiben.

    So und jetzt Feuer los, freue mich auf eine rege Diskussion und bin offen für jegliche Kritikpunkte, Verbesserungsvorschläge und Anregungen, da das Projekt ja noch in der Anfangsphase ist.
    Die Realisierung ist so noch nicht mal sicher, aber sehr wahrscheinlich.
    Das hängt primär von den Verhandlungen über die Entschädigung mit der Gemeinde ab, die aber das Projekt unbedingt möchte und bisher auch faire und offene Gespräche mit uns geführt hat.

    Den Anhang VE EG.pdf betrachten
    Den Anhang VE OG+KG+Süd+West.pdf betrachten
    Den Anhang VE Schnitt+Ost+West.pdf betrachten
    Den Anhang VE EG+Höhen.pdf betrachten
     
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  3. ralfs1969

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    Hier noch die zwei fehlenden Bilder da nur max 6 Anhänge möglich sind

    Aktuelle Situation Verkehr.jpg
    Verkehrsituation

    Planungsstand+Lageplan.jpg
    aktueller Planungsentwurf+Lageplan
     
  4. ralfs1969

    ralfs1969

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    Noch eine kleines Bilderrätsel, wer findet den Fehler ;)
    In einem Grundriss ist noch ein Fehler drin den der Architekt mittlerweile aber schon korrigiert hat.

    Bezogen auf die mögliche Nutzung des DG als Wohnraum und der damit notwendigen Fensteranordnung und Symmetrie der Außenansicht muss natürlich der Kamin leicht Richtung Wohnzimmercouch versetzt werden. Dafür würde ich gerne das Lichtband vom Wohnzi. zum Flur wegfallen lassen und dafür eine Doppelflügel-Glastür zum Flur vorsehen, oder den Durchgangn sogar ohne Tür offen lassen. Wie sind die Meinungen dazu?
     
  5. HelgeK

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    Spannendes Vorhaben! Die Ansichten finde ich gelungen und schlüssig, "es passt".

    Ist der außenliegende Windfang voll wärmegedämmt? Wenn ja, vielleicht keine massive Wand als Trennung zum Flur. Der Flur dürfte auch mit dem Lichtband zum Wohnzimmer so recht dunkel sein und könnte mehr Lichteinfall vertragen. Eventuell auch ein Lichtschacht vom Dach bis ganz nach unten?

    Bin aber absoluter Laie ...
     
  6. ralfs1969

    ralfs1969

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    @HelgeK
    Danke für die erste Beurteilung.

    Das ist kein außenliegender Windfang und liegt somit in der beheizten Hülle, sondern die eine Ebene der Podesttreppe ist durch den Vorbau nach außen gelegt um den notwendigen Platz in der Wohnraumetage EG zu schaffen. Da muss ja die komplette Wohnung für die Eltern untergebracht werden und die hatten als Bedingung noch ein Gäste-WC und mindestens ein Zimmer was als Gäste/Kinderzimmer (Enkel) genutzt werden kann. Die Außenmasse von ca. 12x10m waren ja auch nicht vergrößerbar, da sonst die Grundstücksfläche knapp wird mit dem was da alles drauf muss und der Garten hinten noch kleiner wäre. Das Haus nach vorne setzten geht auch nicht, da ja während der Bauphase das alte Haus vorne noch genutzt werden muss, das war Bedingung. Die nördliche Hauskante wäre ca. 1-1,2m vom alten Haus weg, den Abstand benötigt man laut Architekt mindestens um den Neubau erstellen zu können, auch weil das alte Haus keinen eigenen Giebel hat, sondern direkt an die Scheune gebaut wurde (1966 war das halt noch möglich).

    Meintest du ein Lichtband vom Treppenhaus in die Wohnungen, ist das nicht problematisch wegen Schallschutz wenn die getrennt vermietet sind? Was meinen die Experten dazu?

    Ich habe auch an einigen Stelle noch etwas Bedenken wegen der Helligkeit. Das mittlere Fenster auf der Südseite könnte ich mir z.B.auch als Bodentiefe Terassentür vorstellen, leider geht da dann wieder etwas Stellfläche verloren. In der Küche könnte ich mir auch ein schmales horizontales Lichtband auf der Westseite vorstellen, im EG geht das aber nur wenn die Garage nicht direkt an das Haus anschliesst, deshalb auch meine Idee die Treppe aus der Garage ins Freie zu legen, wie sind dazu die Meinungen?
     
  7. Gast036816

    Gast036816 Gast

    ein entwurf mit kleinen mängeln:

    - türen zu den bädern die bandseite ändern, besser die türen so zu öffnen, dass der raum sich öffnet,
    - den kleinen abstellraum 1,00 m² eleminieren, am besten dem anderen zuschlagen,
    - das pultdach in den ansichten gefällt mir nicht, das stellt sich zu dominant über die kuben. probiert es einmal mit einer dezenteren dachform oder dem pultdach nur die überstände nehmen.

    ansonsten ist das ein funktionierender entwurf. bin gespannt auf die fortschreibung.

    gruß in den kreis karlsruhe - habe mal 7 1/2 jahre in rüppurr gewohnt.
     
  8. ziesel

    ziesel

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    Keller: Hat es einen speziellen Sinn, dass "Lager 1" und "Lager 2" nur durch "Waschen" zu erreichen sind? Die Waschküche als Durchgangsraum empfinde ich eher als ungünstig. Würde man "Flur" und "Lager 1" tauschen, wäre der Flur auch direkt von der Treppe her erreichbar, die Wege in die Lagerräume somit einfacher und kürzer. Evtl. könnte man so sogar eine Türe einsparen.

    Abstellräume: Je nach angedachter Nutzung finde ich die Abtrennung der beiden Abstellräume durchaus sinnvoll. So lassen sich bspw. Putzmittel (kleiner Abstellraum) und Lebensmittel (großer Abstellraum) sinnvoll voneinander trennen. Ich persönlich würde zumindest eine Trennung von Lebens- und Putzmitteln bevorzugen. Da Lebensmittel überwiegend in der Küche, Putzsachen jedoch in der gesamten Wohnung benötigt werden erscheint mir die Anordnung recht schlüssig. Ausserdem habe ich den Eindruck, dass sich bezüglich der möglichen und sinnvoll nutzbaren Stellfläche in den Abstellräumen durch den Verzicht auf die Trennwand kein nennenswerter Vorteil ergäbe.

    Schornstein: Sollen da in beiden Wohnungen Öfen stehen? Wenn dann auch noch eine Verbrennungs-Heizung dazukommt: passt dann der dargestellte Schornstein noch dazu, oder wären ggf. mehr Züge erforderlich? Je dicker der Schornstein, umso schmaler der Flur. Wieviel Durchgangsbreite verbleibt da noch?
     
  9. #8 ralfs1969, 1. Januar 2014
    ralfs1969

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    Danke Ziesel.

    Genau das mit dem Tauschen des Flurs hatte ich ja auch schon erkannt und war in einem vorhergehenden Entwurf des Archi auch so realisiert, da hatte er aber noch keine WC im KG, wird aber wegen Büro in der Etage benötigt. Wird also wieder zurückverändert.

    Abstellräume...auch hier wieder genau richtig erkannt, die Trennung Putz/Lebensmittel war genau der Hintergedanke bei der Aufspaltung und finde ich generell auch erstmal gut. Nur die Tür in den Wohnraum gefällt mir so auch nicht. Leider lässt der Grundriss ohne weitere Kompromisse keine andere Anordnung zu. Könnte mir da eher sowas wie eine Art Einbauschrank vorstellen oder eine Deckenhohe Schiebetür mit weiteren Elementen die auch zur optionalen Abtrennung der Küche zum Wohnraum dienen können. Meine Schwester hat so eine Lösung, finde ich genial, alle Vorzüge einer offenen Küche und bei Bedarf trotzdem abtrennbar.

    Der Flur ist ohne Schornstein 1,40m breit. Ob und wieviele Holzöfen da ran kommen ist offen, soll aber auf beiden Etagen EG+OG möglich sein. Der Kamin wird auch bis in den Technikraum in das KG geführt und auf jeden Fall als zweizügige Variante realisiert. Die Heizung steht noch nicht fest, aber möglich wäre Gas oder wahrscheinlicher eine Luftwärmepumpe.

    Es handelt sich ja auch um einen ersten Vorentwurf der ganz andere Ziele als solche Detaillösungen bei der Raumaufteilung hat, die sind ja ohne Probleme wegen der einfachen Statik die sich primär im Innenbereich auf eine zentrale Tragwand (die lange Wand zwischen Flur und Wohnraum) beschränkt noch sehr variabel.
    Der Küchen- und Badplan sind auch nur erste einfache Vorschläge des Archi die zeigen sollen daß der reservierte Platz für diese Räume grundsätzlich ausreicht und so funktioniert, da wird zu gebener Zeit eh der entsprechende Plannungsprofi hinzugezogen.

    Die Aufgabe des Entwurfs war eher die grundsätzliche Realisierbarkeit unter den gegebenen Voraussetzungen, was ja aber dem Architekt dank keiner bisher hier geäußerten großen Kritikpunkte gelungen zu sein scheint :)
     
  10. #9 ralfs1969, 1. Januar 2014
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    @rolf a i b

    Vielen Dank auch für deinen Kommentar, das ehrt mich besonders daß auch du nur wenige kleine Details bemängelst, wirklich :)

    Türanschlag also sowohl bei Gäste-WC wie auch beim Bad tauschen. Beim Bad hatte ich es mir auch schon als Diskussionspunkt für den Archi notiert, zudem ich keine Wand als Duschabtrennung möchte, sondern an der Stelle eher eine schlichte Glasabtrennung in Verbindung mit einer bodentiefen Duschewanne oder sogar die Dusche an ein andere Stelle kommt.

    Abstellraum war so wie Ziesel auch schon angemerkt hat als Trennung zwischen Putz-/Lebensmittel gedacht. Was wäre da dein alternativer Vorschlag.

    Was für eine alternative Dachform könntest du dir vorstellen? Das mit dem Flachdach ist ja auch nicht endgültig gesetzt, fand ich aber von Beginn an eine sehr interessante Lösung und macht das Gebäude in der Außenansicht interessanter. Wenn ich Bekannten den Entwurf zeige kommt auch immer gleich der Hinweis auf die mögliche Anfälligkeit und die Kosten eines Flachdaches, und mir auf diesem Bereich auch zu einem Satteldach als versetztes Pultdach geraten, das aber wie ich finde die ganze geniale Spannung der Außenarchitektur wegnimmt. Diese Bedenken bei Flachdächern sind leider immer noch sehr verbreitet, aber nicht berechtigt wie ich nach intensiver Recherche auch hier im Forum herausgefunden habe.

    Wie bewertest du eigentlich die Lichtsituation im Flur und in dem Wohnraum/Küche?

    Hast du übrigens noch Ideen/Anregungen zu meinen im ersten Beitrag erwähnten Fragen
    -Aufstockung des DG um 1m mit Kniestock und dadurch optionaler Wohnraumnutzung incl. möglicher Dachterrasse
    -Doppelgarage um ca. 1m vom Haus abrücken und die Treppe vom Hof zum Garten dazwischen einzufügen

    Ach du warst also fast eine Dekade lang auch ein Badenser ;)
    Den Stadteil KA-Rüppurr kenne ich, bin beruflich oft in KA. Hast du zufällig wie mein Archi in KA studiert.
    Ich komme genauer aus einem Ort im Umkreis von Bruchsal (bekannt aus den vielen Staumeldungen der A5), das liegt 25km nörlich von KA-Stadt.

    Ich werde natürlich gerne über den weiteren Verlauf des Projektes hier berichten.

    Gruss Ralf
     
  11. #10 Heideblick, 1. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2014
    Heideblick

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    Erstmal ist es super so viele Informationen zu bekommen.

    Was mir nicht so gut gefällt:
    - Das Gäste-WC im eher privaten Bereich.
    - Die bei 3 angenommenen Bewohnern sehr knappe Garderobe
    - Der vorgesetzte Balkon im OG, wodurch sich die EG Bewohner bei der Gartennutzung gestört fühlen können
    - Der Abstellkammer- und Küchenbereich
    Ich bevorzuge den Haupt-Zubereitungsbereich zwischen Spülbecken und Kochstelle, ist natürlich bei jedem anders, aber es wäre sinnvoll, den gesamten Bereich mit Abstellkammern im Rahmen einer frühen Küchenplanung zu entwickeln.

    Ansonsten könnte ich mir vorstellen, bei geändertem Dach der Garage, die Küche im OG in die Raummitte zu verlegen (zweizeilig parallel zum Flur), Essen dann im Osten, Wohnen im Westen. Evtl. der Küchenbereich etwas vorgezogen, um Abstellfläche oder zusätzl. Garderobe vom Flur aus zugänglich zu haben.

    Spannend...

    Grüße
    HB
     
  12. #11 Gast036816, 1. Januar 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    die dacherhöhung solltest du abhängig von der höhe der häuser in der umgebung machen. mit einem pultdach kommt man eben sehr schnell 'oben' raus.

    die flachdachvorurteile vergiss mal, wenn das vernünftig geplant und ausgeführt wird, sind flachdächer immer viel besser!

    flurbelichtung kann man fenster in der flurwand so platzieren, dass sie genau gegenüber den fenstern in der ausswand sitzen. ich würde die wand zum treppenhaus auch in (milch)glas machen, um licht in den flur zu bekommen.

    in dem kleinen abstellraum die putzmittel, besen und staubsauger zu packen, finde ich nicht so berauschend, da es zum wohn-ess-raum gehört. ich würde die küche 2,40 m breit machen, den abstellraum schmaler und noch küchenmöbel davor, nur von der tür zum abstellraum unterbrochen. putzmittel kann man auch in einem geschlossenen schrank aufbewahren, ein extra raum ist dafür nicht erforderlich.

    in karlsruhe habe ich nicht studiert, ich hatte meine erste stelle nach dem studium dort gefunden. habe zuerst in ettlingen gewohnt, danach im (j)dammerstock. den habe ich im letzten sommer nach 18 jahren wieder gesehen, erschreckend sieht das teilweise aus, wenn der denkmalschutz nicht beachtet wird. dann bist du kein badenser, sondern ein bruseler, dort hatte ich mal bei Friedbert Haug vorgestellt.
     
  13. ralfs1969

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    Dacherhöhung um diesen einen Meter müsste gehen, alle Bestandsgebäude (die noch erhalten bleiben) wären dann gleich hoch oder nur geringfügig niedriger, siehe auch EG-Plan mit den überlagerten Höhenangaben und den alten Bestandsgbäuden. Alles natürlich immer in Absprache mit dem Bauamt, wo bisher aber immer versucht wurde alle unsere Wünsche zu berücksichtigen, da findet ja wie bereits erwähnt ein offener gegenseitiger Austausch statt, da beide Seiten das gleiche Interesse an einer optimalen Realisierung haben. Das Gebäude würde ja an zentraler und markanter Stelle direkt in der Ortsmitte liegen, da muss schon mit etwas Gefühl vorgegangen werden, was ich der Gemeinde und dem Architekt auch von Beginn an so signalisiert hatte.

    Die Pultdachspitze würde ja optisch auch nicht weiter aus dem Bau hinausragen, da ja im Gegenzug auch die Attika des Flachdaches um einen Meter angehoben werden und diese dann als Terrassenbrüstung fungieren würde.
    Was würdest du denn als Dachalternative vorschlagen, unter Berücksichtigung der möglichen optionalen Wohnraumnutzung des DG?

    Flachdach... danke für diese fachliche Bestätigung ;)


    Flurbelichtung...Da ich ja den Kamin eh in Richtung Osten verschieben möchte und als Zugang vom Flur gerne eine Doppelflügelglastür hätte, würde das genau passen mit dem gegenüberliegenden mittlerem Südfenster. Das mit dem Glaselement hatte ich aber auch schonmal im Kopf und werde das jetzt so auch weiter geben, danke. Gibt es da etwas zu beachten bzgl. Lärmschutz?

    Abstellraum schmaler und hohe Küchenmöbel davor...du wirst lachen, aber genau so hatte mein interner Erstentwurf ausgesehen ;)
    Aber wenn es soweit ist geht der Entwurf eh zum Küchenplaner, habe da auch einen sehr guten in der Hand, genauso wie für Sanitär/Heizung.

    Ettlingen... dann bist du ja in der Region hier auch sehr gut herumgekommen, sicher auch berufsbedingt. In KA läuft derzeit wirklich einiges aus dem Ruder und dann noch die ganzen Bauarbeiten und Behinderungen wegen des Stadtbahntunnels. Bruseler nicht direkt, sondern aus einer Nachbargemeinde, aber in Bruchsal ist mein beruflicher Haupteinsatzbereich ;)
     
  14. ralfs1969

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    @heideblick

    Gäste-WC im EG war nicht diskutierbare Bedingung von Mutter, auch in Hinsicht auf den mittelfristigen Pflegebedarf eines Elternteils. Im OG würde das WC eventuell entfallen falls das DG als Wohnraum mit kleinem Bad Anwendung finden würde.

    Garderobe, ja habe ich auch festgestellt, liegt jedoch an dem halt nicht wirklich üppig vorhandenen Platz im Flur. Aber im Bereich vor dem Gäste-WC könnte man noch eine zweite Gaderobe vorsehen.

    Balkon, ja auch da gebe ich dir Recht, aber bei dem Entwurf gibt es kaum eine Alternative wenn man für das OG eine Außenfläche möchte. Diese Lösung würde aber vermutlich wegfallen falls das Flachdach als Terrasse realisiert werden würde.

    Abstellkammer... wurde ja schon mehrfach angeregt, danke
     
  15. #14 Heideblick, 2. Januar 2014
    Heideblick

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    Ja, meinte auch nicht das Vorhandensein, sondern die Position des Gäste WCs.
    Ist bei dem eingerückten Treppenhaus aber schwer anders zu realisieren.

    HB
     
  16. ralfs1969

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    Ach ok danke für deinen Hinweis, das hatte ich falsch verstanden. Klar wäre das Gäste-WC besser vorne im Bereich des Eingangs bzw. der Treppe, aber so gross sind die Verkehrswege in der Wohnungn ja nicht ;)
     
  17. #16 ralfs1969, 21. Mai 2014
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    Ich hatte ja versprochen zu berichten wenn es was Neues gibt, jetzt kann ich sagen es ist alles unter Dach und Fach. Wir haben uns letzte Woche mit der Gemeinde geeinigt und gestern hat auch der Gemeinderat sein ok gegeben. Es kann jetzt also los gehen, ich habe nächsten Mittwoch einen Termin mit dem Architekten um meine Gedanken, Änderungen und Wünsche die ich inzwischen gesammelt habe abzusprechen, hatte ja genug Zeit mich einzulesen.

    Der nächste Schritt ist dann in einem gemeinsamen Termin mit Architekt und Bauamtsleiter, sowie dem Stadtplaner die weitere Vorgehensweise abzuklären, es müssen ja die endgültigen neuen Grenzen festgelegt werden, die endgültige Planungsphase der Strassenführung ist seit 2 Monaten schon am Laufen. Geplant ist ein Abriss der ersten Gebäude dann zu Jahresbeginn 2015 und dann soll im März/April 2015 zügig mit dem Neubau begonnen werden, sobald es dauerhaft Frostfrei ist, da einige Wasserleitung nach dem Abriss der Scheune im Freien liegen und auch eine mögliche Genehmigung eines ELR-Zuschusses abgewartet werden muss.

    Der Umzug soll dann Mitte 2016 erfolgen, damit das bis dahin noch genutzte Wohnhaus dann auch abgebrochen werden kann, die Strassen arbeiten sollen noch in 2016 starten, da sind nämlich vom Land schon Mittel dafür bereitgestellt.

    Ich werde dann wenn ich vom Architekten die Änderungen habe diese wieder hier zur Diskussion stellen, freue mich aber auch schon vorher über weitere Kommentare und Anmerkungen sowie Verbesserungsvorschläge. Den Termin mit dem Küchenbauer werde ich jetzt auch zugig in Angriff nehmen.
     
  18. #17 Gast036816, 21. Mai 2014
    Gast036816

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    da hast du ja eine hürde geschafft. ich wünsche dir weiter viel erfolg bei der umsetzung deines vorhabens und hoffe auf einige positive weitere beiträge.
     
  19. #18 ralfs1969, 22. Juni 2014
    ralfs1969

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    So weiter gehts. Leider wurde es schon wieder etwas mehr Text als geplant aber ich wollte soviele Infos wie möglich geben um das Projekt als ganzesd auch verstehen zu können ;)

    Der Abriss der ersten Gebäude um unseren Neubau zu ermöglichen steht fest, das wird im Jan/Feb 2015 passieren. Baubeginn kann dann Ende März/Anfang April sein wenn die Mitteilung über Zu/Absage eines Zuschusses aus dem ELR-Sanierungsprogramm (Entwicklungsprogramm ländlischer Raum) vorliegt, vorher darf wie bei allen Zuschüssen nicht angefangen werden.

    Bestand Anfang 2013 klein.jpg

    Bild Bestand:
    grüne Linie - gesamte Projektfläche die neu geordnet wird
    rote Linie - einziges Gebäude das erhalten bleibt
    blaue Linie - erste Anrissstufe
    gelbe Lnie - unser Wohnhaus das während der Bauphase stehen bleibt und danach abgerissen wird

    Planung Stand Anfang 2013 klein.jpg

    Bild Planung:
    rote Lnie - altes Grundstück
    grüne Lnie - neues Grundstück
    der Parkplatz direkt vorne am künfigen Kreisverkehr wird nach aktuellem Stand nicht realisiert, dafür bleibt das Wohngebäude dort stehen.



    Ich habe den angepassten Vorentwurf Variante 2 jetzt vom Architekt erhalten. Dieser hat zwei grundlegend Änderungen zum Ziel:

    -Erhöhung des Hauses um einen Meter um das DG unter dem Satteldach als Wohnraum nutzbar zu machen um darin flexibel je nach Bedarf ein Pflegekraft-/Gäste-/2.Kinderzimmer mit kleinem Bad unterbringen zu können und das Flachdach als Dachterrasse nutzbar zu machen. Dadurch wurde natürlich das Treppenhaus um eine Etage erhöht, im Gegenzug entfällt dafür der angebaute Balkon im OG auf der Südseite. Das Treppenauge wird als gemauerte Version realisiert, dadurch lässt sich der oberste Teil flexibel abtrennen und fest dem OG zuordnen.
    Findet ihr das Gebäude jetz bezogen auf die Aussenansicht zu hoch, gerade von der Noransicht betrachtet oder ist es so noch akzeptabel?
    Würdet ihr das KG aussen als Sockel farblich absetzen um dadurch optisch die Höhe zu reduzieren?

    -Garage wurde um einen Meter Richtung Westen vom Haus weg verschoben (Grenze verschieben ist möglich, die liegt immer noch nicht fest da Strasenplanung noch läuft und wir können in gewissem Rahmen Fläche zusätzlich erwerben). Die Treppe wurde ins Freie verlegt, dadurch ist die Garage jetzt innen wie gewünscht 6,50m breit. Der Hauptgrund für diese Lösung ist daß jetzt auch in der Westseite des Flachdachkubus Fenster im Bereich der Garage möglich sind (Keller Waschraum und Küche EG), sowie auch ein Fenster für die Garage selbst (fehlen aber teilweise noch in den Plänen)
    Durch die abgesetzte Garage kommt der hintere Kubus mit dem Flachdach jetzt besser zur Geltung, was meint ihr?


    Dieser 2. Vorentwurf wird jetzt auf Wunsch des Bauamtes schriftlich als Bauvoranfrage eingereicht. Der Variante 1 wurde bereits mündlich von der übergeordneten Baubehörde zugestimmt, aber der Bauamtsleiter möchte gerne eine schriftliche Zusage die dann auch in die Vertragsunterlagen mit der Gemeinde aufgenommen wird.

    Zur Erinnerung wir bauen ja nach §34 und der 2. Vorentwurf soll dazu dienen die max. Baukörpergrößen und Grenzbebauungen mit der Baubehörde abzustimmen, ob später Variante 1 oder 2 zum tragen kommt steht derzeit ncoh nicht fest, dafür bin ich auch auf die Meinungen hier im Forum gespannt.

    Die Küche wurde noch nicht umgeplant, da geht jetzt der Fachplaner ran.

    Weiter kleiner Änderungen zu V1 sind z.B.:
    -Fensterfront Südansicht überarbeitet
    -Kamin wurde leicht verschoben, damit es mit den Fenstern im neuen DG passt.
    -Dadurch Entfall Lichtband Wohnen-Flur, dafür ist der Durchgang Wohnen-Flur jetzt 2m breit und liegt wir rolf-a-i-b vorgeschlagen hatte genau gegenüber dem Aussenfenster
    -Türanschlag Bad wie von rolf-a-i-b vorgeschlagen getauscht und Mauerabtrennung Dusche entfernt (ich will da eine Glaswand)


    Ich habe jetzt noch ein paar Fragen hier in die Runde:
    -Durchgang Wohnen-Flur 2m breit ok und soll der eher offen (evtl. sogar Deckenhoch ohne Sturz?) oder als Glastür realisiert werden
    -Fenstergrösse Bad (ich hätte das gerne breiter) und Gäste-WC ok
    -Fenster Abstelraum bei Küche notwendig oder besser weglassen?
    -Fensterposition vertikales Lichtband Ostseite im Wohnbereich neue Position besser oder eher wie in Version 1
    -Fenster Südseite zu wenig? Ich mag helle Wohnräume. Wenn ja wie und wo mehr, muss ja zu Grundriss EG/oG wie auch jetzt dem DG passen
    -Grössere Südfenster > dann Terrasssentür als Hebschiebetür (3m) oder eher dreiteiliges Fensterelement (3m) mit 2x1m Doppeldrehflügeltür mit niedriger Schwelle die dann mit oder ohne Mittelsteg?
    -Was mir auch noch nicht gefäät ist der Hauseingangsbereich incl. Vordach, ich hätte das gerne etwas moderner mit Betonvordach und Betonstütze, Vorschläge?

    So freue mich jetz auf eure Kritik und Vorschläge

    Ralf
     

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  21. Muppet

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    Hallo,

    im Prinzip gefällt mir das wirklich gut und ich finde nicht dass es zu wuchtig wirkt. Ich persönlich finde einen offenen Durchbruch Wohnen/Flur ungemütlich und würde daher für eine Glastür plädieren. Die Fenster in den Bädern finde ich ausreichend, ich brauche keine Panoramascheiben (außer ich kann die Größe meines Grundstücks in Hektar angeben). Das Fenster im Abstellraum würde ich, wenn das problemlos möglich ist, haben wollen.

    Ich würde übrigens in eurem Fall nicht auf den Balkon verzichten, die einzelnen Etagen sind ja getrennte Wohneinheiten. Das DG hat eine riesige Terasse, das EG Terasse und den Garten, und nur ihr selbst habt keinerlei Freisitz. Vom OG ist der Weg in den Garten ellenlang, da ist das Essen kalt und die Lust weg bevor man ankommt. Ich würde definitiv einen Balkon haben wollen, und auch über eine (für Nutzung als Mehrfamilienhaus wieder problemlos entfernbare) Treppe von selbigem in den Garten runter nachdenken.

    Das DG finde ich noch nicht so richtig durchdacht. Das ist irgendwie nix halbes und nix ganzes. Es wurde versucht das als Universalraum zu planen, das Ergebnis ist aber für keinen Zweck wirklich passend. Ihr habt da oben recht viel Platz und es ist hell, aber wirklich zu nutzen ist das kaum, da die einzige Wand, an die man wirklich etwas stellen könnte fast nur aus Fenstern besteht. Und die Dachterasse ist für euch auch kaum nutzbar. Gab es einen Grund warum ihr das nur um 1m angehoben habt? Das als zweites Kinderzimmer wird Krieg geben. Kind 1 hat 12m2 im Norden, Kind 2 dann 35m2 Grundfläche mit eigenem Bad und riesiger Dachterasse. Als Einliegerwohnung für eine Pflegekraft zu unpraktisch, da kaum Stellflächen. Als separate Wohnung kaum vermietbar. Als Erweiterung der OG-Wohnung (zweites Wohnzimmer/Gästezimmer/Hobbyraum) bestimmt schön, aber eher Platzverschwendung. Fürs DG sollte eine Funktion ausgewählt und dann eben auch wirklich dafür geplant werden.

    Mir ist klar dass das mit der Geländeformation schwierig ist, aber ich finde den Eingang unglücklich gewählt bei einem Haus das explizit auf künftige Pflegebedürftigkeit der Bewohner ausgelegt ist. Zugang mit Rollstuhl ist unmöglich bzw. müsste man denjenigen ums gesamte Haus herum fahren, auf der Terasse "parken", dann wieder selber ums Haus herum laufen, in die Wohnung hoch und dann über die Terasse reinlassen - schön ist anders. Die lange Steigung dürfte für einen unfitten Rollstuhlfahrer auch kaum alleine zu bewältigen sein. Und bei "schlecht zu Fuß" gibt das auch Spaß. Und die Bewegungsflächen im EG (vor allem Bad und Schlafzimmer) erscheinen mir auch zu gring.

    Tina
     
  22. #20 ralfs1969, 23. Juni 2014
    ralfs1969

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    Danke Muppet für deine Stellungsnahme

    Das DG soll nicht als eine getrennte Wohneinheit dienen. Es soll einfach die Flexibilität bieten bei Bedarf ein extra Zimmer für eine mögliche Pflegekraft für die Eltern zu haben oder im Bedarfsfall später mal ein zweites Kinderzimmer für die OG-Wohnung zur Verfügung zu haben. Deshalb auch die mögliche Abtrennung im Treppenhaus um die Zuordnung zum EG oder OG flexibel zu gestalten. Für die derzeitige Nutzung würde es halt als Gästezimmer oder Hobbyraum genutzt werden. Ich würde jedoch nicht wie im Plan eingezeichnet die Tür im DG direkt am Ende der Treppe machen, sondern gleich das grosse Zimmer vom DG-Flur mit einer Türe abtrennen.

    Zweiter Effekt wäre durch das dann vorhandene Treppenhaus im Vergleich zum Entwurf 1 die Nutzung des Flachdaches als Dachterrasse für die OG-Wohnung. Mir ist klar daß der direkte Zugang zur Terrasse/Balkon besser auf der Wohnetage untergebracht wäre, aber falls mal das OG Fremdvermietet werden sollte (ist aktuell nicht geplant solange die Eltern im EG wohnen) ist die räumliche Trennung von Dachterrasse zum Garten im EG besser als von einem angebautem Balkon in der Variante 1.

    Es wäre sicher praktischer ein weiteres Zimmer direkt im EG/OG zu haben, aber der Grundriss ist mit ca. 12x10m leider auf diesem Grundstück ausgereitzt, deshalb der Kompromiss mit dem DG.

    Der Eingnagsbereich ist leider durch den Höhenunterschied auf dem Gelände nicht anders machbar, sprich es gibt keine Möglichkeit einen ebenen Zugang zum EG zu realisieren ohne auf den bodengleichen Zugang vom EG in den Garten zu verzichten, der wie ich finde im Alltag wichtiger ist. Zudem sollen die Fenster im KG vorne für das Büro über dem Hofniveau liegen. Der stufenlose Zugang über den Weg aussen ums Haus herum ist auch nicht zu steil, den hat meine Schwester mit der gleichen Steigung bei ihrem Haus, er soll ja auch nicht für alleinfahrende Rollstühle gedacht sein, aber im Alter eine bequemere Zugangsmöglichkeit zum EG ermöglichen. Die Terrassentür wird eventuell mit einer Zugangsmöglichkeit von aussen realisiert.

    Die Freiflächen im Bad und Schlafzimmer finde ich ausreichend, klar mehr wäre besser, aber bei dem Bedarf ist aus ca. 98qm Wohnfläche pro Etage einfach nicht mehr rauszuholen. Mir wäre auch ein Kinderzimmer mit 2-3qm mehr und vor allem etwas breiter lieber, aber wir haben bisher keine Möglichkeit gefunden das zu ändern ohne an anderer Stelle wieder einen Kompromiss eingehen zu müssen.

    Leider sind die Rahmenbedingungen durch das Gelände sehr eng vorgegeben und ich denke mit dem Entwurf wurde das max. Mögliche heraus geholt unter der Bedingung daß das alte Wohnhaus davor ja während der Bauphase noch genutzt werden muss, sonst hätte man etwas flexibler planen können.

    Ralf
     
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Vorentwurf Neubau für Ortskernsanierung

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